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Alt 16.05.17, 02:18   #1
Sunny
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Standard Europa und die Christen im Nahen Osten

Zitat:
Europa und die Christen im Nahen Osten
Das aktuelle Identitätsdilemma europäischer Gesellschaften gefährdet die Zukunft christlicher Minderheiten zwischen Kairo und Bagdad. Die Tränen christlicher Politiker in Europa um die Situation ihrer Glaubensgeschwister sind aber meist nicht mehr als Krokodilstränen. Von Mehdi Chahrour

DATUM 15. Mai 2017

Das Christentum und seine Anhänger sind ein nicht wegzudenkender Bestandteil des Nahen Ostens. Die 2000-jährige Geschichte, der Einfluss auf Sprache und Kultur der Region und die Interaktion mit Anhängern anderer Religionen bilden identitätsstiftende Merkmale für die Völker und Staaten im Nahen Osten.



Es besteht jedoch kein Zweifel darüber, dass die Christenheit im Nahen Osten bedroht und ihre Anhänger mancherorts Gewalt und Verfolgung ausgesetzt sind. Allein im Irak ist die Zahl der Christen seit 2003 von 1,3 Millionen auf ca. 300.000 gesunken. Ursachen sind neben dem Angriffskrieg der USA und die damit verbundenen Folgen, das Erstarken extremistischer Gruppen, die mehrheitlich im sogenannten islamischen Staat (IS) mündeten. Zum ideologischen Fundament des IS gehört die sich aus dem Wahhabismus ergebende Legitimation zur militanten Missionierung und Bekämpfung Andersgläubiger. Die gewaltsame Einnahme der Stadt Mosul hat der Weltgemeinschaft offenkundig vor Augen geführt, was geschehen kann, wenn die wahhabitische Theorie in die Praxis umgesetzt wird:

Zerstörung von Gebetshäusern, Ermordung von Würdenträgern (mehrheitlich auch muslimischer), Enteignungen, Forderung von Schutzgeld, Massenvergewaltigungen, Folter und Ermordungen. Nicht viel anders sieht es im Nachbarstaat Syrien aus. Gebiete, die unter der defacto Herrschaft militanter Gruppen liegen, erleben eine brutale Schreckensherrschaft, die Minderheiten vor drei bitteren Möglichkeiten stellt: Zwangsanpassung, Flucht, Ermordung.

Folglich befinden sich derzeit mehr christliche Syrer außerhalb Syriens, als in Syrien. Vor dem militanten Aufstand in Syrien lag dort die Anzahl der Christen bei ca. 1,8 Millionen. Heute, 6 Jahre nach den Aufständen, liegt die Gesamtzahl schätzungsweise zwischen 600.000 und 900.000. Da ein Ende des Konflikts nicht in Sicht ist, ist anzunehmen, dass mehr und mehr Christen Syrien verlassen werden. Von Druck und Repressionen betroffen sind auch die Christen in Palästina. Die Folgen der Besatzung wirken sich bis zum heutigen Tage auf die demographische Struktur im heiligen Land aus. Die strukturelle Entchristianisierung Jerusalems ist eine große Wunde christlicher Palästinenser. In diesem Zusammenhang müssen auch die Kopten Ägyptens erwähnt werden, denen Schutz und Sicherheit fehlen. Die letzten Anschläge auf Kirchen haben ein Klima der Angst geschaffen....
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http://www.migazin.de/2017/05/15/eur...m-nahen-osten/

Ich habe mit dem christl. Glauben "nix am Hut" und habe oft genug Leute kennen gelernt, die sonntags in die Kirche rennen, sich aber den Rest der Woche wenig christlich benehmen. Wie dem auch sei: Christentum ist AUCH Kultur, Geschichte und Kunst. Aus diesen Gründen fände ich es schade, wenn es verloren ginge.
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Alt 23.11.17, 19:16   #2
Melle
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Wie dem auch sei: Christentum ist AUCH Kultur, Geschichte und Kunst. Aus diesen Gründen fände ich es schade, wenn es verloren ginge.
Ich finde es auch schlimm und tragisch, wie es den Christen im Nahen Osten ergeht.

Jenen Christengemeinden, die es dort seit fast 2000 Jahren gibt - oder gab ...
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Alt 24.11.17, 10:36   #3
Praia61
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http://www.migazin.de/2017/05/15/eur...m-nahen-osten/

Ich habe mit dem christl. Glauben "nix am Hut" und habe oft genug Leute kennen gelernt, die sonntags in die Kirche rennen, sich aber den Rest der Woche wenig christlich benehmen. Wie dem auch sei: Christentum ist AUCH Kultur, Geschichte und Kunst. Aus diesen Gründen fände ich es schade, wenn es verloren ginge.
Und wenn sich sich christlich benehmen, also Nächstenliebe leben auch gegenüber allen Menschen , siehe Flüchtlinge, Asylanten etc., dann ist es auch nicht recht.
__________________
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Alt 24.11.17, 11:10   #4
dscheipi
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Zitat:
Zitat von Praia61 Beitrag anzeigen
Und wenn sich sich christlich benehmen, also Nächstenliebe leben auch gegenüber allen Menschen , siehe Flüchtlinge, Asylanten etc., dann ist es auch nicht recht.


man kann geben, was aufgrund der verhältnisse vertretbar und möglich ist, ohne den eigenen bestand zu gefährden - nächstenliebe zu praktizieren heisst nicht selbstzerstörung auf raten... verpflichtet bist du immer erst einmal den dir nächsten.


hast du 1 stück brot, kriegst du 1 satt, teilst du das unter 10 auf, wird dadurch niemand vor dem akuten verhungern bewahrt, mal drastisch ausgedrückt.

mir gefällt die realität auch nicht, aber umdrehen kanns ich auch nicht.
__________________
lachende melancholiker zürnen nicht.


bin weder am bandenwesen noch am königsspiel interessiert, bitte von entspr. abstand nehmen

meine beiträge sind ausschließl. mein geistiges eigentum. fehlinterpretationen gehen ausschl. zu lasten des lesers


Neolib ist scheisse, raus aus der EU
www.youtube.com/watch?v=RtypgSOZUIc


Durch Gottes Gnaden mit chron. vaginaler Überlegenheit ausgestattet


stille treppe: nathan, denkmal/umvolker


bitte keine freundschaftsanfragen
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