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Alt 11.10.17, 16:01   #71
Rütli-Borat 71
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Zitat von dscheipi Beitrag anzeigen
...
was gäb ich drum, wenns auf einen schlag all den müll auf nimmerwiedersehen zerreissen würde...damit ging zivilisation wirklich nicht los.
Diejenigen, die bereits mit dem Smartphone groß geworden sind, machen kaum mehr den Eindruck, ohne selbiges noch überlebensfähig zu sein. Ist ein furchtbares Bild, vor allem in den öffentlichen Verkehrsmitteln, wie sie alle nur auf das Ding glotzen und sich mehr oder weniger Belangloses via Messenger zuschicken. "Zombies" trifft es schon ganz gut. Mit Facebook, Twittter (womit ich nicht sagen möchte, dass man diese Plattformen nicht auch sinnvoll nutzen kann), Instagram etc. in Kombination damit scheint die allgemeine Verblödung unaufhaltsam und galoppierend voranzuschreiten. Inzwischen sehe ich's genauso: Weg mit dem Scheiß.

Geändert von Rütli-Borat 71 (11.10.17 um 16:38 Uhr)
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Alt 11.10.17, 16:04   #72
dscheipi
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Zitat von Rütli-Borat 71 Beitrag anzeigen
Diejenigen, die bereits mit dem Smartphone groß geworden sind, machen kaum mehr den Eindruck, ohne selbiges noch überlebensfähig zu sein. Ist ein furchtbares Bild, vor allem in den öffentlichen Verkehrsmitteln, wie sie alle nur auf das Ding glotzen und sich mehr oder weniger Belangloses via Messenger zuschicken. "Zombies" trifft es schon ganz gut. Mit Facebook, Twittter (womit ich nicht sagen möchte, dass man diese Plattformen nicht auch sinnvoll nutzen kann), Instagram etc. in Kombination damit scheint die allgemeine Verblödung unaufhaltsam und gallopierend voranzuschreiten. Inzwischen sehe ich's genauso: Weg mit dem Scheiß.



aber auch später davon infizierte verlieren nach und nach u.a. ihre fähigkeit, einfachste lösungen hinzukriegen, wie es der alltag eben braucht.

ja, es ist ein furchtbares bild und ich hab in der hosentasche immer 2 oropax dabei...diese akustische umweltverschmutzung, wenn die dann auch noch in die dinger reinlabern...

der mist deformiert menschen nachhaltig und irreversibel, drum weg mit dem scheiss.

ab wann werden genau die als erste die chips in der rübe haben? dass ich das alles noch erleben muss...
__________________
lachende melancholiker zürnen nicht.


bin weder am bandenwesen noch am königsspiel interessiert, bitte von entspr. abstand nehmen

meine beiträge sind ausschließl. mein geistiges eigentum. fehlinterpretationen gehen ausschl. zu lasten des lesers


Neolib ist scheisse, raus aus der EU
www.youtube.com/watch?v=RtypgSOZUIc


Durch Gottes Gnaden mit chron. vaginaler Überlegenheit ausgestattet


stille treppe: nathan, denkmal/umvolker


bitte keine freundschaftsanfragen
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Alt 11.10.17, 16:31   #73
Rütli-Borat 71
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Zitat von dscheipi Beitrag anzeigen
aber auch später davon infizierte verlieren nach und nach u.a. ihre fähigkeit, einfachste lösungen hinzukriegen, wie es der alltag eben braucht.

ja, es ist ein furchtbares bild und ich hab in der hosentasche immer 2 oropax dabei...diese akustische umweltverschmutzung, wenn die dann auch noch in die dinger reinlabern...

der mist deformiert menschen nachhaltig und irreversibel, drum weg mit dem scheiss.

ab wann werden genau die als erste die chips in der rübe haben? dass ich das alles noch erleben muss...
Vor Jahren haben manche Verschwörungstheoretiker behauptet, es gäbe irgendwann die Pflicht, sich einen sogenannten RFID Chip implantieren zu lassen; dem ist zwar bis heute nicht so, aber wenn die Entwicklung so weiter geht, werden es Menschen in Zukunft vielleicht ganz freiwillig tun?

