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Alt 04.01.14, 11:54   #1
Reichsflugscheibe
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Post Überwindung des Christentums

Da ich es für wert erachte stelle ich das hier ein. Punkt.

Zitat:
Überwindung des Christentums – Teil 1



festkreis

Das Christentum war schon immer ein Charakterzug der Tiroler Gesellschaft. Es gibt kein Dorf ohne eine kleine Kirche oder Kapelle, keine größere Stadt ohne ein Kloster oder einen Dom und es gibt heute noch sehr gläubige Christen in unserem Land. Feiertage wie die Herz Jesu Nacht zum Beispiel sind unzertrennbar in unserem Mythos verwurzelt. Und doch lehnen heutzutage viele das Christentum ab, weil es sich beispielsweise zu konservativ gebärdet, es Ketzer- und Hexenverfolgungen gab, die Institution Kirche durch Kreuzzüge seine Macht ausbauen wollte uvm. Dabei ist die Praxis des Christentums nicht das Hauptübel, sondern das Hauptübel besteht in der christlichen Moral. Obwohl das Christentum (oder Religion im Allgemeinen) von vielen heutzutage abgelehnt wird, ist die christliche Moral immer noch das vorherrschende Medium bei der Bewertung von Gut und Böse, von Recht und Unrecht, von Falsch und Richtig. Das bedenkliche dabei ist, dass die christliche Moral lebensfeindlicher nicht sein könnte. Sie ist sogar antievolutionär! Der erste, der dies erkannte, war Friedrich Nietzsche. Nietzsche wagte es als erster, nicht die Kirche, auch nicht die Kirchengeschichte, sondern die christliche Moral und deren Wertvorstellung anzugreifen. Mit seiner Philosophie hat er diese Moral zersetzt und schlussendlich die tiefgreifende Umwertung der (christlichen) Werte gefordert. Das Ziel:

Die Schwerpunktverlagerung in das Leben und der Mensch, der sich dessen und seiner bewusst ist.

Im folgenden, in mehreren Teilen erscheinender Text, der sich stark an einen Vortrag von Jürgen Rieger hält, werden zunächst der geschichtliche Hintergrund des Christentums kurz behandelt, dann Erscheinungen der christlichen Moral vorgestellt und mit Bibelstellen und Zitaten von bekannten Personen untermauert, letzten Endes werden die geschichtlichen Auswirkungen und der Zweck des Christentums erklärt.

