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Alt 23.05.17, 17:59   #231
Kleinlok
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Zitat von Aderyn Beitrag anzeigen
Wie jetzt, was man daraus macht?

Zuerst ist es doch einmal die Erklärung der Welt, des Universums, des Seins.
Religionen ausschließlich auf die mit Theismen zu beschränken, ist meiner Ansicht nach grundfalsch. Auch naturwissenschaftlich oder anders begründete Weltsichten und Weltbilder sind letztlich nichts anderes als Religionen.
Viele Religionen stammen aus einer Zeit, wo die Menschen unaufgeklärt
nach mehr mystisch veranlagten Welterklärungen zurückgriffen.

Das heißt nicht, dass auch heute noch Mysterien bestehen und Sinn machen können, so kann z.B. der Tod als Mysterium begriffen werden und die Sehnsucht nach einer Überwindung desselben ist mir verständlich.

Mit den Mysterien habe ich eigentlich weniger meine Probleme, wer an die Jungfrauengeburt z.B. glauben will soll das tun wenn er oder sie damit glücklich werden kann, wenn damit dann aber naheliegenderweise eine sexualfeindliche Haltung verbunden ist, dann hört der Spaß auf.

Zitat:
In dem Moment, wo Du Dich persönlich festlegst, hast Du alle anderen abgelehnt. Ich verwechsele das nicht mit einer gewissen Toleranz, welche akzeptiert, dass es auch andere Weltsichten gibt.
Leben und leben lassen - das erfordert eine tolerante aber auch achtsame Ethik, welche aber auch sich und andere auf Anstandsgrenzen verpflichtet. Zu viel Toleranz kann zum Rohrkrepierer werden. Ich kenne genügen Idioten, die diese Grenzen überschreiten und das muss denen auch klar gemacht werden, wo das nicht mehr läuft.

Die christlichen Kirchen im Westen sagen seit Jahr und Tag Amen zum Beschiss des Westens und der von ihm betriebenen vielfachen Unterdrückung der ärmeren Weltregionen. Das ganze christliche Geschwätz erscheint mir vor dem Hintergrund dieser feigen Mitläufertums der Kirchen als pure Heuchelei und da spiele ich nicht mit.
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Auf der Wehratalbahn sollen wieder Züge fahren.

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Alt 23.05.17, 21:24   #232
Aderyn
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Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
Viele Religionen stammen aus einer Zeit, wo die Menschen unaufgeklärt
nach mehr mystisch veranlagten Welterklärungen zurückgriffen.
Im Grunde wissen wir wenig bis nichts über das Altertum und die Zeit davor.

Wenn ich mir in der Vorstellung und nach dem, was ich darüber weiß, das gesamte (und verlorengegangene Wissen) der Bibliothek von Alexandria vor Augen führe, kann ich nicht umhin, zu bemerken, dass von Unaufgeklärtheit wohl kaum eine Rede sein kann.
Und angesichts des gesammelten Umfangs dieser Bibliothek sind auch die Zeitspannen vorher nicht ohne

Immer dann, wenn es irgendwo heißt: wir leben ja schließlich im 20. bzw. nun im 21. Jahrhundert, was im Brustton der Überzeugung geäußert wird, dass man ja nun somit entwicklungstechnisch weit voraus sei, muß ich lächeln.
Denn Selbiges sagte man sicherlich auch schon im 8. Jahrhundert, rückblickend auf die Jahrhunderte zuvor und sicherlich sagten es auch schon die Römer in der Zeitrechnung vor Christus und die alten Griechen hielten auch sehr viel auf sich... Im Grunde ist das eine allzu menschliche aber auch total naive Vorstellung, der Glaube, man sei weiter
__________________
Die erste Million ist immer die schwerste. Die anderen kommen dann wie von selbst, wie man sieht
Zuzug umkehren!

Das ist die Aufgabe der Konzernkünstler:
Kapitalmacht in Herrschaft umzusetzen. Sie setzen die Maßstäbe von “gut” und “böse”, bestimmen, “was man trägt”, “was in ist”, beeinflussen das Fühlen, Denken und Urteilen der Menschen, sind eifrige Diener einer Oligarchie, an die sich sich verkaufen, um das Volk weiterhin zu “verarschen”

(O-Ton von “Mister Dax” Dirk Müller).
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Alt 24.05.17, 12:55   #233
Kleinlok
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Zitat von Aderyn Beitrag anzeigen
Im Grunde wissen wir wenig bis nichts über das Altertum und die Zeit davor.