Schweden
Firma implantiert Mitarbeitern Mikrochips

http://www.spiegel.de/karriere/schwe...a-1141826.html

Ich war eigentlich immer ein Freund des technischen Fortschritts, aber mit dem Smartphone und dem "Web 2.0" kam ein Fortschritt, der zivilisatorisch betrachtet längst ein gewaltiger Rückschritt ist. Will gar nicht wissen, wo das noch alles hinführt und betrachte auch die zunehmende Digitalisierung des Lebens äußerst skeptisch.
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Alt 11.10.17, 21:05   #74
Aderyn
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Zitat:
Zitat von dscheipi Beitrag anzeigen
die mutter einer 13jährigen tochter, mit der ich mich kürzlich unterhielt, erzählte mir folgendes:

"die geht kaum noch vor die türe, ich weiss nicht, worüber sie sich mit ihren freundinnen am smartphone unterhält, frag ich sie was drüber, kommt ein "weiss ich doch nicht". ich weiss nicht, worüber die sich unterhalten.
das ganze leben hat sich geändert, seit sie das ding bekam, freilich nicht von mir."
Was ich an der Stelle nicht verstehe, wenn die Mutter das Teil nicht schenkte, es vielleicht auch nicht vorhatte, warum läßt sie es dann zu?

Sie könnte es konfiszieren und dem Schenker zurückgeben. oder- da sie ja sicherlich letztlich für die Gesprächskosten aufkommen muß, aber auch ein elterliches Erziehungsinteresse an der Tochter hat, könnte sie auch die tägliche Nutzungsdauer beschränken.
Immerhin: Eltern bestimmten allein darüber, was ihr Kind besitzt und bekommt und von wem und was es nicht erhalten soll.

Wie kann man einer Fehlentwicklung zusehen, diese bedauern und gleichzeitig daran nichts ändern wollen? Das verstehe ich als Widerspruch und als grobe Inkonsequenz zum Schaden des Kindes.
Eltern sind nun mal kene Kumpel der Kinder und sollten das auch nicht sein.

Hast Du sie mal nach ihrer Grundhaltung dazu gefragt? Oder erachtest Du das eher als fruchtloses Unterfangen?

Zitat:
ich für meinen teil als überzeugte nicht-handy/-smartphone-userin kann nur sagen, der druck, sich sowas anzuschaffen, wird immer massiver. hier und dort will man mir erzählen, ich wäre nicht weiter lebensfähig ohne so ein ding...a wahnsinn.
Siehste, da sind wir schon 2
Ich habe es mal versucht- nur als Handy und es als nervig empfunden. Schon daran denken zu müssen, es aller naselang aufladen zu müssen = nervig. Überall erreichbar zu sein und sich bei Nichtannahme eines Gespräches rechtfertigen zu müssen= nervig.
Leute merken nicht und haben zunehmend weniger Gespür dafür, dass sie einem auch mal auf den Sack gehen und man sie ignorieren will, weil man Wichtigeres zu tun hat- und sei es einfach nur zu entspannen.

Man sollte vielleicht einen Gleichstellungsbeauftragten einfordern, der sich um die Belange der Nichthandyaner kümmert, um einer offene und zunehmende Diskriminierung vorzubeugen.
__________________
Die erste Million ist immer die schwerste. Die anderen kommen dann wie von selbst, wie man sieht
Zuzug umkehren!

Das ist die Aufgabe der Konzernkünstler:
Kapitalmacht in Herrschaft umzusetzen. Sie setzen die Maßstäbe von “gut” und “böse”, bestimmen, “was man trägt”, “was in ist”, beeinflussen das Fühlen, Denken und Urteilen der Menschen, sind eifrige Diener einer Oligarchie, an die sich sich verkaufen, um das Volk weiterhin zu “verarschen”

(O-Ton von “Mister Dax” Dirk Müller).
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Alt 12.10.17, 07:37   #75
Fenstergucker
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Zitat:
Zitat von Aderyn Beitrag anzeigen
Was ich an der Stelle nicht verstehe, wenn die Mutter das Teil nicht schenkte, es vielleicht auch nicht vorhatte, warum läßt sie es dann zu?

