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Alt 26.12.17, 19:54   #1
Sunny
passt in keine Schublade
 
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Standard Syrien muss den Wiederaufbau selbst zahlen

[QUOTE]Nach dem Krieg: Syrer müssen Wiederaufbau selbst bezahlen
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 25.12.17 23:36 Uhr
Aleppo liegt nach einem internationalen Stellvertreterkrieg in Trümmern. Für den Wiederaufbau müssen die Unternehmen wegen der Sanktionen allerdings selbst aufbringen.....

/QUOTE]
weiter:
https://deutsche-wirtschafts-nachric...lbst-bezahlen/

Die Syrer sollten zurück geschickt werden, damit sie ihr Land wieder aufbauen können, meinetwegen auch noch mit einer kleinen Starthilfe aus dem dt. Steuersäckel. Auch könnten dt. Firmen beim Wiederaufbau helfen - das wäre immer noch preiswerter und besser, als die vorwiegend jungen Syrer in D durchzufüttern.
__________________
Die Grossen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen (F. Schiller)
https://www.youtube.com/watch?v=cjZsC8EbfDs
https://www.youtube.com/watch?v=Rk6I...ature=youtu.beWenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Brecht)

https://www.youtube.com/watch?v=fkL9Enx9_Ts
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Alt 14.01.18, 20:47   #2
qwertzuiop
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>> Syrien muss den Wiederaufbau selbst zahlen<<

Das ist doch selbst-verständlich, waren es doch DIE Syrer selbst, die ewig lang eine Diktatur duldeten. Und da mussten - unter großen Opfern - erst aufrechte Demokraten kommen, um die BEFREIUNG dieser Sturen einzuleiten.
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Und das alles wegen Hitler.




Ich bin ein Freund der Augiasburger Puppenkiste.
Meine Lieblingsmarionette: "Ministerpräsident Horst Seehofer".
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Alt 15.01.18, 11:47   #3
rybak
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Interessant finde ich in diesen Zusammenhang auch, dass eine gewisse Hilfsbereitschaft aus Israel zu verzeichnen ist. Wenn das vllt. auch nicht ganz uneigennützig ist, würde ich an Assads Stelle darauf eingehen: längerfristig muss allerdings das mit der Besetzung der Golanhöhen geklärt werden.
https://www.focus.de/politik/ausland...d_6912687.html
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Heute bratet ihr eine Gans, aber aus der Asche wird ein Schwan entstehen.
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Alt 15.01.18, 12:02   #4
Praia61
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Zitat:
Zitat von rybak Beitrag anzeigen
Interessant finde ich in diesen Zusammenhang auch, dass eine gewisse Hilfsbereitschaft aus Israel zu verzeichnen ist. Wenn das vllt. auch nicht ganz uneigennützig ist, würde ich an Assads Stelle darauf eingehen: längerfristig muss allerdings das mit der Besetzung der Golanhöhen geklärt werden.
Langfristig muss auch über die ehemaligen Deutschen Gebiete in Polen etc. geredet werden !
Weshalb hier nicht ?
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Alt 15.01.18, 14:08   #5
rybak
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Zitat:
Zitat von Praia61 Beitrag anzeigen
Langfristig muss auch über die ehemaligen Deutschen Gebiete in Polen etc. geredet werden !
Weshalb hier nicht ?
aber nur, wenn Du es wünschst...
Allerdings sollte dann auch die Einreise von Abraham u. Co. (aus dem heutigen Iran) in Teile des heutigen Israel/Palestina geklärt werden.

Der Wiederaufbau Syriens sollte mit möglichst breiter internationaler Hilfe erfolgen. Beim Kaputtmachen ist es ja auch ziemlich international zugegangen!
Die syrische Regierung muss einen Wettbewerb der "Hilfswilligen" initiieren, mit der Zusage möglicher (späterer!) Einflussnahme!
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Alt 15.01.18, 14:34   #6
Praia61
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Die Deutschen hatten wieviel Jahre nach dem verlorenen Krieg die Ansprüche auf die verlorengegangenen Gebiete aufgegeben ?

Die Syrer und die Palis könnten ruhig dem deutschen Vorbild folgen.
Revanchismus kommt nicht gut.
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Alt 15.01.18, 14:45   #7
Dobermann
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Zitat:
Zitat von rybak Beitrag anzeigen
aber nur, wenn Du es wünschst...
Allerdings sollte dann auch die Einreise von Abraham u. Co. (aus dem heutigen Iran) in Teile des heutigen Israel/Palestina geklärt werden.

Der Wiederaufbau Syriens sollte mit möglichst breiter internationaler Hilfe erfolgen. Beim Kaputtmachen ist es ja auch ziemlich international zugegangen!
Die syrische Regierung muss einen Wettbewerb der "Hilfswilligen" initiieren, mit der Zusage möglicher (späterer!) Einflussnahme!
Warum sollte sie?
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Alt 15.01.18, 21:41   #8
rybak
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Zitat:
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Warum sollte sie?
Na, zum Wohle des Landes!
Möglichst viele verschiedene Helfer, deren Einflüsse sich neutralisieren
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(Jan Hus; Konstanz, am 06.07.1415)
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Alt 16.01.18, 01:54   #9
Dobermann
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Zitat:
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Na, zum Wohle des Landes!
Möglichst viele verschiedene Helfer, deren Einflüsse sich neutralisieren
Ich würde mich davor hüten, die ins Land zu holen, die es eben noch zerstören wollten. Mit China und Russland sollten genug bereitwillige und investition-freudige Ressourcen für einen Wiederaufbau zur Verfügung stehen. China ist seit Jahren mit Hilfslieferungen in Syrien aktiv. Genauso wie Russland. So kommt es zu merkwürdigen Bildern: Arabische Apotheken in denen nur noch Medikamente mit kyrillischen Schriftzeichen zu finden sind. Beide Länder(und der Iran) helfen auch mit Krediten und Energielieferungen.

