Politikarena.net

Zurück   Politikarena.net > Diskussionen > International - Außenpolitik - Krisengebiete

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 07.03.17, 09:35   #381
Realist
DER WAHRE SOZIALIST!
 
Benutzerbild von Realist
 
Registriert seit: Mar 2016
Beiträge: 3.770
Realist ist ein ForengottRealist ist ein ForengottRealist ist ein ForengottRealist ist ein ForengottRealist ist ein ForengottRealist ist ein ForengottRealist ist ein ForengottRealist ist ein ForengottRealist ist ein ForengottRealist ist ein ForengottRealist ist ein Forengott
Standard

Zitat:
Zitat von Sunny Beitrag anzeigen
weiter:
http://www.washingtonexaminer.com/tr...rticle/2615890

Dieses Trump-Statement macht (mich) zumindest seeehr nachdenklich. Wo will er damit anfangen?
Wenn er den IS bekämpfen will und mit den Russen zusammen arbeitet, soll er meinetwegen mal wieder einen Krieg gewinnen. Ich hatte an anderer Stelle schon erwähnt, dass Trump ein Geschäftsmann ist. Der wird lieber gar keinen Krieg führen an statt auch nur einen zu verlieren.
__________________
Im Konflikt zwischen Beschäftigten und Kapital heißt das, auf der Seite höherer Löhne statt höherer Rendite zu stehen. Leider verbinden heute viele mit "links" etwas ganz anderes, etwa die Befürwortung von möglichst viel Zuwanderung oder abgehobene Gender-Diskurse, die mit dem Kampf um echte Gleichstellung wenig zu tun haben. Das bedauere ich sehr.
Sahra Wagenknecht
Realist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.17, 23:29   #382
Sunny
passt in keine Schublade
 
Benutzerbild von Sunny
 
Registriert seit: Sep 2015
Beiträge: 8.227
Sunny ist ein ForengottSunny ist ein ForengottSunny ist ein ForengottSunny ist ein ForengottSunny ist ein ForengottSunny ist ein ForengottSunny ist ein ForengottSunny ist ein ForengottSunny ist ein ForengottSunny ist ein ForengottSunny ist ein Forengott
Standard

Zitat:
Lautloser Staatsstreich: Obamas Geheimdienst-Coup gegen Trump könnte nach hinten losgehen
Trump bezichtigt Obama der Verschwörung. Er soll die Geheimdienste gezielt auf das Team des späteren Präsidenten angesetzt und den Trump Tower abgehört haben. Einiges spricht dafür, denn selbst die New York Times untermauert ungewollt Trumps Beschuldigung.
von Rainer Rupp

Die hin und her wogende Schlacht in Washington um Präsident Trumps Wunsch nach einer Politik der Entspannung mit Russland hat in den letzten Tagen eine dramatische Wende genommen. Für viele kam die Erklärung Trumps vom letzten Samstag wie ein Paukenschlag.

Trump behauptete, dass sein Vorgänger Obama bereits während des Wahlkampfes den US-Geheimdiensten befohlen hatte, sein Telefon sowie die gesamte Kommunikation seines Wahlkampfteams im Trump Tower zu überwachen. Ohne Rücksicht auf diplomatische Floskeln warf er Obama vor, seine letzten Wochen und Monate im Amt dazu genutzt zu haben, um eine Verschwörung zu einem lautlosen Staatsstreich vorzubereiten....

...Kampagne könnte endgültig zum Bumerang werden

Die ersten Hinweise, dass die US-Geheimdienste ihren politischen Gegner Trump ausspionieren könnten mit dem Ziel, ihn vor seiner Amtsübernahme zu Fall zu bringen, gab es bereits Anfang Oktober. Präsident Trump hat inzwischen auch bekannt gegeben, dass ein Gericht zunächst Obamas Antrag auf einen elektronischen Durchsuchungsbefehl des Trump-Towers verweigert hat.

