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Alt 09.12.16, 06:38   #1
Sathington Willoughby
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Standard David Frankfurter: Mörder oder Freiheitskämpfer?

https://de.m.wikipedia.org/wiki/David_Frankfurter



Zitat:
Angesichts der Judenverfolgung fühlte Frankfurter sich als Einzelperson verpflichtet, ein Zeichen des jüdischen Widerstandes gegen die Aktionen der Nationalsozialisten zu setzen. Dabei war ihm die in der Schweizer Öffentlichkeit diskutierte antisemitische Tätigkeit des Leiters der Schweizer NSDAP-Landesgruppe in Davos aufgefallen. Er kaufte sich eine Pistole, mit der er am 4. Februar 1936, ohne dass eine andere Person vorher davon wusste, ein Attentat auf den Landesgruppenleiter Wilhelm Gustloff in dessen Wohnung in Davos verübte und tötete ihn. Umgehend danach stellte er sich der Schweizer Polizei.

Die Führung der NSDAP sah in diesem Attentat einen Beweis für die Existenz einer „jüdischen Weltverschwörung“ gegen Deutschland. Mitarbeiter des Goebbelschen Propagandaministeriums versuchten, dieses Attentat für antijüdische Propaganda einzusetzen, und führten einen minutiös geplanten publizistischen Feldzug gegen das angebliche „Weltjudentum“, das hinter dem Attentat gestanden habe.[3] Sie erhoben Gustloff zu einem Märtyrer der NS-Bewegung und benannten ein Schiff nach ihm.

Die Schweiz führte einen Strafprozess gegen David Frankfurter. Obwohl die deutsche Regierung in diesem Prozess keine Partei war, mischte sie sich ein. Das Propagandaministerium beauftragte den Oberregierungsrat Wolfgang Diewerge mit der propagandistischen Prozessbegleitung und den NS-Anwalt Friedrich Grimm, der formal als Nebenklägervertreter von Gustloffs Witwe auftrat, mit der juristischen Unterstützung der Propaganda im Gerichtssaal.[4] Die NS-Propaganda warf den Schweizer Behörden vor, durch eine liberale Pressepolitik zum Attentat beigetragen zu haben. Grimm hatte sich angeblich eigens eine telefonische Standleitung in einen Raum im Gerichtsgebäude legen lassen, um mit Adolf Hitler den Fortgang des Prozesses zu besprechen.

was lernen wir daraus?
Offenbar ist es legitim, Menschen einfach so zu erschiessen, wenn sie die eigene Volksgruppe unterdrücken und drangsalieren, oder nur unter bestimmten Voraussetzungen?
Und welche sind das dann?
__________________
„Der Grund, warum Menschen zum Schweigen gebracht werden, ist nicht, weil sie lügen, sondern weil sie die Wahrheit reden.
Wenn Menschen lügen, können ihre eigenen Worte gegen sie angewandt werden. Doch wenn sie die Wahrheit sagen, gibt es kein anderes Gegenmittel als die Gewalt."

Theodor Fontane

Geändert von Sathington Willoughby (09.12.16 um 07:56 Uhr)
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Alt 09.12.16, 07:43   #2
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Zitat:
Zitat von Sathington Willoughby Beitrag anzeigen
https://de.m.wikipedia.org/wiki/David_Frankfurter


Zitat:

Angesichts der Judenverfolgung fühlte Frankfurter sich als Einzelperson verpflichtet, ein Zeichen des jüdischen Widerstandes gegen die Aktionen der Nationalsozialisten zu setzen. Dabei war ihm die in der Schweizer Öffentlichkeit diskutierte antisemitische Tätigkeit des Leiters der Schweizer NSDAP-Landesgruppe in Davos aufgefallen. Er kaufte sich eine Pistole, mit der er am 4. Februar 1936, ohne dass eine andere Person vorher davon wusste, ein Attentat auf den Landesgruppenleiter Wilhelm Gustloff in dessen Wohnung in Davos verübte und tötete ihn. Umgehend danach stellte er sich der Schweizer Polizei.

Die Führung der NSDAP sah in diesem Attentat einen Beweis für die Existenz einer „jüdischen Weltverschwörung“ gegen Deutschland. Mitarbeiter des Goebbelschen Propagandaministeriums versuchten, dieses Attentat für antijüdische Propaganda einzusetzen, und führten einen minutiös geplanten publizistischen Feldzug gegen das angebliche „Weltjudentum“, das hinter dem Attentat gestanden habe.[3] Sie erhoben Gustloff zu einem Märtyrer der NS-Bewegung und benannten ein Schiff nach ihm.

Die Schweiz führte einen Strafprozess gegen David Frankfurter. Obwohl die deutsche Regierung in diesem Prozess keine Partei war, mischte sie sich ein. Das Propagandaministerium beauftragte den Oberregierungsrat Wolfgang Diewerge mit der propagandistischen Prozessbegleitung und den NS-Anwalt Friedrich Grimm, der formal als Nebenklägervertreter von Gustloffs Witwe auftrat, mit der juristischen Unterstützung der Propaganda im Gerichtssaal.[4] Die NS-Propaganda warf den Schweizer Behörden vor, durch eine liberale Pressepolitik zum Attentat beigetragen zu haben. Grimm hatte sich angeblich eigens eine telefonische Standleitung in einen Raum im Gerichtsgebäude legen lassen, um mit Adolf Hitler den Fortgang des Prozesses zu besprechen.

