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Alt 27.11.15, 10:02   #1
Dobermann
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Standard Die Grüne - Kinder, Kiffen, Krieg

Zitat:
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...Und was ihr dauernd gegen Grüne schreibt, zeigt nur euren Neid auf diese Partei. Sie hat uns in den Jahren bis in die 1980er gefehlt. Inzwischen kann man sie als etabliert ansehen. Eine Erfolgsgeschichte, die euch abgeht.
Warum sind die Grünen so erfolgreich?
Es sind Verräter. Sie predigen Moral und sind dennoch der unmoralische Verein Nr. 1 in der deutschen Politik. Und wenn ich mir anschaue, welche Förderprogramme Führungsfiguren der Grünen mitgemacht haben, erkenne ich, dass sie nicht für ihr Land stehen, sondern für externe Interessen. Ergo eine unmoralische, kriegsgeile Lobbypartei. Ob Fischers Israel-Klüngelei oder Özdemirs USA Kuschelei.

Es folgen ein paar Beispiele für den "Erfolg" aka Verrat der Grünen.
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Alt 27.11.15, 10:09   #2
Dobermann
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Standard Lobbyist Joschhka: Waffenlieferungen für Israel im kampf gegen die Palis

Was der AA-Chef „durchgehen lässt”
Über den Umfang des Militärtransfers wisse, so die „Frankfurter Rundschau”, außer dem engsten Kreis der Beteiligten niemand Bescheid, auch nicht, wie viele Waffen „am Bundestag vorbei” nach Israel geliefert worden seien. Es stehe aber fest und sei sogar an offiziell publizierten Zahlen abzulesen, dass kein Land außerhalb der Nato so viel Kriegsgerät aus Deutschland erhalte wie Israel. Die Zeitung fuhr fort: »Nach Informationen des Militärexperten Ot fried Nassauer vom „Berliner Informationszentrum für transatlantische Sicherheit” bezieht Israel Komponenten aus deutscher Produktion für seine Waffen oder Waffensysteme. Darunter seien Bauteile für Panzer, Lastwagen, Hubschrauber und Flugzeuge, „Optronik”, elektronische Bausteine und Zünder.

Dass deutsche Komponenten im Kampf gegen die Palästinenser eingesetzt werden, hält Nassauer „in bestimmten Bereichen” für „ziemlich wahrscheinlich".« In den „politischen Grundsätzen” der rotgrünen Bundesregierung von Januar 2000 aber heißt es, Export von Kriegswaffen und „kriegswaffennahen sonstigen Rüstungsgütern” sei in solche Länder verboten »die in bewaffnete Auseinandersetzungen verwickelt sind oder wo eine solche droht«. Nicht von ungefähr also notierte der „Spiegel” am 9. Dezember 2002: »Grünen Puristen stünden sämtliche Haare zu Berge, urteilt ein Berliner Wehrexperte, wenn sie wüssten, was ihr Vormann Joschka Fischer schon alles im Bundessicherheitsrat durchgehen ließ.

« Die Zuchtrute hatte ein israelkritischer Politiker der Grünen bereits 1991 zu spüren bekommen: Christian Ströbele. Als er die irakischen Raketenangriffe auf Israel als »Konsequenz der israelischen Politik den Palästinensern und den arabischen Staaten, auch dem Irak gegenüber« bezeichnete, wurde er einem Trommelfeuer der Betroffenheit und Empörung ausgesetzt und musste schließlich, trotz tiefer Verbeugungen, von seinem Amt als Grünen-Sprecher abtreten.

