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Alt 14.06.17, 14:20   #731
Brutus
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Was Europa gewesen ist, bevor es von den Anglobestien unterworfen wurde:

Zitat:
Ignaz Josef Pleyel (* 18. Juni 1757 in Ruppersthal in Niederösterreich; † 14. November 1831 bei Paris), bis etwa 1789 Pleyl, ab etwa 1789 Ignace, autographisch auch Ignazio Pleijel, war ein österreichischer-französischer Komponist und Klavierfabrikant. https://de.wikipedia.org/wiki/Ignaz_Josef_Pleyel
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*Die Wahrheit schweigt! In ihrem eisigen Mund von Fesseln der Angst die Zunge behindert*, (André Chénier, Ode an Charlotte Corday). Ignoriert wird: Leila.
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Alt 14.06.17, 15:20   #732
tOm~!
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Pleyel müsste eigentlich für unsere antifaschistischen Foris legendär sein:

Zitat:
Die Salle Pleyel war bis zur Eröffnung der Philharmonie de Paris 2015 der einzige große symphonische Konzertsaal der Stadt Paris. Er ist nach dem aus Österreich stammenden Komponisten und Klavierfabrikanten Ignaz Josef Pleyel benannt. Der an der Rue du Faubourg Saint-Honoré im 8. Pariser Arrondissement gelegene Bau entstand 1927 nach Plänen des Architekten Gustave Lyon im Stil des Art déco.[...]

Gegründet wurde die Salle Pleyel am 19. Oktober 1827 von Ignaz Josef Pleyel zunächst als Salon. 1839 entstand dann nach Plänen seines Sohnes Camille Pleyel ein erstes eigenes Gebäude in der Rue Rochechouart, nahe der Klaviermanufaktur Pleyel.

Seit ihrer Eröffnung gastierten in der Salle Pleyel die größten Musiker ihrer Zeit. Den Anfang machten 1832 Chopin und Clara Wieck. 1846 gab Camille Saint-Saëns mit elf Jahren sein erstes öffentliches Konzert im Salle Pleyel. Andere berühmte Debütanten waren César Franck, Artur Rubinstein und Jeanne Demessieux. Im Februar 1923 wurde Gabriel Faurés Trio für Klavier, Violine und Violoncello in d-Moll op. 120 von Alfred Cortot, Jacques Thibaud und Pablo Casals uraufgeführt.[...]

Der Salle Pleyel wurde auch bekannt durch eine Initiative sozialistischer und pazifistischer Kräfte. Auf dem sogenannten Pleyelkongress in dem berühmten Konzertsaal wurde 1933 durch den Antifaschistischen Arbeiterkongress ein „Manifest gegen Faschismus und imperialistischen Krieg“ verabschiedet.[1] Weil ein Jahr zuvor in Amsterdam ein Antikriegs-Kongress stattfand, sprach man später von einer Amsterdam-Pleyel-Bewegung gegen den Krieg.

https://de.wikipedia.org/wiki/Salle_Pleyel
Der sogenannte Pleyelkongress war vom 04. bis 06. Juni 1933, nur 6 Wochen später, am 22. und 29. Juli 1933, gastierte Duke Ellington mit seiner berühmten Band im Salle Pleyel. Wah Wah:

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Alt 14.06.17, 15:24   #733
Brutus
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Zitat:
Im Februar 1923 wurde Gabriel Faurés Trio für Klavier, Violine und Violoncello in d-Moll op. 120 von Alfred Cortot, Jacques Thibaud und Pablo Casals uraufgeführt.
Von einem mit Hitler-Deutschland kollaborierenden Fascho und einem Juden, Jacques Thibaud, möglicherweise war auch Casals jüdisch.
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Alt 14.06.17, 15:49   #734
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Zitat:
Zitat von Josef Marein, 15. Juni 1950
Hier ist wohl die Stelle, wo eine Erklärung fällig ist: Obwohl des Marschierens müde, halte ich dafür, daß ein altpreußischer Marsch von der Art des „Hohenfriedbergers“ etwas Schönes ist, ein schönes Stück Musik.

Re-educated, wie wir sind, dürfen wir ihn jedoch nicht spielen; zumindest tun wir’s nicht, denn wir wissen: unsere Re-educators, sie hören’s nicht gern, weil ihnen das Wort „Preußischer Marsch“ mit weltanschaulichen Begriffen verbunden ist. Als ob ein Marsch nicht primär eine Musikform wäre! – Aber umgekehrt wird auch kein Strick daraus: Weder von den Jazz-fans noch von den Jazz-Gegnern werde ich mir einreden lassen, daß Jazz eine Weltanschauung sei.

Ich weiß: Der Jazzrhythmus – unerbittlich, maschinenhaft und ohne Tempowechsel wie der Marsch – paßt gut in unser Zeitalter der Massen und Maschinen. Auch Jazz ist Ausdruck unserer Zeit, auch er. Aber Ausdruck heißt noch nicht Gesinnung, erst recht nicht Anschauung.

