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Alt 06.05.17, 13:33   #21
Chronos
Merkel muss weg
 
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Zitat:
Zitat von Aderyn Beitrag anzeigen
Bei einem Föhn ist das tätsächlich eine der häufigsten Ursachen, nämlich Kabelbruch genau dort am Griff, ehe das Kabel von der Gummetülle vor der Zugsicherung aufgenommen wird. Ist ja auch kein Wunder.

Und einen Kabelbruch zu beheben ist ja nun wirklich kein Ding - besser jedenfalls, als deswegen ein neues Gerät zu kaufen.
Es würde jetzt zu weit führen, alle diese Aspekte und Ursachen solcher Fälle nun aufzudröseln. Natürlich gibt es bei den Sicherheitsprüfungen eine breite Grauzone von Ermessensbereichen.

Wenn ein Hersteller beim Knickschutz der Kabeleinführung gepennt hat, aber sonst alle Prüfpunkte einhält, besteht für den Benutzer keine Lebensgefahr und das Prüfinstitut wird das CE-Zeichen erteilen.

Trotzdem sollten Laien keine Netzkabel austauschen oder sonstige Eingriffe in elektrische Geräte vornehmen. Sie überblicken doch gar nicht die Risiken.

Zitat:
Zitat von Aderyn Beitrag anzeigen
So weit kann es damit auch nicht her sein, sonst würden hier nicht z.B. Kabel und Verteilerdosen aus Asien einzug halten können, wo die Leiterquerschnitte einfach so dünn sind, dass durch die leiterwiderstandsbedingte Erwärmung unter Last erhebliche Brandgefahr besteht un des wohl in der Vergangenheit auch schon zu Bränden gekommen ist.
Ist denn überhaupt gesichert, dass diese "Erzeugnisse" das CE- oder GS-Zeichen zu recht tragen, oder ob da nicht einfach die Regularien und Procederes übergangen wurden?

Wir wissen, dass es einen grauen Markt gibt und manche Importeure sich einen Dreck um die vorgeschriebenen Zertifizierungsabläufe kümmern, sondern einfach mal ein paar Container voll Ware aus Fernost bestellen und hier in den Markt drücken.

Zitat:
Zitat von Aderyn Beitrag anzeigen
Und da meine ich nicht solche "Verbraucher", also "Experten", welche es fertigbringen, an eine Verlängerungsschnur mit Verteiler noch zig weitere Verteiler anzuschließen, um die eine Steckdose, an der letztlich alles hängt, mit 10 oder 20 Geräten zu belasten
Tja, auch solche Fälle gibt es. Und da kommt die alte Erkenntnis in Anwendung:

"Man kann gar nicht genug Blödsinn ersinnen, auf den die Konsumenten kommen".

Erinnert sei nur an den Fall der zum Trocknen in die Mikrowelle gesteckten Katze, die den Hersteller des Mikrowellengerätes viel Geld gekostet haben soll, weil er vergaß, in der Bedienungsanleitung explizit darauf hin zu weisen, dass man keine Haustiere in ein Mikrowellengerät stecken soll....

Zitat:
Zitat von Aderyn Beitrag anzeigen
Sondern ich meine damit einfach herstellerbedingte Mängel, weil man am teuren Kupfer sparen wollte.

oder wie wäre es damit: vor 2 jahren hatten wir einen Entsafter gekauft und die irrwitzge Idee, damit Äpfel entsaften zu wollen. Unglaublich, aber eine Weile ging das gut. Kein Dauerbertrieb.
Aber irgendwann roch es seltsam nach Plaste und man konnte sehen, wie unten, also genau dort wo der Motor im Gehäuse Lüftungsöffnungen hat, kam jede Menge Saft heraus.
Strom und Wasser- keine gute Kombi
Das ist wieder eine ganz andere Baustelle und man müsste den Fall genauer untersuchen, ob die Sicherheitsstandards eingehalten wurden.

Aber der Kostendruck bedingt, dass bei der Konstruktion der Geräte enorm gespart werden muss und dadurch auch öfter mal die Dauerhaftigkeit der Erzeugnisse leidet.