Später aber hat man anscheinend doch noch ein Gericht gefunden, das dem Ansinnen Obamas nicht im Wege stand. Letzteres ist noch nicht geklärt. Wenn es stimmt, dann wäre die Abhöraktion möglicherweise technisch legal gewesen. Politisch aber bleibt sie eine Katastrophe für das Lager der Trump-Gegner, zumal die Untersuchung keine Beweise für ein Fehlverhalten erbracht hatte....

...Mit seiner Einschätzung, dass der scheidende Präsident eine, wie er es formulierte, Verschwörung zu einem lautlosen Staatsstreich vorbereitet hat, dürfte Trump den Nagel auf den Kopf getroffen haben. Dieser Skandal steht erst am Anfang, aber er hat das Zeug, nicht nur die Exponenten des Tiefen Staats, sondern auch dessen Strukturen empfindlich zu treffen.
Aus:
https://deutsch.rt.com/meinung/47363...st-coup-trump/

Was für ein Sumpf. Hoffen wir, dass Trump ihn austrocknen kann
__________________
Die Grossen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen (F. Schiller)

https://www.youtube.com/watch?v=5FhKeiFMtn8
https://www.youtube.com/watch?v=cjZsC8EbfDs
https://www.youtube.com/watch?v=KDtM6W29Tp0
http://static.rheinpfalz.de/typo3tem...a26066541a.jpg Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Brecht)

Ignore: DenkMal, eboshi
Sunny ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.17, 07:41   #383
ABAS
" Der Erleuchtete "
 
Benutzerbild von ABAS
 
Registriert seit: Nov 2009
Ort: Hamburg 上海
Beiträge: 7.489
ABAS hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Standard

Marionette Nr. 45 hat am vergangenen Donnerstag sein " geniales " Zahlwerk fuer den
US Haushaltsplan 2017/2018 vorgestellt. Wer spaetestens jetzt noch nicht begriffen hat
das Donald Trump eine " Sockenpuppe " der finanzfaschistischen Akteure des privaten
Finanzsektors (Goldman-Sachs und Consorten) sowie des militaerisch-industriellen US Wirtschaftssektors ist, der ist nicht nur gutmuetig, vertrauensseelig und naiv sondern outet sich als grottenbloeder Jubelami der sich von der Trump Show " verscheissern " laesst.

Trumps Vorschlag fuer den US-Haushalt



Zitat:
Zeit Online / US Haushaltsplan / 16. Maerz 2017 / von Zacharias Zacharakis

US-Haushaltsplan: Waffen statt Wohnungen

US-Präsident Trump stellt seinen Haushaltsplan für 2018 vor. Sparen will er bei Sozialleistungen und Umweltschutz. Doch das wird kaum reichen für seine Militärausgaben.

WASHINGTON, DC - MARCH 16: Copies of U.S. President Donald Trump's overview of budget priorities for FY2018, titled "America First: A Budget Blueprint to Make America Great Again." are put on display at the Government Publishing Office (GPO) and the Office of Management and Budget, on March 16, 2017 in Washington, DC.

Der Ton für die Debatten der kommenden Wochen ist schon gesetzt. An diesem Donnerstag legt US-Präsident Donald Trump dem Kongress seinen Entwurf für den Haushaltsplan des nächsten Jahres vor, da kommen aus den Reihen der oppositionellen Demokraten die ersten Drohungen. Man wolle es doch vermeiden, schrieb Chuck Schumer, Fraktionsführer im Senat, zusammen mit anderen Parteikollegen, dass es "so früh in der Regierungszeit von Präsident Trump zu einer Haushaltsblockade" komme.

Gedroht hatten mit so einem government shutdown, also einer Stilllegung der Bundesbehörden, in den vergangenen Jahren immer wieder die Republikaner, die die Haushaltspläne der Regierung von Präsident Barack Obama ablehnten. Jetzt haben die Demokraten in den beiden Kongresskammern zwar nicht die Mehrheit, aber wenn sie nur wenige Republikaner auf ihre Seite ziehen, ließe sich die Blockade errichten.