Von „Joschka” Fischers Verhalten her jedenfalls verwundert es wenig, dass der jüdische Chef des Fritz Bauer-Instituts Prof. Micha Brumlik bei der Bundestagswahl 1998 auf der Titelseite des Zentralratsblattes „Jüdische Allgemeine ” zur Wahl der Grünen aufrief, denn: »Sie bringen dem Staat Israel eine tragfeste kritische Solidarität entgegen. Israel weiß, was es an Bündnis 90/Die Grünen hat.« Zugleich zeigte sich Brumlik begeistert darüber, dass die Grünen »die konsequente Aufhebung des völkischen deutschen Staatsangehörigkeitsrechts sowie eine generöse und verantwortete Einwanderungspolitik befürworten«
David Korn - Das Netz: Israels Lobby in Deutschland S.176

Da verwundert es nicht, dass Fischer ehrenhalber Jude wurde

Kinkels Nachfolger als Bundesaußenminister Joseph „Joschka” Fischer ist nicht nur Ehrendoktor der Universität Haifa (Mai 2002), Träger des Heinz-Galinski-Preises der Jüdischen Gemeinde Berlin (verliehen im November 2002; Laudator: Richard von Weizsäcker, selber Preisträger) und Inhaber der Buber-Rosenzweig-Me- daille der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (März 2003), sondern kann sich seit Mitte 2003 auch noch Jude ehrenhalber nennen. Denn am 19. Juni jenes Jahres verlieh ihm die 1500 Seelen starke jüdische Gemeinde des griechischen Thessaloniki anlässlich des dortigen EU-Gipfels die Ehrenmitgliedschaft. Überschrift in der „Jüdischen Allgemeinen” vom 3. Juli 2003: »Fischer Gemeindemitglied«.

Jude h. c. Joschka Fischer scheint als Außenminister vor lauter Solidaritätsbekundungen für Israel kaum in den Schlaf zu kommen. Gerade war er im Amt als AA-Chef, da meldeten die „Israel Nachrichten” des 5. November 1998: »Die neue deutsche Regierung, die die Nach- kriegsgeneration repräsentiert, fühlt Israel gegenüber „eine besondere Verantwortung”. Dies erklärte gestern der deutsche Außenminister Joschka Fischer bei einer Pressekonferenz gemeinsam mit US-Außenministerin Madeleine Albright in Washington.«

Bei einer Ansprache vor dem „Jewish Community Relations Council” New York, März 1999, betonte Fischer, dass ihm die jüdisch-deutschen bzw. israelisch-bundesrepublikanischen Beziehungen ziemlich über alles gehen, mit das Wichtigste in seinem Politleben seien: »Jewish-German relations are one of the most important things in my political life, also the relationship between Israel and Germany.« Die Vergangenheit, Hitlers Verbrechen an den Juden nämlich, dürfe niemals ruhen, fuhr Fischer fort: »There can be no such thing, no Schluss- strich.« Nicht nur in Berlin tue er alles und setze sich unermüdlich ein für die Sache Israels, dessen Rechte unverbrüchlich seien, beteuerte Fischer vor den US-Juden zu den „Grundlagen unserer Außenpolitik”, sondern auch in der Europäischen Union und in den Vereinten Nationen.
David Korn - Das Netz: Israels Lobby in Deutschland S.205

Geändert von Dobermann (27.11.15 um 10:20 Uhr)
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Alt 27.11.15, 10:15   #3
Praia61
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Das vorgeschobene Grünenbashing um die bösen Israelis ins Gespräch zu bringen.
Welch einfallsloses durchsichtiges Gestammel von Dobermann der ein 1 ein 1 ein Beispiel zum Thema machen will.
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Alt 27.11.15, 10:22   #4
berty
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Zitat:
Zitat von Dobermann Beitrag anzeigen
Warum sind die Grünen so erfolgreich?
Es sind Verräter. Sie predigen Moral und sind dennoch der unmoralische Verein Nr. 1 in der deutschen Politik. Und wenn ich mir anschaue, welche Förderprogramme Führungsfiguren der Grünen mitgemacht haben, erkenne ich, dass sie nicht für ihr Land stehen, sondern für externe Interessen. Ergo eine unmoralische, kriegsgeile Lobbypartei. Ob Fischers Israel-Klüngelei oder Özdemirs USA Kuschelei.

Es folgen ein paar Beispiele für den "Erfolg" aka Verrat der Grünen.
Zu einer Antwort auf meinen vollständigen Beiträg bist du wohl nicht fähig.