"Geiz ist geil" hat einen Teufelskreis in Gang gesetzt.
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Alt 06.05.17, 13:43   #22
Otto
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Zitat:
Zitat von Sunny Beitrag anzeigen
Looool - wenn die anderen Firmen merken, dass die Konkurrenz damit durch kommt, werden sie das auch so machen. Dann bist du angeschmiert - egal, welche Marke du kaufst.
Witzig ist, dass die Spitzbuben mit derlei Maßnahmen fast immer durchkommen. Eine Ausnahme war mal das 400gr. Kaffee-Päckchen.
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Ich schreibe meinen Namen unter kein Gesetz, welches eine Belastung des Arbeiters enthält.
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Alt 06.05.17, 17:51   #23
Querulator
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Zitat:
Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
Als jahrzehntelang in die Entwicklung elektronischer Geräte Involvierter spiele ich mal den Advocatus Diaboli für die Herstellerseite.

Dass Eingriffe in die Geräte seitens der Hersteller nicht gewünscht sind, hat mindestens zwei sehr praktische und handfeste Gründe, die ich nachstehend kurz skizzieren möchte.

1. Aspekte des Marketings und der Qualitätssicherung


Prämisse: Man glaubt es kaum, aber es gibt eine unglaublich hohe Zahl von Käufern, die sich - obwohl so gut wie keine Kenntnisse vorhanden sind - für absolut befähigt halten, ein elektrisches oder elektronisches Gerät im Falle eines Defektes reparieren zu können, nach dem Motto: "Das kann ja nicht so schlimm sein; da ist wahrscheinlich nur eine Lötstelle aufgegangen oder eine Steckverbindung lose", oder so ähnlich.

Um nun gerade während der Garantiezeit keine Unmengen solcher "selbstreparierter" Defektgeräte in die eigenen Serviceabteilungen zu bekommen, möchte man unbedingt vermeiden, dass zu viele Laien in den Geräten herumpfuschen und damit die Garantiekosten in die Höhe treiben.

Ausserdem ist es für die hauseigene Qualitätssicherungsabteilung von entscheidender Wichtigkeit, die Statistiken über Ausfallhäufigkeiten und -gründe mit den tatsächlichen Ausfallursachen zu füttern und keine verbastelten Geräte vorfinden zu müssen, in denen der Käufer laienhaft die eigentliche Ausfallursache sozusagen "verscheucht" hat.

2. Der gesetzliche Sicherheitsaspekt

Und hier wird es tatsächlich sehr ernst. Ohne nun meterlange Abhandlungen über die Konformitäts- und Zertifizierungsabläufe zu verfassen, nur so viel:

Das Anbringen des CE- und eventuell des GS-Zeichens ("Geprüfte Sicherheit") erfordert entsprechend der EU-Gesetzgebung eine gründliche sicherheitstechnische Überprüfung aller in Verkehr gebrachten elektrischen und elektronischen Geräte, die mit Netzspannung betrieben werden. Zahlreiche Prüfverfahren und -abläufe sind erforderlich, damit die vielfältigen Normen eingehalten werden.

Da die meisten Hersteller auf Nummer Sicher gehen, lässt man diese Prüfungen durch sogenannte "Benannte Stellen" durchführen, also staatlich autorisierte europäische Prüfinstitute wie TÜV, DEKRA, ETS, SGS, LGA, etc. pp.
Dazu schickt man einen Prototyp des neuen Modells an eines der genannten Institute, das daraufhin einen kompletten Bewertungstest durchführt.

Und damit nun zurück zu den seltsamen Verstecken und Öffnungscodierungen der Gehäuseschrauben:
In den Prototypen-Prüfberichten der erwähnten Institute stehen dann Kommentare wie:

"Bei der Sicherheitsprüfung nach DIN XYZ bzw. EN-4711 wurde festgestellt, dass das Gerät mittels eines haushaltsüblichen Werkzeugs geöffnet werden kann. Zertifikat wird aus diesem Grund abgelehnt. Ein geändertes Exemplar muss nach Verbesserung erneut vorgestellt werden".

Uuuund schon schickt der Hersteller einen neuen Prototyp des neuen Modells zum Institut, aber diesmal mit Schrauben, die nicht mit jedem "haushaltsüblichen" Werkzeug gelöst werden können, oder klebt die Schraubenlöcher gleich ganz zu.

Das sind die wahren Gründe für diese Sicherungen gegen unbefugtes Öffnen.

Das ist keine Verschwörung der bösen Industrie, sondern hat sehr praktische und sicherheitsrelevante Hintergründe.
Als jahrzehntelang in die Entwicklung elektronischer Geräte Involvierter, wenn auch nicht von Haushaltsgeräten, möchte ich deine Ausführungen relativieren.