Einführung: Das Christentum beruht auf der Bibel, die eine Sammlung von Schriften verschiedenster Autoren ist. So wird sie zurecht “Buch der Bücher” genannt. Die Bibel kann man nicht nur in die verschiedenen Schriften aufteilen, sondern auch zwischen einem Neuen und einem Alten Testament unterscheiden. Diese zwei Teile innerhalb desselben Buches unterscheiden sich nicht nur inhaltlich, zeitlich, sondern vor allem moralphilosophisch. Das Alte Testament entspricht der jüdischen Thora und ist demnach nichts weiter als die Sammlung von Weisheiten, Geschichten und Überlieferungen des jüdischen Volkes. Zum besseren Verständnis könnte man die Thora auch eine Zusammenfassung des jüdischen Mythos nennen- als würden wir unsere ganzen Heldengeschichten und historischen Ereignisse in einem Buch zusammenfassen. Das Alte Testament vertritt gegenüber dem Neuen Testament noch eine für den Volkserhalt gesunde Moralphilosophie, obwohl abzuraten ist, moralphilosophische Überlegungen aus dem Alten Testament auf “Nichtjuden” umzumünzen. Darin wird nämlich nicht nur die Ausgrenzung von Fremden und der Zusammenhalt innerhalb des jüdischen Volkes geboten, sondern mancherlei völkermörderische Absichten vertreten. So erhält das auserwählte, jüdische Volk von Jahwe den Auftrag, alle anderen Völker zu versklaven und, sofern sie sich wehren, auszurotten (“Fürchte dich nicht vor ihnen, denn der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein großer und furchtbarer Gott; er wird diese Völker vor deinen Augen nach und nach ausrotten, eines nach dem anderen. Du wirst sie nicht auf einmal vernichten können, damit sich die wilden Tiere nicht zu sehr gegen dich vermehren” -5. Mose 7;21-22). Das Christentum ist aber nur als Konsequenz des Judentums zu verstehen. Nietzsche dazu: “Das Christentum, aus jüdischer Wurzel und nur verständlich als Gewächs dieses Bodens, stellt die Gegenbewegung gegen jede Moral der Züchtung, der Rasse, des Privilegiums dar [...].” Oder: “Das Christentum ist einzig aus dem Boden zu verstehen, aus dem es gewachsen ist, – es ist nicht eine Gegenbewegung gegen den jüdischen Instinkt, es ist dessen Folgerichtigkeit selbst, ein Schluß weiter in dessen furchteinflößender Logik.” Bekannte, jüdische Persönlichkeiten wie Heinrich Heine (“Arme griechische Philosophen![...] es galt vielmehr, den Hellenismus, griechische Gefühls- und Denkweise zu verteidigen und der Ausbreitung des Judaismus, der jüdischen Gefühls- und Denkweise entgegenzuwirken.”), Benjamin Disraeli (“Ist das Christentum auch Judentum für das Volk, so ist es doch Judentum.”), Marcus Eli Ravage (“Da stand ein ideal veranlagter Patriot [Jesus] auf und durchwanderte das Land, um den Glauben [Judentum] neu zu beleben. Er dachte nicht daran, eine neue Kirche zu stiften. Gleich allen Propheten vor ihm war sein alleiniges Ziel, den alten Glauben zu läutern zu neuem Leben zu erwecken.”), Walther Rathenau (“Wissen Sie, wozu wir [Juden] in die Welt gekommen sind? Um jedes Menschenantlitz vor den Sinai zu rufen. Sie wollen nicht hin? Wenn ich Sie nicht rufe, wird Marx Sie rufen. Wenn Marx Sie nicht ruft, wird Spinoza Sie rufen. Wenn Spinoza Sie nicht ruft, wird Christus Sie rufen.”), Leo Wertheimer (Dieser Christus “ist und bleibt der Jude der Juden, der Jude mit der höchsten Kraft des Judeseins und recht eigentlich die Spitze des Judentums, zu der man nicht auf andere Art als am Judentum hinaufgelangen kann.”) oder Pius XI. (“Wie kann überhaupt ein Christ Judengegner sein? Kein Christ darf irgendeine Beziehung zum Antisemitismus haben, denn wir sind doch alle im geistigen Sinne Semiten.”) sehen das Christentum und besonders die Person Jesus Christus nicht als Überwindung des Judentums an, sondern als Weiterführung, die in ihrem Kern jüdisch ist.

Die Geschichte des Christentums: Die zentrale Person im Christentum ist Jesus, der als Sohn Gottes angesehen wird. Auf ihn und das Neue Testament, das von Jesus handelt, baut das gesamte Christentum auf. Anzumerken ist aber, dass es keinen einzigen Beweis für seine Existenz gibt. So weiß der jüdische, antike Historiker Josephus Flavius, der ein umfassendes Werk über die jüdische Geschichte schrieb und in der Lage war, bis ins kleinste Detail Ereignisse zu schildern, nichts von einem Jesus, der als König der Juden von Pilatus zum Tode verurteilt und gekreuzigt wurde. Flavius kennt insgesamt vierzehn Männer mit dem Namen Jesus. Darunter befindet sich keiner der deckungsgleich mit dem biblischen Jesus ist. Das “Testimonium Flavii” wurde später im 3. Jh. n.ü.Z. von Kirchenleuten hinzugefügt, da man nicht ertrug, dass Jesus bei Flavius nicht auftauchte. Weitere antike, jüdische Historiker wie Justus von Tibereas oder Philon von Alexandria kennen den biblischen Jesus ebenfalls nicht, obwohl sie große Kenner unzähliger Sekten sind. Der römische Historiker Tacitus erwähnt zwar einen Jesus, der hingerichtet wurde, aber es ist zu bezweifeln, dass der Tod eines Juden für einen Römer etwas aufsehenerregendes war. In dieser Zeit gab es nämlich des öfteren Aufstände in Israel und folglich auch Hinrichtungen. Tacitus wird sich wahrscheinlich auf mündliche Überlieferung gestützt haben. Es gibt also keinen Beweis für die Existenz Jesus Christus.
Jesus Christus? Wie kommt es überhaupt zu diesem Namen?
Der Name Jesus hat für das Judentum einen bedeutenden geschichtlichen Hintergrund und nimmt Bezug auf den Hohepriester Josua, der die Juden aus der babylonischen Gefangenschaft führte. Die Herleitung des Namens Jesus=Jeschua=Jehoschua=Josua zeigt uns warum allein der Messias, der Erlöser und Retter diesen Namen tragen musste. Josua bedeutet “Jahwe ist Rettung”. Christus bezieht sich auf das griechische Christos (oder auch Chrestos), dessen Ursprung die Vorstellung unter den Sklaven im griechisch-vorderasiatischen Raum von einem Sklavenbefreier war. Jesus Christus also nur symbolische Gestalt? Wenn ja, woher stammt der ideologische Hintergrund? Wer legte ihm diese Worte in den Mund?
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„In Nietzsche ist alles ein Schaffen, Bauen, Konstruieren, Befehlen, Bestimmen; der Zweck heiligt ihm alle Mittel, er lebt und stirbt für selbstgeschaffene, irdische, hiesige Ideale. Er will das Furchtbare der menschlichen Existenz durch den Willen adeln, überwinden. Alles in ihm ist Zuchtgedanke. Die Juden sind die Opponenten der Schaffenden, ihre Korrektoren, ihre bösen Gewissen.“ — Christian Morgenstern

