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Umfrageergebnis anzeigen: wie sollte die AfD Sozialpolitik betreiben?
Mittelstand und Oberschicht stärken, Schicksal Arme und Behinderte sekundär 0 0%
die AfD sollte tendenziell eher den Mittelstand stärken 2 33,33%
AfD für ausgewogene Sozialpolitik, Weiße alle versorgt,3. Weltinvasion wird re-migriert 4 66,67%
Die AfD soll quasi eine ökonomisch sozialistische Ausrichtung haben 0 0%
Teilnehmer: 6. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 26.02.17, 17:49   #21
tOm~!
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Zitat:
Zitat von Otto Beitrag anzeigen
Er wurde gar nicht "erdacht".
Damit widersprichst Du den Worten aus Deinem letzten Beitrag. Dort hattest Du behauptet:

Zitat:
Zitat von Otto Beitrag anzeigen
Ich zweifle zwar daran, das der Nationalsozialismus zwischen 33 und 45 dafür erdacht wurde. Aber des Wortes ursprüngliche Bedeutung bedeutet genau das. Interessanterweise dachten wohl auch die Kommunisten jener Zeit recht ähnlich.
Wenn Du zu dem Schluß kommst, daß der Nationalsozialismus gar nicht erst erdacht wurde, dann hättest Du es an dieser Stelle schon kenntlich machen müssen.

Darüber hinaus beschränkt sich die nationalsozialistische Bewegung eben nicht nur auf die 12 Jahre, in denen die Nationalsozialisten herrschten.

Zitat:
Zitat von Otto Beitrag anzeigen
Die Sozialisten verließen bereits 1930 die NSDAP: http://www.ns-archiv.de/nsdap/sozial...ssen-nsdap.php
Steile These. Neben Strasser traten ein paar Dutzend Leute aus der Partei aus. Du willst also behaupten, daß diese Männer die einzigen Nationalsozialisten unter den 80 Millionen Deutschen in jener Zeit waren?

Zitat:
Zitat von Otto Beitrag anzeigen
Es gab auch keinen Sozialismus in dieser Zeit.
So wie es heute laut Deiner Meinung keine Demokratie in Deutschland gibt.
__________________
JOH 8, 44: Ihr stammt eben vom Teufel als eurem Vater und wollt nach den Gelüsten eures Vaters handeln. Der ist ein Menschenmörder von Anfang an gewesen und steht nicht in der Wahrheit, weil die Wahrheit nicht in ihm ist.
tOm~! ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.02.17, 18:41   #22
Otto
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Zitat:
Zitat von tOm~! Beitrag anzeigen
Damit widersprichst Du den Worten aus Deinem letzten Beitrag. Dort hattest Du behauptet:



Wenn Du zu dem Schluß kommst, daß der Nationalsozialismus gar nicht erst erdacht wurde, dann hättest Du es an dieser Stelle schon kenntlich machen müssen.
Nein, ich kann auf eine gewisse Minimalintelligenz des Lesers hoffen.

Zitat:
Zitat von tOm~! Beitrag anzeigen
Darüber hinaus beschränkt sich die nationalsozialistische Bewegung eben nicht nur auf die 12 Jahre, in denen die Nationalsozialisten herrschten.
Ist bekannt, war aber explizit genannter Gültigkeitsbereich für den Ansatz. So wie in der Mathematik: Es sei x Element aus den realen Zahlen.

Zitat:
Zitat von tOm~! Beitrag anzeigen
Steile These. Neben Strasser traten ein paar Dutzend Leute aus der Partei aus. Du willst also behaupten, daß diese Männer die einzigen Nationalsozialisten unter den 80 Millionen Deutschen in jener Zeit waren?
Deine Logik erinnert an die Art von Logik, die beweisen kann, dass eine Katze mindestens 3 Schwänze haben muss.

Zitat:
Zitat von tOm~! Beitrag anzeigen
So wie es heute laut Deiner Meinung keine Demokratie in Deutschland gibt.
Einfache Logik: Die aktuelle Regierungsform weicht in einigen Punkten von den Minimalanforderungen an eine Demokratie ab. Folglich haben wir keine Demokratie.
__________________
Ich schreibe meinen Namen unter kein Gesetz, welches eine Belastung des Arbeiters enthält.
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Alt 26.02.17, 19:14   #23
tOm~!
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Zitat:
Zitat von Otto Beitrag anzeigen
Einfache Logik: Die aktuelle Regierungsform weicht in einigen Punkten von den Minimalanforderungen an eine Demokratie ab. Folglich haben wir keine Demokratie.
In welchen Punkten weicht die aktuelle Regierungsforum ab und was haben wir dann?
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Alt 26.02.17, 20:11   #24
Otto
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Zitat:
Zitat von tOm~! Beitrag anzeigen
In welchen Punkten weicht die aktuelle Regierungsforum ab
Wir haben keine Gewaltenteilung, und wir übernehmen einen Teil unserer Gesetzgebung von der EU, wo nicht mal das Grundprinzip des gleichen Stimmrechts für jeden Wähler gilt.

