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Alt 20.03.17, 21:39   #31
KOTZFISCH
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Zitat:
Zitat von Rütli-Borat 71 Beitrag anzeigen
Jawoll, wir hetzen lieber die ganze Zeit gegen die bösen Muslime, die wir ohne deine "Semiten" hier 1. gar nicht hätten und denen wir ohne deine "Semiten" und die ewige Erinnerung an die Gäschächtää zumindest nicht vollkommen wehrlos gegenüberstünden. Cool, ne?

Zu guter letzt onanieren wir noch auf ein Bild des "Semiten" Broder, der das weiße Europa gerne verschwinden sehen möchte (laut eigener Aussage).

Find ick super.
Tun wir nicht.Also ich nicht in letzter Zeit...Hahaha.
Differenzierter stellt sich das schon dar.

Ich weiß, was Du meinst- wenn Du meine Postings im HPf und hier gelesen haben solltest, kennst Du meine Einstellung gegen die Flutung mit Ähem: Zudringlingen und zugereisten Goldmenschen.

Klarer Antisemitismus geht schon um des Forumsbestandes nicht lange gut und ich will ihn auch nicht.

Islamkritik geht und trage ich- auch Broder hat eine Auffassungswandlung durchgemacht, die sich klar in seinen Schriften von anno Tobak bis heute zeigt.Ich verzichte darauf, eigens jetzt darauf einzugehen.

Bücher wie : Hurra, wir kapitulieren und seine Pro Sarrazin Statements und seine NTV Äußerungen in Bezug auf Merkel spiegeln unsere Grundhaltung
und seine jetzige Haltung.
__________________
„Kultur ist, wenn Sie Ihrem Nachbarn den Kopf abschlagen und daraus eine Blumenvase machen. Zivilisation ist, wenn Sie dafür ins Gefängnis müssen und nie wieder rauskommen.“

H.Broder
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Alt 20.03.17, 21:57   #32
Dobermann
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Zitat:
Zitat von Dobermann Beitrag anzeigen
Es folgen weitere Beispiele...
Am Beispiel des verstorbenen FDP Politikers Jürgen Möllemann, lässt sich sehr anschaulich der Einfluss der zionistischen Lobby festmachen.

Zur Erinnerung: Möllemann, seinerzeit erfolgreicher FDP Politiker(Bundesminister für Bildung, Bundesminister für Wirtschaft, Vizekanzler) hatte 2002 in einem Wahlkampfblatt Michael Friedmann und Sharon kritisiert und trat damit ein gigantischen Sturm los der ihn sprichwörtlich hinwegfegte. Seine relativ harmlose Kritik an dem israelischen Vorgehen in Palästina wurde ihm zum Verhängnis. Seine Karriere beendete er als Nazi und Antisemit. Kurze Zeit später verunglückte er unter ungeklärten Umständen bei einem Fallschirmsprung. Anbei die betreffenden Zeilen aus dem Wahlkampfblatt - genannt "Der Flyer"
  • Jürgen W. Möllemann setzt sich seit langem beharrlich für eine friedliche Lösung des Nahost- Konfliktes ein: Mit sicheren Grenzen für Israel und einem eigenen Staat für die Palästinenser. Israels Ministerpräsident Ariel Sharon lehnt einen eigenen Palästinenser-Staat ab. Seine Regierung schickt Panzer in Flüchtlingslager und missachtet Entscheidungen des UNO-Sicherheitsrates. Michel Friedman verteidigt das Vorgehen der Sharon-Regierung. Er versucht, Sharon-Kritiker Jürgen W. Möllemann als "anti-israelisch" und "antisemitisch" abzustempeln. Von diesen Attacken unbeeindruckt, wird sich Jürgen W. Möllemann auch weiterhin engagiert für eine Friedenslösung einsetzen, die beiden Seiten gerecht wird. Denn nur so kann die Gefahr eines Krieges im Nahen Osten gebannt werden, in den auch unser Land schnell hineingezogen werden könnte.
Prompt nach Herausgabe des Flyer( Auflage 5 Millionen) sollte die Jagd beginnen. Die Bild Zeitung - weiter oben wird auf den zionistischen Grundsatz des Springerverlag hingewiesen - machte den Anfang. Alle höheren Redakteure bei BILD nahmen sich Möllemanns vor, liessen kein gutes Haar an ihm, er wird zum Feind Nummer eins der Zeitung. Die Schlagzeilen lauteten: Er muss weg, Antisemiten sind untragbar usw(WELT 28.09.02). Mehrmals wöchentlich versuchen die Blätter des Springerverlages und andere Zeitungen scheinbar diffamierende Einzelheiten und Details aus dem Leben Möllemanns zu veröffentlichen. Er wird zum Antisemiten degradiert.