Schließlich herrscht auch unter den Republikanern einiges Unbehagen mit Trumps Haushaltsplänen. Das Weiße Haus will 2018 vor allem die Ausgaben für das Militär steigern, gut 52 Milliarden Dollar mehr als im laufenden Jahr. Außerdem hält der Präsident auch an seinem Wahlversprechen fest, an der Grenze zu Mexiko eine Mauer zu errichten. Bisher kursieren zu den notwendigen Kosten für ein solches Bauwerk nur eine Reihe inoffizielle Schätzungen, darin ist von 15 bis 25 Milliarden Dollar die Rede. Noch im laufenden Haushaltsjahr soll der Kongress 1,5 Milliarden Dollar für das Vorhaben freigeben, im kommenden dann 2,6 Milliarden.

Aufrüstung ist kein Konjunkturpaket

Das sind bereits zwei gewaltige Posten, die es an anderer Seite zu refinanzieren gilt. Dabei ist noch nichts dazu bekannt, wie Trump sein Versprechen einlösen will, Investitionen im Wert von einer Billion Dollar in die Infrastruktur zu ermöglichen. Dem Kongress hatte er in seiner letzten Rede unkonkret angedeutet, dass es nur einige Steuererleichterungen für Unternehmen brauche, um sehr viel privates Kapital für den Bau von Straßen, Brücken und öffentlichen Gebäuden freizusetzen. An dem Plan werde noch gearbeitet, hieß es nun.

Die gesteigerten Ausgaben für das Militär könnten jedenfalls nicht als Infrastrukturprogramm verstanden werden, sagt der US-Wirtschaftswissenschaftler Dennis Snower, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel. "Wir müssen begreifen, dass Trump nicht bewusst Wirtschaftspolitik betreiben will", sagt Snower. Eine Entscheidung wie die Steigerung des Militäretats sei vor allem als ordnungspolitische Maßnahme einzuordnen, als Signal in der Außenpolitik.

"Er will Amerika dazu ermächtigen, sich wieder stärker in der Welt zu behaupten", sagt Snower weiter. Auch wenn die USA bei Weitem noch die stärkste Militärmacht weltweit seien, könnten sie sich nicht außenpolitisch so durchsetzen wie gewünscht: "Andere Länder sind sich ihrer zunehmenden Macht bewusst, etwa Russland in Syrien oder China im Südchinesischen Meer."

Das wolle Trump nicht hinnehmen, sagt Snower. Die Macht von Amerika relativ zu anderen Staaten schrumpfe. In dieser Frage dürfte Trump unter den Republikanern im Kongress durchaus Zustimmung bekommen, höhere Militärausgaben werden von den Konservativen meist befürwortet. Doch empört sich nicht nur die Opposition darüber, wie der Präsident den gesteigerten Etat für Militär, Mauer und anderes refinanzieren will.

Schon im Wahlkampf hatte Trump angekündigt, die Entwicklungszusammenarbeit und die Ausgaben für die Vereinten Nationen kürzen zu wollen. Allein das Außenministerium (inklusive der Agentur für internationale Entwicklung) soll nun ein 28 Prozent niedrigeres Budget erhalten, 39 statt 54 Milliarden Dollar. Die Klimawandelinitiativen der UN müssten komplett auf US-Beiträge verzichten, an der Finanzierung von UN-Friedensmissionen würden sich die USA nur zu höchstens 25 Prozent beteiligen. So mancher Außenpolitiker im Kongress befürchtet nun, dass es mit einer geschwächten Diplomatie und Entwicklungszusammenarbeit in der Welt schneller zu Konflikten käme, in denen sich die USA zu militärischen Interventionen genötigt fühlten.

