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Alt 30.10.17, 20:14   #11
herberger
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herberger ist ein Forengottherberger ist ein Forengottherberger ist ein Forengottherberger ist ein Forengottherberger ist ein Forengottherberger ist ein Forengottherberger ist ein Forengottherberger ist ein Forengottherberger ist ein Forengottherberger ist ein Forengottherberger ist ein Forengott
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Phosphor Bomben waren doch nicht neu, ob die das mit Napalm verwechseln? Bekannt ist nur das Japan 1944/45 aus der Luft mit Napalm angegriffen wurde.
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Alt 30.10.17, 22:22   #12
KOTZFISCH
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So oder so.Während man aus politischen Gründen die Opferzahlen in den KL
oftmals übertrieb und heute realistische Zahlen nennt (N.Wachsmann:KL), untertreibt man bei Dingen, die einem nicht in den Kram passen.
Beides ist ehrenrührig.
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H.Broder
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Alt 30.10.17, 23:38   #13
Walter Hofer
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Zitat:
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@Hofer: lies den ganzen Artikel unter dem Epochtimeslink, urteile dann.
Die Epochtimes ist keine Nazipostille, sondern ist ein chinesisches Propagandablättchen.Deswegen ist aber der Artikel noch lange nicht falsch.

Ist ja auch nicht alles verkehrt was von Russia Today kommt.
nein, die Dresdener Historikerkommission hat sehr gut gearbeitet.

Die chinesischen Propaganda-Schreiberlinge können von den Deutschen sehr viel lernen...
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Alt 30.10.17, 23:40   #14
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Zitat:
Zitat von Walter Hofer Beitrag anzeigen
nein, die Dresdener Historikerkommission hat sehr gut gearbeitet.

...
... im Sinne der Sieger. Selbstverständlich!
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Alt 30.10.17, 23:41   #15
Mirage
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^

Wegen der Frage, wo der genau trollt
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"We improve ourselves by victories over ourselves. There must be contest, and we must win."
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Alt 30.10.17, 23:50   #16
Walter Hofer
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Zitat:
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... im Sinne der Sieger. Selbstverständlich!
und noch einer, der sich disqualifiziert hat, schade...
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Alt 31.10.17, 00:01   #17
KOTZFISCH
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Dresden war zugestopft mit Flüchtlingen aus dem Osten.25K Opfer sind natürlich zu wenig veranschlagt.Das ist keine Nazipropaganda, sondern völlig logisch.

Das es so schwierig ist, ein fremdes Verbrechen zuzugeben, leuchtet einfach nicht ein.
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H.Broder
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Alt 31.10.17, 00:07   #18
KOTZFISCH
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Forschung zu Opferzahlen
Gedenktafel für die Opfer des 13. Februar 1945 auf dem Alten Annenfriedhof in der Dresdner Südvorstadt

Die NS-Behörden hielten die Berichte über geborgene Tote geheim und lancierten zugleich übertriebene Zahlen an die Auslandspresse, die sie dann wiederum zitierten.[43] So brachten sie sechsstellige Opferzahlen in Umlauf, auf die sich Rechtsextremisten und Geschichtsrevisionisten bis heute berufen.[62]