Medien die sich nicht an der Jagd beteiligten wurden ebenfalls unter Druck gesetzt - auch schon vor der Veröffentlichung des Flyer. Die „FAZ-Sonntagszeitung”, die damals Möllemann zu Wort kommen liess sah sich schweren Protesten ausgesetzt. Pro-Israelische Kräfte formulierten eine Beschwerde wegen »einer Reihe von gegen das Judentum und Israel gerichteten Artikeln, die an die finstersten Zeiten des Antisemitismus erinnern« Das in der FAZ veröffentlichte Zitat »Israel ist keine soziale Gemeinschaft, die mit sich und der Welt in Frieden lebt.« wurde als »reine antisemitische Propaganda« angeprangert.

Als sich die FDP-Führung nicht eindeutig von Möllemann distanzierte, gerät auch sie unter Antisemitismusverdacht. Das Büro der FDP nahen Naumann Stiftung in Jerusalem wird von der israelischen Polizei besucht. Der deutsche Repräsentant der Stiftung wird wegen terrorismusverdacht festgenommen. In Berlin rufen zionistische Vereinigungen und Interessenverbände zur großen Kundgebungen vor der FDP Zentrale auf. Gerichtet An alle Mitglieder der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Freunde und aufrechte Demokraten erfolgt der Aufruf zur Demonstration gegen den Versuch der FDP, mit antisemitischen Parolen Wahlpropaganda zu machen. Die Parteiführung knickte schließlich ein.
Unterzeichner Organisationen:
Jüdische Gemeinde Berlin, WIZO, American Jewish Committee, BBYO, Bündnis gegen Antisemitismus und Antizionismus, Deutsch-Israelische Gesellschaft, Arbeitsgemeinschaft Berlin, Förderkreis „Magen David Adom”, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Berlin, Jüdischer Studentenverband, Jüdischer Kulturverein Berlin, Jugendzentrum „Olam”, Keren Hayesod, lsrael — Jüdischer Nationalfonds, „Kesher” — Israelis in Berlin, Organisation jüdischer Ärzte und Psychologen, TUS Makkabi, Zionistische Jugend Deutschland, Zionistische Organisation Deutschland, Raoul-Wal lenberg-Loge, Simon-Dubnow-Loge, Janusz-Korczak-Loge. (Vollständige Liste auf Anfrage)
Unterzeichner Einzelpersonen:
Bärbel Bohley, Gerhard Duckwitz, Margot Duckwitz, Rainer Duckwitz, Thomas Fröhlich, Lilo Fuchs, Franziska Havemann, Katja Havemann, Dr. Irma Jung, Eva Kastl, Jörg Kastl, Marianne Kewenig, Erika Kirchhoff, Ina Landmann, Dr. Jürgen Landmann, Doris Liskow, Marco Martin, Marlies Menge, Joachim Nehls, Sabine Nehls, Hildigund Neubert, Karla Pulat, Dr. Peter Raue, Lea Rosh, Bella Safyan, Rosemarie Schrank, Wolfgang Schrank, Jakob Schulze-Rohr, Dr. Adolf von Wagner, Heide von Wagner, Udo Walz.

