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Alt 21.03.17, 19:33   #21
tOm~!
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tOm~! ist ein ForengotttOm~! ist ein ForengotttOm~! ist ein ForengotttOm~! ist ein ForengotttOm~! ist ein ForengotttOm~! ist ein ForengotttOm~! ist ein ForengotttOm~! ist ein ForengotttOm~! ist ein ForengotttOm~! ist ein ForengotttOm~! ist ein Forengott
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Zitat:
Zitat von dscheipi Beitrag anzeigen
was soll denn da schon los gewesen sein? öde bis zum abwinken...

hab keinen flachbildferseher, handy, smartphone oder ipod gesehen...
Dieses Haus Vaterland war doch offensichtlich ein Vielvölker-Haus, quasi ein Haus der vielen Vaterländer, sogar die Türken hatten ihr eigenes Café. Wie verwunderlich, daß es die Anglobestien gebraucht hat, um den Betrieb dort durch Bombenterror einzuschränken. Eigentlich müsste man doch annehmen, daß die bierernsten und um Rassereinheit besorgten Nationalsozialisten so einen multikulturellen Vergnügungstempel sofort nach Hitlers Machtübernahme hätten dicht machen müssen.

Was dort los war, wäre der Verlinkung ins Grammophon-Platten-Forum zu entnehmen. Will Glahé trat dort u. a. sehr oft mit seinem Orchester auf, durch ihn kam ich erst auf das Haus Vaterland:



Zitat:
Dem Orchester gehörten folgende Mitglieder an. Manche Musiker nur gelegentlich als Studiomusiker.

Albert Bräu, Alwin Dreifki, Rudi Kamperski, Enst Höllerhagen, Ludwig Kletsch, Erwin Steinbacher,
Benny de Weile (Klarinette/Saxophon
Paul Rutz, Bernd Ober, Karl Kutzer (Trompete)
Georg Lohmann, Hans Weigelschmidt, Erhard Krause (Posaune)
F.G. Scheurer, Adalbert Luczkowski, Bruno Sänger (Violine)
Fritz Stamer, Will Glahe (Klavier)
Fred Dömpke, Mike Danzi, Harold M. Kirchstein (Gitarre)
Joe Doleschal (Baß)
Herbert Kysilka, Waldi Luczkowski (Schlagzeug)


Die Leistung des Will Glahe Orchesters ist nicht zu unterschätzen und seine Big-Band Aufnahmen sind bei Sammlern heiß begehrt. Besonders Titel wie: Cherokesen Fox, Some of These Days oder Reisefieber zeigen die wahre Qualität des Orchesters.

http://grammophon-platten.de/page.php?78
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Alt 21.03.17, 19:55   #22
tOm~!
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Zitat:
Zitat von tOm~! Beitrag anzeigen
Wie verwunderlich, daß es die Anglobestien gebraucht hat, um den Betrieb dort durch Bombenterror einzuschränken.




http://grammophon-platten.de/e107_pl...php?10869.post
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Alt 21.03.17, 20:11   #23
dscheipi
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Zitat:
Zitat von tOm~! Beitrag anzeigen
Dieses Haus Vaterland war doch offensichtlich ein Vielvölker-Haus, quasi ein Haus der vielen Vaterländer, sogar die Türken hatten ihr eigenes Café. Wie verwunderlich, daß es die Anglobestien gebraucht hat, um den Betrieb dort durch Bombenterror einzuschränken. Eigentlich müsste man doch annehmen, daß die bierernsten und um Rassereinheit besorgten Nationalsozialisten so einen multikulturellen Vergnügungstempel sofort nach Hitlers Machtübernahme hätten dicht machen müssen.

Was dort los war, wäre der Verlinkung ins Grammophon-Platten-Forum zu entnehmen. Will Glahé trat dort u. a. sehr oft mit seinem Orchester auf, durch ihn kam ich erst auf das Haus Vaterland:



hätt ich das ums eck, würde ich fünf tage die woche drinnen sitzen, mit zigarettenspitz und dergleichen...früher war das cafe prückl in wien so ein skurriler laden, wurde natürlich auch modernisiert.

die leute wissen nicht, was sie tun, wenn sie geschichte beseitigen, sie wissen einfach nicht, was sie tun...die vollidioten.


p.s. wollte mich in dem forum anmelden, geht nicht, ist wohl leider im stillstand...
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lachende melancholiker zürnen nicht.


bin weder am bandenwesen noch am königsspiel interessiert, bitte von entspr. abstand nehmen

meine beiträge sind ausschließl. mein geistiges eigentum. fehlinterpretationen gehen ausschl. zu lasten des lesers


Neolib ist scheisse, raus aus der EU
www.youtube.com/watch?v=RtypgSOZUIc


Durch Gottes Gnaden mit chron. vaginaler Überlegenheit ausgestattet


stille treppe: nathan, denkmal/umvolker


bitte keine freundschaftsanfragen
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Alt 21.03.17, 21:02   #24
Brutus
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Wär' ich eine vertierte Drecksau wie Roosevelt und Churchill, würde ich mich an der Vorstellung aufgeilen, Chenenceau zusammenzubomben, wie es die Alliierten mit Würzburg und Dresden gemacht haben.

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*Die Wahrheit schweigt! In ihrem eisigen Mund von Fesseln der Angst die Zunge behindert*, (André Chénier, Ode an Charlotte Corday). Ignoriert wird: Leila.
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Alt 21.03.17, 23:37   #25
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Wie überaus bezeichnend ist es wieder, daß Brutus, der Misogyn, ein Schloß ins Gespräch bringt, dessen Genese über Jahrhunderte vom armen, stets unterdrückten Weibsvolk geprägt wurde:

Zitat:
Die beinahe 800 Jahre alte Geschichte Chenonceaus wurde fast immer von Frauen geprägt, auf deren Geheiß das Schloss zu seiner heutigen Erscheinung ausgebaut wurde. Frauen machten es zum Mittelpunkt ausschweifender Festivitäten des französischen Königshofs und zeitweilig zu einem Treffpunkt illustrer Gäste aus Kunst und Kultur.