Als Radiogeräte noch so schwer waren, dass es schmerzte, wenn sie einem auf die Zehen fielen, waren sie noch reparierbar (wenn sie nicht gerade vom Aufstellungsort auf jemandes Zehen gefallen waren), und es lohnte sich meist noch für den Kunden und den "Radiomechaniker". Und wer selbst ein wenig davon verstand, konnte unter Umständen etwas ausrichten, denn häufig war nur eine interne Sicherung durchgebrannt oder eine Lötstelle aufgegangen.

Als vor ca. 50 Jahren Transistorgeräte Einzug hielten, sowohl für Netzbetrieb als auch die japanischen Taschenradios mit 2 oder 6 Transistoren für Batteriebetrieb, konnte ein halbwegs Kundiger auch noch etwas ausrichten, denn die enthielten noch keine integrierten Schaltungen. Einen durchgebrannten Selengleichrichter erkannte ich einmal am Geruch, wenn ich auch nicht wusste, woher ich den Geruch kannte. Ich ersetzte ihn durch 4 Siliziumdioden. 1971, als bereits die ersten LEDs Einzug hielten und die Firma RCA schon intergrierte Schaltungen für Farb-TV anbot, bot dieselbe Firma auch noch Farb-TV-Röhrengeräte an. Die wollte man schließlich noch loswerden.

Deine obigen "praktischen und handfesten Gründe" sind für netzbetriebene Geräte nachvollziehbar, umso mehr, als manch zeitgenössischer Döskopp nicht weiß, wo er in einem Gerät ohne Gefahr für Leib und Leben – sein eigenes und das der Menschen, die das Gerät später berühren – herumfingern kann. Für batteriebetriebene Geräte ist nicht alles nachvollziehbar. Ob jemand ein ohnehin für ihn oder überhaupt irreparables Gerät geöffnet hat, lässt sich feststellen, wenn entsprechende Vorkehrungen getroffen wurden. Aber seien wir ehrlich: Es geht auch um Obsoleszenz, auf die man sich bei Geräten aus dem laufenden Jahrhundert so gut wie verlassen kann.

Eine gebrauchte AEG-Lavamat-Waschmaschine aus den Siebzigern tauschte ich schließlich aus, weil ich in meiner alten Kleinwohnung nicht den Platz hatte, sie zu reparieren. Das war eine aus der ersten Generation elektronisch gesteuerter Waschmachinen, die innen mechanisch picobello aussah aber mittlerweile zu Kontaktfehlern der direkt gesteckten einzelnen Steuermodule neigte. Ich hätte sie gern ganz geöffnet, jeden gesteckten Teil herausgezogen, optisch überprüft und wieder reingesteckt. Durch die Elektronik – noch diskret aufgebaut – brauchte das Ding keinen komplizierten Programmschalter, der als Ersatzteil mittlerweile mehr kostete als eine neue Maschine. Das wär's wahrscheinlich wieder für Jahre gewesen. Ob das etwa gleich große neue Modell eines anderen Herstellers ebenso lange halten wird wie das alte, wage ich zu bezweifeln. Den Keilriemen musste ich schon einmal neu aufziehen.



Mein neuer, ebenfalls nicht aufschraubbarer Monitor braucht wenigstens nur 30 % der Leistung des alten, weil er schon mit LEDs statt mit Gastentladungslampen leuchtet. Aber wofür ich z. B. kein Verständnis habe, ist, was s'Klenne anspricht, nämlich akkubetriebene Geräte, deren Akku nicht austauschbar ist, so dass sich vom Hersteller, der ja die Qualität auswählt, ziemlich gut abschätzen lässt, wann die Geräte zum Recyceln fällig sind – entsorgen tut man sowas ja nicht mehr und wegschmeißen schon gar nicht. Akkus mit mehr Fassungsvermögen, die man nicht so oft aufzuladen braucht, halten bekanntlich nicht so lange wie schwächere. Ach, wie freue ich mich über meinen HP 32SII - Tachenrechner, 1987 gekauft und 2015 zum ersten Mal neue Knopfzellen benötigt. 2 Segmente der vorletzten Stelle sind vor Jahren ausgefallen, was wohl von der fiesen Art der Kontaktierung von Flüssigkristallanzeigen kommt.
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Geändert von Querulator (07.05.17 um 05:13 Uhr)
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Alt 07.05.17, 00:46   #24
Aderyn
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Zitat:
Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
Es würde jetzt zu weit führen, alle diese Aspekte und Ursachen solcher Fälle nun aufzudröseln. Natürlich gibt es bei den Sicherheitsprüfungen eine breite Grauzone von Ermessensbereichen.

