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Alt 02.06.17, 23:13   #201
Aderyn
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Zitat:
Zitat von qwertzuiop Beitrag anzeigen
Interessant, dass die Firmen, die dann Leute aus dem "Pilotprojekt" einstellten, plötzlich Arbeit hätten, für die selben Leute, die im Normalverlauf verschmäht wurden sowie hätten bezahlt werden "müssen".
gut erkannt, das wäre wirklich sehr interessant.

Aber diese Rechnung wird nicht aufgehen, Leute für nix, für nen feuchtwarmen Händedruck arbeiten zu lassen und denen noch Weisungen erteilen zu wollen.
Eines kann man nicht befehlen und auch nicht messen: die Fähigkeit jemandes, Qualität abzuliefern. Von Quantität ganz zu schweigen.
Im Gegenteil, die hohe Frustration wird genau das Gegenteil bewirken und zu Mehrkosten führen.
Außerdem schafft das einen hohen öffentlichen Druck, denn wenn die Zwangsarbeiter nicht mitziehen, bleibt der Bereich, für den sonst Gelder lockergemacht würden, für Firmen, die das erledigen, unerledigt, für alle sichtbar. Das wirft Fragen auf und Unmut.

Mich würde das auch vom arbeitsrechtlichen Standpunkt interessieren, wie das gehen sollte.
Auch die Ethik- für gleiche Arbeit gleiches Geld- wie soll das gehen? Urlaub. Versicherung, Qualifizierung, Perspektive.
Und wenn diese Arbeiten vordem von einer Firma erledigt wurden- und sei es Jahre vorher, dann wäre es wettbewerbsverzerrend, also nicht konform.

Von der Haltung gegenüber diesen Menschen, sie abzuspeisen und keinen Cent von vornherein für deren erbrachte Leistung übrig zu haben, ganz zu schweigen.
Das Erste, was die tun sollten, wäre die Gründung eines Betriebsrates, das käme richtig gut.
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Heinrich Heine - Himmelfahrt

Er spricht: Es kommen die Vagabunde,
Zigeuner, Polacken und Lumpenhunde,
Die Tagediebe, die Hottentotten -
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Alt 03.06.17, 05:20   #202
Sunny
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Aus Beitrag #199:
Zitat:
Warum demonstrieren er und die anderen Verarschten nicht dagegen, warum streiken die nicht bzw. treiben ihre Chefs nicht in den Wahnsinn?
Glaubst du wirklich, dass die Regierung sich von Demonstrationen beeindrucken lässt? Die lacht sich kaputt. Man müsste denen demonstrieren, wie es anders geht, anhand von Beispielen, die sie nicht ignorieren können - Generalstreiks o.ä.

Chefs in den Wahnsinn treiben? Schlechte Idee, wo es doch heute schon jede Menge Seminare gibt, wie man unliebsame Mitarbeiter elegant loswerden kann. Stichwort: "Kreatives kündigen"
http://www.spiegel.de/karriere/recht...-a-825792.html

https://klausbaum.wordpress.com/2009...sengeld-kurzt/
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Die Grossen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen (F. Schiller)
https://www.youtube.com/watch?v=cjZsC8EbfDs
https://www.youtube.com/watch?v=Rk6I...ature=youtu.beWenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Brecht)

https://www.youtube.com/watch?v=fkL9Enx9_Ts
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Alt 03.06.17, 10:39   #203
Kleinlok
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Zitat:
Zitat von Sunny Beitrag anzeigen
Glaubst du wirklich, dass die Regierung sich von Demonstrationen beeindrucken lässt? Die lacht sich kaputt. Man müsste denen demonstrieren, wie es anders geht, anhand von Beispielen, die sie nicht ignorieren können - Generalstreiks o.ä.
Generalsteik wäre ok, nur die deutsche Gartenzwergkolonie bekommt ja relativ selten nur einen kleinen Streik in einer Branche hin. Die letzte echte Gewerkschaft ist für mich die der Lokführer, der Rest kann sich inzwischen selber in der Pfeife rauchen.