Die schwedische Zeitung Svenska Morgonbladet vermutete am 17. Februar 1945 „gegenwärtig … 100.000“, am 27. Februar 1945 „näher bei 200.000“ Tote. 1948 erwähnte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz über 275.000 „gemeldete“ Tote im Raum Dresden. Die Zahl beruhte auf ungeprüften Angaben von NS-Behörden; der Rote-Kreuz-Gesandte hatte nur Kriegsgefangenenlager außerhalb der Stadt besucht und keine schriftlichen Dokumente über Todesopfer erhalten.[63] Axel Rodenberger schrieb 1951 von 350.000 bis 400.000 Toten, die ein ungenannter „Leiter des Propagandaamts“ nach Berlin gemeldet habe. F. J. P. Veale schrieb 1954 in Der Barbarei entgegen von 300.000 bis 500.000 Toten. David Irving schätzte 1963 in seinem Buch Der Untergang von Dresden bis zu 250.000 Tote und blieb in späteren Auflagen bei einer unbelegten Schätzung von 135.000 Toten.[64] Diese habe ihm 1961 ein Hanns Voigt mitgeteilt, der 1945 Leiter der Dresdner Vermisstennachweis-Zentrale gewesen sei. Ob dieser Zeuge überhaupt an der Opferbergung beteiligt war, ist unbelegt.[65] Hans Dollinger schrieb 1973 von 250.000, Rolf Hochhuth 1974 mit Berufung auf Irving von 202.000, die Süddeutsche Zeitung 1975 von 135.000, Die Welt von „250.000 oder gar 400.000“ Toten. Der ehemalige Dresdner Generalstabsoffizier Eberhard Matthes behauptete in einem 1989 bis 1992 verfassten Bericht: Auf einen „Führerbefehl“ vom 30. April 1945 habe man nach Rücksprache mit allen Dresdner Dienststellen dem Führerbunker in seinem Beisein telefonisch 35.000 (nach Bergander: 3.500) identifizierte, 50.000 identifizierbare und 168.000 unkenntliche Leichen,[66] also insgesamt 253.000 Tote gemeldet. Damalige Dresdner Vertreter der Wehrmacht mit Direktkontakt zum Führerbunker gaben jedoch an, nie solche Zahlen gehört zu haben, und bestritten, dass Adolf Hitler am Tag seines Suizides noch eine solche Meldung angefordert hätte.[67] Wolfgang Schaarschmidt folgte 2005 erneut der unbelegten Schätzung jenes Hanns Voigt.[68]

Interne NS-Dokumente stellten die spekulativen Zahlen in Frage. Die Zeitung Das Reich sprach am 4. März 1945, als Bergungsergebnisse schon vorlagen, von „zehntausenden“ gefundenen Toten. Goebbels sprach bei einer Konferenz in Görlitz am 6. März 1945 nach Berichten von Teilnehmern von „40.000“ Todesopfern, für die Hitler ebenso viele alliierte Piloten ermorden wolle. Eine „Schlussmeldung“ des „Befehlshabers der Ordnungspolizei Berlin“ stellte am 22. März 1945 fest:[69]

18.375 Gefallene, 2212 Schwerverwundete, 13.718 Leichtverwundete.

Von den Toten seien 50 % identifizierbar; die „Gesamtzahl der Gefallenen einschl. Ausländer“ wurde „auf etwa 25.000 geschätzt“. Ein am selben Tag erlassener Tagesbefehl 47 berichtet von 20.204 geborgenen Toten und schätzt, dass sich diese Zahl wahrscheinlich auf 25.000 erhöhen werde. Dieses Dokument wurde 1966 im Bundesarchiv Koblenz entdeckt und erwies eine bislang bekannte Version davon, bei der an alle Zahlen eine Null anhängt worden war, als Fälschung. David Irving, der sich darauf gestützt hatte, räumte seinen Irrtum in einem Leserbrief an die Times am 7. Juli 1966 ein.[70] Eine weitere Lagemeldung vom 3. April 1945 schrieb von 22.096 bis zum 31. März 1945 geborgenen Gefallenen. Bis 1966 fand man bei Bauarbeiten in der Stadt noch weitere 1858 Leichen.[71]

Historiker konnten die Zahlen der bei den Luftangriffen Getöteten lange Zeit nicht genauer eingrenzen, weil auch andere Zahlen nicht oder nicht genau bekannt waren:

wie viele Einwohner und welche Siedlungsdichte die Dresdner Innenstadt im Februar 1945 hatte,
wie viele Dresdner sich damals als Soldaten, KZ-Häftlinge oder Flüchtlinge außerhalb des Stadtgebiets befanden, etwa aus Furcht vor Fliegerangriffen, Raumnot oder Nahrungsknappheit,
wie viele Flüchtlinge aus dem Osten sich im Februar 1945 in der Innenstadt aufhielten,
wie viele Menschen bei den Angriffen getötet, aber wegen der Kriegssituation von keinem Angehörigen gemeldet wurden,
wie viele Getötete nicht aufgefunden, verschüttet oder vollständig verbrannt wurden.