Und zu guter Letzt sind es die Länder, die mit ihren UN Vetos neue Sanktionen verhindern und Syrien somit über Wasser halten. Die Sanktionen dienen ja weniger dazu, die Obrigen zu bestrafen, eher dazu, das Volk auf die Barrikaden zu treiben, weil es nichts mehr zu fressen gibt. Die Syrer werden das sicherlich bei ihrem Wiederaufbau berücksichtigen. So wundert es nicht, dass bei der ersten Wirtschaftsmesse in Damaskus keine westlichen Firmen anwesend waren.

Kürzlich beschrieb Der Tagesspiegel die chinesischen Ambitionen - auch die Zukunft - in Syrien recht trefflich:

Strategische Handelswege
Die Seidenstraßen-Initiative Pekings, mit der China seinen wirtschaftlichen Einflussbereich über frühere Sowjetrepubliken bis nach Europa zu stärken versucht, bezieht auch den Nahen Osten als Bindeglied mit ein. Neues Ziel des Seidenstraße-Wirtschaftsgürtels, für die 900-Milliarden-Dollar vorgesehen sind, ist Syrien, das nach fast sieben Jahren Krieg wieder auf die Beine zu kommen versucht. China stößt wieder einmal in geopolitische Lücken, die der Westen bereitwillig der großen Macht im fernen Osten überlässt.

Allen voran sind chinesische Unternehmen bereit, beim Wiederaufbau des kriegsgebeutelten Landes zu helfen. In diesem Jahr haben mehr als 30 Firmen ein Syrien besucht, das in den strategischen Erwägungen Chinas eine wichtige Rollen übernehmen soll, indem Peking sein neues Seidenstraßennetz auch über den Nahen Osten auswirft. Während Europa weiter Flüchtlinge aus Syrien aufnimmt und weder Mittel noch Interesse hat, beim Wiederaufbau Syriens eine tragende Rolle zu übernehmen, positionieren sich die „Siegermächte“, um Anteile von Syrien zu beanspruchen. Dabei hat die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt anlässlich einer Syrien-Handelsmesse in Peking bereits zwei Milliarden Dollar für Wiederaufbauprojekte zugesagt.

China scheint entschlossen, bei der Zukunft Syriens eine Führungsrolle zu übernehmen. Peking pflegt bereits enge Beziehungen mit Syriens Präsident Baschar al-Assad und sieht jetzt eine große Chance kommen, da Syrien nach einem katastrophalen Bürgerkrieg und dem Zusammenbruch des „Islamischen Staats“ (IS) auf Frieden zusteuert. Unter den chinesischen Besuchern in Syrien waren in diesem Jahr auch die Bauriesen China Energy Engineering Corporation und China Construction Fifth Engineering Division. Hauptthema der Gespräche waren Berichten zufolge große Infrastrukturprojekte. Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua bestätigte im Oktober, dass die Regierung von Präsident Xi Jinping bereit sei, sich am Wiederaufbau des kriegszerstörten Landes zu beteiligen.

Syrien: Internationale Messe als Auftakt für den Wiederaufbau
Mit einem Besucherrekord ist am Wochenende die 59. Internationale Messe in Damaskus zu Ende gegangen. 2,2 Millionen Besucher waren nach Angaben der Messegesellschaft zu den Ausstellungshallen und -zelten an der Flughafenautobahn bei Damaskus geströmt. Bei der letzten Messe 2010 waren 600.000 Besucher gezählt worden. Die älteste Handelsmesse der arabischen Welt findet seit 1954 in Damaskus statt. Wegen des Krieges blieb sie sechs Jahre lang geschlossen. 1562 syrische und internationale Wirtschaftsunternehmen und Vertreter aus 43 Staaten stellten in den letzten zehn Tagen ihre Produkte aus, in zahlreichen Diskussionsforen und Symposien fanden bilaterale Begegnungen statt. Vom syrischen Wiederaufbau profitieren aktuell die Staaten, die Syrien seit Beginn der innenpolitischen Krise 2011 – die sich rasch zu einem internationalen Stellvertreterkrieg über die Kontrolle des Mittleren Ostens ausweitete – politisch, wirtschaftlich und militärisch zur Seite gestanden haben. Allen voran sind es Russland und der Iran, die Syrien militärisch unterstützen und Soldaten und Offiziere in Syrien verloren haben. Beide Staaten leisten auch enorme wirtschaftliche Hilfe. Auch China und die Blockfreien Staaten (BRICS) wie Indien, Südafrika und Brasilien haben ihre Kontakte zu Syrien nie abgebrochen.

Russland und China stimmen gegen Syrien-Sanktionen
Mit ihrem Vetorecht haben China und Russland einmal mehr eine Strafmaßnahme gegen Syrien verhindert. Russland stellte sich bereits zum siebten Mal seit Beginn des Bürgerkriegs gegen eine Syrien-Resolution. Auch China legte sein Veto gegen die von Frankreich, den USA und Großbritannien entworfene Resolution ein. Von den 15 Mitgliedern des Sicherheitsrats stimmte auch Bolivien mit Nein. Enthaltungen kamen von Kasachstan, Äthiopien und Ägypten. US-Botschafterin Nikki Haley kritisierte die Vetos als "abscheuliche und nicht zu verteidigende Entscheidungen".
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