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Alt 30.11.16, 10:38   #1
Sathington Willoughby
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Standard TIMSS-Studie: Die BRD verdummt

http://www.handelsblatt.com/politik/.../14908078.html
Zitat:
Deutschlands Grundschüler haben besorgniserregende Probleme mit Mathematik. In diesem wichtigen Unterrichtsfach sind sie laut Bildungsstudie TIMSS im internationalen Vergleich mit 522 Punkten (2011: 528) tief ins Mittelfeld abgerutscht und liegen nun unterhalb des EU-Durchschnitts von 527 Punkten. In den Naturwissenschaften blieben die TIMSS-Leistungen der 4000 deutschen Viertklässler zwar auf dem Niveau der Vorgängerstudie von 2011 (528 Punkte) – und damit knapp über dem EU-Wert von 525 Punkten.
(...)
Bei dem Test erreichte fast jeder vierte deutsche Schüler (23,3 Prozent) in Mathematik nicht die dritte von fünf Kompetenzstufen – das Ergebnis ist noch schlechter als 2011 (19,3 Prozent). „Mathematisches Lernen in der Sekundarstufe I wird dieser Schülergruppe erhebliche Schwierigkeiten bereiten“, heißt es in der Studie des Bildungsforschers Professor Wilfried Bos.
(...)
Woran liegt das nur?
Seit Jahren wird viel mehr Geld in Bildung investiert, aber offenbar zwecklos.
Ich sehe zwei Gründe:
erstens die Flutung der Schulen mit völlig bildungs- und sprachfernen Migranten aus dem islamischen oder afrikanischen Kulturkreis und
zweitens die ver68igerung der Bildung. Genderwahn, Inklusion, ideologisch-politisch geprägte Stundenpläne tragen zur Verdummung der Buntländer mit bei.

Die Ausreden sind verschieden, fest steht nur, dass wir auch weiter in den harten Fächern - Naturwissenschaften - abgehängt werden.

Wie seht ihr das?
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Alt 30.11.16, 10:42   #2
Mirage
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Ich sehe das genau so
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Alt 30.11.16, 11:21   #3
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Zitat:
Zitat von Sathington Willoughby Beitrag anzeigen
http://www.handelsblatt.com/politik/.../14908078.html

Woran liegt das nur?
Seit Jahren wird viel mehr Geld in Bildung investiert, aber offenbar zwecklos.
Ich sehe zwei Gründe:
erstens die Flutung der Schulen mit völlig bildungs- und sprachfernen Migranten aus dem islamischen oder afrikanischen Kulturkreis und
zweitens die ver68igerung der Bildung. Genderwahn, Inklusion, ideologisch-politisch geprägte Stundenpläne tragen zur Verdummung der Buntländer mit bei.

Die Ausreden sind verschieden, fest steht nur, dass wir auch weiter in den harten Fächern - Naturwissenschaften - abgehängt werden.

Wie seht ihr das?
Es begann in Österreich, als mit dem Kanzler Bruno Kreisky die Roten ins Bundeskanzleramt einzogen (1970). Von da an fanden auch immer mehr 68-er Zugang zum Lehrberuf, und Fächer wie Psychologie und Soziologie bekamen an der Uni starken Zulauf. Ein besonders starker Absturz begann um die Jahrtausendwende herum, als, wie du es ausdrückst, die "Flutung der Schulen mit völlig bildungs- und sprachfernen Migranten" so richtig einsetzte und "Inklusion" Doktrin war, weil sie angeblich die Integration fördere. Das tat sie auch, denn einheimische Schüler passten sich an türkische an. Das ist nun mal so, dass weniger Tolerante die Führung übernehmen, auch wenn sie ncht in der Mehrheit sind. In der Minderheit ist ja der Zusammenhalt stärker.

"Weiche Fächer" wurden stärker gefördert als früher – auf Kosten "harter Fächer" natürlich – was den Vorteil hat, dass sich ihre Inhalte an die Bedürfnisse des Systems anpassen lassen. Naturwissenschaften brachte man mehr über populärwissenschaftliche Sendungen und Publikationen unter die Leute, weil dafür weniger wissenschaftliches Verständnis nötig ist, was die Verdauung erleichtert und den Nährwert verringert. So verdrängte nach und nach Populismus – besonders von Seiten derer, die ihn anderen unterstellen – den Faktizismus, und wir schlitterten in eine postfaktische Ära.
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Alt 30.11.16, 11:44   #4
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Zitat:
Zitat von Querulator Beitrag anzeigen
Es begann in Österreich, als mit dem Kanzler Bruno Kreisky die Roten ins Bundeskanzleramt einzogen (1970). Von da an fanden auch immer mehr 68-er Zugang zum Lehrberuf, und Fächer wie Psychologie und Soziologie bekamen an der Uni starken Zulauf. Ein besonders starker Absturz begann um die Jahrtausendwende herum, als, wie du es ausdrückst, die "Flutung der Schulen mit völlig bildungs- und sprachfernen Migranten" so richtig einsetzte und "Inklusion" Doktrin war, weil sie angeblich die Integration fördere. Das tat sie auch, denn einheimische Schüler passten sich an türkische an. Das ist nun mal so, dass weniger Tolerante die Führung übernehmen, auch wenn sie ncht in der Mehrheit sind. In der Minderheit ist ja der Zusammenhalt stärker.

