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Alt 25.08.14, 09:17   #21
Duc de Blangis
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Zitat von Frundsberg Beitrag anzeigen
Erzähl' mehr!


Bin jetzt schon gespannt, wie sich das in einem schlechten Verschnitt der Sprache Thomas Manns anhört.

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Alt 25.08.14, 19:18   #22
Kleines Mäuschen
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Zitat von Duc de Blangis Beitrag anzeigen


Bin jetzt schon gespannt, wie sich das in einem schlechten Verschnitt der Sprache Thomas Manns anhört.

Lass mal Leila in Ruhe!
Du bist ja auch nicht gerade der Meister der kurzen und knackigen Formulierung.

Manche ihre Geschichten finde ich sehr interessant und lesenswert.
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Alt 25.08.14, 20:17   #23
Querulator
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Zitat:
Zitat von Duc de Blangis Beitrag anzeigen


Bin jetzt schon gespannt, wie sich das in einem schlechten Verschnitt der Sprache Thomas Manns anhört.

Leilas Muttersparche ist von Deutsch sehr verschieden.
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Alt 25.08.14, 20:30   #24
Duc de Blangis
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Zitat von Kleines Mäuschen Beitrag anzeigen
Lass mal Leila in Ruhe!
Du bist ja auch nicht gerade der Meister der kurzen und knackigen Formulierung.


Aber du musst zugeben, im Vergleich zu vor ein paar Jahren noch habe ich unverkennbare Fortschritte gemacht.
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Alt 26.08.14, 12:46   #25
Leila
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Zitat:
Zitat von beemaster Beitrag anzeigen
[…] Im Übrigen finde ich es etwas befremdlich, wenn eine Schweizerin das Dreierles-s (ß) verwendet....
Lieber Beemaster!

Die ersten deutschsprachigen Bücher, die ich vor meiner Mündigkeit las, stammten aus Buchantiquariaten und Bibliotheken und waren in Fraktur gedruckt. In ihnen lernte ich die sinnvoll gesetzten Lettern „S“, „s“, „ſ“ und „ß“ kennen. Aber auch in sämtlichen damals in Deutschland gedruckten, damals neuen Büchern, Zeitungen und Zeitschriften erblickte ich das sogenannte Eszett („ß“). Hinzu kommt, daß mein Deutschlehrer Deutscher und meine Lektorin Deutsche war. Beide waren glühende Anhänger der ‚altmodischen‘ deutschen Druckerzeugnisse. Als vehemente Gegner der Schlechtschreibreform des Jahres 1996 hielten sie die von den ‚Verbesserern‘ der deutschen Schrift vorgeschlagenen Neuerungen für schriftliche Verschlechterungen. Solchen und ähnlichen Dummheiten würden sie heute noch widersprechen, wenn sie noch leben würden.

„Richtiges Hören ist Grundvoraussetzung für richtiges Schreiben.“ – Wer’s glaubt!

Demnach schreibt derjenige am besten, wer seine Texte gemäß des unhörbaren Lautalphabets schreibt und stets das „Aussprachewörterbuch“ des „Großen Dudens“ (Bibliographisches Institut AG, Mannheim 1962, Band 6) vor sich liegen hat, ein Schreiber also, der seinen Lesern glaubhaft zu vermitteln weiß, über das ‚absolute Gehör‘ zu verfügen und deshalb in der Lage ist, den Kammerton auf Anhieb zu treffen. – Mir ist nämlich aufgefallen, daß die Schweizer mindestens drei unterschiedlich tönende „ä“ aussprechen, die kaum schriftlich oder gedruckt in Alltagstexten wiederzugegeben sind. Um diese Laute voneinander unterscheiden zu können, müßte man beim Lesen stets akustische Hörbeispiele zur Verfügung haben …

Und übrigens: Mir leuchtet die Verdinglichung oder Versachlichung bzw. Substantivierung des Wörtchens „übrigens“ (wie es in Floskeln wie „im Übrigen“ vorkommt) heute noch nicht ein.

Gruß von Leila
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Alt 26.08.14, 14:05   #26
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Wovon mir heute noch träumt:

