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Alt 10.03.15, 07:48   #21
opppa
Schaf im Wolfspelz
 
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Zitat:
Zitat von Lure Beitrag anzeigen
"Kleine Leute" wohnen nicht am Toelleturm. Da sind die >Mieten zu hoch und die Bewohnere zu wohlhabend, um sich da Proleten hereinzulassen.



Das Stadion am Zoo ist aber ziemlich "ebenerdig": "was wolle?"



Einmal stillgelegt ist eine Neuinstallation sehr aufwendig, zumal alles auf dem neuesten Stand der Technik sein muß. Siehe Modernisierung der Stuttgarter "Zacke" und der Neu-Abnahme deren "Standseilbahn" zum Waldfriedhof.



Ich fahre nach Stuttgart für 18 € mit dem Fernbus (von Düsseldorf) und mit der Bahn für 68 €, mit ICE 110 € , da erübrigt sich jede Kalkulation. Was nützt es mir, wenn die Bahn mittels ICE zwar doppelt so schnell, aber 600 % teuerer ist?

Die Verbindungen ohne ICE dauern gleich lang, wie mit dem Fernbus und ich muß noch 2-5 Mal umsteigen und bezahle 350% vom Fernbus, habe aber keinen Strom (230V) am Platz, kein WLAN, keine Bordbar und keine saubere Toilette und keine Raucherpausen für die Nikotin-Jünger.

Da sieht das Bahnangebot aber völlig mau aus!
Wer hat Dich denn aus dem Bett geschmissen?

Ich versuche mal, da von oben nach unten abzuarbeiten:

- Meinst Du etwa, man hätte damals unsere Jugendmannschaft im Stadion spielen lassen? Ich erinnere mich besonders an die damaligen Spiele gegen "Friesen", wo man gefühlte 10 km ohne jede Futterstelle oder Tränke unterwegs und unangeseilt den Berg rauf kraxeln musste!

- Bei uns ist man inzwischen schon so weit, daß man bei stillgelegten Bahnstrecken die Schienen entfernt und erfolglos versucht, die Radfahrer von der Straße zu locken. Jede Reaktivierung dieser Strecken dürfte wohl auf übelste Proteste der (Verkehrsrowdys....äh) alten Säcke in der bunten Verkleidung treffen.

- Mein Enkel ist zuletzt mal mit einem Fernbus von Essen nach Dunkeldeutschland gefahren und hat (gefühlt) für die Hin- und Rückfahrt so viel bezahlt, wie für ein Ticket der WSW.

Gruß vom nördlichen Berg ins sumpfige Tal.

opppa
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Ein weiser Spruch meiner Omma:
Wenn Du in der Fremde bist, fühl Dich wie zu Hause, aber benimm Dich nicht so!

Geändert von opppa (10.03.15 um 09:00 Uhr)
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Alt 13.03.15, 15:26   #22
MANFREDM
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Zitat:
Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
In den letzten 50 Jahren verschwanden viele Bahnstrecken von den Landkarten und aus der Landschaft. Vielerorts wurde das letzte mal zur letzten Fahrt gepfiffen:

...

Das Auto trat seinen Siegeszug an, auch wenn dieser bis heute jede Menge fossiler Treibstoffe und leider Menschenleben kostet, Menschenleben das zumindest nicht in diesem Ausmaße geopfert und gefährdet würde, wenn das gestiegene Mobilitätsbedürfnis möglichst mit umweltfreundlichen und sicheren Verkehrsträgern abgewickelt werden würde.

Die Verlagerung des Verkehrs von der Schiene auf die Straße und dann noch in Form des motorisierten Individualverkehrs sehe ich zumindest in dieser Form als einen entscheidenden verkehrspolitischen Fehler. Viele Bahnlinien hätten nicht eingestellt werden müssen, wären diese rechtzeitig von einer fairen Verkehrspolitik mit bedacht worden, so teuer und unrentabel wie der Erhalt meist behauptet wurde, wäre der nicht gewesen.