Zitat Ende

was lernen wir daraus?
Offenbar ist es legitim, Menschen einfach so zu erschiessen, wenn sie die eigene Volksgruppe unterdrücken und drangsalieren, oder nur unter bestimmten Voraussetzungen?
Und welche sind das dann?
Sathington ist Frankfurter verurteilt worden oder nicht? Man hat ihn zu 18 Jahren und Landesverweisung verurteilt.
Und was in solchen Fällen, wo Politik etc. eine Rolle spielte, als legitim angesehen wird, dass entscheidet immer die Nachwelt bzw. die Geschichte.
__________________
Das Leben ist ein Spiel mit einem garantiert tödlichen Ausgang!
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Alt 09.12.16, 07:55   #3
Sathington Willoughby
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Zitat:
Zitat von Solarer_Resident Beitrag anzeigen
Sathington ist Frankfurter verurteilt worden oder nicht? Man hat ihn zu 18 Jahren und Landesverweisung verurteilt.
Und was in solchen Fällen, wo Politik etc. eine Rolle spielte, als legitim angesehen wird, dass entscheidet immer die Nachwelt bzw. die Geschichte.
Er hat in Israel eine Karriere hingelegt.
Zudem sind 18 Jahre nicht sehr viel für einen geplanten Mord, nein, ein Attentat.
Und mal schaun, wie die Qualitätspresse dazu steht:
http://www.spiegel.de/einestages/gus...a-1075016.html
Zitat:
Eilig versicherte der Schweizer Außenminister Guiseppe Motta laut "Völkischem Beobachter" Berlin seine "tiefste Bestürzung" über das "verabscheuungswürdige Verbrechen".
Ein "Gänsefüßchen" verabscheuungswürdiges Verbrechen?
Offenbar billigt der Spiegel ein feiges Attentat.

Wer hatte ihn legitimiert? Er sich selber, die unerträgliche Lage seiner Leute.
Welche Parallelen können wir für heute daraus ziehen?
Wenn beispliesweise MAL ein Deutscher ein Asylantenheim abfackelt?
Darum möge es in diesem Strang gehen.
__________________
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Alt 09.12.16, 08:58   #4
Solarer_Resident
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Zitat:
Zitat von Sathington Willoughby Beitrag anzeigen
Er hat in Israel eine Karriere hingelegt.
Zudem sind 18 Jahre nicht sehr viel für einen geplanten Mord, nein, ein Attentat.
Und mal schaun, wie die Qualitätspresse dazu steht:
http://www.spiegel.de/einestages/gus...a-1075016.html
Ein "Gänsefüßchen" verabscheuungswürdiges Verbrechen?
Offenbar billigt der Spiegel ein feiges Attentat.
Nun ich weiß nicht, wie das Schweizer Strafgesetzbuch 1936 ausgesehen hat, gehe ich aber vom heutigen Schweizer StGB aus, sind 18 Jahre nicht ungewöhnlich.

Ich zitiere aus dem Schweizer StGB Artikel 112

Zitat:
Mord

Handelt der Täter besonders skrupellos, sind namentlich sein Beweggrund, der Zweck der Tat oder die Art der Ausführung besonders verwerflich, so ist die Strafe lebenslängliche Freiheitsstrafe oder Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren.
Nach welchen Kriterien das Strafmaß dann im Einzelfall bestimmt wird, musst du die Eidgenossen fragen nicht mich.


Zitat:
Zitat von Sathington Willoughby Beitrag anzeigen
Wer hatte ihn legitimiert? Er sich selber, die unerträgliche Lage seiner Leute.
Welche Parallelen können wir für heute daraus ziehen?
Wenn beispliesweise MAL ein Deutscher ein Asylantenheim abfackelt?
Darum möge es in diesem Strang gehen.
Kann man wirklich die Frage der Legitimation hier stellen? Niemand gibt in solchen Fällen eine Legitimation, sondern es hängt von der Art und Weise der Betrachtung, dem Betrachter, den Betrachtungszeitpunkt und weiteren Umständen, z. B. dem gesellschaftlichen Konsens, die Berichterstattung, ob etwas als legitim angesehen wird oder nicht.

Ein anderer Aspekt ist, dass es nicht immer unbedingt um Legitimität geht, sondern um Verständnis für die Tat oder den Täter. Man könnte hier den Fall Bachmeier erwähnen.
__________________
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Alt 09.12.16, 09:18   #5
qwertzuiop
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Zitat:
Zitat von Solarer_Resident
[...]

Kann man wirklich die Frage der Legitimation hier stellen? Niemand gibt in solchen Fällen eine Legitimation, sondern es hängt von der Art und Weise der Betrachtung, dem Betrachter, den Betrachtungszeitpunkt und weiteren Umständen, z. B. dem gesellschaftlichen Konsens, die Berichterstattung, ob etwas als legitim angesehen wird oder nicht.

