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Alt 12.03.17, 12:22   #71
cornjung
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Zitat:
Zitat von Efna Beitrag anzeigen
Menschen die aus ärmliche Verhätnissen kommen haben schlechtere Chancen als wenn man aus einen wohlhabenden Elternhaus stammt. Das kann man doch nicht bestreiten...
Jein. Dennoch bleibt festzuhalten, dass Schlecker fast 50.000 Arbeitsplätze geschaffen, 50.000 Löhne und MILLIARDEN an Steuern bezahlt hat. Und ausgerechnet die, welche keinen einzigen Arbeitsplatz schaffen, keinerlei Löhne zahlen, keinerlei Steuern zahlen, stattdessen Sozialleistungen schmarotzen und den ganzen Tag gegen Wohlhabende hetzen, plärren, er habe zu wenig bezahlt. Heuchelei pur.

Mit welchem Recht wirfst du Schlecker eigentlich vor, er habe zu wenig Lohn und Steuern bezahlt, wo jeder weiss, er alleine hat mehr bezahlt, als alle deine refugees zusammen, die nur Steuern kosten ? Wir brauchen mehr Schleckers, weniger Hartzler und Habenichts-Hungerleider-Schmarotzer-Vergewaltiger- refugees aus Afrika, Arabien und Muselmanien. Die keinerlei Arbeitsplätze schaffen, keinerlei Löhne zahlen, keinerlei Steuern zahlen, stattdessen aber Milliarden an Steuer-geld kosten !!!.

Geändert von cornjung (12.03.17 um 13:33 Uhr)
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Alt 12.03.17, 12:33   #72
Mirage
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Wieviele "Reiche müssen alles verschenken, damit es gerecht ist" Asis wohl nach einem Lottogewinn alles verschenken täten ... aktuell ist mir kein einziger Fall bekannt
Sankt Martin ausgenommen
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Alt 12.03.17, 12:35   #73
Mirage
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Zitat:
Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
http://www.oecd.org/berlin/presse/ei...tswachstum.htm

Außerdem hat man etwa 30% der Arbeitslosen den Strom abgeschaltet, weil sie ihre Rechnungen nicht bezahlen können, Tendenz natürlich stark steigend.
In einem erbärmlichen Land, in dem Millionen Menschen sich keinen Strom mehr leisten können und Hunderttausende von Obdachlosigkeit bedroht sind, liegt es auf der Hand, dass da nicht genug Geld für Bildung vorhanden ist. Wenn es ums nackte Überleben geht, ist Bildung automatisch Nebensache.
Und die Arschlöcher von der OECD beklagen nicht etwa die Armut und das wachsende Elend, sondern nur die Tatsache, dass sich diese Dinge negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirken.
Das ist alles korrekt, nur nicht im Bezug auf meinen Standpunkt, damit hat das nichts zu tun.

Und was ist nun so traurig an einer Daimlerkarriere?
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Alt 12.03.17, 12:38   #74
cornjung
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Zitat:
Zitat von Mirage Beitrag anzeigen
Wieviele "Reiche müssen alles verschenken, damit es gerecht ist" Asis wohl nach einem Lottogewinn alles verschenken täten ... aktuell ist mir kein einziger Fall bekannt Sankt Martin ausgenommen
Kein Armer, der je zu Geld gekommen ist, und als Armer von Ausbeutung der Armen geschwafelt, hat sein Geld den Armen geschenkt.
Zitat:
Zitat von Mirage Beitrag anzeigen
Und was willst du nun tun?Den Reichen alles wegnehmen, wenn eine Generation stirbt ? Das wäre doch ziemlich utopisch
Es wäre auch völlig vergeblich, denn selbst wenn alle gleich anfangen, haben nach spätestens 5 Jahre wenige Viele, viele wenig, und Wenige nichts.
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Alt 12.03.17, 12:45   #75
dscheipi
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Zitat:
Zitat von Efna Beitrag anzeigen
Menschen die aus ärmliche Verhätnissen kommen haben schlechtere Chancen als wenn man aus einen wohlhabenden Elternhaus stammt. Das kann man doch nicht bestreiten...