Auch die Öffentlich-Rechtlichen waren empört über Möllemanns Israel Kritik. Und so wandten sie sich mit mit einer Verlautbarung namens "Einspruch" - unterzeichnet von 100 Medienschaffenden - an die Öffentlichkeit und forderten »Solidarität mit unserem Kollegen Michel Friedman, den Jürgen W. Möllemann rassistisch angegriffen und verletzt hat« und prangerten die angeblichen »alten antisemitischen Klischees« Möllemanns an.
Unterzeichner(Auszug):
(ARD Verantwortliche )Hartmann von der Tann, Siegmund Gottlieb, Manfred Krupp, Petra Lidschreiber, Johannes Unger, Michael Zeiß, Elke Hermann. (Medien-Persönlichkeiten) ORB-Intendant Hansjürgen Rosenbauer, ARD-Hauptstadtstudioleiter Thomas Roth, Börsenmoderator Frank Lehmann, Jochen Siemens, Chefredakteur der „Frankfurter Rundschau”, Josef Joffe, Herausgeber der „Zeit” Hellmuth Karasek, Mitherausgeber des „Tagesspiegels”, Hannelore Hoger, Schauspielerin, Eva Demski, Autorin, Rosa von Praunheim, Filmemacher

Zusammengefasst:
Mölleman hat sich niemals antisemitisch geäußert. Ob er ein heimlicher Antisemit war, möchte ich bezweifeln. Wie dem auch sei. Es ist erkennbar in welch vorauseilendem Gehorsam deutsche Persönlichkeiten, insbesondere aus der Medienwelt jegliche Kritik an Israel auf streckenweise kriminelle Art und Weise begegnen. Der eigentliche Skandal ist hier nicht Möllemanns israelkritische Äußerung, sondern die Konsequenzen die sie provozierte.

Zitat:
Zitat von Jürgen Möllemann
Wer Ariel Scharon kritisiert, wird von bestimmten Leuten in Deutschland in die Ecke des Antisemitismus gestellt. Das verbitte ich mir auf das Schärfste. Ich fürchte, dass kaum jemand den Antisemiten, die es in Deutschland gibt, leider, die wir bekämpfen müssen, mehr Zulauf verschafft hat als Herr Scharon und in Deutschland ein Herr Friedman mit seiner intoleranten und gehässigen Art. Überheblich. Das geht so nicht, man muss in Deutschland Kritik an der Politik Scharons üben dürfen, ohne in diese Ecke geschoben zu werden.“

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Alt 20.03.17, 22:07   #33
Querulator
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Zitat:
Zitat von KOTZFISCH Beitrag anzeigen
...

Klarer Antisemitismus geht schon um des Forumsbestandes nicht lange gut und ich will ihn auch nicht.

...
Klarer Antisemitismus ist, Menschen geringzuschätzen, zu verachten oder zu hassen, bloß, weil sie jüdischer bzw. hebräischer Herkunft oder mosaischen Glaubens sind.
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Alt 20.03.17, 23:01   #34
Sunny
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Der Strangtitel bezieht sich zwar auf Zionisten, aber ich denke nicht, dass sie sich sehr wesentlich von denen woanders unterscheiden.
Hier schildert ein Jude sein Erlebnis mit Zionisten:
https://www.youtube.com/watch?v=CgyDO6wxZrg

