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Alt 06.12.17, 19:22   #1
KOTZFISCH
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Standard Kapitulation no go areas in europa

Quelle: Eigentümlich Frei. ef.de

Von Malmö bis Marseille, von Birmingham bis Berlin, in den urbanen Zentren West- und Nordeuropas breiten sich sogenannte No-Go-Areas aus. No-Go-Areas bedeutet, dass in diesen Stadtteilen die Gesetze des jeweiligen Landes keine oder kaum noch Geltung haben. Es sind de facto exterritoriale Gebiete, die zumeist von orientalischen/islamischen Clans und multikulturellen Banden beherrscht werden. Alleine in Schweden gibt es über 50 solcher Zonen. Die Staatsmacht hat dort kapituliert und diese Regionen aufgegeben. Die einheimische Bevölkerung ist geflüchtet. Zurückgeblieben ist bestenfalls der abgehängte Teil der einheimischen Gesellschaft.

Die Polizei traut sich, wenn überhaupt, nur noch in großer Mannstärke in diese Gebiete. Eine dieser No-Go-Areas ist La Cayolle im 9. Arrondissement von Marseille. In diesem Multikulti-Ghetto ist die Polizeistation nur noch tagsüber besetzt. In der Nacht wäre es zu gefährlich für die Polizei. Kein Scherz, sondern multikulturelle Normalität in Frankreich.

Ein anderes Problemviertel ist La Chapelle-Pajol in Paris. Dort kippt gerade die Situation. Im Frühjahr 2017 haben deshalb die Bewohnerinnen dieses Stadtteils öffentlich um Hilfe gerufen. In einer Online-Petition beklagten sich die verängstigten Französinnen, dass es immer schwieriger sei, sich frei und sicher im öffentlichen Raum zu bewegen. Die Reaktionen von Politik und Medien reichten von Hetze bis hin zu blankem Zynismus. Die Frauen mit ihrer rassistischen und neokolonialistischen Haltung seien das eigentliche Problem, nicht die pöbelnden und frauenverachtenden Machos aus Nordafrika. Die Feministin und Grünen-Politikerin Caroline De Haas forderte allen Ernstes, die Gehsteige zu verbreitern, da der Platzmangel auf den Trottoirs für die Spannungen verantwortlich sei. Kein Scherz, sondern politische „Problemlösungskompetenz“ im multikulturellen Frankreich.

Die Politik ignoriert die sich ausbreitenden rechtsfreien Zonen, weil sie das Problem nicht mehr in den Begriff bekommt. Durchzugreifen, also schlicht die bestehenden Gesetze anzuwenden und zu vollziehen, hieße, einen Bürgerkrieg oder zumindest bürgerkriegsähnliche Zustände zu „provozieren“.

Eine Verhaftung oder ein von der Polizei in Notwehr erschossener Krimineller reicht aus, um gewalttätige Ausschreitungen im ganzen Land auszulösen. Man denke an die Unruhen und Plünderungen in Großbritannien 2011, die seit Jahren immer wieder ausbrechenden Krawalle in den französischen Banlieues oder die Straßenkämpfe in den Problemvierteln Schwedens in diesem Jahr. Immer wieder flackern gewalttätige Konflikte in diesen Gebieten auf. Die Frontlinien sind klar gezogen: Junge Migranten beziehungsweise deren Nachkommen, zumeist aus dem islamischen Raum, auf der einen, der Staat und die einheimische Bevölkerung auf der anderen Seite.

Dass die Lage noch nicht völlig außer Kontrolle geraten ist, dafür sorgen vor allem die milliardenschweren staatlichen Transferleistungen, mit denen die Bewohner solcher Gebiete mehr schlecht als recht ruhiggestellt werden. Die Gelder, die zumeist als Sozialhilfe oder Integrationsmaßnahmen offiziell verbucht werden, sind in Wahrheit staatliche Schutzgelder. Man erkauft sich um immer mehr Steuergeld einen brüchigen sozialen Frieden. Sollten die Gelder – aus welchen Gründen auch immer – versiegen, ist es schlagartig damit vorbei.

