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Alt 30.01.17, 17:37   #11
Sunny
passt in keine Schublade
 
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Zitat:
Zitat von irminsul Beitrag anzeigen
Sehr ausführlich, wie diese hier.

Sicher nicht - da bekomme ich Sodbrennen
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Die Grossen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen (F. Schiller)
https://www.youtube.com/watch?v=BdOW7ev4D8U
Rede einer Mexicanerin über das, wovon sie die Nase voll hat. Unterscheidet sich nicht sehr von den hiesigen Zuständen
https://www.youtube.com/watch?v=5FhKeiFMtn8
https://www.youtube.com/watch?v=cjZsC8EbfDs
https://www.youtube.com/watch?v=Rk6I...ature=youtu.beWenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Brecht)
Ignore: DenkMal, eboshi
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Alt 30.01.17, 17:37   #12
herberger
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Ursprünglich sollte die Gustloff auf Begleitschutz warten, aber der Kapitän entschied sich Nachts auszulaufen weil er glaubte so den Luftangriffen zu entgehen. So falsch hatte der Kapitän nicht gehandelt denn in der Ostsee war mit einem U-Boot Angriff nicht zu rechnen, die Ostsee ist kein geeignetes Meer für ein U-Boot denn jedes U-Boot was entdeckt wird ist so gut wie vernichtet, die Ostsee ist zu flach und die Ortung ist deswegen präzise und ein U-Boot hat keine Chance der Ortung zu entkommen.
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Ist das nicht lustig, die Politiker halten das Volk für Idioten und das Volk hält die Politiker für Idioten!
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Alt 30.01.17, 18:04   #13
Aderyn
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Zitat:
Zitat von Kukumatz Beitrag anzeigen
Heute vor 62 Jahren
sank die "Wilhelm Gustloff", ein Flüchtlingsschiff, nach einem Torpedotreffer eines sowjetischen U-Boots. Über 5.000 Menschen starben den Kältetod in der eiskalten Ostsee.

Im März 1945, auf der Flucht vor den auf Kolberg anrückenden Russen und Polen über die Ostsee (Kohlenfrachter "Hendrik Visser", Rotterdam), war unsere größte Sorge, nicht das Schicksal der "Gustloff" zu erleiden.
Später mehr; bin grad weggerufen worden.
heute vor 72 Jahren
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Kapitalmacht in Herrschaft umzusetzen. Sie setzen die Maßstäbe von “gut” und “böse”, bestimmen, “was man trägt”, “was in ist”, beeinflussen das Fühlen, Denken und Urteilen der Menschen, sind eifrige Diener einer Oligarchie, an die sich sich verkaufen, um das Volk weiterhin zu “verarschen”

(O-Ton von “Mister Dax” Dirk Müller).
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Alt 30.01.17, 19:04   #14
Aderyn
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Da scheinen sich einige Umstände äußerst dramatisch verkettet zu haben.

Es gibt Berichte des Funkers der Gustloff, Rudi Lang, der nach dem Krieg einiges über die näheren Umstände aussagte.

Einmal war allen klar, dass die russischen Seite vom Auslaufen der Gustloff wußte, darüber wurde auch in Radio Moskau berichtet, am 29. Januar 1945, dass die Gustloff am 30.01.1945 gegen 10 Uhr auslaufen würde.

Der betrunkene U-Boot-Kommandant von dem U-Boot S-13 hatte eh zwei Scharten auszuwetzen. Einmal, weil er vorher ein Schiff topedierte und mit 5000 Tonne angab, welches nur ein Zehntel dessen aufwies- diese Übertreibungen waren bei ihm ständig gegeben und außerdem sollte er schon 9 Tage eher auslaufen, was er aber wegen Trunkenheit nicht konnte.
Insofern scheint daraus auch die hohe Motivation zu resultieren, unbedingt einen guten Treffer zu landen.

Der Funker der Gustloff berichtete, dass es erst hieß, mit einem Geleitzug zu fahren, später wurde dieser Befehl aufgehoben.