Sie könnte es konfiszieren und dem Schenker zurückgeben. oder- da sie ja sicherlich letztlich für die Gesprächskosten aufkommen muß, aber auch ein elterliches Erziehungsinteresse an der Tochter hat, könnte sie auch die tägliche Nutzungsdauer beschränken.
Immerhin: Eltern bestimmten allein darüber, was ihr Kind besitzt und bekommt und von wem und was es nicht erhalten soll.

Wie kann man einer Fehlentwicklung zusehen, diese bedauern und gleichzeitig daran nichts ändern wollen? Das verstehe ich als Widerspruch und als grobe Inkonsequenz zum Schaden des Kindes.
Eltern sind nun mal kene Kumpel der Kinder und sollten das auch nicht sein.

Hast Du sie mal nach ihrer Grundhaltung dazu gefragt? Oder erachtest Du das eher als fruchtloses Unterfangen?

Siehste, da sind wir schon 2
Ich habe es mal versucht- nur als Handy und es als nervig empfunden. Schon daran denken zu müssen, es aller naselang aufladen zu müssen = nervig. Überall erreichbar zu sein und sich bei Nichtannahme eines Gespräches rechtfertigen zu müssen= nervig.
Leute merken nicht und haben zunehmend weniger Gespür dafür, dass sie einem auch mal auf den Sack gehen und man sie ignorieren will, weil man Wichtigeres zu tun hat- und sei es einfach nur zu entspannen.

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Naja, ich finde weniger das Handy selbst ist das Übel, sondern vor allem die Kombination Social Networks und Handy. Gäb's Ersteres nicht, würde das Handy wohl viel weniger verwendet.
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

Voltaire (1694-1778), eigtl. François-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller
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Alt 12.10.17, 08:38   #76
Aderyn
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Zitat:
Zitat von Fenstergucker Beitrag anzeigen
Naja, ich finde weniger das Handy selbst ist das Übel, sondern vor allem die Kombination Social Networks und Handy. Gäb's Ersteres nicht, würde das Handy wohl viel weniger verwendet.
Es gab ja schon vor dem Handy die Tendenzen zum Dauerschwatz über alle möglichen und insbesondere unmöglichen Belanglosigkeiten per Festnetz.

Es mag sein, dass die Kombi mit den sozialen Netzwerken online zusätzliche Präsenzbedürftigkeit schafft.
Aber mal ehrlich- aber wann erklärt man denn ein erkanntes bzw. sich abzeichnendes Problem zum Problem?
Wenn das Kind gefahr läuft, in den Brunnen zu fallen (man decke ihn besser ab und erhöhe die Schutzbrüstung) oder nachdem das Kind bereits hineingefallen ist und nun zu ertrinken droht?
Übertragen muß man ganz klar konstatieren, sind nicht wenige bereits "ertrunken" und es wird nicht als Problem wahrgenommen. Im Gegenteil.
Es wird alles mögliche als Ursache ausgemacht, nur an einem wird um Gottes Willen nicht gerüttelt, nämlich an der Tatsache, dass die Menschen ab immer jüngerem Alter aus den verschiedensten Gründen in dieses Treiben aktiv involviert werden. Was dies aber mit all den körperlichen, geistigen, emotionalen und sozialen Entwicklungsprozessen macht, also inwieweit diese eine Beeinflussung erfahren, welche langfristig sicherlich nicht als positiv wahrzunehmen ist, das wird erst gar nicht hinterfragt.
..."ach was, das haben doch jetzt alle..."

Und weil es scheinbar alle haben, wird es nicht nur bereits bei jedem als gegeben vorausgesetzt, sondern zunehmend immer unkritscher, ja sogar begeistert aufgenommen.
Ich bestreite nicht die organisatorischen, koordinativen Vorteile, die ein Handy haben kann- eben wegen der Mobilität. Das kann sollte dennoch nicht zu einer Entwicklung führen, wo ganze Gesellschaften soziale Kompetenzen verlieren, eigene Kontrolle und Selbstverständlichkeiten von Privatsphäre aufgeben, eigene kognitive Fähigkeiten nicht mehr richtig ausbilden , sondern immer früher auf Geräte übertragen, ja, wo sie irgendwann gar sich selbst zum Teil einer Gerätschaft erklären werden.