Wie Jemand angesichts der beiden Videos, die ich eingestellt habe, auf die Idee kommen kann, es seien Juden gemeint, wenn man auf Zionisten schimpfe, man sei also antisemitisch eingestellt, ist mir ein Rätsel. Ich denke, es ist eher so, dass sich Zionisten hinter dem Rücken der Juden verstecken, wenn es Kritik hagelt, die eigentlich eher für Zionisten bestimmt ist
__________________
Die Grossen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen (F. Schiller)
https://www.youtube.com/watch?v=BdOW7ev4D8U
Rede einer Mexicanerin über das, wovon sie die Nase voll hat. Unterscheidet sich nicht sehr von den hiesigen Zuständen
https://www.youtube.com/watch?v=5FhKeiFMtn8
https://www.youtube.com/watch?v=cjZsC8EbfDs
https://www.youtube.com/watch?v=Rk6I...ature=youtu.beWenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Brecht)
Ignore: DenkMal, eboshi
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Alt 20.03.17, 23:11   #35
Rütli-Borat 71
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Zitat:
Zitat von Sunny Beitrag anzeigen
Der Strangtitel bezieht sich zwar auf Zionisten, aber ich denke nicht, dass sie sich sehr wesentlich von denen woanders unterscheiden.
Hier schildert ein Jude sein Erlebnis mit Zionisten:
https://www.youtube.com/watch?v=CgyDO6wxZrg

Wie Jemand angesichts der beiden Videos, die ich eingestellt habe, auf die Idee kommen kann, es seien Juden gemeint, wenn man auf Zionisten schimpfe, man sei also antisemitisch eingestellt, ist mir ein Rätsel. Ich denke, es ist eher so, dass sich Zionisten hinter dem Rücken der Juden verstecken, wenn es Kritik hagelt, die eigentlich eher für Zionisten bestimmt ist
.

Und George Soros?

Nachtrag: Hatte vergessen, der Herr versteht sich als Philanthrop.
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Alt 20.03.17, 23:32   #36
Krabat
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Zitat:
Zitat von Querulator Beitrag anzeigen
Klarer Antisemitismus ist, Menschen geringzuschätzen, zu verachten oder zu hassen, bloß, weil sie jüdischer bzw. hebräischer Herkunft oder mosaischen Glaubens sind.
Aber Musels, Deutsche, Katholiken, Schwule, Türken, Bolschewiken darf man hoffentlich doch weiterhin geringschätzen und verachten?

Wenn man mich nicht mehr als Katholik verachten und hassen dürfte, würde mir geradezu was fehlen.
Krabat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.17, 00:37   #37
Dobermann
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Zitat von Dobermann Beitrag anzeigen
Auch die Öffentlich-Rechtlichen waren empört über Möllemanns Israel Kritik. Und so wandten sie sich mit mit einer Verlautbarung namens "Einspruch" - unterzeichnet von 100 Medienschaffenden - an die Öffentlichkeit und forderten »Solidarität mit unserem Kollegen Michel Friedman, den Jürgen W. Möllemann rassistisch angegriffen und verletzt hat« und prangerten die angeblichen »alten antisemitischen Klischees« Möllemanns an.
Unterzeichner(Auszug):
(ARD Verantwortliche )Hartmann von der Tann, Siegmund Gottlieb, Manfred Krupp, Petra Lidschreiber, Johannes Unger, Michael Zeiß, Elke Hermann. (Medien-Persönlichkeiten) ORB-Intendant Hansjürgen Rosenbauer, ARD-Hauptstadtstudioleiter Thomas Roth, Börsenmoderator Frank Lehmann, Jochen Siemens, Chefredakteur der „Frankfurter Rundschau”, Josef Joffe, Herausgeber der „Zeit” Hellmuth Karasek, Mitherausgeber des „Tagesspiegels”, Hannelore Hoger, Schauspielerin, Eva Demski, Autorin, Rosa von Praunheim, Filmemacher
Der Einfluss der zionistischen Lobby in Deutschland muss nicht zwingend destruktiver Natur sein, wie am folgenden Beispiel deutlich wird. Man muss nur auf der richtigen Seite stehen. Michel Friedman, der in der Möllemann Affäre die FDP und Möllemann in Nazinähe rückte, stand kurze Zeit später selber im Rampenlicht. Warf man ihm doch vor, sich osteuropäische Frauen von Menschenhändlerringen besorgt zu haben. Vom illegalen Drogenkonsum ganz zu schweigen. Dazu später.