Der US-Ökonom Snower weist noch auf einen anderen Punkt hin: "Ja, es ist gefährlich", sagt er über die Kürzungen, "und zugleich hat es minimale Auswirkungen auf den amerikanischen Staatshaushalt." Relativ zum Bruttoinlandsprodukt werde nur wenig für Entwicklungszusammenarbeit ausgegeben. Einsparungen auf diesem Feld hätten aus diesem Blickwinkel eher symbolischen Charakter, aber womöglich zur Folge, dass weitere Feindbilder in der Welt entstünden.

Millionen Bürger könnten Sozialwohnung verlieren

Drastisch ist der Plan für Kürzungen im Umweltbereich. 2,6 Milliarden Dollar will Trump der US-Umweltbehörde EPA entziehen und damit deren Etat um 31 Prozent kürzen. 3.200 Stellen sollen dafür wegfallen. Auf der Streichliste stehen rund 50 Programme wie der von Barack Obama aufgelegte Plan zu Reduzierung von Treibhausgasen.

Doch diese und viele weitere Kürzungen werden bei Weitem nicht reichen, um die gesteigerten Ausgaben zu decken. Trump müsste sich an den größten Posten heranwagen, der zusammen mit den Zinszahlungen für Schulden etwa ein Drittel des Haushalts ausmacht: die Sozialversicherung und die staatlichen Gesundheitsprogramme Medicare und Medicaid – in dem vorgelegten Haushalt sind sie noch genauso ausgenommen wie mögliche Steuerreformen und andere Ideen für zusätzliche Einkünfte.

Richtig unangenehm für Trump wird es ohnehin noch in der Frage, ob er die Krankenversicherungsregelungen von Obamacare nur umgestalten oder ganz abschaffen will. Für Millionen Amerikaner könnte das den Verlust der Gesundheitsversorgung bedeuten, für Trump aber ließen sich so weitere Milliarden-Einsparungen erzielen. Der parteiunabhängige Rechnungshof des Kongresses (CBO) hat in einem Gutachten ermittelt, dass ohne Obamacare das Budgetdefizit jedes Jahr um etwa 30 Milliarden Dollar geringer ausfallen würde. Der politische Preis dafür mit Millionen unversicherten Amerikanern wäre jedenfalls immens.

Trumps Prioritäten kennt man jetzt

Überhaupt treffen Streichungen von Programmen zur kommunalen Entwicklung oder Hilfsprojekten für Arme und Arbeitslose vor allem die Schwachen. Das Arbeitsministerium verliert 21 Prozent seines Budgets, viele Ausbildungsinitiativen für Benachteiligte sollen reduziert werden. 12 Prozent gehen dem Wohnungsministerium verloren, die Behörde unterstützt den öffentlichen Wohnungsbau und subventioniert die Mieten von Bedürftigen. Experten rechnen damit, dass Millionen Bürger ihre Sozialwohnungen und Zuschüsse verlieren könnten. Gerade den moderaten Republikanern im Kongress ist dabei offenbar unwohl. "Man kann nur hoffen", sagt etwa der Abgeordnete Tom Cole, "dass sich die Regierung bewusst ist über die Schwierigkeit solcher Maßnahmen."

In der vorgelegten Form hat das Budget wohl keine Chance, durch den Kongress zu kommen. Beobachter rechnen mit wochen- oder monatelangen Verhandlungen über Änderungen. Eines ist dabei klar: Die Einnahmen des Staates werden in absehbarer Zeit nicht steigen, vielleicht sogar eher sinken, wenn Trump auch seine Versprechen von Steuersenkungen durchsetzt. Es muss also an einer Seite etwas weggenommen werden, um es der anderen zu geben. Trumps Prioritäten kennt man jetzt.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-0...n-umweltschutz

Man sollte den tollwuetigen, reudigen und gemeingefaehrlichen Koeter
Nr. 45 rechtzeitig in einem Tierheim abgeben und einschlaefern bevor
er massgebliche Schaeden in den USA und der Restwelt anrichten kann.
__________________


Zitat:
Dispara, cobarde, (que) solamente vas a matar a un hombre!