Zitat:
Chefs in den Wahnsinn treiben? Schlechte Idee, wo es doch heute schon jede Menge Seminare gibt, wie man unliebsame Mitarbeiter elegant loswerden kann. Stichwort: "Kreatives kündigen"
http://www.spiegel.de/karriere/recht...-a-825792.html

https://klausbaum.wordpress.com/2009...sengeld-kurzt/

Diese wahnsinnigen Ausbeuterschweine muss man in den Wahnsinn treiben.
Man kann auch intelligent dazu beitragen, dass die Chefs freiwillig kündigen....
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Auf der Wehratalbahn sollen wieder Züge fahren.

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Und auf der genialen "Spessartrampe" soll Zugverkehr
möglich bleiben:

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Geändert von Kleinlok (03.06.17 um 16:06 Uhr)
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Alt 21.06.17, 21:13   #204
Eiskristall
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Habe heute mal den Stellenkompass gelesen und skurile Angebote gefunden:

Telefonischer Kundenberater für den Inbound (m/w).Zu den Aufgaben gehören die Bestellannahme und Reklamation.
Sie bekommen eine bezahlte ausführliche Schulung.
Gesucht werden Mitarbeiter in Vollzeit (40 Stunden) oder
Teilzeit (30 Stunden).
Wir bieten ihnen eine faire Bezahlung.-
Vollzeit 1700.- Euro/ Teilzeit 1250.- Euro)

Fahrer/in für Bereitschaftsdienst (nachts) für Blutfahrten auf Minijob-Euro Basis.

Qualifizierung zum Integrationshelfer (m/w) oder Betreuungspädagogen- inkl. Praktikum- mit Bildungsgutschein.


80% der Angebote sind Teilzeit oder 450.- Euro Jobs, für die es sich nicht lohnt, vom Sofa aufzustehen.
Da wir ja genügend neue Fachkräfte haben, würde ich denen den Vortritt lassen.

Sozialabgaben und für die Rente später, so gut wie nichts dabei.


Dazu lohnt es sich, daß neue Video von Ronald Bernhard anzusehen.

Ronald Bernards
Enthüllungen der Geldelite

Teil 2 (deutsch)
Veröffentlicht am 19.06.2017

https://www.youtube.com/watch?v=uKjTQKp5h2g

Geändert von Eiskristall (21.06.17 um 21:22 Uhr)
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Alt 22.06.17, 00:31   #205
Sunny
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Zitat:
Zitat von Aderyn Beitrag anzeigen
gut erkannt, das wäre wirklich sehr interessant.

Aber diese Rechnung wird nicht aufgehen, Leute für nix, für nen feuchtwarmen Händedruck arbeiten zu lassen und denen noch Weisungen erteilen zu wollen.
Eines kann man nicht befehlen und auch nicht messen: die Fähigkeit jemandes, Qualität abzuliefern. Von Quantität ganz zu schweigen.
Im Gegenteil, die hohe Frustration wird genau das Gegenteil bewirken und zu Mehrkosten führen.
Außerdem schafft das einen hohen öffentlichen Druck, denn wenn die Zwangsarbeiter nicht mitziehen, bleibt der Bereich, für den sonst Gelder lockergemacht würden, für Firmen, die das erledigen, unerledigt, für alle sichtbar. Das wirft Fragen auf und Unmut.

Mich würde das auch vom arbeitsrechtlichen Standpunkt interessieren, wie das gehen sollte.
Auch die Ethik- für gleiche Arbeit gleiches Geld- wie soll das gehen? Urlaub. Versicherung, Qualifizierung, Perspektive.
Und wenn diese Arbeiten vordem von einer Firma erledigt wurden- und sei es Jahre vorher, dann wäre es wettbewerbsverzerrend, also nicht konform.

Von der Haltung gegenüber diesen Menschen, sie abzuspeisen und keinen Cent von vornherein für deren erbrachte Leistung übrig zu haben, ganz zu schweigen.
Das Erste, was die tun sollten, wäre die Gründung eines Betriebsrates, das käme richtig gut.
Ich beziehe mich auf das von mir gefettete: Diese Rechnung ist doch schon aufgegangen: Denk mal an die vielen Praktikanten, die für (fast) nichts in Firmen arbeiten und dann nicht übernommen werden.
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Alt 22.06.17, 06:05   #206
Eiskristall
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Zitat:
Zitat von Sunny Beitrag anzeigen
Was du oben beschreibst, hat man in einer dieser Sendungen wir FAKT oder Monitor etc. mal getestet. Der Mann (aus der Sendung) bewarb sich für einen Job und bekam ihn nicht. Nachher wurde er für exakt die gleiche Stelle bei der gleichen Firma vom Arbeitsamt vermittelt...
Es geht also nur um Ausbeutung-

Hier, wo ich wohne, müssen Arbeitslose pro Monat 20 Stunden für die Kommune arbeiten, also z.B. im Wald Müll aufsammeln. Das finde ich gut und richtig. Für solche Aktionen wäre in der Gemeindekasse kein Geld und nötig hat es der Wald auf jeden Fall. Zumindest macht diese Tätigkeit keinen anderen ANs Konkurrenz.

