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Eiskristall 14.04.17 13:44

Banken bereiten sich auf Bargeldabschaffung rasant vor
 
Wie ich schon einmal schrieb, hat die Deutsche Bank alle Filialen abgeschafft und es gibt in jeder Stadt nur noch eine Hauptfiliale.

Das bedeutet Überweisungsterminal, Bankautomaten weg. Ratz fatz ging das.

Für diese Dinge muß ich ich jetzt weit fahren. Man hat aber drauf hingewiesen, daß ich die Möglichkeit habe wie die meisten Online Banking zu machen, was viel bequemer ist.

Vor allem anonymer. Kein Gesicht mehr, an das man sich halten kann.

Gestern einen Anruf verpaßt und rufe zurück, weil ich dachte wäre meine Schwester gewesen.

Deutsche Bank Beratungscenter Essen, ob ich wüßte was das ist und darüber gelesen hätte. Sagte nein.

Den Anruf hat en Kollege gemacht und er wolle mich aufklären und hätte 3 Anliegen.

Ich war schon auf 180. Habe im gesagt, ers oll mit den Anliegen gleich loslegen. Hatte meine Daten und Namen aber nicht und verstand ihn nicht.

Habe ihm gesagt er soll sich kundig machen wer ich bin und was er will, dann könnten wir ein Gespräch führen und aufgelegt.

Das bedeutet alles anonym und die letzten ollen sich auch digital mit der Bank verbinden. Ich will aber nicht.

Sparkassen und Volksbanken haben ebenfalls Filialen geschlossen und wollen für Bargeldabhebung Gebühren haben.

So gehts los, dann haben die Schlafschafe sich selbst vom Bargeld abgeschnitten und was auf der Bank ist, gehört der Bank.

Bargeld muß als Zahlungsmittel akzeptiert werden.

Die werden mich jetzt beackern, daß ich mitmache.

Was für ein dooooooooofes Volk. Die meisten sagen auch noch, es wäre mit Karte viel praktischer.
So kommt man in Versuchung die Karte öfters einzusetzen, weil man für Bargeld latzen oder wer weiß wie weit fahren muß.

Geschickt eingefädelt und dann werden die Automaten plötzlich verschwinden.

Praia61 14.04.17 23:06

Wenn sich eine Filiale nicht rechnet wird Do eben geschlossen.
Nur doofe Unternehmer denken nicht so.

Eiskristall 15.04.17 08:00

Zitat:

Zitat von Praia61 (Post 1042733)
Wenn sich eine Filiale nicht rechnet wird Do eben geschlossen.
Nur doofe Unternehmer denken nicht so.

Alle Filialen wurden geschlossen.

Sunny 15.04.17 09:33

Zitat:

Zitat von Eiskristall (Post 1042767)
Alle Filialen wurden geschlossen.

Dann wechsele die Bank und begründe denen das

qwertzuiop 15.04.17 09:51

Zitat:

Zitat von Sunny (Post 1042781)
Dann wechsele die Bank und begründe denen das

Sie kann nicht begründen/wexln, die Viel-Jalen sind ja "closed"/Klosett.

Sunny 15.04.17 09:56

Zitat:

Zitat von qwertzuiop (Post 1042787)
Sie kann nicht begründen/wexln, die Viel-Jalen sind ja "closed"/Klosett.

Es gibt aber noch die Zentrale und dort kann man bei der Kündigung sagen, warum man das tut

Sunny 15.04.17 11:09

Zitat:

Der IWF legt Arbeitspapier vor, wie das Bargeld abgeschafft werden kann

14.04.2017 | Prof. Dr. Thorsten Polleit
Am 27. März 2017 hat der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Arbeitspapier vorgelegt, das sich mit den makroökonomischen Effekts der Bargeldabschaffung auseinander ("The Macroeconomics of De-Cashing").

Der Autor, Alexei Kireyev, schreibt zwar einleitend, dass seine Ausführungen weder für noch gegen die Bargeldabschaffung gedacht seien. Das Für und Wider sollte vielmehr analysiert werden.

Die Lektüre des Papiers lässt jedoch rasch erkennen, dass es sich um eine Handlungsanweisung handelt, mit der Regierungen das Bargeld nach und nach, vor allem im Zuge von harmlos klingenden Einzelschritten aus dem Verkehr ziehen können.

Hierzu zählen beispielsweise das Erlassen von Bargeldobergrenzen und Meldepflichten bei grenzüberschreitenden Bargeldtransaktionen sowie vor allem ein international eng koordiniertes Vorgehen.

Hier können Sie das Arbeitspapier downloaden:
https://www.imf.org/en/Publications/...-Cashing-44768


Das IWF-Papier ist also keine ausgewogene Analyse, die sie vorgibt zu sein. Sie stützt vielmehr die Bargeldabschaffung, indem sie vermeintliche Nachteile des Bargeldes besonders betont (Steuervermeidung, Terrorismusfinanzierung etc.).

Das IWF-Papier ist ein weiterer Hinweis, wie intensiv und unbeirrt bestimmte Interessengruppen (der IWF ist eine von ihnen) an der Abschaffung des Bargeldes arbeiten.
Quelle:
http://www.goldseiten.de/artikel/327...rden-kann.html

Früher bin ich aus einem Laden raus gegangen, wenn er meine Kreditkarte nicht annahm - heute sollten wir das umgekehrt machen.
Einer der ersten Schritte zur Abschaffung des Bargeldes ist, dass man für sein eigenes Geld zahlen soll, wenn man es abhebt. Da viele Leute dafür zu geizig sind, wird diese Methode Erfolg haben.

Aderyn 15.04.17 13:25

Zitat:

Zitat von Sunny (Post 1042816)
Quelle:
http://www.goldseiten.de/artikel/327...rden-kann.html

Früher bin ich aus einem Laden raus gegangen, wenn er meine Kreditkarte nicht annahm - heute sollten wir das umgekehrt machen.
Einer der ersten Schritte zur Abschaffung des Bargeldes ist, dass man für sein eigenes Geld zahlen soll, wenn man es abhebt. Da viele Leute dafür zu geizig sind, wird diese Methode Erfolg haben.

Dann muß man sich wehren, indem man Parallelstrukturen der Versorgung schafft, unter vollständiger Umgehung des Handels, so weit es möglich ist.
Tausch.
Das ist zwar umständlich und wird mehr Zeit kosten, würde sich aber bei entsprechender Nutzung bemerkbar machen, einmal beim Handel selbst und natürlich gleichzeitig wegen der entgangenen Umsatzsteuer.
Oder ein regionales/ kommunales Ersatzgeld wird eingeführt, das sollte möglich sein

opppa 15.04.17 16:22

Zitat:

Zitat von Eiskristall (Post 1042767)
Alle Filialen wurden geschlossen.

Schließ daraus einfach mal, daß alle Filialen unrentabel waren!

:yesnod:

opppa 15.04.17 16:23

Zitat:

Zitat von Sunny (Post 1042781)
Dann wechsele die Bank und begründe denen das

Die Begründung kannste direkt an den Papierkopf addressieren!

:-D


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