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Alt 04.01.14, 11:56   #2
Reichsflugscheibe
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Post

Überwindung des Christentums – Teil 2

Zitat:
Die Person des Chrestos lebte nicht nur in der Vorstellung der Sklaven, sondern real 80 Jahre vor der angeblichen Geburt Jesus’ und war ein Essener, der aufgrund seiner Taten gesteinigt wurde. Wer sind aber die Essener? Die Essener bildeten eine innerhalb des jüdischen Volkes agierende Sekte, deren Gedankengut für die Pharisäer und die Mehrheit der Juden als volkszersetzend erachtet wurde. Deshalb jagte man die Anhänger dieser Sekte. Ein erbitterter Verfolger der Essener war der Pharisäer Saulus, der später nach Rom ging und die Botschaft vom Messias Jesus Christus verkündete. Wie kam es dazu? In Damaskus hatte er eine Erleuchtung: Die gewaltsamen Aufstände einzelner jüdischer Stämme, wie der Makkabäer, waren allesamt niedergeschlagen worden. Während er die Essener verfolgte, muss er sich mit ihren Gedanken beschäftigt haben und er erkannte, dass man mithilfe dieser lebensverneinenden Religion das römische Imperium in die Knie zwingen konnte. Nun verfolgte er eine neue Strategie: Das erste Beispiel für psychologische Kriegsführung- das Christentum.

Psychologische Kriegsführung? Lebensverneinende Religion?
Anm.d.V.:Für die folgenden Ausführungen wird der Einfachheit halber so getan, als hätte es einen Jesus gegeben.

Diesseitsverneinung. Jesus vertrat die Ansicht, dass noch zu seinen Lebzeiten das “Reich Gottes” bevorstehe, anders ausgedrückt: das Jüngste Gericht. Es ist als Weltuntergang aufzufassen und es gibt heute noch christliche Gemeinschaften, die auf das Jüngste Gericht warten und Naturkatastrophen als Zeichen für “Armageddon” deuten (Beispiel: Zeugen Jehovas). Jesus’ moralphilosophische Überlegungen und Vorstellung von Ethik (Interimsethik von Albert Schweitzer) beziehen sich lediglich auf die kurze Periode- von der Verkündung seiner Botschaft bis zum Jüngsten Gericht- und gehen nicht darüber hinaus. Jesus hatte also keinen Sinn für Dauer, für Beständigkeit. Vorsorgen, Kämpfen (Verteidigen?), Planen etc. waren für Jesus keine Begriffe, mit denen er wirklich etwas anfangen konnte und so legte er auch seine Ethik aus! Das Ziel des christlichen Menschen ist der jenseitige Gott. Das Diesseits dient lediglich zur Vorbereitung auf das Jenseits – im besten Fall auf den Himmel. Von dieser tiefen Überzeugung ausgehend kann man von einer totalen Weltabgewandtheit der Anhänger Jesus’ sprechen. Sieht man sich die Bibel etwas genauer an, bemerkt man, dass sie nur so von Wundern und unglaublichen Geschehnissen strotzt, die die Naturgesetze aushebeln. Aber was sagt Jesus zum Vorwurf der Weltabgewandtheit und Diesseitsverneinung? Jesus antwortet: “Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählet habe, darum hasset euch die Welt” (Johannes 15,19), und er fährt fort, “aber seid getrost ich habe die Welt überwunden” (Johannes 16,33). Über seine Jünger sagt er:“Denn sie sind nicht von der Welt, wie denn auch ich nicht von der Welt bin” (Johannes 17,14). Zur Verdeutlichung: “Mein Reich ist nicht von dieser Welt.”
Nietzsche würde darauf antworten:“Steckt nicht in diesem lähmenden Glauben an eine bereits abwelkende Menschheit das Missverständnis einer, vom Mittelalter her vererbten, christlich theologischen Vorstellung, der Gedanke an das nahe Weltende, an das bänglich erwartete Gericht?“