Und weil die Politiker das wissen und ihr angenehmes Politikerdasein möglichst ruhig und so lange wie möglich genießen wollen und die kaputt gesparten Sicherheitskräfte mit solchen Konflikten ohnehin heillos überfordert wären, ignoriert und verheimlicht man die immer weiter um sich greifende Erosion des Rechtsstaates. Wissenschaft, Medien und Kultur machen sich dabei zu Komplizen des politischen Establishments.

Für die Bewohner dieser sich ausbreitenden rechtsfreien Zonen ist es egal, wer gerade in der Regierung sitzt, welche Parteien bei den Wahlen wieviele Prozente bekommen. Es hat auf das Leben der Menschen in diesen Gebieten keinen Einfluss, welche Partei um wieviele Prozentpunkte zulegt oder verliert. Aber auch für jene Bürger, die sich noch an die Gesetze des sich auflösenden Staates halten, sei es in Großbritannien, Deutschland oder Frankreich, spielen Wahlen und Wahlergebnisse kaum noch eine Rolle. Beim ersten Durchgang der französischen Parlamentswahlen ist die Mehrheit der Franzosen zu Hause geblieben. Für die von den Medien als Hoffnungsträger verkaufte Bewegung von Präsident Macron votierten gerade einmal 15 Prozent der Wahlberechtigten. Trotzdem veranstalten Politik und Medien stets einen Monate andauernden Medienrummel vor jeder Wahl, um die Aufmerksamkeit der Bürger zu binden und von den wahren Problemen abzulenken. Wie das Beispiel Frankreich zeigt, lassen sich aber immer weniger Bürger von dieser Schmierentragödie täuschen. Sie haben resigniert, haben längst erkannt, dass es für ihr eigenes Leben und für die Zukunft ihres Landes irrelevant ist, wen sie wählen. Macron der Retter Frankreichs? Wer das glaubt, ist entweder Journalist oder naiv.

Die Migranten aus Afrika und dem Orient strömen dank der ungeschützten EU-Außengrenzen nach Europa und transformieren die Gesellschaften, völlig unabhängig davon, wer in Paris, Berlin oder Rom gerade den Ton angibt. Merkel oder Schulz, einerlei. Es ist in der Regel egal, wo man sein Kreuz macht.

Die Unterschiede sind nur noch graduell. Linke Regierungen beschleunigen den Niedergang der europäischen Staaten und Gesellschaften, bürgerliche verzögern ihn. Das Ergebnis bleibt letztlich das gleiche. Nur noch eine konsequente und mutige Politik würde Abhilfe schaffen, aber außer im Osten scheint dazu kein EU-Staat mehr in der Lage zu sein.

Die Zukunft Europas kann man deshalb bereits jetzt in Neukölln (Berlin), Rosengård (Malmö) oder La Cayolle (Marseille) bestaunen. In diesen Stadtteilen trifft man viele unterschiedliche Menschen, nur nicht jene, die die Multikulturalisierung feiern und vorantreiben. Dass sich die No-Go-Areas immer weiter ausdehnen, dafür sorgen neben den ungeschützten Grenzen die Ignoranz und Untätigkeit der Politik und vor allem die hohe Geburtenrate der Neubürger und die niedrige der Einheimischen. Das Problem lässt sich nicht aussitzen, wie viele vor allem linke Politiker offensichtlich glauben.

Die demokratischen Systeme in Europa drohen zu implodieren, sind nur noch leere Hüllen, weil der eine Teil der Bevölkerung ohnehin nach seinen eigenen vormodernen Regeln und Traditionen lebt, die recht wenig mit den europäischen Gesetzen und Standards zu tun haben, und der andere Teil das Vertrauen und den Glauben an die demokratischen Institutionen und deren Voodoo-Rituale längst verloren hat. Deshalb haben sich die Politiker auf das Verwalten und Moderieren des Niedergangs verlegt. Der Terror wird nicht bekämpft, man beschränkt sich auf schmierige Trauerreden, Grenzen werden nicht geschützt, stattdessen wird die Bevölkerung mit Durchhalteparolen gequält, statt sich mit Kritik an der eigenen Politik auseinanderzusetzen, macht man die Kritiker mundtot, und die vielen Probleme der Massenzuwanderung werden den Menschen als eine nicht näher definierte Bereicherung verkauft.