Zudem haben wir in der Praxis keine Umsetzung des Prinzips, dass ein Abgeordneter nur seinem Gewissen (Art 38 GG) zu folgen habe.

Zitat:
Zitat von tOm~! Beitrag anzeigen
und was haben wir dann?
Wie Du es nennst, ist mir wurscht. Parteiendiktatur? Lobbykratur?
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Alt 26.02.17, 21:08   #25
tOm~!
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Zitat:
Zitat von Otto Beitrag anzeigen
Wie Du es nennst, ist mir wurscht. Parteiendiktatur? Lobbykratur?
Mit Verlaub, aber Du bestreitest, daß wir in einer repräsentativen Demokratie leben. Demnach kommt Dir auch die Aufgabe zu, für das, was "wir haben" eine zutreffende Bezeichnung anzugeben.
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Alt 26.02.17, 21:24   #26
Otto
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Zitat:
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Mit Verlaub, aber Du bestreitest, daß wir in einer repräsentativen Demokratie leben. Demnach kommt Dir auch die Aufgabe zu, für das, was "wir haben" eine zutreffende Bezeichnung anzugeben.
Nein. Warum auch?

Um meine Sicht zu belegen, reicht es völlig aus, auch nur einen maßgeblichen Punkt zu finden, in dem die Realität der Definition nicht entspricht.
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Alt 26.02.17, 21:48   #27
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Um meine Sicht zu belegen, reicht es völlig aus, auch nur einen maßgeblichen Punkt zu finden, in dem die Realität der Definition nicht entspricht.
Diesen einen maßgeblichen Punkt kannst Du nicht finden, weil Deine eigene Definition der Demokratie ein Produkt Deiner Phantasie ist, welches in der Praxis nie und nirgendwo exisitiert hat.

Bestenfalls in der Schweiz, und dabei haben wir es mit einer sogenannten "direkten Demokratie" zu tun.

Selbst dort herrscht der globale Demokratismus nach angloamerikanischer Bauart, was man unschwer daran erkennen kann, daß fast 50 % der Wähler für die Masseneinwanderung von "Flüchtlingen" sind.

Die EU und BRD betreffend, sprechen wir übrigens nicht von "einer" Realität:

*Die neue Mehrebenen-Realität, die immer wieder mit expliziter Zustimmung aller Mitgliedstaaten zustandegekommen ist, zwingt uns, unsere alten Modelle beiseite zu legen und eine ganze Reihe von Dingen, wie Demokratie, Bürgerbeteiligung, aber auch die Art, wie wir Politik unterrichten, sorgfältig zu überdenken.*

http://www.dadalos-d.org/europa/grundkurs_2.htm
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Alt 26.02.17, 22:39   #28
irminsul
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Standard Feuer und Wasser

AFD und Sozialpolitik ist wie Hund und Katze, geht nicht. Außer ein paar nichtssagenden Floskeln, ist die AFD die soziale Abrissbirne.
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Alt 27.02.17, 07:41   #29
s'klenne
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Zitat:
Zitat von irminsul Beitrag anzeigen
AFD und Sozialpolitik ist wie Hund und Katze, geht nicht. Außer ein paar nichtssagenden Floskeln, ist die AFD die soziale Abrissbirne.
Mag sein, wenn man aber will, daß sich etwas ändert, kann man nur Parteien wählen, die nicht zum politischen Establishment gehören. Wer die "Altparteien" wählt und sich Veränderungen zum Guten erwartet, ist ein Phantast und Traumtänzer.

Hätte die Menschheit immer aus Angst vor Neuem das Altbewährte gewählt, hätten wir die Höhlen nie verlassen.
__________________
Wären die Asylanten so friedlich, wie die Linken in ihrer Einfalt glauben, daß sie sind, hätte die Polizei nur halb so viel zu tun.
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Alt 27.02.17, 11:04   #30
Otto
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Zitat:
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... weil Deine eigene Definition der Demokratie ein Produkt Deiner Phantasie ist, ....
Ist Dir eigentlich klar, dass Unterhaltung sinnlos wird, wenn man sich nicht über die Bedeutung der verwendeten Worte nicht klar ist?

Das Wort Demokratie hat schon Aristoteles vor über 2000 Jahren recht ordentlich definiert, Montesquieu hat diese Definition um die Gewaltenteilung ergänzt.