Ein anderer Aspekt ist, dass es nicht immer unbedingt um Legitimität geht, sondern um Verständnis für die Tat oder den Täter. Man könnte hier den Fall Bachmeier erwähnen.
Durchaus werden auch Morde - "gute" Morde - von Hohen Politikern "legitimiert". Dank Propaganda sogar soweit, dass das Volk nach weiteren Ermordungen ruft.
Gestern in Radio Bayern 2 beispielsweise wurde gefragt, warum die Deutschen nicht aufstünden gegen Putin.
Ja, das hätte man gern, dass die vom Regime "Die Bösen" genannten
vernichtet würden. Ohne, dass es sich selber die Finger blutiger machen muss.
__________________
Und das Alles wegen Hitler.




Ich bin ein Freund der Augiasburger Puppenkiste.
Meine Lieblingsmarionette: "Ministerpräsident Horst Seehofer".
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Alt 09.12.16, 09:21   #6
Brutus
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Zitat:
Zitat von Sathington Willoughby Beitrag anzeigen
was lernen wir daraus?
Juden und Demokraten dürfen alles. Bei ihnen gelten Mord und Totschlag nicht mehr als Verbrechen.
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*Der offiziellen Geschichtsschreibung zu glauben, heißt Verbrechern auf's Wort zu glauben*, (Simone Adolphine Weil). Ignoriert wird: Leila.
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Alt 09.12.16, 09:32   #7
Kukumatz
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Die Beurteilung von Attentaten
hängt meist von der politischen oder persönlichen Grundeinstellung dazu ab.


Nehmen wir mal Georg Elser!

Ein Arbeiter und einsamer Wolf im Kampf gegen den verhaßten Hitlerstaat.

MEINE Sympathie hat der Mann, während ich bei Stauffenberg &Co ein wenig zwiegespalten bin.

Einerseits war die Beseitigung des Tyrannen das Ziel. Soweit so meiner Meinung nach gut!

Die Tat kam aber viel zu spät, nämlich erst dann, als die Herren Offiziere, die gut profitiert hatten von Hitler und seinem NS, ihre Felle davonschwimmen sahen oder die Einsicht in die Kriminalität des NS-Regimes zu spät dämmerte.
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Alt 09.12.16, 09:35   #8
Brutus
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Zitat:
Dear Madame Chabloz,

I would like to send you a word of support: indeed, although being of Jewish origin I do not feel ‘assaulted’ by your songs in English, which I find both funny and witty.

On the other hand, as a philosopher, I feel that the ever-increasing ‘shoah hysteria’ is ignoble – a weapon used by my former Jewish co-religionists to annihilate the Indo-European peoples of the West.

With my cordial greetings,

Anatoly Livry
Egal, wie man zur Tat David Frankfurters steht, zustimmend oder ablehnend, gälte die entsprechende Bewertung nicht erst recht, wenn man an Merkel und die Bundesregierung denkt, wobei 1936, zum Zeitpunkt des Attentats auf Wilhelm Gustloff, von einem wahrnehmbaren Völkermord noch keine Rede sein konnte?
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Alt 09.12.16, 09:38   #9
Kukumatz
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Zitat:
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was lernen wir daraus?
Offenbar ist es legitim, Menschen einfach so zu erschiessen, wenn sie die eigene Volksgruppe unterdrücken und drangsalieren, oder nur unter bestimmten Voraussetzungen?
Und welche sind das dann?
Sich irgendeinen tatsächlichen oder vermeindlichen Vertreter eines Unterdrückungsregimes rauszupicken und zu erschießen, ist mE. die falsche Vorgehensweise.
Mit solchen Taten will der Attentäter meist ein Fanal setzen. Siehe Sarajewo.
Solche Attentate haben, je nach Sichtweise, glühende Befürworter oder ebenso glühende Verurteiler!
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Alt 09.12.16, 09:51   #10
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Nun ich weiß nicht, wie das Schweizer Strafgesetzbuch 1936 ausgesehen hat, gehe ich aber vom heutigen Schweizer StGB aus, sind 18 Jahre nicht ungewöhnlich.

Ich zitiere aus dem Schweizer StGB Artikel 112



Nach welchen Kriterien das Strafmaß dann im Einzelfall bestimmt wird, musst du die Eidgenossen fragen nicht mich.




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Ein anderer Aspekt ist, dass es nicht immer unbedingt um Legitimität geht, sondern um Verständnis für die Tat oder den Täter. Man könnte hier den Fall Bachmeier erwähnen.
Darum geht es. Solche Fälle nur nach dem Gesetzbuch zu beurteilen geht nicht.
Und da ist ein großes Konfliktpotential, denn wenn eine Gesellschaft wie die unsere erst mal so weit auseinandergedriftet ist, dass des einen Held des anderen Terrorist ist, liegt ein bewaffneter Konflikt in der Luft.
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Wenn Menschen lügen, können ihre eigenen Worte gegen sie angewandt werden. Doch wenn sie die Wahrheit sagen, gibt es kein anderes Gegenmittel als die Gewalt."

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