Politikarena.net

Zurück   Politikarena.net > Diskussionen > Parteien - Vereine - Wahlen

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 18.03.17, 15:12   #1
leonov
Mitglied
 
Benutzerbild von leonov
 
Registriert seit: Apr 2012
Beiträge: 982
leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.
Standard ist die AFD eine Volkspartei ?

Nein, die Afd istg keine Volkspartei, wie es Herr Höcke in Selbstverliebtheit und von sich selbst berauscht herausposaut hat.

ZU einer Volkspartei bedarf es mehr, was die Afd nicht hat: Tradition .
Bei der CDU/CSU eine konservativ-bürgerliche Tradition der Wähler, auch den christlich kathoslischen Aspekt, Auch Personen wie Adenauer, Ehrhardt oder Kohl., mit denen sich CDU-Wählere identifizieren
Bei der SPD die Tradition eine Partrei mit 150 jähriger Geschichte , mit Lassalle, Männer wie Ebert, Weiss , Brandt und Schmidt , mit einer kleinen proletarischen Attitüde. Ähnlich ist es mit den Grünen, die zwar noch jung, die Tradition einer Umweltneuordnung haben,

Volksparteien verschwinden auch wie die KPD mit Ihrem preoletasischen, revolutionären Anspruch, im Sinne der Arbeiterklasse .

All das hat die Afd nicht, wiie es auch nicht die NSDAP hatte, darum diese Änlichkeit

Sollte die AfD bestehen bleiben.und ihr politisches Profil NICHT ändern und eine islamfeindliche Partei bleiben, auch dann könnte das zu einer Tradition werden., dass die Afd das Sprachrohr derer bleibt „.die einfach nur gegen „die da oben“ sind.
Damit würde auch die AfD zu einer Volkspartei werden für die jenigen, die ihr Leben nicht in den Griff bekommen, und darum gegen Alles sind.
leonov ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.17, 15:17   #2
Mirage
Noir
 
Benutzerbild von Mirage
 
Registriert seit: Jan 2014
Beiträge: 15.193
Mirage hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Standard

Kann dieser Thread zu?
Kann zu, oder?
__________________
"We improve ourselves by victories over ourselves. There must be contest, and we must win."
Mirage ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.17, 15:31   #3
Killing Time
Mitglied
 
Registriert seit: Mar 2010
Beiträge: 648
Killing Time ist herrausragend.Killing Time ist herrausragend.Killing Time ist herrausragend.Killing Time ist herrausragend.Killing Time ist herrausragend.Killing Time ist herrausragend.Killing Time ist herrausragend.Killing Time ist herrausragend.Killing Time ist herrausragend.Killing Time ist herrausragend.Killing Time ist herrausragend.
Standard

Melanie Amann bestätigt in ihrem guten Buch die AfD als Volkspartei. Sie führt diese Ansicht nicht auf Wählermasse zurück, sondern dass Vertreter vieler sozialer Gruppen die AfD wählen würden.
Dem stimme ich nicht so ganz zu, denn sonst könnten Grüne, Linke, FDP ebenso als Volkspartei durchgehen. Ich würde eine Partei als Volkspartei ansehen, wenn sie über viele Jahre jederzeit rein rechnerisch regierungsfähig wäre, also einen Stimmenanteil von mindestens 20-25 % hat. Das sind in Deutschland seit jeher nur CDU und SPD gewesen.
Ich glaube nicht, dass die AfD dort jemals hinkommt. Die "51 %" Höckes werden immer ein Fiebertraum bleiben (nicht mal NSDAP und CDU haben je solch ein Wahlergebnis erzielt, nur die SED). Dennoch sprechen AfD-Vertreter in einem fort, wie und unter welchen Bedingungen sie künftig regieren werden. Ich glaube, das hängt auch damit zusammen, dass in einer solchen populistischen Partei die Stimmung sehr stark davon abhängt, die Euphorie am Laufen zu halten. Schon die Aussicht, dass es vielleicht nur 7-11 % werden, hält manchen AfDler vom Gang zur Wahlurne ab, dass musste Wilders in Holland mehrfach erleben. Also muss man offensiv so tun, als sei man schon Volkspartei.
Killing Time ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.17, 15:34   #4
Sathington Willoughby
Motörator
 