In einem Forum, das es inzwischen nicht mehr gibt, war ein Gartengestalter, der von seinen Problemen berichtete. Die Gemeinde setzte 1-€-Jobber für die Grünanlagen ein, und so verlor dieser Unternehmer Teile seines Einkommens, weil Verträge gekündigt wurden. Das ist ein gutes Beispiel, wie es nicht gemacht werden sollte.

Mein Schwiegersohn hat vor der Auflösung seiner Firma seeehr gut verdient. Jetzt werden ihm Jobs für ca. 1/3 des vorherigen Lohns angeboten, und er muss dazu noch eine lange Fahrzeit in Kauf nehmen. Jetzt arbeitet er für 5€/h, bekommt Essen und Trinken frei und muss nur die Treppe runter gehen. Der Rest wird aufgestockt.

Und genau das ist das Problem: von Hungerlöhnen können die Leute nicht leben und auch nicht konsumieren, was also der Wirtschaft schadet. Die Aufstockerei zahlt der Bürger über seine Steuern: das füllt die Taschen der Unternehmer (seit der Krise sind noch ein paar Millionäre dazu gekommen) und entzieht dem Staat Steuergelder, die er für andere wichtige Dinge verwenden müsste/könnte. Das Ergebnis ist dann PPP, was unter dem Strich dann auch wieder Steuergelder kostet, weil es nicht funktioniert.
Ich halte Politiker nicht für so dämlich, dass sie das nicht wissen. Sie wollen, ganz im Sinne der NWO, dass die Leute verarmen und dann zu Knetpüppchen werden.


Es geht nur und immer um Ausbeutung, in allen Bereichen. Deshalb werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer.
Eiskristall ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.17, 09:59   #207
Kleinlok
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Zitat:
Zitat von Eiskristall Beitrag anzeigen
Es geht nur und immer um Ausbeutung, in allen Bereichen. Deshalb werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer.
Deine Rede markiert einen traurigen Umstand, der vermutlich die Menschheitsgeschichte seit deren Anfängen begleitet. Sollte diese Vermutung stimmen, würde das die Gattung Mensch als selten blöd dastehen lassen.

Denn wie blöd ist es doch, dass reiche Menschen immer reicher werden können -manche reiche Menschen dabei so absurd reich werden, dass sie 99% ihres Kapitals gar nicht privat sinnvoll nutzen können. Depperter Luxus, während arme und schwer benachteiligte Menschen rund un den Globus verrecken.

Der Gegensatz zwischen massiven Reichtum und massiver Armut war pervers,
er ist es und wird es immer sein. Er entsteht durch ein krankhaft zwanghaftes menschliches Verhalten, dass den Wunsch nach Anerkennung, Respekt und Zuneigung auf Grund nicht erfolgter Befriedigung dieses Wunsches durch die Gier nach Macht, Geld und Erfolg ersetzt hat. Macht, Geld und Erfolg - das ist die Mischung die der die unbefriedigten Seelen ihre Defizite verdrängen und auffüllen wollen und die Menschheit mit ihrem gesamten Streben nach all diesem Krempel macht es ihnen einfach dieses mit dieser Gier verbundene Spiel zu betreiben.

Irgendeine Nutte findet sich immer, die das Röckchen lupft und die Beine breit macht, für einen Zehner schwuchtelt der unterbezahlte Kellner auch mal für 5 Minuten den Bänker an und jeder Depp, der ins Fernsehen will, bringt das, was die Quote verlangt. Ein halbes Volk vernuttet sich selber, allen voran die kleine Ex-Ossi- Praktikantin, die so artig den Popo von ihrem grade frisch verstorbenen Lehrherrn geleckt hat, dass ihr Aufstieg unausweichlich erschien...