Wenn ich mir in der Vorstellung und nach dem, was ich darüber weiß, das gesamte (und verlorengegangene Wissen) der Bibliothek von Alexandria vor Augen führe, kann ich nicht umhin, zu bemerken, dass von Unaufgeklärtheit wohl kaum eine Rede sein kann.
Und angesichts des gesammelten Umfangs dieser Bibliothek sind auch die Zeitspannen vorher nicht ohne

Immer dann, wenn es irgendwo heißt: wir leben ja schließlich im 20. bzw. nun im 21. Jahrhundert, was im Brustton der Überzeugung geäußert wird, dass man ja nun somit entwicklungstechnisch weit voraus sei, muß ich lächeln.

Denn Selbiges sagte man sicherlich auch schon im 8. Jahrhundert, rückblickend auf die Jahrhunderte zuvor und sicherlich sagten es auch schon die Römer in der Zeitrechnung vor Christus und die alten Griechen hielten auch sehr viel auf sich... Im Grunde ist das eine allzu menschliche aber auch total naive Vorstellung, der Glaube, man sei weiter
Ok, da stimme ich dir in gewisser Weise zu. Jedwelche Überheblichkeit gegenüber früheren Generationen und Kulturen ziemt sich nicht. Wenn ich mir die bornierte Fortschrittsgläubigkeit und Konsumsucht unserer Tage in unserer angeblich christlichen Kultur anschaue, dann bin ich mir sicher, dass leider viele Zeitgenoss(inn)en auch 1933 den Adolf hinter gelaufen werden. Wer Merkel wählt kann intelligent nicht sein.

Ich sehe es mal so: Aufklärung, Toleranz und Weitsicht waren noch nie innerhalb der Menschheit verbreitete Tugenden. Hunger und Elend in der Welt bei gleichzeitigem absurden Konsum in der 1. Welt belegen, wie bekloppt die Menschheit bis heute drauf ist und die Religionen unterstützen eher diese Beklopptheit indem sie ihre Mitglieder wie dumme Schafe behandeln, egal ob die eine Kippa, einen Fez oder Turban oder einen Tirolerhut tragen.
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Alt 24.05.17, 23:29   #234
Aderyn
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Ich sehe es mal so: Aufklärung, Toleranz und Weitsicht waren noch nie innerhalb der Menschheit verbreitete Tugenden. Hunger und Elend in der Welt bei gleichzeitigem absurden Konsum in der 1. Welt belegen, wie bekloppt die Menschheit bis heute drauf ist und die Religionen unterstützen eher diese Beklopptheit indem sie ihre Mitglieder wie dumme Schafe behandeln, egal ob die eine Kippa, einen Fez oder Turban oder einen Tirolerhut tragen.
Also ist die Entscheidung innerlich ja dann doch gefallen. Alles andere wäre doch irgendwie nur noch (nimm es mir bitte nicht übel, wenn ich es frei hinausmutmaße) der Eitelkeit geschuldet und Dir selbst, aber auch der Kirche gegenüber unaufrichtig.
Das wäre doch so, als ob man erkannt hätte, dass das vorgebliche Blau in Wahrheit Grau ist, man aber dem Grau die Chance geben wollte, sich doch noch als Blau herauszustellen, was aber nicht passieren wird

Jemand, der irrtümlich in einem Schafstall gelandet ist, aber kein Schaf ist und sich auch nicht als solches behandeln lassen will, der wird doch umgehend diesen für sich unpassenden Ort verlassen wollen.
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Alt 26.05.17, 13:30   #235
Kleinlok
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Also ist die Entscheidung innerlich ja dann doch gefallen. Alles andere wäre doch irgendwie nur noch (nimm es mir bitte nicht übel, wenn ich es frei hinausmutmaße) der Eitelkeit geschuldet und Dir selbst, aber auch der Kirche gegenüber unaufrichtig.
Das wäre doch so, als ob man erkannt hätte, dass das vorgebliche Blau in Wahrheit Grau ist, man aber dem Grau die Chance geben wollte, sich doch noch als Blau herauszustellen, was aber nicht passieren wird

Jemand, der irrtümlich in einem Schafstall gelandet ist, aber kein Schaf ist und sich auch nicht als solches behandeln lassen will, der wird doch umgehend diesen für sich unpassenden Ort verlassen wollen.
Du hast das Problem durchschaut.