Die Verachtung des Lebens. Dem Christentum ist das Leben nicht nur schlichtweg egal, sondern sogar ein Gräuel. Das Leben hält Verführungen bereit, die den Menschen von seiner Vorbereitung aufs Jenseits, und das heißt im christlichen Kontext auch immer von Gott, abhalten können. Darum ist das Leben geradezu hinderlich, um in den Himmel zu kommen und das Seelenheil zu erlangen. Jesus sagt in diesem Zusammenhang ganz klar:“Wer nicht hasset sein eigen Leben [...] kann mein Jünger nicht sein” (Lukas 6,25). Oder:”Wer sein Leben lieb hat, der wird es verlieren, und wer sein Leben auf dieser Welt hasset, der wird es erhalten zum ewigen Leben” (Johannes 12,25). Und was erwartet uns im Leben? “Wehe euch, wenn ihr hier lachet, denn ihr werdet weinen und heulen” (Lukas 6,25).
Nietzsche bringt es dann schließlich auf den Punkt: “Wenn man das Schwergewicht des Lebens nicht ins Leben, sondern ins “Jenseits” verlegt - ins Nichts -, so hat man dem Leben überhaupt das Schwergewicht genommen. Die große Lüge von der Personal-Unsterblichkeit zerstört jede Vernunft, jede Natur im Instinkte, – Alles, was wohltätig, was lebenfördernd, was zukunftverbürgend in den Instinkten ist, erregt nunmehr Mißtrauen. So zu leben, daß es keinen Sinn mehr hat, zu leben, das wird jetzt zum “Sinn” des Lebens … Wozu Gemeinsinn, wozu Dankbarkeit noch für Herkunft und Vorfahren, wozu mitarbeiten, zutrauen, irgend ein Gesamtwohl fördern und im Auge haben?”
Die Verschlossenheit des Christentums gegenüber dem Leben hat zur Folge, dass die Christen kein Interesse haben, die Gesetze der Natur zu erfahren und sie einzuhalten. Ihre Naturgesetze nennen sie Gebote und sind von ihrem Gott. Das Leben ist nur in Ausrichtung auf das Jenseits zu führen, damit das eigene Seelenheil erreicht wird. Der Rest, und das beinhaltet immerhin den eigenen Körper, Gesundheit, Familie, Freunde, Volk, Heimatland, Natur etc., bedeutet dem Christen gar nichts!
Nietzsche wieder:“Christentum war von Anfang an, wesentlich und gründlich, Ekel und Überdruß des Lebens am Leben, welcher sich unter dem Glauben an ein »anderes« oder »besseres« Leben nur verkleidete, nur versteckte, nur aufputzte. Der Haß auf die »Welt«, der Fluch auf die Affekte, die Furcht vor der Schönheit und Sinnlichkeit, ein Jenseits, erfunden, um das Diesseits besser zu verleumden, im Grunde ein Verlangen ins Nichts, ans Ende, ins Ausruhen, hin zum »Sabbat der Sabbate«.”
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„In Nietzsche ist alles ein Schaffen, Bauen, Konstruieren, Befehlen, Bestimmen; der Zweck heiligt ihm alle Mittel, er lebt und stirbt für selbstgeschaffene, irdische, hiesige Ideale. Er will das Furchtbare der menschlichen Existenz durch den Willen adeln, überwinden. Alles in ihm ist Zuchtgedanke. Die Juden sind die Opponenten der Schaffenden, ihre Korrektoren, ihre bösen Gewissen.“ — Christian Morgenstern

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Alt 04.01.14, 11:57   #3
Reichsflugscheibe
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Überwindung des Christentums – Teil 3

Zitat:
Dem Leben, in all seiner Beständigkeit und in seinem fortdauernden, immer wiederkehrenden Charakter, steht der Christ also verächtlich gegenüber. Das Bestreben nach Erkenntnis, nach dem Begreifen und Erklären von Naturerscheinungen, weist er demnach nicht auf.