Das Schlimme ist: Kinder können die Folgen ihres Tuns ja gar nicht abschätzen, sondern übernehmen fröhlich und neugierig das, was die von den Eltern angeboten bekommen. Na gut- viele Eltern überschauen das ja auch nicht. Eigentlich müßte das ein Grund an sich sein, zu sagen, Stopp, ich überdenke das mal , ich warte mal ab, ich muß ja nicht auf jeden Zug springen und mich dem anpassen, das muß ich schon gar nicht. Und weiter könnten die Eltern sagen; wenn mich das schon überfordert oder zumindest ich den Horizont nicht erfassen kann, dann sollte ich meine Kinder hier nicht blind mitnehmen.
Was tun aber viele stattdessen?
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Alt 12.10.17, 10:03   #77
dscheipi
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Was ich an der Stelle nicht verstehe, wenn die Mutter das Teil nicht schenkte, es vielleicht auch nicht vorhatte, warum läßt sie es dann zu?

Sie könnte es konfiszieren und dem Schenker zurückgeben. oder- da sie ja sicherlich letztlich für die Gesprächskosten aufkommen muß, aber auch ein elterliches Erziehungsinteresse an der Tochter hat, könnte sie auch die tägliche Nutzungsdauer beschränken.
Immerhin: Eltern bestimmten allein darüber, was ihr Kind besitzt und bekommt und von wem und was es nicht erhalten soll.

Wie kann man einer Fehlentwicklung zusehen, diese bedauern und gleichzeitig daran nichts ändern wollen? Das verstehe ich als Widerspruch und als grobe Inkonsequenz zum Schaden des Kindes.
Eltern sind nun mal kene Kumpel der Kinder und sollten das auch nicht sein.

Hast Du sie mal nach ihrer Grundhaltung dazu gefragt? Oder erachtest Du das eher als fruchtloses Unterfangen?

Siehste, da sind wir schon 2
Ich habe es mal versucht- nur als Handy und es als nervig empfunden. Schon daran denken zu müssen, es aller naselang aufladen zu müssen = nervig. Überall erreichbar zu sein und sich bei Nichtannahme eines Gespräches rechtfertigen zu müssen= nervig.
Leute merken nicht und haben zunehmend weniger Gespür dafür, dass sie einem auch mal auf den Sack gehen und man sie ignorieren will, weil man Wichtigeres zu tun hat- und sei es einfach nur zu entspannen.

Man sollte vielleicht einen Gleichstellungsbeauftragten einfordern, der sich um die Belange der Nichthandyaner kümmert, um einer offene und zunehmende Diskriminierung vorzubeugen.



na, das mädel ist 13 und ohne entsprechende networks sind die kinder halt "heraussen" - verabredungen, sonstwas, das läuft ja alles da drüber. freilich würds da ein handy auch tun, aber jetzt geht das halt anders, das kontakten.
ja, an beschränken der nutzungszeit dachte ich auch, aber da wär das mädel halt dann auch vermutlich die einzige und würde dies und jenes nicht mitkriegen. mit diesen dingern kommt ja auch viel von jetzt auf gleich, das hat ja dieses "leben zwischen tür und angel" sehr kultiviert.

ich hab nicht viel angemerkt, weil die gute frau schon ziemlich fertig war, sie hat das kind ganz anders erzogen usw. usw.

warum ein privatmensch, nicht bei der feuerwehr, kein notarzt, diese art der erreichbarkeit braucht, weiss ich nicht.


nun altsbekannt ist, es wird ja kein produkt beworben und verkauft - wenn man an die neueinführung denkt, wie alles anfing - sondern die illusion ("bauknecht weiss, was frauen wünschen" usw.) - nie mehr übersehen werden, immer verbindung zu der welt, nichts mehr versäumen, immer am puls des lebens sein, ständige verfügbarkeit von kontakten usw.