Schiess! Feigling, (weil) Du wirst blos einen Mann toeten!
ABAS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.17, 07:42   #384
ABAS
" Der Erleuchtete "
 
Benutzerbild von ABAS
 
Registriert seit: Nov 2009
Ort: Hamburg 上海
Beiträge: 7.489
ABAS hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Standard

Die Entwicklung der Aktien von US Grossbanken hat die hohen Erwartungen der
Akteure des privaten US Finanzsektors an ihre Marionette Nr. 45 bereits
vorweggenommen.

Zitat:
Manager Magazin / 25.11.2016 / von Kai Lange

"America first" an der Börse Goldman Sachs ist größter Trump-Gewinner

Wall Street feiert: US-Banken vorneweg

Auch an der Börse gilt derzeit: America first. Die Wall Street feiert Rekorde, Europa fällt zurück. Im Zentrum der Party stehen US-Bankentitel - und das hat nicht nur mit Trumps Wahlprogramm zu tun.

Ausgerechnet Goldman Sachs. Die US-Großbank ist Inbegriff der Finanzelite, gegen die Donald Trump in seinem Wahlkampf zu Felde zog. Big money, nichts für kleine Leute. Und ausgerechnet Goldman Sachs ist nun der größte Profiteur von Trumps Wahlsieg - nicht auf Basis einer "gefühlten Wahrheit", sondern emotionslos kalkuliert. 14 Milliarden Dollar Zugewinn binnen elf Handelstagen: Börsianer haben es ganz nüchtern ausgerechnet.

Die Rechnung ist einfach. Seit der US-Wahl am 8. November hat die Aktie von Goldman Sachs Börsen-Chart zeigen rund 20 Prozent an Wert gewonnen, der Börsenwert ist von 71 auf rund 85 Milliarden Dollar gestiegen. Das "Wall Street Journal" nennt vier Konzerne, die zu der jüngsten Rekordjagd des US-Leitindex über die Rekordmarke von 19.000 Punkten am meisten beigetragen haben. Es sind die Großbanken Goldman Sachs Börsen-Chart zeigen und JPMorgan, gefolgt vom Pharmariesen United Health und dem Baukonzern Caterpillar. Dass Big money, Big pharma und die Bauindustrie am meisten profitieren, ist zum einen eine Folge aus Trumps Wahlversprechen: weniger Regulierung, keine Preisobergrenzen für Arznei, Schub für die Bauindustrie durch ein riesiges Infrastrukturprogramm.

Doch für die Big Player der Wall Street, die Trump im Wahlkampf noch "trockenlegen" wollte, kommt nun noch ein weiterer Gewinntreiber hinzu: die Erwartung steigender Zinsen in den USA. Diese könnten für verschuldete Trump-Wähler im "Rust Belt" zum Problem werden, doch für US-Großbanken als Geldverleiher sind steigende Zinsen gut fürs Geschäft.

Zinswende: Dollar und US-Banken gesucht, Dax abgehängt

Es gilt als sicher, dass die US-Notenbank im Dezember die Zinsen anheben wird - zum zweiten Mal nach der Zinswende im Dezember 2015 und zum zweiten Mal binnen acht Jahren. Sollte Donald Trump die Wirtschaft durch schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme stärker anheizen, könnte die Fed im Jahr 2017 auch einem "steileren Zinspfad" folgen, wie Fed-Mitglied Patrick Harker jüngst sagte. Das bedeutet: weitere Zinserhöhungen im Jahr 2017, bei gleichzeitig solidem Wachstum der US-Wirtschaft.

Börsianer sprechen bereits von zwei Börsenwelten, von Volkswirtschaften mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Steigende Zinsen und solides Wachstum in USA, dagegen Niedrigzinsen und wirtschaftliche Stagnation in einem auseinanderdriftenden Europa.