Stattdessen Teilzitat und das übliche Fremdgeschwätz. Soll ich mich nun mit dem Herr Korn unterhalten? Oder mit dir über H. Korn?

Der Erfolg der Grünen lässt sich an ihren Wahlegebnissen ablesen, der von euch ebenfalls daran.
__________________
Das einzige, was noch schwieriger ist, als ein geordnetes Leben zu führen: Es anderen nicht aufzuzwingen.

Marcel Proust
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Alt 27.11.15, 10:47   #5
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Standard Cem Özdemir, die Atlantikbrücke kommt

Cem Özdemir ist ein transatlantischer Lobbyist. Seinen Feinschliff bekam er im Young Leader Programm der Atlantik-Brücke, die - Achtung Praia, die Kurve zum Juden - von Warburg(Rothschild) mitbegründet wurde . Er vertritt die wirtschaftlichen US-Interessen in Europa, nicht mehr und nicht weniger. Und genau deshalb ist der Mann auch eine "Erfolgsgeschichte"

Die Atlantik-Brücke wird von dem Soziologen Hans-Jürgen Krysmanski kritisiert, der den privaten Charakter der Vereinigungen bezweifelt.[60] Rudolf Stumberger hat in dem Zusammenhang gesagt, dass zwischen Wirtschaft und Politik alle Schranken verschwunden sind und dieses auch an Personen festzumachen ist. Stumberger erkennt Tendenzen der Re-Feudalisierung, d. h. dass neben den offiziellen, demokratischen Strukturen, die inoffiziellen Strukturen selbsternannter Eliten wieder an Gewicht gewinnen.[61] Mitglieder der Atlantik-Brücke waren zudem maßgeblich in die Schwarzgeldaffäre Ende der 1990er Jahre involviert
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...ik-Br%C3%BCcke

Cem Özdemir als "Global Leader of Tomorrow" & Anwalt US-amerikanischer Interessen für Europa
Werbewirksam bringen die Mainstream-Medien den immer noch jungen Grünen-Politiker Cem Özdemir in die Debatte über die Nachfolge des bisherigen Vorsitzenden von Bündnis90/Grüne, Rainer Bütikofer, ein. Denn Özdemir hat mächtige Förderer in Kreisen der Wirtschaft und Medien. Bereits 2002 wählte ihn das World Economic Forum zum "Global Leader of Tomorrow". Wenn Özdemir kein grober Schnitzer unterläuft, wird er bald mühelos in die großen Schuhe schlüpfen können, die man ihm schon lange zurechtgenäht hat.

Als Transatlantic Fellow des vom deutschen Steuerzahler finanzierten German Marshall Fund of the United States bekam er im Land der unbegrenzten Möglichkeiten den letzten Schliff als Profipolitiker und Anwalt US-amerikanischer Interessen für Europa. Wieder zurück in Europa, fand Özdemir herzliche Aufnahme im proamerikanischen Honoratiorenklub Atlantikbrücke, dem alle prägenden Perönlichkeiten aus Politik, Medien, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur angehören. Özdemir als "Young Leader" neben alten Hasen wie Bild-Chef Kai Diekmann, Altbundeskanzler Helmut Kohl, Helmut Schmidt, Airbus-Chef Thomas Enders – um nur ein paar erlauchte Namen dieser halbgeheimen Nobelrunde zu nennen.

Özdemir ist derart eingebunden in industriefreundliche Netzwerke, dass ihm vermutlich nicht mehr viel Zeit bleibt, sich mit dem gewöhnlichen Volk zu beschäftigen. Seine Mitgliedschaft ziert: den Auswahl-Ausschuss der Robert-Bosch-Stiftung, wo talentierte Kinder mit Migrationshintergrund mit Preisen bedacht werden; in der Jury der Körber-Stiftung betreut Özdemir einen Transatlantischen Ideenwettbewerb "USABLE". Zudem ist der Jungpolitiker Mitglied in der Südosteuropa-Gesellschaft, bei Euronatur e.V., sowie im griechischen Simi-Symposium, das von dem ehemaligen Außenminister George Papandreou geleitet wird. Schließlich ist Özdemir noch im Beirat des Deutsch-Türkischen Forums in Stuttgart und in der Theodor-Heuss-Stiftung.
http://www.heise.de/tp/artikel/28/28061/1.html