in der realität siehts bei diesen dingern nicht selten so aus, nicht der mensch hat das ding, sondern umgekehrt. man kriegts ja an allen ecken und enden mit, dieses distanzlose, privaters kreuz und quer durch die gegend zu plappern, ist ja auch völlig kirre...wo ist man denn noch verschont davon? in arztpraxen und kinos hab ich das schild "handy bitte ausschalten" schon gesehen, aber eher mager... wo hab ich das vor einigen monaten gelesen, dass man versucht die jungen mütter davon zu überzeugen, nicht das smartphone zu nutzen, während sie stillen? es wäre psychologisch bedenklich für die säuglinge...das stelle man sich mal vor, derartige auswüchse.


das mit dem gleichstellungsbedauftragten ist eine gar hervorragende idee und ist als argumentatives zuckerl sehr geeignet, wenns wieder drum geht, einen nichthandyaner (hervorragender begriff) in die verteidigungs- und erklärungshaltung drängen zu wollen.
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Alt 12.10.17, 10:46   #78
Fenstergucker
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na, das mädel ist 13 und ohne entsprechende networks sind die kinder halt "heraussen" - verabredungen, sonstwas, das läuft ja alles da drüber. freilich würds da ein handy auch tun, aber jetzt geht das halt anders, das kontakten.
ja, an beschränken der nutzungszeit dachte ich auch, aber da wär das mädel halt dann auch vermutlich die einzige und würde dies und jenes nicht mitkriegen. mit diesen dingern kommt ja auch viel von jetzt auf gleich, das hat ja dieses "leben zwischen tür und angel" sehr kultiviert.

ich hab nicht viel angemerkt, weil die gute frau schon ziemlich fertig war, sie hat das kind ganz anders erzogen usw. usw.

warum ein privatmensch, nicht bei der feuerwehr, kein notarzt, diese art der erreichbarkeit braucht, weiss ich nicht.


nun altsbekannt ist, es wird ja kein produkt beworben und verkauft - wenn man an die neueinführung denkt, wie alles anfing - sondern die illusion ("bauknecht weiss, was frauen wünschen" usw.) - nie mehr übersehen werden, immer verbindung zu der welt, nichts mehr versäumen, immer am puls des lebens sein, ständige verfügbarkeit von kontakten usw.


in der realität siehts bei diesen dingern nicht selten so aus, nicht der mensch hat das ding, sondern umgekehrt. man kriegts ja an allen ecken und enden mit, dieses distanzlose, privaters kreuz und quer durch die gegend zu plappern, ist ja auch völlig kirre...wo ist man denn noch verschont davon? in arztpraxen und kinos hab ich das schild "handy bitte ausschalten" schon gesehen, aber eher mager... wo hab ich das vor einigen monaten gelesen, dass man versucht die jungen mütter davon zu überzeugen, nicht das smartphone zu nutzen, während sie stillen? es wäre psychologisch bedenklich für die säuglinge...das stelle man sich mal vor, derartige auswüchse.


das mit dem gleichstellungsbedauftragten ist eine gar hervorragende idee und ist als argumentatives zuckerl sehr geeignet, wenns wieder drum geht, einen nichthandyaner (hervorragender begriff) in die verteidigungs- und erklärungshaltung drängen zu wollen.
Leider ist es ja so, daß sogar Behörden und Arbeitgeber die Leute dazu zwingen, das Smartphone zu benutzen. Meine Gattin erfährt Neuigkeiten in der Arbeit nur noch über Whatsapp und erhält ihre Gehaltszettel ausschließlich Online über einen gesicherten Web-Zugang (Arbeitgeber: Niederösterreichische Landesregierung!). MitarbeiterInnen, die keinen Computer haben, wurde lapidar mitgeteilt, daß sie dann eben per Smartphone auf die Seite zugreifen müssen, oder eben keine Gehaltszettel haben.

Das sind meiner Meinung nach Zwangsverpflichtungen, die mehr als fragwürdig sind. Ich würde in einem solchen Fall notfalls vor Gericht ziehen, weil ich es ablehne, mich umständlich auf besonders gesicherten Webseiten und in den diversen sozialen Netzwerken anzumelden. Gleichgültig, ob die Whatsapp, Facebook, Twitter oder sonstwie heißen.