Benutzerbild von Sathington Willoughby
 
Registriert seit: Jan 2011
Ort: Runnin' with the päck
Beiträge: 15.991
Sathington Willoughby ist ein ForengottSathington Willoughby ist ein ForengottSathington Willoughby ist ein ForengottSathington Willoughby ist ein ForengottSathington Willoughby ist ein ForengottSathington Willoughby ist ein ForengottSathington Willoughby ist ein ForengottSathington Willoughby ist ein ForengottSathington Willoughby ist ein ForengottSathington Willoughby ist ein ForengottSathington Willoughby ist ein Forengott
Standard

Zu einer Volkspartei gehört ein Volk, die AfD ist so ziemlich die einzige Partei, die diesen Begriff noch kennt und hochhält.
__________________
Raumschiff Genderpreis II

endlich verfügbar!
Sathington Willoughby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.17, 15:37   #5
leonov
Mitglied
 
Benutzerbild von leonov
 
Registriert seit: Apr 2012
Beiträge: 982
leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.
Standard

Zitat:
Zitat von Killing Time Beitrag anzeigen
Melanie Amann bestätigt in ihrem guten Buch die AfD als Volkspartei. Sie führt diese Ansicht nicht auf Wählermasse zurück, sondern dass Vertreter vieler sozialer Gruppen die AfD wählen würden.
Dem stimme ich nicht so ganz zu, denn sonst könnten Grüne, Linke, FDP ebenso als Volkspartei durchgehen. Ich würde eine Partei als Volkspartei ansehen, wenn sie über viele Jahre jederzeit rein rechnerisch regierungsfähig wäre, also einen Stimmenanteil von mindestens 20-25 % hat. Das sind in Deutschland seit jeher nur CDU und SPD gewesen.
Ich glaube nicht, dass die AfD dort jemals hinkommt. Die "51 %" Höckes werden immer ein Fiebertraum bleiben (nicht mal NSDAP und CDU haben je solch ein Wahlergebnis erzielt, nur die SED). Dennoch sprechen AfD-Vertreter in einem fort, wie und unter welchen Bedingungen sie künftig regieren werden. Ich glaube, das hängt auch damit zusammen, dass in einer solchen populistischen Partei die Stimmung sehr stark davon abhängt, die Euphorie am Laufen zu halten. Schon die Aussicht, dass es vielleicht nur 7-11 % werden, hält manchen AfDler vom Gang zur Wahlurne ab, dass musste Wilders in Holland mehrfach erleben. Also muss man offensiv so tun, als sei man schon Volkspartei.
d.h. dass es für eine Volkspartei einer Tradition bedarf. ich habe es bewusst nicht an Wählerstimmen festgemacht, die mit 10 bis 15 % noch vor wengen Monatern ja nicht marginal waren.
Auch bei 7 % würde ich dann von einer Volkspartei (mit einseitiger Ausrichtung) reden, wenn sie in 2 oder 3 Wahlperioden ihr Islamfeindlichkeit tradiert.
Dann hat die Afd den Beinahmen; islamfeindliche Volkspartei.

Du sprichst es richtig aus: regierungsfähig = koalitionsfähig.

Die AfD wird, wenn sie ihr Programm nicht ändert, nie koalitionsfähig sein. ändert sie aber ihr Programm , dann ist sie keine Alternative mehr.+
Frau Petry hat das sehr gut erkannt, Ihre Widersacher, Uhland, Poggenburg, Gauland Meuthen , sind, genau genommen die Sargnägel für die AfD .

Geändert von leonov (18.03.17 um 15:44 Uhr)
leonov ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.17, 15:48   #6
Killing Time
Mitglied
 
Registriert seit: Mar 2010
Beiträge: 648
Killing Time ist herrausragend.Killing Time ist herrausragend.Killing Time ist herrausragend.Killing Time ist herrausragend.Killing Time ist herrausragend.Killing Time ist herrausragend.Killing Time ist herrausragend.Killing Time ist herrausragend.Killing Time ist herrausragend.Killing Time ist herrausragend.Killing Time ist herrausragend.
Standard

Zitat:
Zitat von leonov Beitrag anzeigen
d.h. dass es für eine Volkspartei einer Tradition bedarf.
Nicht unbedingt. Es kommt zwar nicht so häufig vor, aber manchmal wird eine neue Bewegung zur Volkspartei. Oder eine Volkspartei verschwindet langsam, wie es in Südeuropa häufiger passiert ist. Die Kommunistische Partei Italiens z.B. war eine Volkspartei, sie existiert noch heute, spielt aber keine Rolle mehr.