Teilweise könnte man die vielen Fehlentscheidungen in diesem Bereich korrigieren würden die stillgelegten Strecken wieder reaktiviert werden. Das wäre grundsätzlich dort technisch möglich, wo die entsprechenden Trassen noch vorhanden wären, sprich nicht überbaut oder auf sonstige Art entfremdet sind, so dass kein Platz mehr für die Bahn vorhanden wäre.

Eine grandiose Märchenstunde ziehst Du hier ab. Deine strunzdumme grünversiffte Ideologie ist doch grandios gescheitert. Ohne Auto kannst Du höchstens in Großstädten mit gutausgebautem Nahverkehr leben. Woanders nicht. Für Urlaub, Transporte, etc. bist Du dann trotzdem zeitweise auf Autos angewiesen. Die Wirtschaft kann auf Autotransporte sowieso nicht verzichten.



Bahn ist teuer:



Das sind Tatsachen. Und im übrigen lügst Du wie gedruckt. Wie kann man so granatenblöd sein, fossile Energien bzw. Atomstrom als einzig geeignete Stromerzeuger für jederzeit benötigten Bahnstrom zu verschweigen?

Solarstrom für die Bahn bei Dunkelheit ...
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Alt 14.03.15, 16:10   #23
Karl Ranseier
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Zitat:
Zitat von MANFREDM Beitrag anzeigen
Eine grandiose Märchenstunde ziehst Du hier ab. Deine strunzdumme grünversiffte Ideologie ist doch grandios gescheitert. Ohne Auto kannst Du höchstens in Großstädten mit gutausgebautem Nahverkehr leben. Woanders nicht. Für Urlaub, Transporte, etc. bist Du dann trotzdem zeitweise auf Autos angewiesen. Die Wirtschaft kann auf Autotransporte sowieso nicht verzichten.



Bahn ist teuer:



Das sind Tatsachen. Und im übrigen lügst Du wie gedruckt. Wie kann man so granatenblöd sein, fossile Energien bzw. Atomstrom als einzig geeignete Stromerzeuger für jederzeit benötigten Bahnstrom zu verschweigen?

Solarstrom für die Bahn bei Dunkelheit ...


1. In Europa, abgesehen vom äußersten Norden und Osten, kann man jede einzelne Milchkanne mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

2. Die meisten Autos stehen fast rund um die Uhr herum und werden maximal zwei Stunden/Tag bewegt. Es sind also keine Fahr-, sondern Standzeuge. Manchen Menschen dienen sie als "Statussymbol" und könnten allerdings durch Goldkettchen oder Ähnliches problemlos ersetzt werden.

3. Für fossile Energieträger oder gar Atomstrom brauchst Du nicht zu werben, denn selbst die großen Stromkonzerne haben eingesehen, wie die Zukunft aussieht. Und wenn tatsächlich die Sonne für mehrere Monate verschwindet, dann sind die Stromausfälle sicherlich unser geringstes Problem.

4. Wo sind eigentlich die flächendeckenden Stromausfälle geblieben, als die am meisten vergammelten Kernkraftwerke Deutschlands abgeschaltet worden sind? Haben Deinesgleichen diese nicht prognostiziert? Fakt ist, dass Deutschland durch den Umstieg auf erneuerbare Energien schon heute einen großen Stromüberschuss hat. Aber ich weiß, wenn die Sonne nicht mehr scheint und kein Wind mehr bläst...

5. Ja, die Bahn ist teuer. Das Auto war auch teuer, man denke nur an die nötige Infrastruktur. Wenn's immer nur darum ginge, was denn wohl am billigsten ist, sollten wir alle wieder auf Bäumen leben.
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Alt 15.03.15, 00:58   #24
Querulator
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Standard Die Kiewer Waldtramway - Linie 12

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Alt 15.03.15, 09:17   #25
Sathington Willoughby
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Zitat:
Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
1. In Europa, abgesehen vom äußersten Norden und Osten, kann man jede einzelne Milchkanne mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

2. Die meisten Autos stehen fast rund um die Uhr herum und werden maximal zwei Stunden/Tag bewegt. Es sind also keine Fahr-, sondern Standzeuge. Manchen Menschen dienen sie als "Statussymbol" und könnten allerdings durch Goldkettchen oder Ähnliches problemlos ersetzt werden.