Friedman, "Politiker", Showmaster, Zionist ist eine "deutsche" Erfolgsgeschichte. Bis zu seiner Affäre 2003 bekleidete er folgende Ämter/Posten:
  • Vizepräsident des Zentralrat der Juden
  • Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses
  • Mitglied der Atlantik-Brücke
  • Vorsitzender der Medienkommission des Zentralrats der Juden
  • Geschäftsführer der Jüdischen Presse GmbH (Jüdische Allgemeine),
  • Vorstandsmitglied der Freunde der Hebräischen Universität Jerusalem,
  • Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main,
  • Mitglied des Aufsichtsrates der „Weltkulturerbe - Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur GmbH”,
  • Aufsichtsratsvorsitzender der Saarländischen Staatstheater GmbH,
  • Mitglied im Kuratorium Stiftung Saarländischer Kultur-Besitz,
  • Mitglied des Aufsichtsrates der Saarländischen Investitionskreditbank AG,
  • Mitglied des Koordinierungsrates des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums
  • Mitglied des Bundesfachausschusses „Medienpolitik” der CDU
  • Mitglied des Bundesfachausschusses „Bildung, Forschung und Kultur” der CDU
  • Mitglied des Bundesfachausschusses „Gesprächskreis Kultur” der CDU
  • Vorstandsmitglied der Speyer-Stiftung,
  • Vorstandsmitglied der Geschwister Korn und Gerstenmann-Stiftung
  • Stellvertretender Aufsichtsrat des Friedrichstadtpalastes
  • Stellvertretender Aufsichtsrat der Transatlantik-Quandt-Stiftung
  • Beiratsmitglied der Bundesakademie für Sicherheitspolitik der Bundesregierung
  • Fernsehrat des Zweiten Deutschen Fernsehens
  • Schriftführer Aufsichts- und Führungsgremiums des ZDF
Friedman ist offensichtlich ein Paradebeispiel für gute Vernetzung und selbstverständlich strammer Zionist. Daraus macht er auch kein Hehl. Ebenso offen geht er mit seiner Einstellung zur "Schuldfrage" um. »Versöhnung ist ein absolut sinnloser Begriff. Den Erben des judenmordenden Staates kommt gar nichts anderes zu, als die schwere historische Verantwortung auf sich zu nehmen, generationenlang, für immer.«.(Rheinischen Merkur , 16. 11. 1985). Was passiert wenn solch eine Persönlichkeit in einen Skandal verwickelt ist? Wie reagieren Medien, Establishment und Lobbyisten?

Schaut man sich die Vorwürfe/Straftaten an - Geschäfte mit Menschenhändlerringen, Drogenkonsum- sollte man von einem Tsunami der Entrüstung ausgehen. Der weiter oben behandelte Möllemann wurde wegen Israel-Kritik zerrissen. Was passiert da erst bei Jemanden der mit Menschenhändler Geschäfte macht und "Zwangsprostituierte ausbeutet"? Dazu ein paar Zitate und Ausschnitte