Viele Anleger haben sich der Trump-Parole "America first" bereits angeschlossen. Sie setzen auf einen steigenden US-Dollar und kaufen US-Aktien, während Aktien aus Europa oder den Emerging Markets nur noch zweite Wahl sind. Der "Trump Jump", also die Präferenz von US-Papieren, werde auch durch die Aussicht einer massiv steigenden Staatsverschuldung in den USA nicht getrübt, sagt Robert Halver, Analyst bei der Baader Bank. Die Deutsche Bank rechnet sogar damit, dass der Euro bis Ende 2017 deutlich unter die Marke von einem Dollar fallen wird.

Das heißt: Während Anleger an der Wall Street derzeit immer neue Rekorde feiern, bleiben Anleger in Deutschland und Europa verunsichert zurück. Möglich, dass Dax und EuroStoxx bis Jahresende vom Schwung der US-Börsen und einem schwächeren Euro profitieren und den US-Börsen hinterhertrotten. Möglich aber auch, dass Dax und EuroStoxx umso stärker fallen, sobald die US-Börsenparty sich dem Ende zuneigt.

Also kaufen Anleger weltweit derzeit die bereits hoch bewerteten US-Finanzwerte: Größter Trump-Profiteur ist nicht Warren Buffett, den der "Trump Jump" zum zweitreichsten Mann der Welt gemacht hat. Es ist auch nicht Hedgefonds-Milliardär Carl Icahn, der einen Tag nach der Wahl gegenüber Bloomberg erläuterte, warum Trump das neue Wall-Street-Püppchen ist. Es ist die Großbank Goldman Sachs, noch vor JPMorgan, Wells Fargo Börsen-Chart zeigen und Bank of America Börsen-Chart zeigen. Big money.

Wilbur Ross: Der "Pleitenkönig" als Amerikas Wirtschaftsminister

Doch auch Goldman Sachs Börsen-Chart zeigen, derzeit größter Profiteur der US-Börsenparty, hat mit platzenden Blasen schon Erfahrungen gemacht. Derzeit notiert die Aktie bei rund 212 Euro - auf diesem Niveau notierte das Papier zuletzt im Herbst 2007. Dann folgte die Finanzkrise, viele große, schuldenfinanzierte Deals platzten, und Ende 2008 war das Papier von Goldman Sachs noch 53 Dollar wert. Aber solch ein Absturz sollte sich unter US-Präsident Trump, der sich selbst "Schuldenkönig" nennt, nicht wiederholen. Sein designierter Wirtschaftsminister Wilbur Ross ist schließlich ein selbst ernannter "Pleitenkönig". Die beiden wissen, wie das Geschäft läuft.

http://www.manager-magazin.de/finanz...a-1123156.html

Marionette Nr. 45 wird den US Staatshaushalt und damit die US Buerger
noch tiefer in die Ueberschuldung treiben als es die Marionette Nr. 40
Ronald Reagan mit seiner " Wirtschaftspolitik " der Reaganomics in den
80er Jahren getan und damit die Ursachen der Staatenbonitaetskrisen
in der Ist-Zeit gelegt hat.

Zitat:
NZZ / USA / 30.11.2016

Trumps Finanzminister will in Reagans Fussstapfen treten

Steven Mnuchin, ehemaliger Manager der Investmentbank Goldman Sachs, soll unter Donald Trump amerikanischer Finanzminister werden.

(Reuters) Steuern senken, China anprangern, Handelsabkommen überholen: Der vom künftigen US-Präsidenten Donald Trump zum Finanzminister auserkorene ehemalige Goldman-Sachs-Banker Steven Mnuchin und der als Handelsminister vorgesehene Wilbur Ross setzen erste Akzente. «Unsere oberste Priorität hat die Steuerreform», sagte Mnuchin am Mittwoch dem Fernsehsender CNBC, in dem er auch seine Nominierung verkündete. «Wir werden die Unternehmenssteuern senken, was enorm viele Jobs zurück in die Vereinigten Staaten bringen wird.» Sie sollen auf 15% in etwa halbiert werden. Der 53-Jährige sprach von der grössten Steuerreform seit der Ära von Präsident Ronald Reagan in den achtziger Jahren, bei der auch mittlere Einkommen entlastet werden sollen.