in einem wohlhabenden elternhaus stehen schon mal die chancen besser, dass ein kind nicht vernachlässigt wird - was ein gutes fundament schaffen kann.

leider ist es so, dass wohlhabendere leute nicht weniger, sondern andere macken haben, die sich jeweils aufs kind übertragen (lassen). aber, nie vergessen, geld kann diesbezüglich so gut wie alles abfedern...von anfang an. die lebensuntüchtigsten vollhonks können noch irgendwo gut landen, wenn dieses schmiermittel eben vorhanden ist.

was leistungsmöglichkeiten, -fähigkeiten, -motivation anbelangt, sind kinder wohlhabender eltern natürlich vorne, und, wenns eng wird und der flins da ist, kann man die geeignete privatschule suchen und finden, die ein in solche verhältnisse geborenes kind dann durchbringt, wenn die öffentliche schule nicht mehr mitmacht (oder unschmierbar ist). solche fälle wusste ich mehrere in meiner schulzeit, mal ein zahnarztsohn, mal ein tierarztsohn usw., faul wie sau, frech wie sau (da wurden schon von vorne herein weniger verweise gegeben, weil deren eltern turnusmäßig an die schule spendeten), dann in einer privatschule reingeschoben, dort durchgeschoben, haben heute die praxen ihrer eltern.

das wär bei gleichem verhalten für 2 söhne aus handwerkersfamilie ganz einfach nicht möglich gewesen, ist nicht selten abgelaufen und mir kaum vorstellbar, dass das heute nicht sehr ähnlich ablaufen kann und könnte.
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lachende melancholiker zürnen nicht.


bin weder am bandenwesen noch am königsspiel interessiert, bitte von entspr. abstand nehmen

meine beiträge sind ausschließl. mein geistiges eigentum. fehlinterpretationen gehen ausschl. zu lasten des lesers


Neolib ist scheisse, raus aus der EU
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Durch Gottes Gnaden mit chron. vaginaler Überlegenheit ausgestattet


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bitte keine freundschaftsanfragen
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Alt 12.03.17, 13:00   #76
Karl Ranseier
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Zitat:
Zitat von Mirage Beitrag anzeigen
Das ist alles korrekt, nur nicht im Bezug auf meinen Standpunkt, damit hat das nichts zu tun.

Und was ist nun so traurig an einer Daimlerkarriere?

Leute, die im Marketing eines Unternehmens arbeiten, würde der hiesige Forenmainstream als "Unternehmenshuren" bezeichnen.
Ich mache das nicht, weil ich ein gut erzogener Systemling bin und deshalb solche Menschen politisch korrekt als "erfolgreich" bezeichne.
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Alt 12.03.17, 13:12   #77
Mirage
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Ah, ok
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Alt 12.03.17, 13:14   #78
Karl Ranseier
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Zitat:
Zitat von Mirage Beitrag anzeigen
Wieviele "Reiche müssen alles verschenken, damit es gerecht ist" Asis wohl nach einem Lottogewinn alles verschenken täten ... aktuell ist mir kein einziger Fall bekannt
Sankt Martin ausgenommen

Sankt Martin war ein Assi? Wieso denn, hat er nicht den Mittelstand entlastet und stattdessen den Armen etwas gegeben? Dann war er ja ein Christ und Linksrotgrünfaschist!

Übrigens ist die Frage falsch gestellt. Der Fehler liegt im Steuersystem. Leistung wird viel zu hoch besteuert, Besitz hingegen kaum. Schlecker wurde nicht reich, weil er besonders intelligent oder fleißig war. Die Leistung erbrachten natürlich seine Angestellten, die er zum Dank über den Tisch zog. Zu viel Geld kommt man nur durch Geld, nicht durch Arbeit. Und das ist natürlich auch so gewollt. Ein solches System, in dem Leistung entgegen den Beteuerungen recht wenig zählt, während das Geld immer im Mittelpunkt steht, nennt man deshalb auch treffend "Kapitalismus".