Claudia Roth die ja eigentlich Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung ist, meinte zu der Debatte:
Zitat:
"Es darf nicht sein, dass die Rotlicht- und Kokain-Vorwürfe zur Abrechnung mit dem Judentum genützt würden."
http://www.spiegel.de/panorama/affae...-a-254071.html
Der ehemalige ZDF-Intendant und „Welt"-Chef Dr. Dieter Stolte schrieb im Welt Leitartikel am 21. 6. 2003:
Zitat:
Ein Liebling der Götter
"Seine Geburt und bewusste Verankerung im jüdischen Kultur- und Geistesleben in Verbindung mit seinen außergewöhnlichen geistigen Gaben haben aus ihm in Deutschland eine viele Zeitgenossen überragende öffentliche Figur gemacht. Ein glanzvoller Redner mit scharfem Intellekt, witz- und humorbegabt, historisch und kulturell gebildet — verletzend, wenn es wegen der Klarheit des Gedankens sein musste, und doch auch einfühlsam und liebevoll, wenn es um Menschenschicksale geht. Ein leidenschaftlicher Politiker, der die Freiheit des Individuums über den alles schnell nivellierenden Konsenstraum der Gesellschaft stellt. Ein zupackender TV-Moderator, der mit seinem ethischen Rigorismus seine Interviewpersonen in Verlegenheit und seine Zuschauer zur Weißglut brachte. Ein Ästhet, der alles Mittelmäßige verachtet, gleichgültig, in welcher Weise es ihm entgegentrat. Ein Charmeur der Frauen, die bewundernd seine Nähe suchten, so wie er gerne bewundert in ihrem Mittelpunkt stand. Wen die Götter lieben, den beneiden die Menschen.«"
Ein Charmeur, ein Ästhet, ein Gott? Mag ja alles sein, aber wie gesagt, dem Mann wurde gerade Missbrauch von Zwangsprostituierten vorgeworfen. Stolpe schreibt weiter:
Zitat:
Wir Deutschen werden uns von unserer Geschichte nie entfernen können. Wir werden uns immer bewusst bleiben müssen, was wir jüdischen Menschen angetan haben...Das Leben ist nicht nur unbarmherzig, sondern es kann auch gnädig sein. Es lässt vergessen, und es gibt die Chance für einen Neubeginn. Wer Michel Friedman jetzt helfe, der rettet ihn, den Liebling der Götter.
Die Süddeutsche attestiert dem Staatsanwalt Verfolgungsgeilheit und bringen Vorurteile gegen Juden ins Spiel
Zitat:
Friedloser Friedman
Das allgemeine Erscheinungsbild der Verfolgungsgeilheit sieht so aus: Der Staatsanwalt verbeißt sich in einen Fall, legt sich frühzeitig auf einen Beschuldigten fest, sieht nur noch belastende Indizien, bläst sie auf, blendet Entlastendes aus. Solche Staatsanwälte lieben den großen Auftritt auf fremde Kosten. Die spektakulär inszenierten Ermittlungen im Fall Friedman gehören in den Formenkreis dieser Krankheit...Die radauhaften Ermittlungen gegen Friedman haben wie ein Rammbock gewirkt: Sie haben den Vorurteilen gegen den Juden Bahn gebrochen. Friedman wird zur Verkörperung des unsympathischen Fremden per se - weil er alle Klischees bedient.
http://www.sueddeutsche.de/politik/k...n-1.304402!amp
Auch der Stern zieht es vor, über OSaft, Juden und Täter zu schreiben
Zitat:
Moralisten im Zwielicht
Der Mann ist Kosmopolit, er spricht fünf Sprachen, und wenn er im Fernsehen auftrat, hatte man immer das Gefühl, da ist einer direkt vom Pariser Boulevard in das Land von Rumpelstilzchen hinabgeschwebt. Friedman bestellt seinen frischgepressten Orangensaft im Hotel „ä la minute” — hierzulande hat man es gern etwas rustikaler ... Nein, im Land der Täter ist der Jude Michel Friedman nie richtig heimisch geworden.
Stern 26/2003
Friedman steht auf der "richtigen" Seite. Er wetterte gegen die Palis, trommelte für den Irakkrieg, weist regelmässig auf die immer währende deutsche Schuld hin. Ein Zionist wie er im Buche steht. Den Mann lässt man nicht fallen. Auch eine Claudia Roth nicht.
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Alt 21.03.17, 01:10   #38
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Zitat:
Zitat von Sunny Beitrag anzeigen
Der Strangtitel bezieht sich zwar auf Zionisten, aber ich denke nicht, dass sie sich sehr wesentlich von denen woanders unterscheiden.
Hier schildert ein Jude sein Erlebnis mit Zionisten:
https://www.youtube.com/watch?v=CgyDO6wxZrg