Die Kirchen sind für mich seit langem Orte von Unfreiheit und Zwang bei gleichzeitig versuchter Gutmenschlichkeit. Das letztere war es, was mich noch nicht offiziell hat austreten lassen. Mental bin ich schon seit langem nicht mehr bei den Kirchen dabei - interessanterweise scheint das niemanden zu jucken und viele Menschen scheinen sich daran gewöhnt zu haben, dass die Kirchen als langweilige Seelentrösterfabriken nur noch wenige Menschen zur aktiven Teilnahme in ihren Reihen bewegen können.

Die Kirchenoberen dürften sich nicht gerade über die beständige Anzahl von Kirchenaustritten freuen, andererseits konnte diese hohe Anzahl (die ja eine Art Protest gegen die Kirchenpolitik ausdrücken könnte) die Kirchen nicht zu einem Umdenken, geschweige einer Diskussion über deren Probleme bewegen.

Das freie Denken scheint in den Kirchen weitgehend unterbunden und selbst wenn es mal freier und kontroverser zur Aussprache kommt, kommt wenig bis nichts dabei raus.

Mal sehen ob und was noch dieses Jahr geht, inzwischen muss denen doch fast
allen dieser verkemmte Wahnsinn zum Halse raushängen...
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Alt 27.05.17, 17:09   #236
qwertzuiop
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Zitat von Kleinlok
[...] Das freie Denken scheint in den Kirchen weitgehend unterbunden und selbst wenn es mal freier und kontroverser zur Aussprache kommt, kommt wenig bis nichts dabei raus.[...]
Typisches Beispiel, der aktuelle "Evangelische Kirchentag", welcher zeigt, dass "freies Denken" auch bei den Gästen/Teilnehmern sowieso gar nicht erwünscht. Wenn mit Erschrecken zu sehen ist, wie Obama und Merkel zu Messiasen hochgejubelt und frenetisch gefeiert werden.
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Und das Alles wegen Hitler.




Ich bin ein Freund der Augiasburger Puppenkiste.
Meine Lieblingsmarionette: "Ministerpräsident Horst Seehofer".
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Alt Gestern, 10:50   #237
Kleinlok
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Zitat:
Zitat von qwertzuiop Beitrag anzeigen
Typisches Beispiel, der aktuelle "Evangelische Kirchentag", welcher zeigt, dass "freies Denken" auch bei den Gästen/Teilnehmern sowieso gar nicht erwünscht. Wenn mit Erschrecken zu sehen ist, wie Obama und Merkel zu Messiasen hochgejubelt und frenetisch gefeiert werden.
Es ist wäre eine interessante Frage, ob der verweichlichte Obama und das dumme Merkel- beide Huren des Kapitals- wirklich auf dem Kirchentag so bejubelt und frenetisch gefeiert worden sind. Unser Staatsfunk blendet doch Kritik aus und schießt zu jedem Mist seine verlogene Kuschelweichsuppe.

Die Kirchenhanselparty eignet sich für solch eine feige Weichspüle natürlich ganz hervorragend, weil die meisten artigen Kirchgänger die da rumhopsen fast alle zu braven Schäfchen dressiert worden sind, die ihre Köttel schnell und diskret entsorgen. Und das doofe Bundblödelfernsehen schmeißt eh alle nicht so soften Kommentare oder Bilder raus und zeigt dann lieber in Großaufnahme glückliche unverdorbene brave und vollkommen entpolitisiert daherkommende Jugendliche die dann für diese Greisenrepuplik (gerade für die wahlentscheidenden Opas und Omas) angeblich besser rüber kommen, als deren Artgenossen, die genauso fröhlich ein paar Stinkbomben an die langweiligen Kirchenspießer verteilen. :

Kirche ist so scheiße.... banana:
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Alt Heute, 16:48   #238
Kleinlok
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Zitat:
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Es ist wäre eine interessante Frage, ob der verweichlichte Obama und das dumme Merkel- beide Huren des Kapitals- wirklich auf dem Kirchentag so bejubelt und frenetisch gefeiert worden sind. Unser Staatsfunk blendet doch Kritik aus und schießt zu jedem Mist seine verlogene Kuschelweichsuppe.

Die Kirchenhanselparty eignet sich für solch eine feige Weichspüle natürlich ganz hervorragend, weil die meisten artigen Kirchgänger die da rumhopsen fast alle zu braven Schäfchen dressiert worden sind, die ihre Köttel schnell und diskret entsorgen. (...)