Wenn ein Hersteller beim Knickschutz der Kabeleinführung gepennt hat, aber sonst alle Prüfpunkte einhält, besteht für den Benutzer keine Lebensgefahr und das Prüfinstitut wird das CE-Zeichen erteilen.
Das würde ich aber nicht sagen, denn man fönt ja in der Regel nasses Haar und hat dadruch auch feuchte Hände.
Ich weiß sehr genau, was passiert, wenn es durch Kabelbruch und offene Isolationen - z.B. durch die ständige Knickbewegung am Knickschutz zum Kurzschluß kommt oder wenn durch durch Kabelbruch und fehlerhafte Iso die Ummantelung regelrecht explodiert.
Allein das kann zu schlimmsten Brandverletzungen an den Händen oder im Gesicht führen, Augenlichtverlust etc..
Eine Berührung mit nassen Händen im Bad- ich weiß ja nicht...

Und ob die Gummimischung über die Jahre geschmeidig und flexibel bleibt, das sieht man dem Gerät beim Neukauf doch nicht an. Vermutlich wird man das nicht einmal testen.

Zitat:
Trotzdem sollten Laien keine Netzkabel austauschen oder sonstige Eingriffe in elektrische Geräte vornehmen. Sie überblicken doch gar nicht die Risiken.
Ein Laie bin ich schon mal nicht. Und wer nicht völlig unbegabt ist, der wird das auch ordentlich lösen, also den Kabeltausch. Das ist doch Pillepalle.

Zitat:
Ist denn überhaupt gesichert, dass diese "Erzeugnisse" das CE- oder GS-Zeichen zu recht tragen, oder ob da nicht einfach die Regularien und Procederes übergangen wurden?
Das ist eine gute und berechtigte Frage.
Aber eines ist doch klar. So etwas kann der Verbraucher nicht überschauen. Hier muß er sich auf die Prüfstellen und die Händler verlassen, es bleibt ihm ohnehin nichts Anderes übrig...., als dem CE- oder GSA-Prüfzeichen zu vertrauen

Zitat:
Aber der Kostendruck bedingt, dass bei der Konstruktion der Geräte enorm gespart werden muss und dadurch auch öfter mal die Dauerhaftigkeit der Erzeugnisse leidet.

"Geiz ist geil" hat einen Teufelskreis in Gang gesetzt.
Leider.
Und wie ich feststellen mußte, betrifft das sogar teurere Geräte, welche deswegen auch eine relative Langzeitgarantie haben- dort an Stellen, wo ich es nie vermuten würde- z.B. Schalter
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Die erste Million ist immer die schwerste. Die anderen kommen dann wie von selbst, wie man sieht
Zuzug umkehren!

Das ist die Aufgabe der Konzernkünstler:
Kapitalmacht in Herrschaft umzusetzen. Sie setzen die Maßstäbe von “gut” und “böse”, bestimmen, “was man trägt”, “was in ist”, beeinflussen das Fühlen, Denken und Urteilen der Menschen, sind eifrige Diener einer Oligarchie, an die sich sich verkaufen, um das Volk weiterhin zu “verarschen”

(O-Ton von “Mister Dax” Dirk Müller).
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Alt 07.05.17, 00:54   #25
Sunny
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Ganz nebenbei sind auch etliche Geräte mit gefälschten "CE"-Zeichen auf dem Markt
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https://www.youtube.com/watch?v=cjZsC8EbfDs
https://www.youtube.com/watch?v=Rk6I...ature=youtu.beWenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Brecht)

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Alt 07.05.17, 01:18   #26
Aderyn
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Zitat:
Zitat von Sunny Beitrag anzeigen
Ganz nebenbei sind auch etliche Geräte mit gefälschten "CE"-Zeichen auf dem Markt
Ich nehme an, genau das meinte Chronos auch mit "Procedere umgangen".

Ja, gefälschtes Zeug gibt es mittlerweile zu hauf- teilweise lebensgefährlich- ich denke da an Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik, Teile für Fahrzeuge bzw. für die Luftfahrt und wer weiß, wo noch alles, was man gar nicht so erfährt
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Alt 07.05.17, 05:06   #27
Querulator
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Zitat:
Zitat von Aderyn Beitrag anzeigen
Ich nehme an, genau das meinte Chronos auch mit "Procedere umgangen".