Wie Jemand angesichts der beiden Videos, die ich eingestellt habe, auf die Idee kommen kann, es seien Juden gemeint, wenn man auf Zionisten schimpfe, man sei also antisemitisch eingestellt, ist mir ein Rätsel. Ich denke, es ist eher so, dass sich Zionisten hinter dem Rücken der Juden verstecken, wenn es Kritik hagelt, die eigentlich eher für Zionisten bestimmt ist
Das ist ganz offensichtlich. "Die Juden" befinden sich praktisch in Geiselhaft, speziell die, welche in Israel leben. Jede Kritik, auch solche an Zionisten, weil die doch auch Juden sind, wird als Antisemitismus ausgelegt. Dieser dient dazu, das Judentum zu erhalten, denn die Religiosität ist auch unter Juden im Abnehmen, und ethnisch sind die Juden auch nicht so einheitlich wie etwa die Japaner. Aber durch Antisemitismus bleiben sie eine Schicksalsgemeinschaft, der, wie Theodor Herzl schrieb, der Antisemitismus folgt, wohin sie auch gehen.
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Alt 21.03.17, 03:50   #39
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Zitat von Krabat Beitrag anzeigen
Aber Musels, Deutsche, Katholiken, Schwule, Türken, Bolschewiken darf man hoffentlich doch weiterhin geringschätzen und verachten?

Wenn man mich nicht mehr als Katholik verachten und hassen dürfte, würde mir geradezu was fehlen.
Aber, aber! Ich hab doch nur gesagt, was Antisemitismus ist.

Türken? Faule Ausrede! Es geht um Fremdenhass, die Türken sind nur Pars pro Toto. "Musels" auch, das sind Fremde für dich, dabei gehört der Islam doch zu Deutschland! Über Bolschewiken könnte man heute ja noch lachen nach dem "Riesenerfolg" der Sowjetunion, aber sie geben immer noch keine Ruhe

Aber Schwule? Was hast du gegen Schwule, dass du sie diskriminikeren möchtest? Die tun dir doch nichts! Du wirst doch nicht homophob sein?

Katholiken! Ha, die gehören zu den Schlimmsten! Aber noch schlimmer sind die Deutschen! Wer sich als Deutscher bekennt und sich womöglich noch was drauf einbildet, ist ein Nationalist und damit ein Neonazi, ist doch klar. Deutsche sind bekanntlich böse, weil sie Nazis waren – das liegt ihnen im Blut – und die Österreicher sind auch nicht besser, schließlich haben sie Hitler hervorgebracht. Das ist sowas von völkisch, und du weißt ja: Es sind Völker, die gegeneinander Kriege führen, also gehören die Völker abgeschafft – sind ja sowieso nur Konstrukte.

Na ja, ein Volk gibt es schon, aber das kann ja nicht gegen sich selbst Krieg führen


PS: Ich habe noch nie einen Sarkasmus vorgetäuscht.
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Alt 21.03.17, 05:36   #40
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David Rockefeller ist (endlich) tot
Montag, 20. März 2017 , von Freeman um 17:00

Einer der grössten Verbrecher gegen die Menschheit ist gestorben, wie die New York Times berichtet.
David Rockefeller wurde 101 Jahre alt und wachte nicht mehr aus dem Schlaf in seinem Haus in Pocantico Hills, New York am Montag auf.
Laut dem Sprecher der Familie, Fraser P. Seitel, war die Todesursache Herzversagen. Nach Aussen hat sich Rockefeller als spendabler Gönner und Wohltäter für die Gesellschaft gegeben, dabei hat er mit seinen vielen Stiftungen und Denkfabriken gegen die Gesellschaft und für eine Weltdiktatur hingearbeitet.

Die nächsten Mumien, die unbedingt bald gehen müssen, sind Henry Kissinger und George Soros.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: David Rockefeller ist (endlich) tot http://alles-schallundrauch.blogspot...#ixzz4bviE5H8y


Das sind für mich jetzt Zionisten. Ein Zionist muß kein Jude sein.
Anti semitisch was heißt das eigentlich. Gibt es Semiten?
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