Geändert von Dobermann (27.11.15 um 10:53 Uhr)
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Alt 27.11.15, 12:48   #6
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Standard Die Kriegspartei

Die Grünen/SPD haben dafür gesorgt dass sich deutsche Soldaten erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wieder an einem Krieg beteiligen, dem Kosovo-Krieg. Auch stimmten sie für einen Kriegseinsatz in Afghanistan und in Libyen. Dazu Joschka Fischer in der Süddeutschen: „Wie der Balkan gehört die südliche Gegenküste des Mittelmeers zur unmittelbaren Sicherheitszone der EU. Es ist einfach nur naiv zu meinen, der bevölkerungsreichste und wirtschaftlich stärkste Staat der EU könne und dürfe sich da heraushalten. Außenpolitik heiße, „harte strategische Entscheidungen zu verantworten, selbst wenn sie in der Innenpolitik alles andere als populär sind“. Renate Künast und Daniel Cohn-Bendit setzten sich ebenfalls vehemment für eine Kriegsbeteiligung ein. Ganz im Interesse der transatlantischen Lobby/NATO. Sie nahmen den Tod Zivilisten und Soldaten billigend in Kauf, um wirtschaftliche Interessen zu befriedigen. Da verwundert es kaum, dass Herr Özdemir sich 2015 vorstellen kann, Bunderswehrsoldaten nach Syrien zu schicken.
Ja Berty, das sind die Grünen

Ein Interview mit dem Historiker Kurt Gritsch zur Transformation der Grünen

Und welche Rolle spielten nun die Grünen und die Linken, mit denen Sie sich in Ihrem E-Book ja ausdrücklich beschäftigen?
Es waren damals ja eben nicht die Konservativen, sondern es waren so genannte Mitte-Links-Regierungen in nahezu allen NATO-Staaten, die diesen Krieg geführt haben. Und das war das window of opportunity, wie wir Historiker das gerne nennen: Hätte zum Beispiel in Deutschland eine CDU-FDP-Regierung die Bombardierung Belgrads mit deutscher Beteiligung ohne UN-Mandat gefordert, wären SPD und Grüne schon aus prinzipieller Opposition auf die Straße gegangen. So aber führten Schröder und Fischer Deutschland in seinen ersten Krieg seit 1945, und die parteipolitische Opposition stimmte mit Ausnahme der PDS und einiger weniger Einzelner aus den Reihen der anderen wie etwa dem CDU-Mann Willy Wimmer zu.

Verstehe ich recht: Die Linken und die Grünen haben maßgeblich dazu beigetragen, Deutschland … wieder kriegsreif zu gestalten?
Ja, das ist richtig. Allerdings haben Schröder und Fischer schon zu Oppositionszeiten 1998 Strafmaßnahmen gegen Belgrad nicht nur unterstützt, sondern die Forderung der CDU-Regierung mitunter sogar überboten. Insbesondere Fischer war dabei so radikal, dass Verteidigungsminister Volker Rühe sogar Angst hatte, von ihm in Sachen Interventionspolitik noch übertroffen zu werden. Am 19. Juni 1998 hat Rühe im Bundestag zu Fischer gesagt: „Wenn ich Sie sprechen höre, habe ich manchmal Angst, dass Sie die sofortige Bombardierung Belgrads fordern, nur um im Rennen der Realpolitiker weiter vorn zu sein.“ Am 24. März 1999 fielen dann die Bomben.