Wohl kann ich ein Stück Musik als Gebrauchsgut verwenden, als Antrieb zum Marschieren oder auch zum Tanzen. Wer aber Musik als Etikett irgendwelcher Weltanschauung gebraucht, der mag philosophisch oder agitatorisch oder erzieherisch versiert sein, aber eins ist er nicht –: musikalisch.

http://www.zeit.de/1950/24/duke-elli...d-sein-gefolge
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Alt 14.06.17, 21:33   #735
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Weil's endlich Sommer wird



Zitat:
Images pour orchestre is an orchestral composition in three sections by Claude Debussy, written between 1905 and 1912.

Debussy had originally intended this set of Images as a two-piano sequel to the first set of Images for solo piano, as described in a letter to his publisher Durand as of September 1905. However, by March 1906, in another letter to Durand, he had begun to think of arranging the work for orchestra rather than two pianos.

I. Gigues (1909–1912)
The original title of Gigues was Gigues tristes. Debussy used his memories of England as inspiration for the music, in addition to the song "Dansons la gigue" by Charles Bordes the Tyneside folk tune "The Keel Row".

Controversy exists over the role of André Caplet in the orchestration of Gigues. Robert Orledge and Williametta Spencer are two writers, for example, who have accepted Caplet as assisting with the orchestration. In contrast, François Lesure has stated, based on manuscript examination in the Bibliothèque nationale (MS 1010), that Caplet did not assist with the orchestration.

II. Ibéria (1905–1908)
Ibéria is the most popular of the three orchestral Images and itself forms a triptych within a triptych. The three sections of Ibéria are:

Par les rues et par les chemins ("Through the streets and the paths") - inspired by rondo form

Les parfums de la nuit ("The fragrance of the night") - the atmosphere of a fascinating Spanish night

Le matin d'un jour de fête ("The morning of a festival day") - a procession of a 'banda de guitarras'.

The music is inspired by impressions of Spain. Richard Langham Smith has commented on Debussy's own wish to incorporate ideas of juxtaposing elements of the visual arts in musical terms, including a quote from Debussy to Caplet from a letter of 26 February 1910:

You can't imagine how naturally the transition works between 'Parfums de la nuit' and 'Le Matin d'un jour de fête. Ça n'a pas l'air d'être écrit.

https://www.youtube.com/watch?v=Bi1HyJiVHzg
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Alt 15.06.17, 16:58   #736
herberger
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Deutschland frei statt bunt!!

Wenn man eine Meinung zensiert, deswegen ist sie doch nicht weg.
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Alt 16.06.17, 22:56   #737
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Demokratische Musik von heute: https://www.youtube.com/watch?v=C09XcI7eJTA

Nazi-Pianist von gestern: https://www.youtube.com/watch?v=_9GBjQyvtAM
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Alt 17.06.17, 02:20   #738
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Musiker Mustermann gastiert auf Tour in einem Hotel, während sich dort zur gleichen Zeit Rechtspopulisten, Identitäre, Nationalisten, sprich jede Menge Nazis aufhalten. Als der Künstler später wieder einmal in der Stadt gastiert, äußert er die Hoffnung, daß in dem Hotel nicht - wie früher - Nazis anwesend sind.

Eine unrealistische Geschichte?

Bei Elly Ney war es im Grunde genauso:

Zitat:
1940 schrieb sie in einem Brief an das Reichspropagandaministerium über eine Reise in die besetzten Niederlande:

„Es ist mir nicht sehr angenehm, daß ich dort im Hotel Central wohnen muß. Jedoch hoffe ich, daß sich dort keine Juden mehr aufhalten, so wie es früher war.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Elly_Ney
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Alt 17.06.17, 02:35   #739
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Ein prominenter Musiker wird als AfD-Mitglied denunziert und in der Folge auf Druck der demokratischen Institutionen und Medien von kommenden Auftritten ausgeschlossen. Ein systemtreuer Musiker ( Merkel-Fan und eifriger Unterstützer der Refugees-Welcome-Politik ) wird stattdessen als Ersatz gebucht, sagt schließlich widerwillig zusagt, obwohl ihm nicht wohl bei der Geschichte ist.

Soll niemand behaupten, daß ein solcher Vorgang in der OMF-BRD unvorstellbar wäre:

Zitat:
1933 empfand es Elly Ney als Zumutung, für Rudolf Serkin in Hamburg einzuspringen, der nach dem Reichstagsbrand am 28. Februar 1933 auf Druck aus Berlin für das Reichs-Brahmsfest in Hamburg ausgeladen wurde.[28] Ihrem Lebenspartner Willem van Hoogstraten teilte sie in einem Brief mit: „… aber inzwischen erlebe ich doch, wie ohne Gewalttaten aber doch tatsächlich die Christen jahrelang durch die Juden unterdrückt waren. … Sympathisch ist es mir nicht, für Serkin in Hamburg zu spielen. Ich leide darunter und kann es nur, wenn ich an das Werk allein denke.“
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Alt 17.06.17, 10:55   #740
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Zitat:
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Bei Elly Ney war es im Grunde genauso:
Edouard Drumont erwähnt Napoleons Marschall Michel Ney, der im besetzten Magdeburg sich als erstes in ganz besonderer Weise um das Wohlergehen der Auserwählten gekümmert haben soll, weil er Jude gewesen sein soll, so Drumont wie auch die Generäle Murat und Masséna.
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