Steuersystem vereinfachen

Mnuchin will zugleich das Steuersystem vereinfachen. «Steuern sind viel zu kompliziert», begründete der künftige Minister, der Anfang der 2000er-Jahre die Filmproduktionsfirma Dune Capital gründete, die unter anderem weltweite Blockbuster wie «X-Men» und «Avatar» ermöglichte. Finanziert werden soll das durch steigende Einkommen auf der einen und den Wegfall vieler Steuerausnahmen auf der anderen Seite.

Kritiker befürchten hingegen, dass die Vorschläge Neuverschuldung und Staatsdefizit in die Höhe treiben.

Die Massnahmen sollen das Wachstum der weltgrössten Volkswirtschaft beflügeln, deren Bruttoinlandsprodukt nachhaltig um drei bis vier Prozent jährlich wachsen könne. In diesem Jahr sollen es etwa 1,6 Prozent sein, schätzen Experten.

Kritik an China

Mnuchin kündigte zudem offene Worte gegenüber China an, das von Trump als Währungsmanipulator an den Pranger gestellt wurde. «Wenn wir feststellen, dass wir sie als Währungsmanipulator kennzeichnen müssen, dann ist das etwas, was das Finanzministerium tun würde», sagte Mnuchin. Die USA werfen der Volksrepublik seit Jahren vor, ihre heimische Währung Yuan zu drücken und sich so Vorteile auf den Weltmärkten zu verschaffen.

Für bilaterale Abkommen

Ross lies durchblicken, dass er bilaterale Handelsabkommen statt regionaler Vereinbarungen wie dem transpazifischen TPP bevorzugt, das Trump unmittelbar nach seinem Amtsantritt kippen will. «Wir haben viel dummen Handel betrieben», sagte Ross. Die Äusserungen deuten darauf hin, dass eine Einigung zwischen den USA und der Europäischen Union über das ohnehin umstrittene transatlantische Freihandelsabkommen TTIP schwierig werden könnte.

Der als Handelsminister vorgesehene Ross sammelte in New York politische Erfahrung, wo er als Privatisierungsberater für den früheren Bürgermeister Rudy Giuliani arbeitete. Mnuchin war während Trumps Wahlkampf für die Finanzierung der Kampagne verantwortlich.

https://www.nzz.ch/international/ame...ster-ld.131651
__________________


Zitat:
Dispara, cobarde, (que) solamente vas a matar a un hombre!

Schiess! Feigling, (weil) Du wirst blos einen Mann toeten!
ABAS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.17, 08:33   #385
ABAS
" Der Erleuchtete "
 
Benutzerbild von ABAS
 
Registriert seit: Nov 2009
Ort: Hamburg 上海
Beiträge: 7.489
ABAS hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Standard

Napoleon I. (Napoleon Bonaparte) (1769-1821), Kaiser der Franzosen ueber die Deutschen:

..."Es gibt kein gutmuetigeres, aber auch kein leichtglaeubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu saeen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewuergt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Toerichter ist kein anderes Volk auf Erden.
Keine Luege kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit groesserer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde."

Zitat:
Quelle des Napoleon Vollzitates:

https://de.europenews.dk/Zitat-Napol...hen-79392.html
__________________


Zitat:
Dispara, cobarde, (que) solamente vas a matar a un hombre!

Schiess! Feigling, (weil) Du wirst blos einen Mann toeten!
ABAS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.17, 11:38   #386
qwertzuiop
Erfahrenes Mitglied
 
Benutzerbild von qwertzuiop
 
Registriert seit: Mar 2013
Beiträge: 5.423
qwertzuiop hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Standard

Zitat:
Trump - und was jetzt?
Trump - was sonst.
__________________
Und das Alles wegen Hitler.