Pervers sind in logischer Konsequenz die Methoden, mit denen dieser Gegensatz von Arm und Reich hervorgebracht und erweitert wird. Eine dieser miesen Methoden ist die Herabwürdigung menschlicher Arbeit, z.B. in dem diese wegrationalisiert wird, verknappt angeboten und dann meist unterbezahlt wird. Mit allen möglichen Tricks sollen Arbeitnehmer klein und gefügig gemacht werden, damit sie unterwürfig um den beschissenen Job betteln, den unter gesunden Bedingungen kein Mensch zu den Konditionen machen würde, zu denen er "angeboten" wird.

Wir erleben dieses miese Spiel weltweit und allein in Deutschland hat das devote Ausmaß dieser miesen Arbeitgeberpraxis ein entwürdigendes Hlcgstma0 erreicht. Unter der Obernutte Merkel sind große Teile des Arbeitsmarktes zu einem Bordell verkommen, wo verschissene Freier mit Geld meinen die Puppen ohne Geld nach ihrem Belieben tanzen zu lassen und so und so viele Puppen spielen dieses Scheißspiel mit einem erfrorenen Lächeln auf ihren verklemmten Lippen mit.

Dekadenz, Arschkriecherei und eine devote gegenseitige Verarschung - und schon ist es nicht mehr weit zu massiver Ungerechtigkeit, Unterdrückung (erst psychisch, dann physisch) und Ausbeutung. Und wo so vieles schief läuft, verdrängen die meisten Menschen was schief läuft, am ehesten machen das die, die an der Spitze stehend diesen ganzen Beschiss auf die Spitze treiben. Sie wollen kein schlechtes Gewissen haben, setzten eher noch einen auf ihr Arschloch-Verhalten drauf oder beweihräuchern sich mit ein bisserl Benefiz.

So werden Reiche auf noch absurdere Art und Weise reicher und superreich, während Menschen in Armut und Elend versinken. Das juckt aber scheinbar niemanden mehr- Menschen können hundert millionenfach auf diesem Globus wegen Armut und Elend leiden und krepieren, es ändert sich nichts. Die frigiden Reichen langweilen sich nutzlos in ihrer dummen Dekadenz und die Armen können ja verrecken, wenn ihnen nichts besseres einfällt. Was die Grenzen des Anstandes betrifft, scheint bei den Protagonisten dieses inhumanen und die Menschheit entwürdigenden Spiels noch viel Luft nach oben zu bestehen.

Gesunde Geister mögen noch den Gegensatz zwischen massiven Reichtum und massiver Armut pervers empfinden, die vielen Mitläufer in diesem schwachsinnigen Spiel scheinen eher noch einen drauf zu legen. Obwohl das Spiel so bekloppt ist, dass eigentlich alle "Aua" schreien müssten, traut sich kaum einer dazu. Kaum einer wagt auszusteigen, lieber rasen fast alle kollektiv gegen die Wand, als das endlich jemand die Notbremse zieht. So sieht menschliche Doofheit aus.

Die Geschichtsbücher sind voll von Erweisen auf diese Doofheit und wer´s nicht glauben wollte, dass Menschen zu vielen Zeiten so doof sein konnten , so dass sie sich unnötig und willkürlich das Leben schwer machen, ein Blick in die Neuzeit genügt, wo wir diese Doofheit in Höchstform gesteigert im Maßstab 1:1 in Echtzeit erleben können. Gerade in diesem Scheißland, dass nach 1989 scheinbar den Beweis antreten will, dass der ungezügelte Kapitalismus am besten in den Weltuntergang führen kann.
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Geändert von Kleinlok (22.06.17 um 10:32 Uhr)
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Alt 22.06.17, 10:06   #208
Aderyn
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Zitat:
Zitat von Sunny Beitrag anzeigen
Ich beziehe mich auf das von mir gefettete: Diese Rechnung ist doch schon aufgegangen: Denk mal an die vielen Praktikanten, die für (fast) nichts in Firmen arbeiten und dann nicht übernommen werden.
Das ist nicht genau Dasselbe. Warum:
Praktikanten arbeiten bzw. (nennen wir es einmal so) "engagieren" sich in der Hoffnung auf eine Übernahme oder um Berufserfahrung, praktische Erfahrung für später zu sammeln. Also in der Regel. Das bedeutet, dass sie selbst das "Arbeitsverhältnis" in seiner Besschaffenheit individuell ganz anders einordnen und nicht als Dauerzustand, sondern als temporär betrachten. Zumindest hegen sie zunächst diese Hoffnung.