Zitat:
„Demokratie und Aristokratie sind nicht von Natur aus freie Staatsformen. Freiheit ist nur unter maßvollen Regierungen anzutreffen. Eine Erfahrung lehrt, dass jeder Mensch, der Macht hat, dazu neigt, sie zu missbrauchen. Deshalb ist es nötig, dass die Macht der Macht Grenzen setzt. Es gibt in jedem Staat dreierlei Vollmacht: die gesetzgebende Gewalt, die vollziehende und die richterliche. Es gibt keine Freiheit, wenn diese nicht voneinander getrennt sind.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Charle...ewaltenteilung
Daraus ergibt sich die aktuelle Definition:
Zitat:
Ein Staat gilt als demokratisch, wenn die folgenden Kriterien zutreffen:

Es gibt einen Demos (das Volk), welcher politische Entscheidungen in kollektiven Prozeduren (Wahlen oder Abstimmungen) trifft.
Das Volk ist der souveräne Träger der Staatsgewalt (Volkssouveränität). Es gibt sich selbst (meist durch eine Verfassung) ein politisches System (verfassungsgebende Gewalt).
Es gibt ein Territorium, in dem die Entscheidungen innenpolitisch angewendet werden und in dem der Demos angesiedelt ist: das Staatsgebiet. Weil dieses im Regelfall mit der Heimat des Demos korrespondiert, stimmen Demos und Reichweite des demokratischen Prozesses überein. Kolonien von Demokratien werden selbst nicht als demokratisch betrachtet, wenn sie vom demokratischen Mutterland regiert werden. (Demos und Territorium stimmen nicht überein.).
Umgekehrt gilt jedoch: Ist die Bevölkerung (auch deutlich) größer als der Demos und somit das Territorium und die Bevölkerung ebenfalls divergieren, wird im Allgemeinen trotzdem von einer Demokratie gesprochen (Ausländerproblematik bei Wahlen).
Es gibt für politische Normen eine Entscheidungsfindungsprozedur, die entweder direkt (als Referendum) oder indirekt (über die Wahl eines vertretenden Parlamentes) funktioniert. Diese Prozedur wird vom Demos bereits dadurch als legitimiert betrachtet, dass sein Ergebnis „akzeptiert“ wird. In einer repräsentativen Demokratie wird die politische Legitimität der Repräsentanten aus der Bereitschaft der Bevölkerung abgeleitet, die Entscheidungen des Staates (auch die der Regierung und der Gerichte) entgegen individuellen Vorzügen und Interessen zu akzeptieren oder hinzunehmen. Dies ist deshalb wichtig, weil demokratische Wahlen immer Gewinner und Verlierer haben. Zumindest muss die Prozedur geeignet sein, Regierungswechsel herbeizuführen, sofern eine ausreichende Unterstützung dafür existiert. Scheinwahlen, die ein existierendes Regime nur bestätigen können, sind nicht demokratisch.
Im Fall von Nationalstaaten müssen diese souverän sein: Demokratische Wahlen sind nutzlos, wenn eine Autorität von außen das Ergebnis überstimmen kann. Ausnahmen kann es im Falle der Suzeränität geben (Beispiel Island).
Ein unverzichtbares Merkmal einer Demokratie ist schließlich, dass durch wiederkehrende, verbindlich festgelegte Verfahren die Regierung ohne Revolution wechseln kann. In vorwiegend direkt-demokratischen Systemen entscheidet das Volk zum Beispiel mittels Volksabstimmungen und kooperativer Planung in Sachfragen selbst. In repräsentativen Demokratien werden hierzu von den Bürgern Repräsentanten gewählt (oder in der Vergangenheit auch per Los bestimmt), die die Herrschaft ausüben sollen.

Obwohl die Staatsform der Demokratie dies per Definition nicht unbedingt miteinschließt, wird sie im äußeren, modernen, vor allem westlich geprägten Bild meist mit einer gewissen Form der Rechtsstaatlichkeit verbunden (siehe auch entsprechender Abschnitt). Mindestens zu nennen sind dabei:

Garantie der Grundrechte jedes Einzelnen gegenüber dem Staat, gegenüber gesellschaftlichen Gruppen (insbesondere religiösen Gemeinschaften) und gegenüber anderen Einzelpersonen.
Gewaltenteilung zwischen den Staatsorganen Regierung (Exekutive), Parlament (Legislative) und Gerichten (Judikative).
Meinungs-, Presse- und Rundfunkfreiheit.
https://de.wikipedia.org/wiki/Demokr...der_Demokratie
Von mir aus können wir auch gerne noch mal an der Definition arbeiten. Wenn wir aber über die real existierende Regierungform reden, und prüfen wollen, ob sie mit der Definition übereinstimmt (dann handelt es sich um eine Demokratie) oder eben nicht (dann haben wir eben keine Demokratie), dann muss zunächst Einigkeit über den Begriff bestehen.
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