3. Für fossile Energieträger oder gar Atomstrom brauchst Du nicht zu werben, denn selbst die großen Stromkonzerne haben eingesehen, wie die Zukunft aussieht. Und wenn tatsächlich die Sonne für mehrere Monate verschwindet, dann sind die Stromausfälle sicherlich unser geringstes Problem.

4. Wo sind eigentlich die flächendeckenden Stromausfälle geblieben, als die am meisten vergammelten Kernkraftwerke Deutschlands abgeschaltet worden sind? Haben Deinesgleichen diese nicht prognostiziert? Fakt ist, dass Deutschland durch den Umstieg auf erneuerbare Energien schon heute einen großen Stromüberschuss hat. Aber ich weiß, wenn die Sonne nicht mehr scheint und kein Wind mehr bläst...

5. Ja, die Bahn ist teuer. Das Auto war auch teuer, man denke nur an die nötige Infrastruktur. Wenn's immer nur darum ginge, was denn wohl am billigsten ist, sollten wir alle wieder auf Bäumen leben.
1. Ja, aber bis dahin ist die Milch sauer geworden.
2. Es geht um Mobilität, also die Möglichkeit, ein Ziel zu erreichen, ohne größere Planungen und Wartezeiten in Kauf zu nehmen. Die Alternative wäre nicht die Bahn, sondern ein billiger Autoverleih oder Taxiservice.
4. Weil wir z. B. Die lücken mit ukrainischem Atomstrom geschlossen haben. Und die Überproduktion ins Ausland mit Verlust verkaufen müssen. Informiere dich mal.
5. Die Bahn ist nicht nur teuer, sondern auch unflexibel. Es geht viel Lebenszeit für Wartereien verloren.
__________________
„Der Grund, warum Menschen zum Schweigen gebracht werden, ist nicht, weil sie lügen, sondern weil sie die Wahrheit reden.
Wenn Menschen lügen, können ihre eigenen Worte gegen sie angewandt werden. Doch wenn sie die Wahrheit sagen, gibt es kein anderes Gegenmittel als die Gewalt."

Theodor Fontane
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Alt 15.03.15, 09:17   #26
Sathington Willoughby
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Zitat:
Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
1. In Europa, abgesehen vom äußersten Norden und Osten, kann man jede einzelne Milchkanne mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

2. Die meisten Autos stehen fast rund um die Uhr herum und werden maximal zwei Stunden/Tag bewegt. Es sind also keine Fahr-, sondern Standzeuge. Manchen Menschen dienen sie als "Statussymbol" und könnten allerdings durch Goldkettchen oder Ähnliches problemlos ersetzt werden.

3. Für fossile Energieträger oder gar Atomstrom brauchst Du nicht zu werben, denn selbst die großen Stromkonzerne haben eingesehen, wie die Zukunft aussieht. Und wenn tatsächlich die Sonne für mehrere Monate verschwindet, dann sind die Stromausfälle sicherlich unser geringstes Problem.

4. Wo sind eigentlich die flächendeckenden Stromausfälle geblieben, als die am meisten vergammelten Kernkraftwerke Deutschlands abgeschaltet worden sind? Haben Deinesgleichen diese nicht prognostiziert? Fakt ist, dass Deutschland durch den Umstieg auf erneuerbare Energien schon heute einen großen Stromüberschuss hat. Aber ich weiß, wenn die Sonne nicht mehr scheint und kein Wind mehr bläst...

