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Alt 26.11.16, 22:05   #1
Sathington Willoughby
holt sein Land zurück
 
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Standard Rheinwiesenlager

Hab mich gerade mal mit diesen Lagern beschäftigt.


http://rheinwiesen-lager.de/erinnerung-forschungslage/
hier die Version vom BpB (das ja als linksradikal gilt), max. 10.000 Tote,

und hier eine andere Seite.
http://www.rheinwiesenlager.de/Rheinwiesen.htm
ca. 1 Mio. Tote.

wie seht ihr das?
Liegt die Wahrheit dazwischen?

und was ist mit James Bacque, der sich offenbar am Meisten mit dem Thema befasst hat?
https://de.m.wikipedia.org/wiki/James_Bacque

Laut BpB wurde er widerlegt, doch habe ich nirgends etwas gefunden.


ach, ich will hier bitte keinen Lagerkampf, sondern echte Information, bitte.
__________________
„Der Grund, warum Menschen zum Schweigen gebracht werden, ist nicht, weil sie lügen, sondern weil sie die Wahrheit reden.
Wenn Menschen lügen, können ihre eigenen Worte gegen sie angewandt werden. Doch wenn sie die Wahrheit sagen, gibt es kein anderes Gegenmittel als die Gewalt."

Theodor Fontane

Geändert von Sathington Willoughby (27.11.16 um 08:10 Uhr)
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Alt 26.11.16, 22:50   #2
Der Gast
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Zitat:
Zitat von Sathington Willoughby Beitrag anzeigen
Hab mich gerade mal mit diesen Lagern beschäftigt.

http://rheinwiesen-lager.de/erinnerung-forschungslage/
hier die Version vom BpB (das ja als linksradikal gilt), max. 10.000 Tote,
Linksradikale hassen die USA. Vermutlich liegt wie wahre Zahl daher unter 10.000.
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Alt 26.11.16, 23:02   #3
Brutus
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In den Leserkommentaren des Erbfeinds ist durchgehend von ca. 1 Million Toten der Rheinwiesenlager die Rede, was mich jedesmal wundert, weil dafür auch Frankreich verantwortlich gewesen ist. James Bacque wird sehr viel mehr als in der angloamerikanisch verpesteten BRD als Referenz betrachtet.
__________________
*Der offiziellen Geschichtsschreibung zu glauben, heißt Verbrechern auf's Wort zu glauben*, (Simone Adolphine Weil). Ignoriert wird: Leila.
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Alt 26.11.16, 23:40   #4
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Ich bin sehr interessiert- habe aber keine Ahnung, deswegen bin ich wie SW
auf Quellen gespannt.
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Alt 26.11.16, 23:44   #5
Aderyn
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Seltsam, da werden einerseits Untersuchungen und Grabungen mit Strafandrohung verboten und andererseits wird behauptet, es bestünde kein Untersuchungsbedarf, weil es dort keine Massengräber oder Tote gäbe.

Das, obwohl sehr oft beim Pflügen Erkennungsmarken gefunden wurden.

Zitat:

So ist von offiziellen Seite nie die Notwendigkeit gesehen worden, nach Massengräbern in der Umgebung der Rheinwiesenlager zu suchen oder nach Toten auf den Lagergeländen. Tote, die es nach offizieller Meinung nicht gibt, brauchen nicht gesucht zu werden.

Dem Volksbund für Deutsche Kriegsgräberfürsorge sind durch das Gräbergesetz von 1952 die Hände gebunden, weil er danach nur für Kriegstote im Ausland zuständig ist.
Im Inland muß er auf einen Grabungsauftrag seitens deutscher Behörden warten. Solch ein Grabungsauftrag wird nicht erteilt.
Nur in einem Falle könnte der Volksbund von sich aus tätig werden: wenn jemand über die Position eines Massengrabes eine eidesstattlicher Erklärung abzugeben bereit ist. Das ist bisher nicht geschehen. Wer sollte dazu auch in der Lage sein? Die Massengräber wurden von den Amerikanern ohne Zeugen angelegt. Nur durch eine professionelle Suche könnten sie ausfindig gemacht werden.

Grabung im Lager Bretzenheim
Nur einmal wird ein Grabungsversuch unternommen, von inoffizieller Seite:

Der Bundeswehrangehörige und Grabungsexperte Otto Schmitt aus Guldental bei Bretzenheim hat es sich seit ca. 1970 zur Aufgabe gemacht, in Eigenleistung Vermißtenschicksale aufzuklären.
Er weiß, daß auf ehemaligen Lagergeländen der Rheinwieseen Erkennungsmarken deutscher Soldaten gefunden werden:
Landwirt Karl Schneider aus Sinzig findet manchmal beim Pflügen seiner Äcker auf dem früheren Lagergelände die Erkennungsmarken deutscher Landser. Bis heute untersuchte niemand die Gruben der ehemaligen 'Toilettenanlagen' auf die Überreste vermißter deutscher Wehrmachtsangehöriger hin.

