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Alt 30.11.16, 12:21   #3
Querulator
Sozialakrobat
 
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Zitat:
Zitat von Sathington Willoughby Beitrag anzeigen
http://www.handelsblatt.com/politik/.../14908078.html

Woran liegt das nur?
Seit Jahren wird viel mehr Geld in Bildung investiert, aber offenbar zwecklos.
Ich sehe zwei Gründe:
erstens die Flutung der Schulen mit völlig bildungs- und sprachfernen Migranten aus dem islamischen oder afrikanischen Kulturkreis und
zweitens die ver68igerung der Bildung. Genderwahn, Inklusion, ideologisch-politisch geprägte Stundenpläne tragen zur Verdummung der Buntländer mit bei.

Die Ausreden sind verschieden, fest steht nur, dass wir auch weiter in den harten Fächern - Naturwissenschaften - abgehängt werden.

Wie seht ihr das?
Es begann in Österreich, als mit dem Kanzler Bruno Kreisky die Roten ins Bundeskanzleramt einzogen (1970). Von da an fanden auch immer mehr 68-er Zugang zum Lehrberuf, und Fächer wie Psychologie und Soziologie bekamen an der Uni starken Zulauf. Ein besonders starker Absturz begann um die Jahrtausendwende herum, als, wie du es ausdrückst, die "Flutung der Schulen mit völlig bildungs- und sprachfernen Migranten" so richtig einsetzte und "Inklusion" Doktrin war, weil sie angeblich die Integration fördere. Das tat sie auch, denn einheimische Schüler passten sich an türkische an. Das ist nun mal so, dass weniger Tolerante die Führung übernehmen, auch wenn sie ncht in der Mehrheit sind. In der Minderheit ist ja der Zusammenhalt stärker.

"Weiche Fächer" wurden stärker gefördert als früher – auf Kosten "harter Fächer" natürlich – was den Vorteil hat, dass sich ihre Inhalte an die Bedürfnisse des Systems anpassen lassen. Naturwissenschaften brachte man mehr über populärwissenschaftliche Sendungen und Publikationen unter die Leute, weil dafür weniger wissenschaftliches Verständnis nötig ist, was die Verdauung erleichtert und den Nährwert verringert. So verdrängte nach und nach Populismus – besonders von Seiten derer, die ihn anderen unterstellen – den Faktizismus, und wir schlitterten in eine postfaktische Ära.
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