Zitat:
ich habe es bewusst nicht an Wählerstimmen festgemacht, die mit 10 bis 15 % noch vor wengen Monatern nja nichtg marginal waren.
Auch bei 7 % würde ich dann von einer Volkspartei (mit einseitiger Ausrichtung) reden, wenn sie in 2 oder 3 Wahlperioden ihr Islamfeindlcihekeit tradiert.
Dann hst die Afd den Beinahmen; islamfeindliche Volkspartei.
Wie gesagt, ich finde, bei dieser Definition machts auch schon die Masse

Zitat:
Du sprichst es richtig aus: regierngsfähig = koalitionsfähig.

Die AfD wird, wenn sie ihr Programm nciht ändert, nie koalitionsfähig sein. ädner sie aber ohr Programm , dann ist sie keine Alternative mehr.+
Frau Petry hat das sehr gut erkannt, Ihre Widersacher, Uhland, Poggenburg, Gauland Meuthen , sind, genau genoomen die Sargnägel für die AfD .
Die AfD macht sich zu schnell zu viele Gedanken darüber, wie sie regieren wird. Das gibt nur lange Gesichter.
Da waren z.B. die Leute der Linkspartei bei ihrem Start klüger.
Killing Time ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.17, 15:52   #7
leonov
Mitglied
 
Benutzerbild von leonov
 
Registriert seit: Apr 2012
Beiträge: 982
leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.
Standard

Zitat:
Zitat von Sathington Willoughby Beitrag anzeigen
Zu einer Volkspartei gehört ein Volk, die AfD ist so ziemlich die einzige Partei, die diesen Begriff noch kennt und hochhält.
Willst Du wirklich Angela Merkel absprechen, nicht im Sinne des deutschen Volkes zu handeln ?
Ich halte Deinen Beitrag für demokratisch bedenklich

Volk, Volksgemeinschaft, Volksgenosse, sind nun einmal belastet,
völkisch ist ein No Go !!!

Geändert von leonov (18.03.17 um 16:04 Uhr)
leonov ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.17, 15:58   #8
leonov
Mitglied
 
Benutzerbild von leonov
 
Registriert seit: Apr 2012
Beiträge: 982
leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.leonov sehen alle hoch.
Standard

Zitat:
Zitat von Killing Time Beitrag anzeigen
Nicht unbedingt. Es kommt zwar nicht so häufig vor, aber manchmal wird eine neue Bewegung zur Volkspartei. Oder eine Volkspartei verschwindet langsam, wie es in Südeuropa häufiger passiert ist. Die Kommunistische Partei Italiens z.B. war eine Volkspartei, sie existiert noch heute, spielt aber keine Rolle mehr.



Wie gesagt, ich finde, bei dieser Definition machts auch schon die Masse



Die AfD macht sich zu schnell zu viele Gedanken darüber, wie sie regieren wird. Das gibt nur lange Gesichter.
Da waren z.B. die Leute der Linkspartei bei ihrem Start klüger.
Du sprichst hier eine sehr interessantge Sache an, Rechte (also auch Nazis früher) konnten nie warten, alles musste immer sofort passieren, alles wurde von der eingenen Endlichkeit abhängig gemacht, darum war für Hitler auch kein Nachfolger auserkoren.

Linke waren da weitsichtiger, dachten und handelten immer voraussschauender, dachten in den Dimensionen von Generationen.
leonov ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.17, 16:00   #9
KOTZFISCH
Kritischer Rationalist
 
Benutzerbild von KOTZFISCH
 
Registriert seit: Aug 2009
Beiträge: 7.785
KOTZFISCH hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Standard

Zitat:
Zitat von leonov Beitrag anzeigen
Willst Du wirklich Angela Merkel absprechen, nicht im Sinne des deutschen Volkes zu handeln ?
Ich halte Deinen Beitrag für demokratisch bedenlich
Sie handelt ganz eindeutig gegen den Amtseid.
Das ist demokratisch bedenklich.
Sollen wir wirklich all die Sargnägel aufzählen, die sie ohne Not
in den Rechtsstaat schlug?
Bitte nicht, ich will Pfingsten in Urlaub.
Vielleicht suche ich was für Dich raus.

Geändert von KOTZFISCH (18.03.17 um 18:26 Uhr)
KOTZFISCH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.17, 16:02   #10
KOTZFISCH
Kritischer Rationalist
 
Benutzerbild von KOTZFISCH
 
Registriert seit: Aug 2009
Beiträge: 7.785
KOTZFISCH hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Standard

Und da ist es- genau das:


Kanzlerin Größenwahn


Jahrzehntelang war es Usus in Deutschland, bescheiden aufzutreten, sich nicht in den Vordergrund zu spielen und schon gar nicht die Welt belehren zu wollen. Das schien eine heilsame Lehre aus der Nazidiktatur gewesen zu sein. Noch Helmut Kohl hat immer genau darauf geachtet, keine Alleingänge zu unternehmen. Er war ein Meister der Einbindung der deutschen Interessen in die internationale Politik.