Die Mannschafft der Gustloff- es ist von schlecht ausgebileten Kroaten die Rede, versäumte es, bzw. hatte wohl auch keine Anweisung, trotz der heiklen Situation - immerhin waren an die 10.000 Passagiere an Bord, darunter 900 U-Boot-Spezialisten (für den neuen Typ21), Verwundete, Zivilisten - die Rettungsboote zu überprüfen und klarzumachen, d.h. vorsorglich auszuschwenken.
Der Funker, der bis zuletzt um Hilfe funkte, berichtet, die Rettungsboote waren fest verzurrt und obendrein festgefroren.
Wären alle Boote zum Einsazu gekommen, hätte das vielen Menschen das Leben gerettet- aber so war weniger als 1 Stunde Zeit und Panik.

Was ich jetzt nicht verstehe, es ist die Rede davon, nachdem die Gustloff torpediert wurde, dass einige Begleitschiffe, welche die Gustloff begleiteten, nun zurerst Jagd auf S-13 machten, welches sich schon längst abgesetzt hatte, anstatt die vielen Menschen zu retten.

In jedem Fall aber kann man von einem Kriegsverbrechen sprechen, einmal, weil das Ziel bekannt war, weiterhin scheint der sowjetischen Trinkerkapitän keine zeit und Mühe darauf verwendet zu haben, die klar erkennbaren Umrisse der Gustloff einzuordnen, um zu prüfen, ob es ein legitimes Ziel ist oder ob nicht.
Außerdem, bei der Versenkung der Goya und der Steuben war es nicht anders- Torpedo los, egal wer auf dem Schiff ist.
Alle drei versenkten Schiffe zusammen, die Gustloff, die Goya und die Steuben stehen für 20.000 Opfer.
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Alt 30.01.17, 19:14   #15
Ziu
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Zitat:
Zitat von irminsul Beitrag anzeigen
Vor 72 Jahren versenkte man den Militärtransporter, der tragischer weise viele Flüchtlinge an Bord hatte.

" Die Versenkung der "Gustloff" ist nach Meinung von Experten kein Kriegsverbrechen. Das Schiff hatte Soldaten an Bord, war mit Flak ausgestattet und fuhr abgeblendet unter Geleitschutz. Alexander Marinesko habe nur seine Pflicht getan, meint der Hamburger Historiker Axel Schildt: "Die Bombardierung und Versenkung von zivilen Schiffen im Krieg ist eine Maßnahme, die auch von deutscher Seite von Anfang an vorgekommen ist. Das heißt, die deutschen U-Boot-Besatzungen hatten den ausdrücklichen Befehl, keine Schiffbrüchigen von Handelsschiffen aufzunehmen, die sie versenkt haben."

Schildt verweist darauf, dass die Katastrophe unmittelbar im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg zu bewerten sei: "Das ist kein Terrorschlag 'out of the blue' gewesen, sondern die Folge eines Krieges. Der Krieg ist von Deutschland ausgegangen. Deutschland hat Europa mit Krieg, mit Mord überzogen und der Krieg ist zurückgekehrt. Dass bei der Rückkehr des Krieges Unschuldige zu beklagen sind, das ist völlig klar. Aber wer die Vorgeschichte ausklammert, in dem dies passierte, der handelt zumindest ziemlich fahrlässig, weil er ein bestimmtes Szenario suggeriert, das mit der Geschichte nichts zu tun hat."