Ich habe zwar ein Smartphone, verwende es aber eigentlich nur, um auch unterwegs für meine Mitarbeitern erreichbar zu sein, als Navi (eher selten) und als Kamera. Ja, und in der Bahn, um die Zeit mit Lesen der neuesten Nachrichten, Musik hören oder mal einem einfachen Spiel totzuschlagen.
__________________
Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

Voltaire (1694-1778), eigtl. François-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller
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Alt 12.10.17, 10:50   #79
dscheipi
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Leider ist es ja so, daß sogar Behörden und Arbeitgeber die Leute dazu zwingen, das Smartphone zu benutzen. Meine Gattin erfährt Neuigkeiten in der Arbeit nur noch über Whatsapp und erhält ihre Gehaltszettel ausschließlich Online über einen gesicherten Web-Zugang (Arbeitgeber: Niederösterreichische Landesregierung!). MitarbeiterInnen, die keinen Computer haben, wurde lapidar mitgeteilt, daß sie dann eben per Smartphone auf die Seite zugreifen müssen, oder eben keine Gehaltszettel haben.

Das sind meiner Meinung nach Zwangsverpflichtungen, die mehr als fragwürdig sind. Ich würde in einem solchen Fall vor Gericht ziehen, weil ich es ablehne, mich in den diversen sozialen Netzwerken anzumelden. Gleichgültig, ob die Whatsapp, Facebook, Twitter oder sonstwie heißen.

Ich habe zwar ein Smartphone, verwende es aber eigentlich nur, um auch unterwegs für meine Mitarbeitern erreichbar zu sein, als Navi (eher selten) und als Kamera. Ja, und in der Bahn, um die Zeit mit Lesen der neuesten Nachrichten, Musik hören oder mal einem einfachen Spiel totzuschlagen.



ja, das mit dem gehaltszettel ist mehr als nur eine frechheit. können dienstheren wirklich arbeitnehmer dazu zwingen?


mein zahnarzt hat mir kürzlich erzählt, er wär an einer fähre in irland im urlaub gestanden, man konnte nur mittels so eines geräts die überfahrt bezahlen - er hat auch keins, gottlob war sein sohn dabei.


wenn man es als erwachsener dosiert verwendet, ist dagegen nicht zu sagen - mir wär das arg, das ja jedes dieser geräte ein profil abgibt, wo ich grade bin, wo ich reingeh (also privat), wer bei mir reingeht usw.

mir ist und war das private immer heilig, ob von mir oder von anderen.
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Alt 12.10.17, 13:27   #80
Aderyn
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Zitat:
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na, das mädel ist 13 und ohne entsprechende networks sind die kinder halt "heraussen" - verabredungen, sonstwas, das läuft ja alles da drüber.
Ich weiß..., man parshipt jetzt oder elitepartnert und ist noch furchtbar stolz darauf. Man, sind die blöde

Zitat:
ja, an beschränken der nutzungszeit dachte ich auch, aber da wär das mädel halt dann auch vermutlich die einzige und würde dies und jenes nicht mitkriegen.
Das muß ja nicht das Schlechteste sein, nicht alles mitzubekommen. Das Meiste ist eh nur sinnloser Ballast. Wo findet denn das Leben statt?

Zitat:
mit diesen dingern kommt ja auch viel von jetzt auf gleich, das hat ja dieses "leben zwischen tür und angel" sehr kultiviert.
und ebenso gedankenlose Unverbindlichkeit wurde damit kultiviert.

Früher hieß es mal, dass es bei einer Sache blieb, wenn man sie so vereinbarte

Zitat:
das mit dem gleichstellungsbedauftragten ist eine gar hervorragende idee und ist als argumentatives zuckerl sehr geeignet, wenns wieder drum geht, einen nichthandyaner (hervorragender begriff) in die verteidigungs- und erklärungshaltung drängen zu wollen.
Der Gedanke kam mir schon mehrfach, weil es immer narrischer wird
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