Ich bin ein Freund der Augiasburger Puppenkiste.
Meine Lieblingsmarionette: "Ministerpräsident Horst Seehofer".
qwertzuiop ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 19:09   #387
ABAS
" Der Erleuchtete "
 
Benutzerbild von ABAS
 
Registriert seit: Nov 2009
Ort: Hamburg 上海
Beiträge: 7.489
ABAS hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Standard

Es wird sich ueberhaupt nichts aendern, weil Keiner tatsaechlich eine Aenderung will.

Bisher hat noch niemals ein Amtsenthebungsverfahren gegen eine US Praesidenten
funktioniert. Donald Trump wird dem Parlament wie alle anderen Praesidenten zuvor
mit einer Haushaltssperre drohen, obwohl das eigentlich ein Kontrollinstument des
US Parlamentes ist. Da niemand eine Haushaltssperre will, weil damit der gesamte
Staatsapparat und das oeffentliche Gemeinwesen lahm gelegt werden, willigen alle
Abgeordneten aus dem Lager der Republikaner und Demokraten einvernehmlich
die Erhoehung der Schuldenobergrenze durch. Die Summe der notwendigen Kredite
haben bereits die US Grossbanken, allen voran dabei die Gang von Goldmann-Sachs
ausgerechnet und das frische Kapital von einigen Billionen US Dollar steht bereits zur
Auszahlung bereit.

Der US Staat und damit das US Volk werden weiter in die Schuldzinsfalle getrieben
und erfuellen die ihnen im Kapitalismus zugedachte Rolle als Zahlschweine (Paypigs)
zur Bedienung gigantischer Schuldzinsprofite des glorreichen privaten Finanzsystems.
Das geht immer so weiter owohl die Schwarte der US Zahlschweine (Paypigs) kracht,
weil das muessen sie abkoennen und ertragen bis es zu einer Systemaenderung in den
kommt, was unwahrlichscheinlich ist da die Bedrohungskulisse der " Roten Gefahr "
und des " boesen Sozialismus " sich seit Jahrzehnten in den Koepfen aller US Amerikaner
festgesetzt hat, genau wie in den Koepfen aller anderen Sklaven des Kapitals westlicher,
kapitalistischer Laender, die unter dem Joch des Finanz- und Wirtschaftsfaschismus im
Verkleidungskostuem der Scheindemokratie leben.
__________________


Zitat:
Dispara, cobarde, (que) solamente vas a matar a un hombre!

Schiess! Feigling, (weil) Du wirst blos einen Mann toeten!
ABAS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 20:02   #388
Eiskristall
Mitglied
 
Benutzerbild von Eiskristall
 
Registriert seit: Jan 2016
Beiträge: 817
Eiskristall ist ein ForenheiligerEiskristall ist ein ForenheiligerEiskristall ist ein ForenheiligerEiskristall ist ein ForenheiligerEiskristall ist ein ForenheiligerEiskristall ist ein ForenheiligerEiskristall ist ein ForenheiligerEiskristall ist ein ForenheiligerEiskristall ist ein ForenheiligerEiskristall ist ein ForenheiligerEiskristall ist ein Forenheiliger
Standard

Zitat:
Zitat von ABAS Beitrag anzeigen
Die Entwicklung der Aktien von US Grossbanken hat die hohen Erwartungen der
Akteure des privaten US Finanzsektors an ihre Marionette Nr. 45 bereits
vorweggenommen.




Marionette Nr. 45 wird den US Staatshaushalt und damit die US Buerger
noch tiefer in die Ueberschuldung treiben als es die Marionette Nr. 40
Ronald Reagan mit seiner " Wirtschaftspolitik " der Reaganomics in den
80er Jahren getan und damit die Ursachen der Staatenbonitaetskrisen
in der Ist-Zeit gelegt hat.


Dann kennen wir doch jetzt die Kräfte die dahinterstecken?
Eiskristall ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 03:22 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.9 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
Copyright by Politikarena.net