Forschungen der 1970er Jahre dazu begrenzten die Einwohnerzahl auf etwa 700.000, die der damaligen Flüchtlinge im Großraum Dresden auf 200.000, von denen maximal 85.000 in Notunterkünften der Innenstadt Platz finden konnten.[72] Berücksichtigt wurden auch die Kinderlandverschickung seit 1944, ein Zuzugsverbot und die Anweisung, nicht in der Innenstadt zu übernachten.[73] Auf dieser Basis schätzten die meisten Historiker bis 1993 35.000, höchstens 40.000 Dresdner Todesopfer.[74]

1993 fand man im Stadtarchiv Dresden Akten des Bestattungs- und Marstallamtes, die rund 25.000 bis zum 17. April 1945 beigesetzte Tote aufführten. Darin waren schon viele Opfer der Tagesangriffe am 14. und 15. Februar 1945 enthalten. Daher widersprach Stadtarchivar Friedrich Reichert 1994 der verbreiteten Annahme, die meisten Toten seien nicht mehr identifizierbar gewesen, und schätzte höchstens 25.000 Todesopfer als „nahe an endgültig“ ein.[75]

Im November 2004 berief Oberbürgermeister Ingolf Roßberg eine Historikerkommission[76] unter der Leitung von Rolf-Dieter Müller.[77] Sie sollte bis zum 800. Stadtjubiläum 2006 eine möglichst verlässliche Gesamtzahl der Getöteten ermitteln, um Geschichtsfälschungen zu begegnen.[78] Sie arbeitete ergebnisoffen und zog außer den bekannten Dokumenten auch bis dahin unberücksichtigte Akten städtischer Ämter, neue archäologische Befunde und Zeitzeugenberichte heran, zu denen sie die Bevölkerung aufrief.[79] Nach vorübergehender Arbeitseinstellung wegen Mittelkürzungen[80] gab die Kommission am 17. März 2010 ihren Abschlussbericht bekannt.[81] Neu ausgewertet wurden Aktenbestände von Stadtbauamt, Marstall- und Bestattungsamt, Ernährungs-, Fürsorge- und Kriegsschädenamt sowie der Oberbauleitung Enttrümmerung. Über Akten der Ausgabestellen für Nahrungsbezugsscheine nach Kriegsende ließ sich die Einwohnerzahl Dresdens nach den Angriffen erstmals genauer bestimmen.[82] Grabungen im Stadtzentrum ergaben seit 1993, dass fast alle kriegszerstörten Keller nach den Angriffen begehbar waren und geräumt wurden. Nur etwa ein Fünftel davon wies feuergerötete Sandsteine auf, die auf Brandtemperaturen wie beim Feuersturm an der Oberfläche hinwiesen. Man fand Überreste von 14 Toten, die wahrscheinlich durch solche Feuer umkamen.[83] Unbezeugte Tote können statistisch nur einen Bruchteil der bis 1945 insgesamt von Standesämtern und Suchdiensten registrierten für tot erklärten und vermissten deutschen Zivilisten ausmachen.[84] Durch elektronische Datensammlung wurden erstmals alle verfügbaren Bergungsnachweise, Unterlagen der Friedhöfe und Standesämter, Akten der Amtsgerichte zu Toterklärungen und weitere erfasst. So konnten sie miteinander und mit den Wohn- und Bergungsorten der Luftkriegstoten verglichen und überprüft werden.[85]

Auf diese Weise ermittelte die Kommission bis November 2009 eine Mindestzahl von 18.000 und eine Höchstzahl von 25.000 durch die Luftangriffe getöteten Menschen. Höhere Totenzahlen seien weder vom historischen Verlauf der Luftangriffe her noch durch Dokumente, Erinnerungen oder Statistiken belegbar.[86] Nach dem Fund von Dokumenten, die 20.100 Tote namentlich und 2600 unbekannte Tote als bestattet nachweisen, korrigierte die Kommission im April 2010 die Mindest-, nicht jedoch die Höchstzahl der Todesopfer.[87]


SOWEIT TANTE WIKI......
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H.Broder
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Alt 31.10.17, 00:14   #19
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Alt 31.10.17, 00:58   #20
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Zitat:
Zitat von Sathington Willoughby Beitrag anzeigen
http://www.epochtimes.de/politik/deu...-a2252909.html



Solche Kriegsverbrechen werden natürlich nicht thematisiert.
(Ich habe den entsprechenden Strang nicht gefunden und daher erstmal einen neuen eröffnet.
Wer den Strang findet, bitte Link posten, damit ich sie vereinigen kann).
Ich denke, du meintest diesen Strang:
http://www.politikarena.net/showpost...46&postcount=1
__________________
Die Grossen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen (F. Schiller)
https://www.youtube.com/watch?v=cjZsC8EbfDs
https://www.youtube.com/watch?v=Rk6I...ature=youtu.beWenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Brecht)

https://www.youtube.com/watch?v=fkL9Enx9_Ts
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