5. Ja, die Bahn ist teuer. Das Auto war auch teuer, man denke nur an die nötige Infrastruktur. Wenn's immer nur darum ginge, was denn wohl am billigsten ist, sollten wir alle wieder auf Bäumen leben.
1. Ja, aber bis dahin ist die Milch sauer geworden.
2. Es geht um Mobilität, also die Möglichkeit, ein Ziel zu erreichen, ohne größere Planungen und Wartezeiten in Kauf zu nehmen. Die Alternative wäre nicht die Bahn, sondern ein billiger Autoverleih oder Taxiservice.
4. Weil wir z. B. Die lücken mit ukrainischem Atomstrom geschlossen haben. Und die Überproduktion ins Ausland mit Verlust verkaufen müssen. Informiere dich mal.
5. Die Bahn ist nicht nur teuer, sondern auch unflexibel. Es geht viel Lebenszeit für Wartereien verloren.
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Alt 15.03.15, 15:08   #27
Kleinlok
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Zitat:
Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
1. In Europa, abgesehen vom äußersten Norden und Osten, kann man jede einzelne Milchkanne mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.
So komplett würde ich das nicht unterstreichen. Aber deine Aussage weist in die richtige Richtung, in die es gehen könnte. Ein Beispiel dafür liefert die Schweiz: Da kommt man mit dem öffentlichen Verkehr (ÖV) praktisch in fast jeden Winkel, das Fahrangebot ist vertaktet und aufeinander abgestimmt.

Zitat:
Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
2. Die meisten Autos stehen fast rund um die Uhr herum und werden maximal zwei Stunden/Tag bewegt. Es sind also keine Fahr-, sondern Standzeuge. Manchen Menschen dienen sie als "Statussymbol" und könnten allerdings durch Goldkettchen oder Ähnliches problemlos ersetzt werden.
In der Betriebswirtschaft gilt schon eine deutlich bessere Kapazitätsauslastung eines zeitlich befristet einsetzbaren Betriebsmittels als klares Minusgeschäft. Das gilt für das Auto in vielfacher Hinsicht, da es in Relation zu seiner Verkehrsleistung enorm viel Ressourcen, Fläche und Energie benötigt. Teuer und nicht wirklich gut.

Aber erzähl das mal all denen, die iren vierrädrigen Untersatz als heilige Kuh verklären....

Zitat:
Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
3. Für fossile Energieträger oder gar Atomstrom brauchst Du nicht zu werben, denn selbst die großen Stromkonzerne haben eingesehen, wie die Zukunft aussieht. Und wenn tatsächlich die Sonne für mehrere Monate verschwindet, dann sind die Stromausfälle sicherlich unser geringstes Problem.
Der User, auf den du dich beziehst versucht seine Unterbelichtung in puncto technsicher Zusammenhänge durch Beleidigungen und ein besonders forsches Auftreten zu kompensieren, da kannst du dir die Sportübung für deine Augen schenken.

Zitat:
Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
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Die Geschichte der Energiepolitik ist voll von Lügenmärchen und verlogener Panikmache. Dabei haben wir zu den erneuerbaren Energien gar keine Wahl, nur mit denen werden wir den Lebenstandard sichern können, die fossilen Energien sind Auslaufmodelle.

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Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
5. Ja, die Bahn ist teuer. Das Auto war auch teuer, man denke nur an die nötige Infrastruktur. Wenn's immer nur darum ginge, was denn wohl am billigsten ist, sollten wir alle wieder auf Bäumen leben.
Die Bahn ist teuer, weil sie politisch gewollt teuer sein soll. Systembedingt könnte nämlich die Bahn auf Grund der mit ihrem Betrieb verbundenen Synergieeffekte deutlich billiger sein als der motorisierte Individualverkehr. In der Kantine kommt das Essen auch billiger als beim á la Carte speisen im 3-Sterne-Lokal.