Ja, gefälschtes Zeug gibt es mittlerweile zu hauf- teilweise lebensgefährlich- ich denke da an Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik, Teile für Fahrzeuge bzw. für die Luftfahrt und wer weiß, wo noch alles, was man gar nicht so erfährt
Na gut, auf Superman-Kostümen muss draufstehen, dass man damit nicht fliegen kann. Die Kids sehen auf der Glotze oder der Leinwand immer so einen Typ damit fliegen; woher sollen sie wissen, dass das nicht wirklich geht? Es scheinen ja schon manche Eltern nicht mehr zu wissen.

Vor ein paar Jahren guckte ich auch einmal in einen Verteilerstecker asiatischer Provenienz hinein. Die sind wie auch sie normalen Stedcksosen in der Wand für einen Strom von 16 A zugelassen, wobei dieses Limit nicht für jeden einzelnen Ausgang gilt sondern für die Summe, weil es ja von einer einzigen Steckdose kommt, die auch nicht für mehr zugelassen ist. Ich will jetzt nicht in der Norm nachforschen, welcher Drahtquerschnitt für 16-A-Leitungen vorgeschrieben ist, aber der sollte auch innerhalb der Dose eingehalten werden, wo man ihn nicht sieht. Stattdessen befand sich dort ein Verbindungsdraht, den ich mich nicht einmal zu intensiv anzusehen traute, um ihn nicht zu unterbrechen.
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Alt 07.05.17, 09:07   #28
opppa
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Mich erinnert das Ganze an die Geschäftspraktiken von IBM in den 60ern.

Da wurden die Verkaufspreise der Computer so festgesetzt, daß ein Kauf zu teuer war.
Die Maschinen wurden daher bei IBM gemietet und der Mietpreis beinhaltete die volle Wartung. Dadurch wurde sichergestellt, daß alle Maschinen auf dem gleichen Versionsstand waren.

Durchbrochen werden konnte das Prinzip in Europa nur durch den Kauf von Leasing-Rückläufern aus Amerika, deren Wartung dann aber durch einen "Maintenance Letter" nachgewiesen wurde, damit IBM Europa die Wartung zu Vollkasko-Konditionen weiter führte.

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Ein weiser Spruch meiner Omma:
Wenn Du in der Fremde bist, fühl Dich wie zu Hause, aber benimm Dich nicht so!
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Alt 07.05.17, 12:38   #29
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Zitat:
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(Vollzitat #23)
Zitat:
Zitat von Aderyn Beitrag anzeigen
(Vollzitat #24)
Wir sind bei diesem Subdiskurs jetzt ein bisschen vom Stöckchen aufs Hölzchen gekommen. Eigentlich ging es nur um die Schrauben, die von den Prüfanstalten beanstandet werden, wenn sie mittels "haushaltsüblicher" Werkzeuge geöffnet werden.

Natürlich ist der Austausch eines Netzkabels an einem Haartrockner eine triviale Angelegenheit, zumal es sich in diesem Fall um einen einfachen Zweidrahtleiter der Schutzklasse II handelt und man sicher nicht der alten VDE-Vorschrift von Ader-Endhülsen folgen will. Das kann schon der ambitionierte Bastler.

Trotzdem halte ich es für richtig, die Geräte gegen das Öffnen durch Laien zu sichern, zumal es sich um eine klare Bedingung für die Zertifizierung durch die Prüfinstitute handelt.

Was das Öffnen der rein batteriebetriebenen Geräte angeht, ist auch hier das Öffnen durch nicht ausgebildete Personen kritisch zu sehen.
Abgesehen davon, dass durch ein kleines Versehen im Fall eingesetzter, frisch geladener Mignon-Akkus (AA-Typ bzw. LR06) schon mal ein paar Leiterbahnen abrauchen können, geht es um etwas ganz anderes.
Durch die Zertifizierung hat der Hersteller zu garantieren, dass das Gerät allen einschlägigen Grenzwerten hinsichtlich aktiver und passiver Störfestigkeit zu genügen hat.
Schraubt nun ein Laie das Gerät auf, besteht durchaus das Risiko, dass beim Zusammenbau eine Lasche oder eine Zahnscheibe einer Abschirmfolie nicht richtig befestigt wird und dann die Störstrahlgrenzwerte nicht mehr eingehalten werden.
Daher sollen auch im Fall batteriebetriebener Geräte die Laien einfach die Finger davon lassen.