Kein Erkenntnisstreben. Kirchenvater Augustinus fasst in einem Satz die ganze christliche Abscheu gegenüber der Welt in einem Satz zusammen:”Gott und Seele begehre ich zu kennen, nichts sonst.“ Der Christ Origines führt weiter aus:“Kein Gelehrter, kein Kluger, kein Weiser, unterstehe sich, zu uns zu kommen. Klugheit, Wissenschaft, Gelehrsamkeit heißen bei uns Übel! aber wer einfältig, wer unwissend, wer ein Kind, wer ein Narr ist, der komme getrost zu uns!” Und auch Tertullian, ein christlicher Schriftsteller, schreibt:”Was hat das (antike) Athen mit unserem Jerusalem zu schaffen, was die Akademie mit der Kirche [...] Seit Jesus bedürfen wir des Forschens nicht mehr und auch nicht des Untersuchens, seitdem das Evangelium gepredigt worden ist. Wenn wir glauben, so wünschen wir über den Glauben hinaus weiter nicht mehr [...] Nichts außerhalb der Glaubensregel wissen, heißt alle Wissenschaft besitzen.”
Und Nietzsche erkennt die Intention dahinter:”Die Wissenschaft macht gottgleich, – es ist mit Priestern und Göttern (Anm.d.V.: Mit “Priestern und Göttern” meint Nietzsche Dogma) zu Ende, wenn der Mensch wissenschaftlich wird! - Moral: die Wissenschaft ist das Verbotene an sich, – sie allein ist verboten. Die Wissenschaft ist die erste Sünde, der Keim aller Sünde, die Erbsünde. Dies allein ist Moral. – “Du sollst nicht erkennen”: – der Rest folgt daraus. – Die Höllenangst Gottes verhinderte ihn nicht, klug zu sein. Wie wehrt man sich gegen die Wissenschaft? das wurde für lange sein Hauptproblem. Antwort: fort mit dem Menschen aus dem Paradiese! Das Glück, der Müßiggang bringt auf Gedanken, – alle Gedanken sind schlechte Gedanken … Der Mensch soll nicht denken.”
Diese Haltung ist zutiefst antievolutionär. In der Evolution des Menschen war es schon immer so, dass der Mensch nach Erkenntnis strebte. Jede Errungenschaft, jede Äußerung von Kultur ist Ausdruck dieser Bestrebung. Der Mensch hätte sich nicht entwickelt, vielleicht wäre er sogar im Laufe der Evolution ausgestorben. Erkenntnisstreben haben wir aber nicht nur beim Menschen, sondern auch z.B. bei Rabenvögeln. Rabenvögel sind sehr intelligente und interkommunikative Tiere. Sie eignen sich nicht nur Wissen an, sondern geben dieses Wissen an die Nachkommen weiter, die dieses Wissen wiederum anwenden. Christen befinden sich also auf einer niedrigeren, evolutiven Stufe als Rabenvögel, wohl bemerkt.