Europa stehen stürmische Zeiten bevor. Ein Umdenken ist nicht in Sicht. Sieht man sich die aktuellen Programme und Slogans der linken Parteien an, bekommt man vielmehr den Eindruck, dass viele Politiker die Dramatik der Lage noch gar nicht begriffen haben, noch immer nicht wissen, wie macht- und sinnlos sie geworden sind. Jeder muslimische Prediger hat mittlerweile mehr reale Macht und gesellschaftlichen Einfluss als ein gemeiner Abgeordneter oder Parteisoldat. Wer angesichts der an den Küsten Nordafrikas wartenden Migrantenheere und der explodierenden Probleme in Europa von 30-Stunden-Woche, Bildungsreform, Gender Mainstreaming, sozialer Gerechtigkeit, Klimawandel oder Homo-Ehe schwadroniert, der hat nichts kapiert, oder er betätigt sich als politischer Trickbetrüger.

Jene Politiker, die sich so gerne als Kämpfer für Demokratie und Gerechtigkeit inszenieren, sind genau diejenigen, die das demokratische System an die Wand fahren. Europa befindet sich in einem irreversiblen Transformationsprozess. Das linke Multikulti-Experiment ist völlig außer Kontrolle geraten. Die Geister, die sie riefen … Die Politiker, die vorgeben, die Geschicke dieses Kontinents zu lenken und die Probleme, die sie selbst verursacht haben, zu lösen, haben die Zügel längst aus der Hand gegeben, sind nur noch Passagiere, genauso wie die Bürger. Mit der Zukunft Europas haben sie kaum noch etwas zu tun.
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„Kultur ist, wenn Sie Ihrem Nachbarn den Kopf abschlagen und daraus eine Blumenvase machen. Zivilisation ist, wenn Sie dafür ins Gefängnis müssen und nie wieder rauskommen.“

H.Broder
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Alt 06.12.17, 19:41   #2
Querulator
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Kurz gesagt: In den No-Go-Areas hat der Feind bereits die Macht übernommen, und es ist in allen betroffenen EU-Ländern derselbe.

Wirksames Eingreifen der Polizei wäre notwendig, um nicht die ganzen Länder zu verlieren, und wenn es nicht reicht, die Ausrufung des Ausnahmezustandes. Erfolgt auf Verhaftungen oder Todesfälle ein Aufstand, dann wird es mehr Verhaftungen oder Todesfälle geben. So ist das, überall auf der Welt, wo staatliche Ordnung herrscht.

Im Ausland, teils in Ländern, aus denen Flüchtlinge kommen, lässt sich die Bundeswehr von ihren eigentlichen Feinden zum Töten einspannen. Im eigenen Land, wo es der Rettung der staatlichen Ordnung und des Lebens von Einheimischen diente, hält man sich zurück. Vielleicht ist es kein Zufall, dass sich ein großer Teil der Bundeswehr, vielleicht der ganze einsatzfähige, im Ausland befindet.
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Alt 06.12.17, 20:10   #3
KOTZFISCH
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Deinem deprimierendem Posting läßt sich wenig hinzufügen.
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H.Broder
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Alt 06.12.17, 20:18   #4
Aderyn
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Aderyn ist ein ForengottAderyn ist ein ForengottAderyn ist ein ForengottAderyn ist ein ForengottAderyn ist ein ForengottAderyn ist ein ForengottAderyn ist ein ForengottAderyn ist ein ForengottAderyn ist ein ForengottAderyn ist ein ForengottAderyn ist ein Forengott
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Zitat:
Zitat von KOTZFISCH Beitrag anzeigen
Die Politik ignoriert die sich ausbreitenden rechtsfreien Zonen, weil sie das Problem nicht mehr in den Begriff bekommt. Durchzugreifen, also schlicht die bestehenden Gesetze anzuwenden und zu vollziehen, hieße, einen Bürgerkrieg oder zumindest bürgerkriegsähnliche Zustände zu „provozieren“.