Angela Merkel, die immerhin acht Jahre als Ministerin im Kabinett Kohl gedient hat, hätte das von ihm lernen können. Gerade in diesem wichtigsten Punkt hat sie es nicht getan.

Spätestens mit Beginn der so genannten Eurorettung begann die Kanzlerin abzuheben und dem Journalistengewäsch von der mächtigsten Frau der Welt und der heimlichen Königin Europas zu viel Glauben zu schenken. Niemand war da, der ihr ins Ohr flüsterte, dass sie sterblich sei. Oder wenn es den gab, war sie auf diesem Ohr taub.

Ihre Willkürentscheidung, die Grenzen für „Flüchtlinge“ zu öffnen und ihre konstante Weigerung, ihre Fehler zu korrigieren, hat Europa schwersten Belastungsproben ausgesetzt. Sie ist offenbar fest entschlossen, ihren Irrweg bis zum bitteren Ende zu gehen.

Nun ist es amtlich. Der Traum, UNO-Generalsekretärin zu werden, ist mit der Nominierung des Nachfolgers von Ban Ki-moon endgültig ausgeträumt. Aufmerksamen Beobachtern ist das schon vor Wochen aufgefallen, als plötzlich Julia Klöckner, Volker Bouffier und Wolfgang Bosbach verkünden mussten, sie könnten sich keine andere Kanzlerkandidatin als Merkel vorstellen. Sie wird in der CDU auf keinen nennenswerten Widerstand treffen. Die Partei ist ohnehin nur noch ein tönerner Koloss, der, krampfhaft bunt angestrichen, keinerlei Ähnlichkeit mehr hat mit der Erfolgs-Partei der alten Bundesrepublik.

In den letzten Tagen hat die Kanzlerin klar gemacht, dass mit ihrer Lernfähigkeit nicht zu rechnen ist. Im Gegenteil. Sie offenbart einen fatalen Hang zum Größenwahn.

Vor zwei Tagen hat sie in Vorbereitung auf ihre Afrika-Reise, die am Sonntag beginnt, ein Interview gegeben, das alle alarmieren und zum sofortigen Nachdenken bewegen sollte, was für eine Frau in unserem Land die Richtlinien der Politik bestimmt.

„Wenn ich als deutsche Bundeskanzlerin dafür sorgen will, dass es uns Deutschen gut geht, dass die Europäische Union zusammenhält, muss ich mich auch darum kümmern, dass es in Europas Nachbarschaft so zugeht, dass Menschen dort Heimat auch als Heimat empfinden können. Konkret heißt das in unserer Zeit, dass wir uns in neuer Weise mit Afrika befassen müssen.“

Dieser Satz ist der reinste Irrsinn. Nicht sie, als Bundeskanzlerin, hat dafür zu sorgen, dass es den Deutschen gut geht. Das tun die Deutschen von ganz allein. Sie könnten es noch besser, wenn sie nicht ständig von der Politik Steine in den Weg gelegt bekommen würden, in Form von Gesetzen und Verordnungen, die inzwischen die Gründung und Führung von Unternehmen, selbst einen privaten Hausbau, zum teuren, zeitaufwendigen Hindernislauf machten. Der von Merkel im Alleingang verfügte blitzartige Ausstieg aus der Atomenergie, der wahnhafte Ausbau der so genannten „erneuerbaren“ Energien, für die es seit Jahren schon keine adäquaten Netze mehr gibt, haben unseren Strompreis bereits zum höchsten in Europa gemacht. Für das nächste Jahr ist eine weitere Teuerung angesagt, die besonders die Armen und die kleinen Unternehmen hart treffen wird.

Die Rechnung, die uns für die Eurorettung präsentiert wird, liegt zwar noch in der Zukunft, die kann aber schneller kommen, als wir glauben. Die Kosten der hypermoralischen Flüchtlingspolitik lassen die Kommunen ächzen und unsere Schulen und die Infrastruktur zerfallen, weil für diese Aufgaben nicht mehr genug Geld da ist. Unsere Kanzlerin sorgt nicht nur nicht dafür, dass es uns gut geht, sondern gefährdet mit ihrer Politik den Wirtschaftsstandort Deutschland und unseren Wohlstand.