Wir – mein damals zukünftiger Ehemann und ich – wollten zum Nordkap hinauf. Nach dem Verlassen der Fähre fuhren wir gemächlich hinter einer Wohnmobilkolonne her, die den Anschein erweckte, bergauf anzuhalten, um an Ort und Stelle seßhaft zu werden. „Überhole diese Lahmärsche!“, befahl mir mein Verlobter. Folgsam, wie ich war, drückte ich mit dem rechten Fuß das Gaspedal bis zum Anschlag, um die Kraftentfaltung (den sogenannten ‚Kick-down‘) des „Mercedes 300 TD Turbodiesel“ zu bewirken. Aber gleich nach dem Ausscheren bemerkte ich, daß das linke Vorderrad über den Rand des steilen Abhangs hinausragte – oder beinahe darüber hinaus. Also steuerte ich einwärts des Abhangs und fuhr nach diesem Manöver geruhsam weiter, so, als ob ich gar keine Eile hätte. Ich überlegte mir während der gemächlichen Weiterfahrt in aller Ruhe, was wohl aus uns beiden geworden wäre, wenn wir in unserem Automobil den Abhang hinuntergekugelt und ins Meer geplumpst wären. – Denn eine Gemeinsamkeit verband mich Wüstenbewohnerin damals schon mit meinem über alles Geliebten, der ein Älpler ist: nämlich die Schwimmuntüchtigkeit.
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Alt 26.08.14, 16:30   #27
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@ Leila

Die Schlechtschreibreform des Jahres 1996 würde ich nachträglich etwa so charakterisieren: Ein paar der Neuerungen sind ganz gut, ein paar schlicht hirnrissig, und der Rest ist einfach unnötig.

Da gab es nicht einmal eine klare Linie in Richtung historische oder fonetische Orthografie. Um ein paar Beispiele zu bringen: Die Analogieregel (Stop -> Stopp, Tip -> Tipp, ...) ist falsch, wenn dadurch Grundformen an abgeleitete angepasst werden. Die betroffenen Wörter stammen aus dem Englischen, wo die Abwandlungen von p zu pp fonetisch korrekt wie im Deutschen stattfinden, ohne dass man die analfabetenfreundliche "Analogieregel" brauchte. Die Groß- und Kleinschreibung mit ihren Ausnahmen und Ausnahmen von Ausnahmen wurde nicht befriedigend bereinigt sondern verfälscht. Ich weiß, ich habe in diesen Dingen recht (nicht: "Recht") und bin es leid (nicht: "Leid"), denn man schreibt ja auch nicht, man sei etwas "Gewohnt".

Ganz offenbar soll man im Deutschen nicht mehr zwischen vielversprechenden Poltikern und viel versprechenden unterscheiden können. Plötzlich sind viele Wörter getrennt zu schreiben, auch wenn sich durch Zusammenschreiben schon ein eigener, oft bildlich ab geleiteter Begriff gebildet hat. Da erkennt man dann, wer eine Sprache wirklich versteht oder nur Silben nach plappert wie ein Papagei. Wen etwa jemand etwas angreifen möchte, erwartet ein des Deutschen kundiger Mensch nach "etwas" ein Verb, vielleicht auch ein Adjektiv aber bestimmt keine Präposition wie an (von "an greifen"). Besonders verwirrend wird es, wenn der Schreiber den Unterschied der verschiednen Bedeutungen von "zu" nicht kennt. Es mag nämlich recht auf bauend sein, Fußball zu spielen, aber dabei sollte man den Ball einander zuspielen (nicht: "zu spielen"). So etwas ist nicht aus zu halten!
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Alt 26.08.14, 16:38   #28
Querulator
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Zitat:
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Aber du musst zugeben, im Vergleich zu vor ein paar Jahren noch habe ich unverkennbare Fortschritte gemacht.
"Se san jo no a junger Mensch..." würde Herr Karl darauf entgegnen.

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Alt 27.08.14, 00:18   #29
Krabat
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Zitat von Leila Beitrag anzeigen
Eines Morgens – vor vielen Jahren – entnahm ich die Briefpost aus unserem Postfach, ging heim und öffnete sie auf dem Küchentisch, um sie zu lesen. Die XY-Bank teilte mir schriftlich unser Minus mit – und darob erlitt ich einen Schock. Sogleich verdächtige ich meinen Ehemann der Veruntreuung und vermutete, er würde hinter meinem Rücken ein Doppelleben führen. – Ich ging nach dieser deprimierenden Lektüre nochmals ins Freie, obschon es draußen regnete.

Nach einem langen Spaziergang am Rheinufer kehrte ich durchnäßt wieder heim. Beim nochmaligen Lesen fiel mir auf, daß die Abrechnung der Bank nicht an uns, sondern an einen unserer Nachbarn adressiert war. Also zerriß ich dieses Dokument und verbrannte dessen Schnipsel im Aschenbecher. – Als mein Mann spätabends von der Arbeit heimkehrte, begrüßte ich ihn mit aller mir möglichen Liebesbezeugung.
Dich möcht man auch nicht als Nachbarin haben. Erst fremde Briefe lesen und sie dann auch noch verbrennen.
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Alt 27.08.14, 01:01   #30
Brandstifter
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Zitat von beemaster Beitrag anzeigen
...Ein bewusster Grammatikfehler zur Illustrierung eines solchen..
Natürlich...


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- Besseres kann kein Volk vererben, als der eigenen Väter Brauch. Denn wenn des Volkes Bräuche sterben, stirbt des Volkes Seele auch. -

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