Eine Verhaftung oder ein von der Polizei in Notwehr erschossener Krimineller reicht aus, um gewalttätige Ausschreitungen im ganzen Land auszulösen.
Mit dieser Sichtweise, wird sie beibehalten, sind und bleiben wir ein erpressbares, willenloses Bündel. Wie kann das sein, dass die Durchsetzung von Recht und Ordnung gegenüber Fremden auf dem eigenen Staatsgebiet zu Bürgerkrieg führen könnten? Eine vollkommen ins Absurde verkommene Denkweise und leider ebenso absurde Realität. Aber sie ist gemacht und nicht unabänderlich.
Wer hindert denn letztlich uns daran, das Volk, uns gemeinsam all die Städte zurückzuerobern, zusammen mit den Polizisten? Nur wir selbst stehen uns gegenseitig und uns selbst im Weg, weil wir immer abwarten, bis uns jemand das Kommando dazu gibt.
Das werden wir wohl selbst tun müssen, uns sagen, wir wollen unser Land zurück und holen es uns.
Natürlich ist das leichter dahingesagt, als getan. Unmöglich aber ist es nicht.

Wenn ich an die No-go-Areas denke, mit deren unsichtbarer Grenze, die es aber dennoch gibt und dann daran denke, dass all diese Massen ja irgendwann mal ins Land kamen- ab 2015 geballt.
In dieser Zeit wurde stets gesagt, ja, die Grenzen zu schließen oder zu überwachen- also bestehende Gesetze einzuhalten und umzusetzen, zu unserem Schutz - also das sei unmöglich, sei unvereinbar mit den Menschenrechten, sei Rechtspopulismus, rückwärtsgewandt (in derem Sinne).....

Das halte man sich mal gut im Ohr bzw. im Gedächtnis und nehme nun Folgendes, was parallel dazu geschieht, also zeitgleich, zur Kenntnis:

Während hier Grenzschutz unseres Landes als rechts und menschenverachtend gegeißelt wird, von der Deutschen Merkel-Regierung und seitens der EU, wird in Saudi-Arabien eine 900 km lange Grenzanlage mit europäischen und deutschen Steuermitteln von einem europäischen Unternehmen, dem Rüstungskonzern Airbus (früher EADS) errichtet und- jetzt kommt es dicke, zusätzlich bilden deutsche Bundespolizisten dort Grenzschützer aus, um die saudiarabsiche Grenze gegen den Irak abzusichern, damit keine - wie man sagt- Islamisten unbemerkt nach Saudi-Arabien kommen können.
Aha!
Waren Grenzanlagen nicht menschenverachtend, rechts und vollkommen unrealistisch? Grenzschutz ebenso? Nicht durchführbar, heutzutage- angeblich?
Nun in fremden Ländern - durch die dt. Regierung, mit deutschen Geldern, derselben Regierung, die uns hier das Gegenteil dessen predigte und jeden Abweichler öffentlich brandmarkte.
Das nenne ich einen Skandal und eine Schande.

Zitat:
Saudi-Arabien und Deutschland Der Preis der Zusammenarbeit

Deutschland zahlte rund 2,5 Millionen Euro für die Schulung von Grenzschützern in Saudi-Arabien. Das Projekt ist hoch umstritten.
von Claudia von Salzen

Wachtürme mit Radarausrüstung, Wärmebildkameras und unterirdische Bewegungssensoren: Es ist eine der modernsten Grenzschutzanlagen der Welt, die Saudi-Arabien derzeit errichtet – mit deutscher Hilfe. Der Rüstungskonzern Airbus (früher EADS) liefert die Technik für das Zwei-Milliarden-Euro- Projekt. Weil High-Tech-Ausrüstung ohne gut ausgebildete Sicherheitskräfte aber wenig Nutzen hat, werden die Grenzschützer seit 2009 von Bundespolizisten geschult. „Die deutsche Unterstützung bei der Modernisierung des saudi-arabischen Grenzschutzes ist Teil einer strategischen Partnerschaft im Sicherheitsbereich“, sagt ein Sprecher des Bundesinnenministeriums.
Deutschland zahlt für dieses Projekt nach Informationen des Tagesspiegels deutlich mehr als bisher bekannt. „Die Gesamtkosten, die Deutschland seit Beginn der Trainings- und Beratungsmaßnahmen der Bundespolizei für den saudischen Grenzschutz entstanden sind, belaufen sich auf circa 2,48 Millionen Euro“, bestätigte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Gezahlt wird für die Miete eines Projektbüros in Riad, für Fahrzeuge und Kommunikationstechnik, Vorbereitungsseminare für die Polizisten und Delegationsbesuche aus Saudi-Arabien. Das Innenministerium in Riad trägt die sogenannten auslandsbedingten Mehrkosten, also Honorare und Tagegelder. Weil eine ausländische Regierung deutsche Beamte nicht direkt entlohnen kann, fließt das Geld über die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) an die Bundespolizisten. Seit 2009 waren 136 Bundespolizisten in Saudi-Arabien, einige von ihnen mehrfach. Die Einsätze dauern in der Regel mehrere Wochen und finden in verschiedenen Grenzregionen statt.