http://www.ndr.de/kultur/geschichte/...stloff120.html
Wat heute alles Historiker heißt. Pfui Deibel.
Sicher war die Versenkung kein Kriegsverbrechen. Die Rechtfertigung die dieser Mensch allerdings heranzieht graust die Sau.
Der Laconia-Befehl, keine Schifbrüchigen mehr zu retten oder in anderer Weise zu unterstützen, wurde erst im September 1942 erlassen. Da hatte der Krieg schon etwas Moos auf dem Buckel. Auch verstieß er, klar und eindeutig, gegen die internationalen Bestimmungen und Abkommen des U-Boot-Krieges. Genau so die Versenkung von unbewaffneten Handelschiffen und Neutralen in bestimmten Seegebieten ohne Warnung. Auch das verstieß gegen die internationalen Bestimmungen und Abkommen des U-Boot-Krieges.
Aber:
Zitat:
Kurz nach Ausbruch des Krieges bewaffnete die Britische Admiralität in Übereinstimmung mit ihrem Handbuch für Anweisungen an die Handelsmarine vom Jahre 1938 ihre Handelsschiffe, ließ sie in vielen Fällen unter bewaffnetem Geleit segeln, gab Anweisung, bei Sichtung von Unterseebooten Positionsberichte zu funken, und baute somit die Handelsschiffe in das Warnsystem des Marinenachrichtendienstes ein. Am 1. Oktober 1939 verkündete die Britische Admiralität, daß die britischen Handelsschiffe angewiesen worden seien, U-Boote wenn möglich zu rammen.
Auf Grund dieses Tatbestandes kann der Gerichtshof Dönitz für seine Führung des Unterseebootkrieges gegen bewaffnete britische Handelsschiffe nicht schuldig erklären.
[...]
In Anbetracht dieser Beweise und insbesondere eines Befehls der Britischen Admiralität vom 8. Mai 1940 des Inhalts, daß alle Schiffe im Skagerrak bei Sicht versenkt werden sollten, und in Anbetracht der Beantwortung des Fragebogens durch Admiral Nimitz, daß im Pazifischen Ozean von den Vereinigten Staaten vom ersten Tage des Eintritts dieser Nation in den Krieg der uneingeschränkte U-Bootkrieg durchgeführt worden ist, ist die Dönitz zuteil werdende Strafe [636] nicht auf seine Verstöße gegen die internationalen Bestimmungen für den U-Bootkrieg gestützt.
Auszug der Urteilbegründung IMT, Hervorhebung von mir

Oder kurz zusammengefasst. Die Versenkung entsprach dem geltenden Seekriegsrecht, die Rechtfertigung die der Herr "Historiker" da herbeizaubert nicht.
__________________
"Die zivilisiertesten Völker sind nicht weiter von der Barbarei entfernt als das glänzendste Eisen vom Rost. Die Völker und die Metalle sind nur an der Oberfläche poliert."
Antoine de Rivarol


Hie Brandenburg allwege.
Ziu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.17, 21:59   #16
Karl Ranseier
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Zitat:
Zitat von BARON_74 Beitrag anzeigen
Sorry. Das ist natürlich was Anderes. Wobei es mir egal ist, welcher Art von Vollkoffer einer ist. Döner sind mir nämlich egal.

Das ist aber nur so, weil Du noch nie bei Herberger einen Döner gegessen hast!
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Alt 31.01.17, 04:06   #17
Brandstifter
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Zitat:
Zitat von irminsul Beitrag anzeigen
...Das Schiff hatte Soldaten an Bord, war mit Flak ausgestattet und fuhr abgeblendet unter Geleitschutz...
Nun, trunksüchtiger Knabenfroind, selbst Wikipedia (!!!) straft deine Geschichtsklitterung Lügen:

Zitat:
Auch die Wilhelm Gustloff sollte sich an der Evakuierung beteiligen. Am 30. Januar 1945 – dem 12. Jahrestag der Machtergreifung Hitlers – legte sie gegen 13:10 Uhr mit schätzungsweise 5.000 bis über 10.000 Menschen an Bord in Gotenhafen ab. Die genaue Anzahl der Passagiere und Besatzungsmitglieder ließ sich nie mit letzter Sicherheit feststellen, da ihre Flucht übereilt erfolgte. Nach Angaben eines Einschiffungsoffiziers 50 Jahre später wurden offiziell 7.956 Menschen registriert, nach Ende der offiziellen Zählung drängten aber noch ungefähr 2.500 weitere Passagiere an Bord. Insgesamt dürften sich demnach auf der Wilhelm Gustloff rund 10.300 Menschen befunden haben: etwa 8.800 Zivilisten, davon eine große Zahl Kinder, sowie etwa 1.500 Angehörige der Wehrmacht, darunter 162 Verwundete, rund 340 Marinehelferinnen und 918 Marinesoldaten der 2. U-Boot-Lehrdivision, die von Kiel aus erneut in den Kriegseinsatz gehen sollten. Die Wilhelm Gustloff hatte nur leichten Geleitschutz durch anfangs zwei Begleitschiffe, dann nur noch durch das Torpedoboot Löwe.