(Helmuth Euler, Die Entscheidungsschlacht an Rhein und Rhur 1945, Stuttgart 1981², S. 271)

Er beschließt, auf dem Gelände des Lagers Bretzenheim auf eigene Kosten einen Grabungsversuch zu machen.

Das ca. 8 km² große Gelände ist lediglich an einem seiner Ränder neu bebaut. An der vorüberführenden Straße ist im Jahre 1966 ein Mahnmal aufgestellt worden.
Ansonsten wird das Gelände wie ehedem von den Eigentümern als Feld genutzt.

Im Herbst 1985 beginnt Otto Schmitt nach Rücksprache mit dem Eigentümer Otto Tullius an den ehemaligen Latrinen die ersten Grabungsarbeiten. Das Interesse der Umwohner und der lokalen Presse wird wach. Wird es gelingen, seit bald einem halben Jahrhundert versunkene Tote zu bergen?

Einspruch

Noch ist kein Toter gefunden, dafür erscheint nach kurzer Zeit ungebetener Besuch. Eine Abordnung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach überbringt ein Schreiben, in welchem mitgeteilt wird, daß das Gelände unter Denkmalschutz stehe und daß daher auf Anordnung des Landesamtes für Denkmalpflege in Mainz Grabungen bei Androhung von 250 000 DM Geldstrafe verboten seien.

Otto Schmitt muß das Feld räumen.

Am 27. 10. des folgenden Jahres 1986 wird das Rheinland-pfälzische Denkmalschutzgesetz verschärft. (Gesetz- und Verordnungsblatt S. 291)
Zum Jahresende stellt Otto Schmitt den Antrag auf Fortsetzung seiner Arbeit.

Die Behörde nimmt sich mit der Antwort Zeit. Im März des folgenden Jahres 1987 kommt die Ablehnung, die im Juli noch einmal bekräftigt wird:

Schreiben der Kreisverwaltung Bad Kreuznach vom 16. Juli 1987, AZ: 363 - 11/18 - 8

Im Einvernehmen mit dem Landesamt für Denkmalpflege - Abteilung Archäologische Denkmalpflege - kann eine Genehmigung zu Ausgrabungen auf dem Gelände des ehemaligen Gefangenenlagers in Bretzenheim gemäß § 21 des Denkmalschutz - und pflegegesetzes, wie von Ihnen mit Schreiben vom 22. 12. 1986 beantragt, nicht erteilt werden.

Begründung:

Seit 1966 ist das gesamte Lager durch ein weithin sichtbares Mahnmal als Gedenkstätte ausgewiesen. Aus Gründen der Pietät kann daher Ausgrabungen nicht zugestimmt werden, da diese nur eine unnötige Störung der Gedenkstätte bedeuten.

Im übrigen würden Ausgrabungen zu einer Zerstörung der Geschichtszeugnisse führen, deren Spuren und Überreste geschützt im Boden liegen.

http://www.rheinwiesenlager.de/Rheinwiesen.htm
Als ob die Zustände in den Lagern nicht bereits schlimm genug waren, so verbot man auch der Bevölkerung, ihren Söhnen, Vätern, Brüdern, Verwandten, Nachbar oder auch nur Landsleuten in diesen Lagern mit Nahrungsmitteln oder anderweitig zu helfen

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Die erste Million ist immer die schwerste. Die anderen kommen dann wie von selbst, wie man sieht
Zuzug umkehren!

Das ist die Aufgabe der Konzernkünstler:
Kapitalmacht in Herrschaft umzusetzen. Sie setzen die Maßstäbe von “gut” und “böse”, bestimmen, “was man trägt”, “was in ist”, beeinflussen das Fühlen, Denken und Urteilen der Menschen, sind eifrige Diener einer Oligarchie, an die sich sich verkaufen, um das Volk weiterhin zu “verarschen”

(O-Ton von “Mister Dax” Dirk Müller).
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Alt 26.11.16, 23:47   #6
Der Gast
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Zitat:
Zitat von KOTZFISCH Beitrag anzeigen
Ich bin sehr interessiert- habe aber keine Ahnung, deswegen bin ich wie SW
auf Quellen gespannt.
Objektive Quellen sind rar.