Wie viel Deutschland für den umstrittenen Einsatz zahlt, war auch Bundestagsabgeordneten bisher offenbar nicht bekannt. Die Opposition sieht sich unzureichend informiert: „Die Informationspolitik der Bundesregierung wurde der Bedeutung dieses Einsatzes von Anfang an nicht gerecht“, sagt Irene Mihalic, Sprecherin der Grünen-Fraktion für innere Sicherheit. Der Einsatz sei „hoch problematisch“ und müsse möglichst bald beendet werden.


Schon früh gab es den Verdacht, dass die Bundespolizei in Saudi-Arabien als eine Art Dienstleister eingesetzt wird, damit ein deutsches Unternehmen den Zuschlag für das lukrative Rüstungsprojekt erhalten konnte. Saudi-Arabien habe für Technik und Fortbildung Partner möglichst aus demselben Land gesucht, hieß es später in Berlin. Die Entscheidung, Bundespolizisten als Trainer nach Saudi- Arabien zu entsenden, traf der damalige Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU). Die Zusammenarbeit beruhte jahrelang auf einer vagen Formulierung in einem bilateralen Abkommen, der rechtliche Status der deutschen Beamten in dem autoritär regierten Staat schien unsicher. Erst im September dieses Jahres trat eine Vereinbarung in Kraft, die ihnen für Tätigkeiten und Äußerungen im Rahmen ihrer Aufgabe Immunität zusichert.
Wie lange die Ausbildungsmission noch dauert, ist unklar. Das Bundesinnenministerium teilte auf Nachfrage mit, man könne einen Termin für den voraussichtlichen Abschluss weder nennen noch schätzen. Die Gewerkschaft der Polizei fordert, den Einsatz zu beenden: „Saudi-Arabien ist kein Rechtsstaat nach europäischem Vorbild“, sagt der stellvertretende GdP- Vorsitzende Jörg Radek. „Es gibt Auslandseinsätze, von denen Deutschland einen Mehrwert hat, aber der Einsatz in Saudi- Arabien gehört nicht dazu.“

Saudi-Arabien drittgrößter Empfänger von deutschen Rüstungsgütern
Nicht nur für Airbus ist Saudi-Arabien ein wichtiger Auftraggeber. Die deutsche Rüstungsbranche macht seit Jahren gute Geschäfte mit dem Königshaus in Riad. Im ersten Halbjahr 2015 genehmigte die Bundesregierung Rüstungsexporte im Wert von mehr als 178 Millionen Euro in den Golfstaat. Damit ist Saudi-Arabien nach Großbritannien und Israel der drittgrößte Empfänger von Rüstungsgütern aus Deutschland. Im gesamten Jahr 2014 wurden Exportgenehmigungen nach Saudi-Arabien im Wert von rund 209 Millionen Euro erteilt.

http://www.tagesspiegel.de/politik/s.../12682716.html
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Er spricht: Es kommen die Vagabunde,
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Alt 06.12.17, 20:33   #5
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In Straßburg hat die No-Go-Area den schönen romantischen deutschen Namen: Meinau.

Das Viertel ist aber weder besonders romantisch noch besonders deutsch ....
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Alt 06.12.17, 21:31   #6
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Zitat:
Zitat von Melle Beitrag anzeigen
In Straßburg hat die No-Go-Area den schönen romantischen deutschen Namen: Meinau.