"Weiche Fächer" wurden stärker gefördert als früher – auf Kosten "harter Fächer" natürlich – was den Vorteil hat, dass sich ihre Inhalte an die Bedürfnisse des Systems anpassen lassen. Naturwissenschaften brachte man mehr über populärwissenschaftliche Sendungen und Publikationen unter die Leute, weil dafür weniger wissenschaftliches Verständnis nötig ist, was die Verdauung erleichtert und den Nährwert verringert. So verdrängte nach und nach Populismus – besonders von Seiten derer, die ihn anderen unterstellen – den Faktizismus, und wir schlitterten in eine postfaktische Ära.
Richtig! Und heute sind die "Opfer" dieser damaligen Bildungspolitik selbst Lehrer und sollen nun ihrerseits Schüler - orientierungslos und verbildet, wie sie es damals wurden - unterrichten. Kann ja nichts werden, zumal die Politik noch was sie kann dazu tut, um das Chaos noch größer zu machen.

Wir haben ja hier im Forum auch so ein Opfer der Bildungspolitik, das - zumindest eigenen Angaben zufolge - Lehrer wurde ......
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

Voltaire (1694-1778), eigtl. François-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller
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Alt 30.11.16, 13:08   #5
Mirage
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Gott sei Dank federt das Internet einen Teil der Schulverblödung ab.
Ansonsten hätten wir bildungstechnisch ein großes Problem
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Alt 30.11.16, 13:27   #6
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Zitat:
Zitat von Mirage Beitrag anzeigen
Gott sei Dank federt das Internet einen Teil der Schulverblödung ab.
Ansonsten hätten wir bildungstechnisch ein großes Problem
Lass besser solche Bemerkungen, sonst wird womöglich das Internet in Deutschland eingeschränkt.
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Alt 30.11.16, 16:43   #7
Der Gast
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Zitat:
Zitat von Sathington Willoughby Beitrag anzeigen
Woran liegt das nur?
Das liegt an den gestiegenen Ansprüchen (mehr Stoff in kürzerer Zeit lernen zu müssen) plus qualitativ gesunkenem Niveau des Lehrpersonals.

Gerade in Mathe sind gute Lehrer wichtig. Die geistige Kapazität des Menschen steigt mit zunehmender Komplexität seiner Umwelt. Aber nicht seine Fähigkeit, sich für Dinge zu begeistern, die er lernen soll, weil es ihn beruflich voran bringt.
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Alt 30.11.16, 17:11   #8
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Zitat:
Zitat von Der Gast Beitrag anzeigen
Das liegt an den gestiegenen Ansprüchen (mehr Stoff in kürzerer Zeit lernen zu müssen) plus qualitativ gesunkenem Niveau des Lehrpersonals.

Gerade in Mathe sind gute Lehrer wichtig. Die geistige Kapazität des Menschen steigt mit zunehmender Komplexität seiner Umwelt. Aber nicht seine Fähigkeit, sich für Dinge zu begeistern, die er lernen soll, weil es ihn beruflich voran bringt.
Hast du Quellen oder logische Schlussfolgerungen, die deine gewagte These untermauern?
Wenn dem so wäre, warum sind dann Ausländer Muslims in Sachen Bildung abgehängt und nicht alle gleichermaßen?

Heute macht man wesentlich interessanteren unterricht, warum hat das vor 1-2 Generationen bei ethnisch fast reinen Klassen dann wesentlich besser geklappt?
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Alt 30.11.16, 17:48   #9
Der Gast
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Zitat:
Zitat von Sathington Willoughby Beitrag anzeigen
Hast du Quellen oder logische Schlussfolgerungen, die deine gewagte These untermauern?
Quellen sind meine Tochter und verschiedene Praktikanten/Studenten im Bereich E-Technik und Informatik. Erstere ist in der 12. Klasse; letztere kenne ich dienstlich. Im Vergleich zu dem was ich damals lernen musste (ähnliche Laufbahn), wird heute viel mehr Druck ausgeübt, sowohl hinsichtlich der Stoffmenge als auch zeitlich.

Der Mensch wird immer mehr zur "human ressource" gemacht. Interessanterweise bemerkt er es nicht. Erst dann, wenn ihm die Älteren sagen, dass zu ihrer Zeit alles viel entspannter war.
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Alt 30.11.16, 19:10   #10
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Zitat von Der Gast Beitrag anzeigen
Quellen sind meine Tochter und verschiedene Praktikanten/Studenten im Bereich E-Technik und Informatik. Erstere ist in der 12. Klasse; letztere kenne ich dienstlich. Im Vergleich zu dem was ich damals lernen musste (ähnliche Laufbahn), wird heute viel mehr Druck ausgeübt, sowohl hinsichtlich der Stoffmenge als auch zeitlich.

Der Mensch wird immer mehr zur "human ressource" gemacht. Interessanterweise bemerkt er es nicht. Erst dann, wenn ihm die Älteren sagen, dass zu ihrer Zeit alles viel entspannter war.
Das ist der aus den USA übernommene Trend: Ausbildung statt Bildung.
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