Derzeit erleben wir dessen Ende. Weil es kein generelles Wirtschaftswachstum mehr gibt, die Geldsäcke aber das Recht haben, dass ihr Geld wächst, letztlich also Menschen arbeiten und deutlich unter Wert bezahlt werden, steigt auf der anderen Seite die Armut. Wenn aber in Deutschland Millionen Menschen ohne Strom dastehen und irgendwann vielleicht einmal Hunger leiden müssen, dann ist es vorbei, denn trotz aller Obrigkeitshörigkeit werden auch Deutsche nicht freiwillig "sozial verträglich ableben", während sie sich von der Bondskanzlerin anhören dürfen, dass es Deutschland besser gehe als je zuvor und die Subventionen für mittelständische Großkonzerne immer großzügiger fließen.
Karl Ranseier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.17, 13:44   #79
cornjung
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Zitat:
Zitat von Querulator Beitrag anzeigen
Bist du dir nicht selbst peinlich, wenn du das einfach so abtust ? Ohne Schlecker in Schutz zu nehmen, lässt sich über diese Sache durchaus diskutieren. Ich habe schon weiter oben sinngemäß kundgetan, dass wohl etwas am System nicht stimmt, wenn man das so kontrovers sehen kann.
Schlecker hat als erster die Aufhebung der Peisbindung erkannt. Andere haben es nicht erkannt. Sein Konzept der engen, kleinen und miefigen Schmuddelläden mit Niedrigstpreisen zu Niedrigmieten in 1c Lagen und quer über jedes Dorf ging- trotz der ganzen nachträglichen Klugsscheisser und Hetzer- Jahrzehnte lang gut. Seine Löhne waren vermutlich nicht so gut wie bei dm, Douglas oder Müller, aber immer noch besser als bei der Arbeitsplatz-vernichter Gewerkschaft Verdi und ihrem kriminellen Boykott-Aufrufer und Schlecker-Ruinierer " kauft nicht beim Schlecker " Frank Bsirske. Also so schlecht waren sie nicht, sonst hätte ja niemand bei ihm garbeitet.

Geändert von cornjung (12.03.17 um 15:26 Uhr)
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Alt 12.03.17, 16:09   #80
Rütli-Borat 71
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Zitat:
Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
Sankt Martin war ein Assi? Wieso denn, hat er nicht den Mittelstand entlastet und stattdessen den Armen etwas gegeben? Dann war er ja ein Christ und Linksrotgrünfaschist!

Übrigens ist die Frage falsch gestellt. Der Fehler liegt im Steuersystem. Leistung wird viel zu hoch besteuert, Besitz hingegen kaum. Schlecker wurde nicht reich, weil er besonders intelligent oder fleißig war. Die Leistung erbrachten natürlich seine Angestellten, die er zum Dank über den Tisch zog. Zu viel Geld kommt man nur durch Geld, nicht durch Arbeit. Und das ist natürlich auch so gewollt. Ein solches System, in dem Leistung entgegen den Beteuerungen recht wenig zählt, während das Geld immer im Mittelpunkt steht, nennt man deshalb auch treffend "Kapitalismus".

Derzeit erleben wir dessen Ende. Weil es kein generelles Wirtschaftswachstum mehr gibt, die Geldsäcke aber das Recht haben, dass ihr Geld wächst, letztlich also Menschen arbeiten und deutlich unter Wert bezahlt werden, steigt auf der anderen Seite die Armut. Wenn aber in Deutschland Millionen Menschen ohne Strom dastehen und irgendwann vielleicht einmal Hunger leiden müssen, dann ist es vorbei, denn trotz aller Obrigkeitshörigkeit werden auch Deutsche nicht freiwillig "sozial verträglich ableben", während sie sich von der Bondskanzlerin anhören dürfen, dass es Deutschland besser gehe als je zuvor und die Subventionen für mittelständische Großkonzerne immer großzügiger fließen.
Das meiste Geld in diesem Land wird geerbt oder durch lukratives Nichtstun, auch als Kapitalertrag (der vergleichsweise gering besteuert wird) bezeichnet, vermehrt. Geld arbeitet ja schließlich von ganz allein, das weiß jedes Kind.

Herr Schlecker hat sich sein Vermögen schon erarbeitet, bis zu einem gewissen Punkt jedenfalls. Ein Vorzeigeexemplar von Arbeitgeber war er wohl trotzdem nicht.
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