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Alt 07.07.17, 16:07   #131
Van der Graf Generator
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Zitat:
Zitat von Querulator Beitrag anzeigen
Darum geht es uns heute im Westen sooo gut – wie man uns immer wieder versichert.
Und zwar so gut, dass man sich arm arbeitet.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-15093472.html
__________________
Better to live one day as a lion, than hundred years as worm -Zeljko "Arkan" Raznatovic
I am fighting against Islam, dangerous disease which is spreading rapidly in Europe. Zeljko "Arkan" Raznatovic
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Alt 07.07.17, 17:46   #132
Aderyn
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Zitat:
Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
Als unwürdig würde ich diese "Rattenrennen" (dieser Begriff wurde von mir etwas zynisch für die alljährlich stattfindenen Einkaufsrunden der europäischen und amerikanischen Discounter-Einkäufer bei den Lieferanten in Ostasien gewählt) nicht einstufen.

Es läuft ziemlich zivilisiert ab. Die Termine wurden schon wochenlang vorher von den Einkaufsabteilungen der deutschen (europäischen) und amerikanischen Importeure oder Discounter vereinbart.
Dann gehen die Einkäufer auf ihre alljährlichen Trips nach Ostasien und arbeiten ihre Agenda mit den dortigen Exporteuren ab.
Man trifft sich üblicherweise im "Show Room" des jeweiligen Herstellers, der dort seine Produktpalette in Regalen ausgestellt hat und arbeitet dann das übliche Programm ab, das dann - stark vereinfacht - so abläuft:

- Wir brauchen für die Kampagne im Frühjahr ein Hemd dieser oder dieser Ausstattung. Der fob-Preis sollte (jammervoll wird dann betont, dass der Markt immer enger werde und die Konkurrenz kürzlich doch erst die 9,99-Euro-Grenze unterboten habe, usw.) unbedingt bei 2,80 US-Dollar liegen. Dann könne man einen Auftrag über 80.000 Stück erteilen. Oder so ungefähr.

- Dann jammert der Hersteller, dass die Rohmaterialen teurer geworden seien, und auch die Löhne angepasst werden musste.

- Der Hersteller lässt dann von seinem Mitarbeiter ein paar Muster bringen, anhand denen die Details des neu zu bestellenden Artikels besprochen werden.

- Das geht dann in diesem Stil eine halbe Stunde hin und her wie beim Pingpong, bis man sich dann schlussendlich bei einem fob von 2,90 US-Dollar einigt.

Unwürdig? Ich weiss es nicht. Vielleicht ein bisschen schon....
So wie Du es beschreibst und irgendwo auch selbst den Kopf darüber schütteln mußt (ein bisschen schon), ungefähr so habe ich mir das auch vorgestellt. Es wird unterschwellig- und wenn das nicht richtig zieht, vordergründig Druck aufgebaut.
Wenn ich mir überlege, dass hier bei uns die Milchbauern vor ein paar Monaten noch darlegten, dass sie auf Grund schlechter Milchpreise, die sie bekommen (aufs Auge gedrückt bekommen), rote Zahlen schreiben- also nicht einmal kostendeckend arbeiten, geschweige denn gewinnbringend..., dass sie zum Erhalt ihres Hofes sogar noch Kredite aufnehmen müssen, dann habe ich für solch ein Preisdiktat nicht das geringste Vertsändnis. Das hat mit Marktwirtschaft nichts mehr zu tun.
Diejenigen von den Bauern, die sich zusammenschlossen und mittlerweile ihre Milch selbst weiterverarbeiten und auch eigenen Vertriebswege dafür aufgestellt haben, kommen da wesentlich besser weg.
Ehrlich, mit solchen Methoden, damit dann ein T-Shirt 2,99 kostet, will ich nichts zu tun haben. So etwas kaufe ich nicht.
Ich billige jedem eine ordentliche und aufwandsgerechte Entlohnung für die Arbeit zu, denn das erwarte ich selbst für mich auch
__________________
Die erste Million ist immer die schwerste. Die anderen kommen dann wie von selbst, wie man sieht
Zuzug umkehren!

Das ist die Aufgabe der Konzernkünstler:
Kapitalmacht in Herrschaft umzusetzen. Sie setzen die Maßstäbe von “gut” und “böse”, bestimmen, “was man trägt”, “was in ist”, beeinflussen das Fühlen, Denken und Urteilen der Menschen, sind eifrige Diener einer Oligarchie, an die sich sich verkaufen, um das Volk weiterhin zu “verarschen”

(O-Ton von “Mister Dax” Dirk Müller).

Geändert von Aderyn (08.07.17 um 10:23 Uhr)
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