Blick auf das Schloss vom Garten Katharinas von Medici

https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Chenonceau
Im Château de Chenonceau brachte Jean-Jacques Rousseau, angestellt von Madame Dupin, seine Oper "Le devin du village" und die Komödie "L’Engagement téméraire" zur Uraufführung. Aber wundert's, der war, bei genauer Betrachtung auch nur ein Frauenhasser, der den Damen die "Gleichberechtigung" versagen wollte:

Zitat:
Der Aufklärer Jean-Jacques Rousseau, der in Emile oder über die Erziehung ausführlich über Pädagogik schrieb, war auffällig frauenfeindlich. Die Erziehung des Mädchens Sophie ist der des Protagonisten zwar im Stil ähnlich, vom Inhalt her aber ganz anders: Sie lernt Singen, Klavierspielen, Nähen und Kochen. Ihre Aufgabe ist es, ihrem zukünftigen Mann zu gefallen und ihm das Leben angenehm zu machen. Die natürliche kindliche Neugier von Mädchen oder jungen Frauen ist abzutöten, da sie klug genug sind, um Geheimnisse, die man ihnen verbirgt, zu ahnen, und weil sie schlau genug sind, sie zu entdecken.[18] Rousseau nennt das liebenswerte Unwissenheit.

https://de.wikipedia.org/wiki/Misogynie
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Alt 22.03.17, 00:13   #26
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Bei mir tun sich aktuell soviele Querverbindungen und Zusammenhänge auf, daß es schwer fällt, den Überblick zu behalten und alles unter einen Hut zu bekommen.

Meiner großspurigen Ankündigung, die Werke von Raff, Bruch und Volkmann hier noch häufiger zu behandeln, möchte ich gerne nachkommen, wobei wir aber vorerst nur am Rande auf Joachim Raff zurückkommen, im Endeffekt geht es hier um Ludwig van Beethoven.

Am 3. August 1866 verstarb der deutsche Opernsänger, Schauspieler, Komponist, Theaterdirektor und Regisseur Eduard Genast im Haus seiner Tochter Doris Raff, der Ehefrau von Joachim Raff. Das war wenige Jahre nachdem Raff mit seiner ersten Sinfonie "An das Vaterland" für Furore sorgte.

Von Eduard Genast, der als großer Vertreter des "Weimarischen Stils" gilt, ist ein sehr wichtiges Zitat über den Komponisten Johann Nepomuk Hummel überliefert:

Zitat:
Zitat von Eduard Genast
"Hummel war nicht nur als Künstler, sondern auch als Mensch verehrungswürdig, denn viele unglückliche Familien wurden durch seine großmütige Hülfe dem Elend entrissen. Dabei durfte nie sein Name genannt werden, und in Weimar selbst hatte er einige seiner zuverlässigsten Freunde förmlich zu seinen Armenpflegern gemacht. Da ich oft von ihm zu solchem Dienst verlangt wurde, hatte ich Gelegenheit, Zeuge seiner uneigennützigen Großmut zu sein. Erst nach seinem Tode fand seine Gattin in einem geheimen Fache seines Schreibtisches die Dankbriefe Beethoven’s, welchen Hummel bis zu dessen Tode unterstützt hatte. Wie es gerade Hummel begegnen konnte, für geizig zu gelten, wäre unbegreiflich, wenn man nicht die Oberflächlichkeit des Urteils der Menge jeden Tag neu bestätigt fände."

https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Nepomuk_Hummel
Hummel, der 1821 in Weimar den erst zehnjährigen Ferdinand von Hiller als Schüler aufnahm, unternahm sechs Jahre später zusammen mit seinem Schüler und seiner Frau Elisabeth Röckel eine Reise nach Wien, wo sie gemeinsam den todkranken Ludwig van Beethoven besuchten.

Hiller wiederrum reiste von dort aus direkt nach Paris weiter, wo er die große Ehre hatte, Beethovens fünftes und letztes Pianokonzert "The Emperor" zur dortigen Erstaufführung zu bringen, im folgenden Video interpretiert von Friedrich Gulda und den Wiener Philharmonikern:

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Alt 22.03.17, 11:10   #27
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Wäre Cheverny ein deutsches Schloß, hätten es Roosevelt und Churchill zusammenbomben lassen wie das Kloster von Monte Cassino.

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Alt 22.03.17, 11:19   #28
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Banale Dinge so zu veredeln, daß kein Spitzenrestaurant mehr auf sie verzichten kann, hat auch etwas mit Kunst zu tun. Für die gegenteilige Mentalität, totale Verrohung und Zerstörung alles dessen, was auch nur im Entferntesten etwas mit Kultivierung und Verfeinerung zu tun hat, stehen die USA.

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Alt 22.03.17, 12:51   #29
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Alt 22.03.17, 14:13   #30
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Hat jetzt nichts mit Kunst zu tun, aber eine Mentalität, die Kaffee in einer Art Geruchseimer serviert, um ihn nach draußen zu tragen, scheint mir für das, was die USA zu einer barbarischen Kloakennation macht, sehr bezeichnend.

Vielleicht gibt es so etwas wie kunstaffine und kunstaverse Mentalitäten? Angenommen, dem wäre so, spricht vieles dafür, daß sich diese Einstellung auch in Dingen außerhalb dessen niederschlägt, was man als Kunst zu bezeichnen pflegt.
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