Dieser Preisvorteil der Bahn wird aber durch politische Interessen der Autolobby zunichte gemacht, damit möglichst auch kein Mensch vom umweltschädlichen Auto auf die umweltfreundllche Bahn umsteigt. Dass diese umweltfeindliche und sozial ungerechte Politik zu allem Überfluss Menschen mit niedrigem Einkommen (ein Umstand den dieselbe Sch....politik auch mitverantwortet) von dem Grundrecht auf Mobilität ausschließt, interessiert die korrupten Nasen die Jahresnetzfreikarte 1. Klasse oder ihrem Dienstwagen durch die Lande rollen, einen Dreck. Die schmieren die Deutsche Bahn AG mit rund 8,5 Milliarden Euro Subvention, damit die schön weiter ungehindert Politik gegen die Menschen und die Umwelt machen kann und in iren verlogenen Sonntagsreden fabulieren dieselben Pfeifen dann von der Notwendigkeit der Energiewende und dem Klima-/Umweltschutz. Ich kann nur kotzen angesichts dieser Heuchelei.
__________________
Auf der Wehratalbahn sollen wieder Züge fahren.

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Und auf der genialen "Spessartrampe" soll Zugverkehr
möglich bleiben:

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Geändert von Kleinlok (15.03.15 um 15:33 Uhr)
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Alt 15.03.15, 15:22   #28
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In Gebieten mit geringer Bevölkerungsdichte macht die Bahn wenig Sinn. Man ist zeitlich auf den Fahrplan angewiesen, muss große oder schwere Transportstücke umständlich herumschleppen und die einzelne Bahnfahrt steht auch nicht in Relation zur Anzahl der Fahrgäste, kann sich also bei voll besetzten Zügen lohnen und bei wenig Fahrgästen ebenso gut unökonomisch sein. Ich würde auf mein Auto allerdings auch in der Großstadt nicht verzichten wollen. Dann sollen die Entwickler und Ingenieure lieber verstärkt daran arbeiten, das Autofahren wirtschaftlicher und umweltfreundlicher zu gestalten.
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Alt 15.03.15, 15:40   #29
Kleinlok
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Zitat:
Zitat von Menschenkind Beitrag anzeigen
In Gebieten mit geringer Bevölkerungsdichte macht die Bahn wenig Sinn.
Genauso gut könnte man die gesamte dortige Infrastruktur (Einzelhandel, Arztversorgung, Kommunikation, Verkehr etc.) in Frage stellen. Wenn man so denkt und handelt (in Teilen geschieht das längst) , vernichtet man die Zukunftsperspektiven ganzer Landstriche und schafft damit ein Elend, das wiederum teuer subventioniert werden muss.

Da kommt es viel sinnvoller, mit gar nicht mal so viel mehr Geld effizient in die Peripherie zu investieren, um mit intelligenten Lösungen einen ordentlichen Standard auf kostengünstige Weise zu bilden bzw. zu sichern. Nur genau daran hat die Politik und haben die Großindustrie wenig Interesse, die verbrennen lieber zig Milliarden in teure Groß- und Prestigeprojekte, die oft nur relativ wenigen was nutzen, allen voran den Bossen.

Für weniger Geld, als was die neuen Schnellfahrstrecken der Bahn gekostet haben bzw. noch kosten werden, wäre ein auf einander abgestimmtes Bahnnetz möglich, dass großen Teilen der Bevölkerung im Alltag mehr nutzen würde, als dass sich eher geringe Anteile mit 300 km/h durch die Republik schießen lassen.
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Alt 15.03.15, 16:20   #30
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Genauso gut könnte man die gesamte dortige Infrastruktur (Einzelhandel, Arztversorgung, Kommunikation, Verkehr etc.) in Frage stellen. Wenn man so denkt und handelt (in Teilen geschieht das längst) , vernichtet man die Zukunftsperspektiven ganzer Landstriche und schafft damit ein Elend, das wiederum teuer subventioniert werden muss.
Das sehe ich anders. Für den Bahnverkehr gibt es Alternativen, nämlich das Auto und den Busverkehr. Die sonstige Infrastruktur ist alternativlos, da reden wir von essentieller Bedarfsdeckung. Das gilt aber nicht für den Bahnverkehr.
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