Da sind wir dann auch unmittelbar am Punkt meines persönlich größten Zorns… Denn dieses „der Gegner ist Hitler und deswegen sollen die Linken jetzt für Bombenterror und Massenmord sein“-Argument, durch das bin nicht nur ich selbst einige Jahre später bezüglich des Irak-Krieges politisiert worden, ich habe es seitdem auch immer wieder gehört, ja, es scheint regelrecht in Mode zu sein. Was halten Sie davon denn? Bewirkt hat es ja immerhin, dass der außerparlamentarische Widerstand gegen den Krieg der Vier-Parteien-Koalition in einzelne Teile zerbrach…

Ja, das Zerbrechen des Kriegswiderstands ist das Eine, die Umdeutung des Begriffes Antifaschismus aber das Andere. Im Fall Kosovo wurden der Öffentlichkeit ja mit Kriegsbeginn im März 1999 die dreistesten Lügen erzählt. Weder gab es eine „serbische SS“, wie Joschka Fischer behauptete, noch das von Verteidigungsminister Rudolf Scharping behauptete „KZ im Fußballstadion von Pristina“, noch hat sich der ebenfalls von Scharping kolportierte „Hufeisenplan“ als Wahrheit herausgestellt.

Was hatte es mit dem „Hufeisenplan“ auf sich?
Nun ja, er wurde der deutschen Öffentlichkeit als angeblicher Beweis dafür vorgelegt, dass Serbien schon vor dem Bombardement der NATO eine großflächige Vertreibung aller Albaner aus dem Kosovo – in Hufeisenform, sozusagen – geplant habe. Damit wäre der völkerrechtswidrige Angriff der NATO moralisch gerechtfertigt gewesen. Ein solcher Plan konnte aber nie nachgewiesen werden. Der bosnisch-serbische Historiker und Politiker Vasa Čubrilovi hatte 1937 zwar einmal einen vergleichbaren Plan zur Vertreibung der Albaner, aber der war als politisches Konzept nie ernsthaft in Betracht gezogen worden.

Und woher kam dann die entsprechende Propaganda?
Dahinter stehen Spin Doctors, PR-Agenturen, die einen Krieg ähnlich professionell „vermarkten“ wie ein Konsumgut. Auch hier soll die Öffentlichkeit kaufen, nur eben eine Sichtweise anstelle einer Ware. Es geht also darum, die Zustimmung der Öffentlichkeit zu gewinnen. Und wie wichtig diese war, hat der Pressesprecher der NATO, Jamie Shea, vor einiger Zeit bereits sehr treffend auf folgenden Punkt gebracht: „Wenn wir die öffentliche Meinung in Deutschland verloren hätten, dann hätten wir sie im ganzen Bündnis verloren.“

Komplettes Interview

Die Kriegstreiber









https://www.wsws.org/de/articles/2011/04/grue-a07.html
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Alt 27.11.15, 12:51   #7
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Warum sind die Grünen so erfolgreich?
...
Hm, ganz spontan: Das müsste vielleicht man in der Richtung erörtern, dass man sich fragt, warum die Pest so erfolgreich war?
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Alt 27.11.15, 12:59   #8
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... Es sind Verräter. ...
Ja, das auch. Besonders hervorgehoben sei ein unerträgliches Backpfeifengesicht ohne Schulabschluss, das trotzdem irgendwie Professor wurde. Nennt sich Joschkacker, oder so ähnlich.
Berliner Kindl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.11.15, 13:03   #9
Dobermann
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Zitat:
Zitat von Berliner Kindl Beitrag anzeigen
Ja, das auch. Besonders hervorgehoben sei ein unerträgliches Backpfeifengesicht ohne Schulabschluss, das trotzdem irgendwie Professor wurde. Nennt sich Joschkacker, oder so ähnlich.
Vorsicht, Joschka Fischer ist Jude h. c. Dein Beitrag könnte als Antisemitismus durchgehen und schon hast Du Kahane oder Friedmann im Nacken.
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Alt 27.11.15, 14:10   #10
tOm~!
demokratiefeindlich
 
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Ziemlich einseitig der Strang. Könnte man nicht auch die positiven Dinge erwähnen, die die GRÜNEN auf den Weg bringen und brachten?
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