Und nun noch ein Wort zu den nicht mehr austauschbaren Akkus in Handys.
Auch hier kann ich nur den Herstellern beipflichten.
Hintergrund: Li-Ionen-Akkus sind alles andere als gutmütige Bauteile.
Nicht ohne Grund haben die Hersteller japanischer Spitzenkameras (Nikon, Canon, Sony usw.) ausdrücklich davor gewarnt, Li-Ionen-Akkus beliebiger Herkunft in ihre Geräte einzusetzen.
Es wimmelt im Markt (z.B. eBay) von täuschend echt nachgemachten Kopien von Markenakkus, die möglicherweise nicht mehr den Spezifikationen der Originale entsprechend und eventuell brennen oder gar explodieren können.

Fazit: Alle Hinweise oder Öffnungsverhinderungen seitens der Hersteller haben sehr gut durchdachte und berechtigte Gründe.

Daher für die Laien: Finger weg! Wer sich dennoch nicht an diese gutgemeinten Ratschläge und Vorkehrungen hält, muss eben mit dem Risiko leben.
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Alt 07.05.17, 12:42   #30
Sunny
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Zitat:
Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
Wir sind bei diesem Subdiskurs jetzt ein bisschen vom Stöckchen aufs Hölzchen gekommen. Eigentlich ging es nur um die Schrauben, die von den Prüfanstalten beanstandet werden, wenn sie mittels "haushaltsüblicher" Werkzeuge geöffnet werden.

Natürlich ist der Austausch eines Netzkabels an einem Haartrockner eine triviale Angelegenheit, zumal es sich in diesem Fall um einen einfachen Zweidrahtleiter der Schutzklasse II handelt und man sicher nicht der alten VDE-Vorschrift von Ader-Endhülsen folgen will. Das kann schon der ambitionierte Bastler.

Trotzdem halte ich es für richtig, die Geräte gegen das Öffnen durch Laien zu sichern, zumal es sich um eine klare Bedingung für die Zertifizierung durch die Prüfinstitute handelt.

Was das Öffnen der rein batteriebetriebenen Geräte angeht, ist auch hier das Öffnen durch nicht ausgebildete Personen kritisch zu sehen.
Abgesehen davon, dass durch ein kleines Versehen im Fall eingesetzter, frisch geladener Mignon-Akkus (AA-Typ bzw. LR06) schon mal ein paar Leiterbahnen abrauchen können, geht es um etwas ganz anderes.
Durch die Zertifizierung hat der Hersteller zu garantieren, dass das Gerät allen einschlägigen Grenzwerten hinsichtlich aktiver und passiver Störfestigkeit zu genügen hat.
Schraubt nun ein Laie das Gerät auf, besteht durchaus das Risiko, dass beim Zusammenbau eine Lasche oder eine Zahnscheibe einer Abschirmfolie nicht richtig befestigt wird und dann die Störstrahlgrenzwerte nicht mehr eingehalten werden.
Daher sollen auch im Fall batteriebetriebener Geräte die Laien einfach die Finger davon lassen.

Und nun noch ein Wort zu den nicht mehr austauschbaren Akkus in Handys.
Auch hier kann ich nur den Herstellern beipflichten.
Hintergrund: Li-Ionen-Akkus sind alles andere als gutmütige Bauteile.
Nicht ohne Grund haben die Hersteller japanischer Spitzenkameras (Nikon, Canon, Sony usw.) ausdrücklich davor gewarnt, Li-Ionen-Akkus beliebiger Herkunft in ihre Geräte einzusetzen.
Es wimmelt im Markt (z.B. eBay) von täuschend echt nachgemachten Kopien von Markenakkus, die möglicherweise nicht mehr den Spezifikationen der Originale entsprechend und eventuell brennen oder gar explodieren können.

Fazit: Alle Hinweise oder Öffnungsverhinderungen seitens der Hersteller haben sehr gut durchdachte und berechtigte Gründe.

Daher für die Laien: Finger weg! Wer sich dennoch nicht an diese gutgemeinten Ratschläge und Vorkehrungen hält, muss eben mit dem Risiko leben.
Willst du mir damit erzählen, das sei der Grund dafür, dass man beim Handy oder der Elektro-Heckenschere den Akku nicht mehr tauschen kann?
Verar... kann ich mich selbst.

Der Hersteller ist auch mit dem entsprechenden Hinweis in der Gebrauchsanweisung aus der Haftung. Nein, es geht schlicht und ergreifend um's Geschäft.
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https://www.youtube.com/watch?v=Rk6I...ature=youtu.beWenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Brecht)

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