Das ist wie mit den Bombentoten von Dresden. Linksradikale und Rechtsradikale nennen 300.000. Ihr Motiv ist entweder Antiamerikanismus oder Dämonisierung der Gegner Hitlerdeutschlands.
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Alt 26.11.16, 23:48   #7
Aderyn
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auch sehr vielsagende Berichte

Zitat:
Zwei von Bacque zitierte Erlebnisberichte mögen die Zustände in den Rheinwiesenlagern noch verdeutlichen.

Zwei Amerikaner berichten:

Der 30. April (1945) war ein stürmischer Tag. Regen, Schneeregen und Schnee wechselten sich ab, ein bis auf die Knochen durchdringender kalter Wind fegte von Norden her über die Ebenen des Rheintals dorthin, wo sich (das Lager) befand. Eng zusammengedrängt, um sich gegenseitig zu wärmen, bot sich den Blicken auf der anderen Seite des Stacheldrahts ein tief erschreckender Anblick dar: nahezu 100 000 ausgemergelte, apathische, schmutzige, hagere Männer mit leerem Blick, bekleidet mit schmutzigen, feldgrauen Uniformen, knöcheltief im Schlamm stehend. Hier und da sah man schmutzig weiße Flecken. Bei genauerem Hinsehen erkannte man, daß es sich um Männer mit verbundenem Kopf und verbundenen Armen handelte, oder Männer, die da in Hemdsärmeln standen! Der deutsche Divisionskommandeur berichtete, daß die Männer seit mindestens zwei Tagen noch nichts gegessen hätten und daß die Beschaffung von Wasser ein Hauptproblem sei - dabei war der Rhein, der hohen Wasserstand führte, nur 200 Meter entfernt.

(zitiert nach James Bacque, a.a.O., S. 51 f.)

Ein Gefangener berichtet:

Im April wurden Hunderttausende von deutschen Soldaten sowie Kranke aus Hospitälern, Amputierte, weibliche Hilfskräfte und Zivilisten gefangengenommen....Ein Lagerinsasse von Rheinberg war über 80 Jahre alt, ein anderer war neun Jahre alt....andauernder Hunger und quälender Durst waren ihre Begleiter, und sie starben an Ruhr. Ein grausamer Himmel übergoß sie Woche für Woche mit strömendem Regen.....Amputierte schlitterten wie Amphibien durch den Matsch, durchnäßt und fröstelnd....Ohne Obdach tagaus, tagein und Nacht für Nacht lagen sie entmutigt im Sand von Rheinberg oder sie entschliefen in ihren zusammenfallenden Löchern....

(Heinz Janssen, Kriegsgefangener in Rheinberg, zitiert nach James Baque a.a.O., S. 52)


In Lagern entlang an den Ufern des Rheins verzeichneten die Armeeärzte vom 1. Mai bis zum 15. Juni 1945 eine erschreckende Sterblichkeitsrate, achtzigmal so hoch wie alles, was sie je in ihrem Leben gesehen hatten. Tüchtig und gewissenhaft registrierten sie die Todesursachen: so und so viele starben an Ruhr und Durchfall, so und so viele an Typhus, Starrkrampf, Blutvergiftung,, alles in Zahlen, die unglaublich seit dem Mittelalter waren. Die medizinische Terminologie selbst reicht nicht mehr ganz aus angesichts der Katastrophe, deren Zeugen die Ärzte wurden. So wurden Todesfälle infolge von Abmagerung und Erschöpfung registriert. .......Herzkrankheit und Lungenentzündung.

(Bacque, a.a.O., S. 78 f.)

Allmorgendlich werden die Toten aus den Lagern abtransportiert, um in Massengräbern versenkt zu werden. Ein Zeitzeuge schreibt:

Die Leichen der Verhungerten wurden täglich auf Karren weit außerhalb der Lager in vorbereitete lange Gruben gekippt und in fünf Lagen und langen Reihen aufgeschichtet. Nach Verfüllung mit dem zuvor ausgebaggerten Erdreich erfolgte die Planierung der Massengräber.