Das Viertel ist aber weder besonders romantisch noch besonders deutsch ....
Mein Hörverständnis für Französisch ist nicht sehr ausgeprägt, da es praktisch nie zum Einsatz kam. Aber als ich vor etwa 40 Jahren eine Weile in Straßburg weilte, verstand ich Französisch besser als den lokalen deutschen Dialekt, der für mich wie eine Mischung aus Schwyzer Dütsch und Schwäbisch klang.
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Alt 06.12.17, 21:50   #7
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Zitat:
Zitat von Aderyn Beitrag anzeigen
Mit dieser Sichtweise, wird sie beibehalten, sind und bleiben wir ein erpressbares, willenloses Bündel. Wie kann das sein, dass die Durchsetzung von recht und Ordnung gegenüber Fremden auf dem eigenen Staatsgebiet zu Bürgerkrieg führen könnten? Eine vollkommen ins absurde verkommene Denkweise und leider ebenso absurde Realität. Aber sie ist gemacht und nicht unabänderlich.
...
Aber alternativlos – meint zumindest eure Mutti.
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Alt 06.12.17, 22:51   #8
Aderyn
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Zitat:
Zitat von Querulator Beitrag anzeigen
Aber alternativlos – meint zumindest eure Mutti.
Nun ja, Du weißt doch, wie das bei den Kaffeekränzchen zugeht, wenn die Omis alle aufgeregt durcheinander schnattern, die einen schnattern, weil sie gar nicht anders können und die anderen, weil sie es nicht merken.
Mutti ist langsam in die Jahre gekommen und kennt sich nicht mehr aus- eigentlich wollte sie vermutlich stattdessen "filterlos" sagen, in Erinnerung an früheres Kaffeeaufgießen - und "filterlos" fiel ihr nicht mehr ein
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Er spricht: Es kommen die Vagabunde,
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Alt 06.12.17, 23:11   #9
dscheipi
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Nun ja, Du weißt doch, wie das bei den Kaffeekränzchen zugeht, wenn die Omis alle aufgeregt durcheinander schnattern, die einen schnattern, weil sie gar nicht anders können und die anderen, weil sie es nicht merken.
Mutti ist langsam in die Jahre gekommen und kennt sich nicht mehr aus- eigentlich wollte sie vermutlich stattdessen "filterlos" sagen, in Erinnerung an früheres Kaffeeaufgießen - und "filterlos" fiel ihr nicht mehr ein



mit dem damaligen lübke kann sie nicht mit, ich hör ihn noch "sehr geehrte damen und herren, liebe neger", "ich leg mich jetzt besser hin", alles innerhalb von reden, was in einer lp (hab ich freilich) mit dem titel "lübke spricht für deutschland" zusammen gefaßt wurde.

frau merkel hat einen scheiss job, da ist ganz klar, ein milimeter runter von der spur, und es könnte verdammt happig werden. müsst ja nicht wieder ein hydrant oder sonstwas sein... wie gerne würde ich von dieser ddr-trojanerin die wahre, lückenlos biographie dieser frau, im erika, lesen.
__________________
lachende melancholiker zürnen nicht.


bin weder am bandenwesen noch am königsspiel interessiert, bitte von entspr. abstand nehmen

meine beiträge sind ausschließl. mein geistiges eigentum. fehlinterpretationen gehen ausschl. zu lasten des lesers


Neolib ist scheisse, raus aus der EU
www.youtube.com/watch?v=RtypgSOZUIc


Durch Gottes Gnaden mit chron. vaginaler Überlegenheit ausgestattet


stille treppe: nathan, denkmal/umvolker


bitte keine freundschaftsanfragen
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Alt 07.12.17, 00:07   #10
KOTZFISCH
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Zitat von dscheipi Beitrag anzeigen
mit dem damaligen lübke kann sie nicht mit, ich hör ihn noch "sehr geehrte damen und herren, liebe neger", "ich leg mich jetzt besser hin", alles innerhalb von reden, was in einer lp (hab ich freilich) mit dem titel "lübke spricht für deutschland" zusammen gefaßt wurde.

frau merkel hat einen scheiss job, da ist ganz klar, ein milimeter runter von der spur, und es könnte verdammt happig werden. müsst ja nicht wieder ein hydrant oder sonstwas sein... wie gerne würde ich von dieser ddr-trojanerin die wahre, lückenlos biographie dieser frau, im erika, lesen.
Na ja, ich denke ähnlich.
Lübke war ja damals wohl eher wegen seiner Demenz lustig: "Liebe Neger"....
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„Kultur ist, wenn Sie Ihrem Nachbarn den Kopf abschlagen und daraus eine Blumenvase machen. Zivilisation ist, wenn Sie dafür ins Gefängnis müssen und nie wieder rauskommen.“

H.Broder
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