Ganz anders wäre es aber bei jemandem, dem man eine Arbeit von vornherein für lau als Dauerperspektive aufdrücken wollte. Der wird nicht nur schlecht motiviert arbeiten, sondern auch eher fehlerhaft. Dieser jemand wird keine Loyalität zu der Firma oder Institution entwickeln und sich nur bedingt anleiten lassen. Das liegt in der Natur der Sache.

Warum auch sollte jemand, der gezwungnenermaßen für lau arbeiten soll, auch tatsächlich innerlich dauerhaften Anteil an seiner Arbeit nehmen, wenn es sich für ihn selbst unterm Strich nicht lohnt?
Das würde nur funktionieren, wenn er entweder an sich ein hohes Interesse am Themengebiet hat oder den Umstand der Nicht- oder Geringbezahlung ausblendet und für sich dies als Ehrenamt erklärt. Nur, wer kann das, wenn er dauerhaft auf ein Einkommen angewiesen ist, davon aber nicht existieren kann?
Er wäre also ohnehin innerlich immer auf Warte- und Suchhaltung, etwas Besseres zu finden, hätte also von Anfang an innerlich gekündigt bzw. nie ein echtes anteilnehmendes Verhältnis aufgebaut.
Anderenfalls würde doch irgendwann jeder ein großes Stück Selbstachtung verlieren. Und schon sind wir wieder bei der Motivation. Also ein Kreislauf.
Deswegen kann das nicht funktionieren.
Oberflächlich betrachtet ja, aber doch nicht, wenn man von einer Qualität, alle dies berührenden Ebenen betreffend, sprechen möchte.
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Geändert von Aderyn (22.06.17 um 10:13 Uhr)
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Alt 22.06.17, 10:36   #209
rybak
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Zitat:
Zitat von Eiskristall Beitrag anzeigen
Es geht nur und immer um Ausbeutung, in allen Bereichen. Deshalb werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer.
Ja, man muss kein Fan von Marx, Engels & Co. sein, um zu erkennen, wohin die ständige "privatkapitalistische Aneignung des gesellschaftlich geschaffenen Mehrwertes" führt.
Vielleicht würde es helfen, wenn eben mit "dem Geld" nicht alles, bes. nicht Einfluss, Macht usw. erkauft werden könnte. Warum sollten "Reiche" nicht Vermögen, Grund und Boden, Fabriken... besitzen - nur die reale Verfügungsgewalt darüber müssen sie nicht auch noch haben; da sollte Fachkompetenz zum Wohle des Volkes bzw. der Gesellschaft das Sagen haben.
__________________
Heute bratet ihr eine Gans, aber aus der Asche wird ein Schwan entstehen.
(Jan Hus; Konstanz, am 06.07.1415)
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Alt 22.06.17, 10:40   #210
Kleinlok
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Zitat:
Zitat von Aderyn Beitrag anzeigen
Das ist nicht genau Dasselbe. Warum:
Praktikanten arbeiten bzw. (nennen wir es einmal so) "engagieren" sich in der Hoffnung auf eine Übernahme oder um Berufserfahrung, praktische Erfahrung für später zu sammeln. Also in der Regel. Das bedeutet, dass sie selbst das "Arbeitsverhältnis" in seiner Besschaffenheit individuell ganz anders einordnen und nicht als Dauerzustand, sondern als temporär betrachten. Zumindest hegen sie zunächst diese Hoffnung.
... die dann bitter enttäuscht werden kann und oft genug bitter enttäuscht wird.

Auf dem Arbeitsmarkt wird gezockt was geht und jeder Depp, der da seine Arbeitsleistung billig verramscht gibt den Zockern neues Futter, die Daumenschrauben noch ein wenig mehr anzuziehen. Von 10 Nutten wird eine das komplette Programm für lau durchziehen und die anderen 9, die hier dumm aus der Wäsche schauen, werden dann vielleicht im nächsten Ausbeuter-Casting das Höschen segeln lassen bevor der versuchte Ausbeuter-Maxe "Guten Tag" gesagt hat.

Wer jung ist, einen Job und das Geld braucht, hat schlechte Karten.
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