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Alt 16.12.13, 09:12   #1
Von Thronstahl
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Standard Wiki/DÖW und der Hang zu Halbwahrheiten

Es gibt etliche Beispiele dafür, dass in Wikiartikel nur gewisse Halbwahrheiten verbreitet und wichtige Tatsachen die im Kontext zu sehen sind verschwiegen werden.

Hier ein exemplarisches :

DÖW ( Dokumentationsarchiv d. österr. Widerstandes)
http://de.wikipedia.org/wiki/Dokumen...n_Widerstandes

Was wurde bei dieser Lobhudelei die wiki über das DÖW anstimmt verschwiegen?

Das Wesentliche:


Zitat:
Die von Wikipedia nicht aufgenommene Ergänzung des Artikels: Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes.


Kritik am DÖW

Unter dem Titel „Die letzte Stalinorgel“ wurden in der AULA (Nr. 6/1992, S. 18–25), dem Organ der Freiheitlichen Akademiker, Gründung, Statuten, Aufgaben, Tätigkeit, Einflüsse, Förderer, Leitung, Kuratorium. Mitarbeiter, Querverbindungen und Hintermänner des DÖW einer eingehenden Analyse unterzogen. Sie kam zu dem Schluß, daß sich beim DÖW um eine „kommunistische Tarnorganisation“ handelt, die als „Zentralstelle linker Wühlarbeit“ anzusehen sei, durch die „das politische und moralische Klima im Lande vergiftet“ werde. Mit Hilfe von „Geschichtslügen und –Fälschungen“ werde ein falsches Bild über den Widerstand Österreichs gegen den Nationalsozialismus verbreitet und beispielsweise unter Anwendung „pseudowissenschaftlichen Methoden und Tricks“ „der heldenhafte, verzweifelte und zuletzt auch erfolglose Widerstand des Dollfuß/Schuschnigg-Regimes (gegen den Nationalsozialismus) einfach vom Tisch gewischt“. Der vom DÖW ausgeübte „Gesinnungs- und Meinungsterror“ versuche jeden Widerstand von rechtskonservativer Seite gegen „die marxistische kulturell-ideologische Hegemonie“ zu brechen und scheue dabei auch vor einer umfassenden „Denunziationstätigkeit“ nicht zurück. Durch eine maßlose Erweiterung des Rechtsextremismus-Begriffes sei es dem DÖW nicht nur gelungen, Kirche und Papst unter Rechtsextremismusverdacht zu stellen, sondern sogar der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) und ihrer Anhängerschaft „Rechtsextremismus“ vorzuwerfen.

Die vom damaligen „wissenschaftlichen Leiter“ des DÖW eingebrachte Privatanklage gegen diese Analyse endete nach einem 8jährigen, alle Instanzen durchlaufenden Prozeß mit einer Niederlage des Privatankägers in 11 von 12 Punkten (siehe Urteil des LG f. Strafsachen Wien, Hv 7.899/92/95 v. 29. April 1997 und OLG Wien, 18 Bs 384/97). „Ausgehend von der durch den (Anm.: AULA-) Artikel vermittelten Tatsachengrundlage und diese durch eigene Feststellungen über die Inhalte der Publikationen des DÖW und seinen weiteren Aktivitäten ergänzend kam das Erstgericht zu dem Ergebnis, daß … die inkriminierten Textstellen (Anm. für die der Freispruch erfolgt ist) auf im wesentlichen richtig wiedergegebener Tatsachengrundlage“ beruhen (OLG, S. 7). Insbesondere aus dem vom DÖW zur Denunziation rechtskonservativer Vertreter benutzten und von Willibald I. Holzer ausgearbeiteten Rechtsextremismusbegriff, seinen Konturen, Definitionsmerkmalen und Erklärungsansätzen, ergab sich für das Gericht „überzeugend die Schwammigkeit dieses Begriffs“ und aus eben dieser Schwammigkeit die Möglichkeit, „politische Gegner zu brandmarken, politisch zur Seite zu schieben und aus der politischen Bedeutung und Geltung zu bringen“ (LG, S. 30). Auch der inkriminierte Vorwurf, die Tätigkeit des DÖW bestünde in Summe aus einem „Gemisch aus Lüge, Fälschung und Denunziation“, stellte sich für das Gericht „als bloße Wertung der im Artikel aufbereiteten – und unbestritten gebliebenen – Sachverhaltsgrundlage über das Agieren des DÖW dar, die der Beurteilung der inkriminierten Vorwürfe ohne weiteres zugrundezulegen ist“ (OLG, S. 16).
Sowohl die im Artikel angeführten Tatsachen wie das Urteil der Gerichte führten in der Folge zu heftigen öffentlichen und parlamentarischen Auseinandersetzungen, die bis heute andauern.
http://couleurstudent.at/index.php?id=133

wie "seriös" also wirklich wiki ist, kann man schon an diesem beispiel erkennen.
offensichtilch.

Geändert von Von Thronstahl (21.01.14 um 23:06 Uhr)
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