Kirche ist so scheiße.... banana:
Am Samstag gab es bei uns in der Kleinbürgerpresse (Offenbach Post) einen Kommentar, der meinen wollte, dass der Kirchentag 2017 ""Signale der Hoffnung" bieten würde, Ich habe dem guten Herrn mal gleich ein wenig Reaslitätsbezug zu stiften versucht:

Zitat:
Leserbrief zu Kommentar "Signale der Hoffnung" (OP, vom 26.05.2017):

OP- Kommentator Peter Schulte-Holtey glaubt "Signale der Hoffnung" zu erkennen, die vom aktuellen evangelischen Kirchentag ausgehen würden. Ok, glauben dürfen wir alle, aber ich finde, dass wenn man lange glaubt und in all dieser langen Zeit fast alle Hoffnungen auf das, was da geglaubt wird, betrogen oder zumindest schwer enttäuscht werden, dann darf dieser Glauben schon einmal schwerwiegend in Zweifel gezogen werden und genau das ist bei mir der Fall. Ich habe einige Kirchentage vor dem aktuell 36. erlebt, die alle Impulse und Hoffnung stiften wollten und mit einer jeweiligen Losung als Motto daher kamem, die alle auf eine unermüdliche und notwendige Weltverbesserung schließen ließen. 1983 in Zeiten des Nato-Doppelbeschlusses wurde zur "Umkehr zum Leben" aufgerufen, 1999 galt als Losung "Ihr seid das Salz der Erde" (Matthäus 5,13), 2013 hieß es "soviel du brauchst", 2015 galt "damit wir klug werden" (Psalm90,12) und aktuell 2017 will man wissen "Du siehst mich". Nur wenn ich privat genauer hinsehe, dann erkenne ich wenig, dass darauf schließen lässt, dass die Christen in Deutschland es wirklich so genau mit dem nehmen, was an Kirchentagen vollmundig pastoral verkündet wird. Nachwie or wird unnüzt gekriegt und gemordet, sterben oder leiden Menschen, weil ihnen immer noch das Lebensnotwendigste fehlt und all das lässt daran zweifeln, dass wir endlich klug geworden wären. Dass die Umkehr zum Leben immer noch so dringend bzw. noch dringender geworden ist, lässt auch nicht erkennen, dass das deutsche Chrstentum seit 1984 dem wachsenden Elend und Unfrieden in der Welt wirklich effizient etwas entgegen zu setzen gewusst hätte. Einen wesentlichen Grund für diese traurige und inhumane Entwicklung sehe ich in der Lebensweise vieler Menschen, gerade in den reichen Ländern dieses Globus, die viele Ressourcen verschlingt und dem Rest der Welt zu wenig zu einem guten Leben lässt. Dieses Manko macht auch nicht vor dem Christentum und KIrchentüren halt, ncht ganz wenige Christen predigen Wasser, trinken aber unfair gehandelten Kaffee, nutzen Billigflieger, räumen die Billigangebote der Discounter ab um diese dann im nicht ganz kleinen privaten Auto zu verstauen, mit dem dann auch der Klimawandel angeheizt wird. Allgemein gilt in diesem m.E. zwangshaft auf wirtschaftliches Wachstum gepolten Deutschland das Motto "Wer bremst verliert", egal wieviele Menschen dabei ausgebremst oder um übertragenen Sinne überfahren werden. Wir hintrlassen ökologisch und sozial bedenkliche Fußabdrücke, die herzlich wenig an die Spuren der vielleicht eher barfüßigen Gefolgschaft Jesu Christi erinnerm. Die Kirchen schweigen meist feige zu all diesem Wahnsinn, das pastorale Bodenpersonal fabriziert laut meiner Wahrnehmung eine nichtssagende langweilige Predigt nach dem anderen und das Wort zum Sonntag kann ich oft nach nur 1 Minute zuhören nur ohne Ton ertragen. Die Kirchentage mögen ja lebendig und bunt sein, mutieren aber angesichts der tristen Gesamtsituation eher zu Oasen, die bestenfalls einen Vorrat für 1 Woche stiften können. Die weiteren 103 Wochen bis zum mächsten Lirchentag ergehen sich viele Christen im Ritual einer selbst verschuldeten bzw. selbet angenommnen menschlichen Hilflosigkeit. Mein Fazit: Solche hilflosen Kirchen erinnern mich an eine seit langem stillgelegte Eisenbahnstrecke, wo man im vielen Gras über rostigen Schienen eher eine seltene Schneckenart findet, als dass man dort frisch gezogene "Signale der Hoffnung" entdecken könnte, die den Weg zu einer besseren Welt frei geben würden.
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