Was den Zusammenhalt der Europäischen Union betrifft, so hat kein Regierungschef Europas so viel Schaden angerichtet, wie unsere Kanzlerin, die reihenweise europäische Verträge gebrochen hat, vom Lissabon-Vertrag bis zum Dublin-Abkommen. Natürlich sind daran nur die Anderen schuld, besonders die Osteuropäer, die angesichts der von Merkel ermunterten Massenmigration ihre Grenzen geschlossen und die Balkanroute dichtgemacht haben. Merkel hat das übrigens das politische Überleben gesichert, was sie nicht hindert, die Schließung der Balkanroute immer noch zu kritisieren. Oder „das ganze System der europäischen Flüchtlings- und Migrationspolitik“, weil man nicht schon längst die Verteilung der zumeist illegal hereinströmenden Einwanderer-Millionen nach Quoten beschlossen hat.

Ihre Antworten hat Merkel im Interview anscheinend nicht ablesen können, deshalb formulierte sie einen ihrer berüchtigten, schwer verständlichen Schachtelsätze:

„Wenn Sie mich also fragen, ob die Schließung der Balkanroute das Problem gelöst hat, sage ich klar Nein. Sie hat in den Wochen, bevor das EU-Türkei-Abkommen in Kraft trat, zwar dazu geführt, dass weniger Flüchtlinge in Deutschland ankamen – aber dafür 45.000 in Griechenland.“ Umgerechnet auf die deutsche Einwohnerzahl wären das 360.000 gewesen, „also fast doppelt so viele wie wir im schwierigsten Monat November hatten“. Was will sie uns damit sagen? 45.000 in Griechenland sind 360 000 in Deutschland, weil es in Griechenland sonnig und der November in Deutschland, das wissen wir seit Heine, so „traurig“ ist?

Die Kanzlerin ist nicht in der Lage in freier Rede einen konsistenten Satz zu formulieren. Kein Wunder, dass sie zu einer konsistenten Politik nicht fähig ist.

Zurück zu unserem Ausgangszitat. An dessen Ende sagt Merkel: „…muss ich mich auch darum kümmern, dass es in Europas Nachbarschaft so zugeht, dass Menschen dort Heimat auch als Heimat empfinden können. Konkret heißt das in unserer Zeit, dass wir uns in neuer Weise mit Afrika befassen müssen.“

Nachdem sie in Deutschland und Europa bereits auf einem Scherbenhaufen sitzt, tritt sie die Flucht nach vorn an und will jetzt Afrika mit ihren Regierungskünsten beglücken, die nur darin bestehen, Geld zu verteilen. Vor Monaten, als sie bei der UNO zu Gast war und noch guter Hoffnung gewesen zu sein schien, diesem Gremium bald vorzustehen, hat sie bereits, wieder im Alleingang, verkündet, die Entwicklungshilfequote von Deutschland zu erhöhen. Diese Ankündigung ist damals ziemlich unbeachtet geblieben, deshalb wurde sie nicht gefragt, warum sie in ein gescheitertes System noch mehr Geld pumpen will. Nun dürfen wir gespannt sein, was für Programme sie in Afrika verkünden wird.

So viel ist schon jetzt klar, mit Bekämpfung von Fluchtursachen hat das nichts zu tun. Die Fluchtursache Nummer eins sind die materiellen Anreize, die Deutschland den Migranten bietet, ohne Standards zu setzen, die Einwanderer in allen Einwanderungsländern zu erfüllen haben.

Die deutschen Interessen verortet die Kanzlerin nunmehr in Afrika. Da klingt sehr nach dem Spruch, dass die Freiheit Europas am Hindukusch verteidigt wird. Wir wissen alle, wie schief das ging. Die Frage ist, wie viele Pleiten Merkel noch hinlegen kann, bevor dem Letzten klar ist, dass hypermoralische Überhebung die schlechteste aller Grundlagen für politische Entscheidungen ist. Unsere Geschichte sollte uns das eigentlich gelehrt haben. Immer wenn deutsche Politiker meinten, besser als alle anderen zu sein, der Welt ein Beispiel geben zu müssen, hat das kein gutes Ende genommen.

Deshalb bin ich der Meinung, dass Angela Merkel weg muss.


Von Vera Lengsfelds Blog. Verbreitung erwünscht.
http://vera-lengsfeld.de/2016/10/07/...-groessenwahn/

Geändert von KOTZFISCH (18.03.17 um 19:26 Uhr)
KOTZFISCH ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 22:51 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.9 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
Copyright by Politikarena.net