Auf dieser letzten Fahrt der Wilhelm Gustloff befanden sich neben Schiffskapitän Petersen drei weitere Kapitäne an Bord. Sie kannten die drohende Gefahr durch sowjetische U-Boote, konnten sich aber nicht auf ein angemessenes Vorgehen einigen. Der militärische Kommandant, Korvettenkapitän Wilhelm Zahn, schlug vor, abgedunkelt durch flache Küstengewässer zu fahren, in denen U-Boote nicht operieren konnten. Er setzte sich jedoch nicht gegen Kapitän Friedrich Petersen durch, der sich angesichts der Überladung des Schiffes für eine Route durch tiefes Wasser nördlich entlang der Stolpe-Bank entschied. Ein vermeintlicher Funkspruch der Kriegsmarine veranlasste ihn zudem, Positionslichter zu setzen, um die Kollisionsgefahr mit einem angeblich entgegenkommenden Minensuchgeschwader zu verringern.[1] Daher war das Schiff auch in der Dunkelheit auszumachen. Tatsächlich befand sich kein Minensucher auf Gegenkurs zur Wilhelm Gustloff. Anlass und Absender des Funkspruchs konnten bis heute nicht geklärt werden.

Auf der Höhe von Stolpmünde wurde die Wilhelm Gustloff gegen 21 Uhr von dem sowjetischen U-Boot S-13 gesichtet. Um 21:16 Uhr ließ dessen Kommandant, Alexander Iwanowitsch Marinesko, aus etwa 700 Metern Entfernung vier Torpedos abschießen. Ein Torpedo klemmte, drei trafen die Wilhelm Gustloff am Bug, unter dem E-Deck und im Maschinenraum. Nach etwas mehr als einer Stunde, gegen 22:15 Uhr, sank das Schiff etwa 23 Seemeilen von der pommerschen Küste entfernt.

Herbeieilende Schiffe konnten nur 1.252 Menschen retten, darunter alle vier Kapitäne und den Marinemaler Adolf Bock, dessen Berichte und Bilder später unter anderem im Stern veröffentlicht wurden.[2] Das Torpedoboot Löwe, das die Wilhelm Gustloff begleitet hatte, rettete 472 Menschen, das hinzugekommene Flottentorpedoboot T 36 unter Kapitänleutnant Robert Hering weitere 564 Überlebende aus Booten,[3] von Flößen und aus dem Wasser. T 36 wurde während der Rettungsaktion ebenfalls von S 13 angegriffen, wehrte sich aber mit Einsatz von Wasserbomben, worauf das sowjetische U-Boot abdrehte.[4] Das Minensuchboot M 341 rettete 37, der Marinetender TS II 98, das Minensuchboot M 375 43 und der Frachter Göttingen 28 Menschen. Zwei wurden in den Morgenstunden von dem Frachter Gotenland geborgen, sieben von dem Torpedofangboot TF 19, ein Kleinkind vom Vorpostenboot Vp 1703.

Das U-Boot S-13 versenkte am 9. Februar 1945 auch die Steuben mit etwa 4.000 Menschen an Bord. Ein anderes U-Boot, L-3, torpedierte am 16. April 1945 den Truppentransporter Goya, der ebenfalls zahlreiche Flüchtlinge an Bord hatte. Dabei starben wahrscheinlich etwa 7.000 Menschen. Marinesko, der Kommandant von S-13, wurde nach dem Krieg unehrenhaft aus der Marine entlassen. Trotzdem wurde ihm 1990 postum der Orden „Held der Sowjetunion“ verliehen und ein Ehrenmal am oberen Königsberger Schlossteich errichtet.
Wiki
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- Besseres kann kein Volk vererben, als der eigenen Väter Brauch. Denn wenn des Volkes Bräuche sterben, stirbt des Volkes Seele auch. -

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Alt 31.01.17, 06:33   #18
Der Gast
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Deutschland hat Europa mit Krieg, mit Mord überzogen und der Krieg ist zurückgekehrt.
Was das angeht, haben unsere braunen Jungs eine Blockade im Kopf.
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Alt 31.01.17, 06:48   #19
irminsul
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Zitat von Brandstifter Beitrag anzeigen
Nun, trunksüchtiger Knabenfroind, selbst Wikipedia (!!!) straft deine Geschichtsklitterung Lügen:
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Alt 31.01.17, 07:40   #20
herberger
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Am Tage mit Begleitschutz fahren dann hätte man sich den Tiefflieger Angriffen der Briten ausgesetzt, alles war nur noch reine Mordlust und Blutrausch.
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