Willi Griesheimer, Die Hölle der amerikanischen Kriegsgefangenschaft, Eigendruck, S. 2

Dazu kommen all die Toten, die in dem unergründlichen Schlamm oder in den Latrinen versinken, ohne geborgen zu werden. Paul Jäger berichtet aus dem Lager Büderich:
Die Erdlöcher stürzten ein. Man schätzte die Verschütteten auf etwa 230 pro Nacht. Niemand konnte die Menschen ausgraben, keiner war registriert worden. Mit Bulldozern ebneten die Amerikaner die Gruben mitsamt den Toten ein ....
S. Lager Büderich, Paul Jäger

http://www.rheinwiesenlager.de/Rheinwiesen.htm
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Alt 26.11.16, 23:51   #8
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Zitat:
Zitat von Aderyn Beitrag anzeigen
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Dass es überhaupt jemanden zu der Zeit in Deutschland gab, der Nahrungsmittel abgeben konnte, wage ich mal zu bezweifeln.
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Alt 27.11.16, 00:15   #9
Aderyn
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hier auch ein dokumentierter Bericht, der nahelegt, dass die offizielle Gesamtzahl von Toten nicht zutreffend sein kann, und dieser Bericht betrifft nur eines, der vielen Lager

Zitat:
„Die Bretzenheimer Einwohner sahen vom April bis Juli 1945 jeden Morgen die Haufen von 120- 180 Leichen am Tor und können vom Verladen dieser Umgekommenen auf Lastkraftwagen berichten, die zum Galgenberg bei Kreuznach oder nach Stromberg davonbrausten.“

Erich Werner, Kriegsgefangenenlager Bretzenheim, Bretzenheim, 1998, 5. Auflage, S. 9
Wenn man das mal überschlägt- das sind mind. 3 Monate, also 90 Tage, an denen jeden Morgen zwischen 120 und 180 Tote verladen wurden.
Das wären allein in diesem Lager schon 10.800 bis 16.200 Tote.

Bei insgesamt 6 Mio. Gefangenen würde die ofiiziell angegebene Zahl von Toten von 5.000 bis max. 10.000 Toten etwa einer Sterberate von 0,08 - 0,16 % entsprechen. Das ist angesichts der Zustände und der Berichte absurd.
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Alt 27.11.16, 00:16   #10
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Zitat:
Zitat von KOTZFISCH Beitrag anzeigen
Ich bin sehr interessiert- habe aber keine Ahnung, deswegen bin ich wie SW
auf Quellen gespannt.
Mich interessiert auch die Klärung der Frage: was geschah mit den 1 Million Leichen im Herbst/Winter 1945? Wo befinden sich die Massengräber?

Zitat:
keine Massengräber entdeckt
Ohnehin wäre es im Herbst oder Winter 1945 völlig unmöglich gewesen, eine Million Leichen zu „entsorgen“. Wie schwierig die sterblichen Überreste von so vielen Menschen zu beseitigen sind, hatte sich gerade erst zwei Jahre zuvor bei den grauenhaften „Enterdungs-Maßnahmen“ des SS-Kommandos 1005 gezeigt. KZ-Häftlinge wurden gezwungen, die Massengräber vor allem sowjetischer Juden möglichst spurlos zu beseitigen. Etwas Ähnliches in den westlichen Besatzungszonen Deutschlands wäre absolut unmöglich gewesen. Auch sind in den mehr als sechs Jahrzehnten seither nie Massengräber deutscher Kriegsgefangener aufgetaucht.
https://www.welt.de/kultur/history/a...gefangene.html

Und was nun diese Ikonen der rechten 1-Million-These betrifft, so haben die Herren James Bacque und Merrit P. Drucker ganz schlechte Karten:

Zitat:
Zu den vermeintlich feststehenden „Wahrheiten“ weit am rechten Rand der deutschen Gesellschaft gehört die Behauptung, mehrere hunderttausende, ja bis zu einer Million deutscher Kriegsgefangener in US-Gewahrsam („Prisoners of War“ oder kurz PoWs) seien 1945/46 gezielt ums Leben gebracht worden. Aufgebracht hatte diese Behauptung der kanadische Journalist James Bacque 1989 in seinem Buch „Der geplante Tod“. Wenig überraschend, dass die Rundmail des „Verbandes deutscher Soldaten“ ausdrücklich vermerkt, Major Drucker habe Bacques Ergebnisse „in langwierigen Recherchen überprüft“ und sei zu der Erkenntnis gekommen, dass sie „der Wahrheit“ entsprächen.

Allzu intensiv können diese Recherchen allerdings nicht gewesen sein. Denn die professionelle Geschichtswissenschaft hat schon vor zwei Jahrzehnten detailliert nachgewiesen, dass Bacque Quellen selektiv ausgewertet, missverstanden oder gleich ganz falsch interpretiert hat, um seine „These“ zu beweisen.
https://www.welt.de/kultur/history/a...gefangene.html
__________________
Nazis morden , der Staat schiebt ab
Es ist das gleiche Rassistenpack!
Gegen völkisches und nationalistisches Denken!

Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.
- Schwur der überlebenden Buchenwaldhäftlinge -


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