Naturfeindschaft. Augustinus leitet diesen Aspekt folgendermaßen ein:”Und die Menschen gehen hin und bewundern die Berggipfel, die gewaltigen Meeresfluten, die breit daherbrausenden Ströme, des Ozeans Umlauf, das Kreisen der Gestirne und vergessen sich darüber sich selbst.” Die Welt ist für den Christen nichts, das Leben ist für den Christen nichts, da ist es nur verständlich, dass die Natur auch ein Feind des zum Jenseits gerichteten Wüstenglaubens ist. Die Natur wurde zwar von Gott erschaffen, aber ist nicht göttlich beseelt. Bei unseren Vorfahren, den Germanen, galt die Natur als göttlich beseelt, es wurden Haine angebetet, Bäume (z.B. die Donareiche, die von Bonifazius gefällt wurde.), Bäche, Flüsse, Seen, Moore etc. So ist es auch verständlich, dass viele herausragende, deutsche Persönlichkeiten wie Goethe sich als Pantheisten sahen. In der Bibel gibt es die absurde Geschichte von Jesus und dem Feigenbaum, sie versinnbildlicht das Unverständnis gegenüber der Natur. Als Jesus zu einem Feigenbaum kam, erwartete er sich, Feigen vorzufinden, da es aber nicht Erntezeit war, gab es noch keine Feigen und Jesus wurde daraufhin wütend. Er verfluchte den Feigenbaum und der Feigenbaum verdorrte. Was für ein Bauer logisch ist, scheint Jesus nicht zu begreifen. Erst die Erniedrigung der Natur durch das Christentum als ein gottverlassener, furchteinflößender und feindlicher Ort ermöglichte erst den abscheulichen Umgang mit der Natur in unserer heutigen Zeit. Wer würde schon die Natur verschmutzen oder zerstören, wenn sie doch göttlich ist? Im Alten Testament findet man wiederum die Wurzel für diesen Gedanken:”Du sollst keinen Hain von Bäumen pflanzen bei dem Altar des Herrn, deines Gottes, den du dir machst.” Und Jahwe gebot seinem Volk:”Macht euch die Erde untertan!” Und die eiskalte Logik fortgesetzt:”Furcht und Schrecken vor euch sei über alle Tiere auf Erden und über alle Vögel unter dem Himmel, über alles, was auf dem Erdboden kriecht und über alle Fische im Meer; in eure Hände seien sie gegeben” (1. Mose 9,2).
Nietzsche wiederum:”Der Priester entwertet, entheiligt die Natur: um diesen Preis besteht er überhaupt.“

Die Erbsünde. Sie ist der perverseste Auswuchs der christlichen Lebensverachtung. Sie besagt nämlich, dass der Mensch durch seine Zeugung und Geburt eine Sünde auf sich geladen hätte. Die Fortpflanzung, als Garant für das Fortbestehen des Lebens selbst, wird zum Sündenpfuhl erklärt. Dabei ist dieses Dogma des Christentums recht schlau, bedenkt man, dass dadurch jeder von Anfang an eine Sünde “begangen” hat und auf die Erlösung Jahwes angewiesen ist. Das Christentum hat es sich zur Strategie gemacht (und nicht nur das Christentum), Menschen unter ihre Kontrolle zu bringen, indem sie ihnen Schuld einreden. Für die Juden ist die Verderbtheit der menschlichen Existenz verständlich. Aus ihren Geist stammt nämlich die Vorstellung des Menschen “böse von Jugend auf” (1. Mose 8,21). Aber nicht nur im Alten Testament wurde diese Auffassung vertreten, auch Jesus war der Ansicht, dass “was aus dem Menschen kommt, das macht ihn unrein [...]” (Markus 7,20). Der Mensch also von Anfang an böse und unrein. Jürgen Rieger bemerkt hier zurecht: “Die Pfaffen müssen die Häupter beugen, die Stolzen brechen: Denn nur wer gebeugten Hauptes ist, tritt durch eine Kirchentür.“
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Alt 04.01.14, 22:33   #4
eboshi
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Zitat:
Nietzsche bringt es dann schließlich auf den Punkt: “Wenn man das Schwergewicht des Lebens nicht ins Leben, sondern ins “Jenseits” verlegt - ins Nichts -, so hat man dem Leben überhaupt das Schwergewicht genommen. Die große Lüge von der Personal-Unsterblichkeit zerstört jede Vernunft, jede Natur im Instinkte, – Alles, was wohltätig, was lebenfördernd, was zukunftverbürgend in den Instinkten ist, erregt nunmehr Mißtrauen. So zu leben, daß es keinen Sinn mehr hat, zu leben, das wird jetzt zum “Sinn” des Lebens … Wozu Gemeinsinn, wozu Dankbarkeit noch für Herkunft und Vorfahren, wozu mitarbeiten, zutrauen, irgend ein Gesamtwohl fördern und im Auge haben?”
Die Verschlossenheit des Christentums gegenüber dem Leben hat zur Folge, dass die Christen kein Interesse haben, die Gesetze der Natur zu erfahren und sie einzuhalten. Ihre Naturgesetze nennen sie Gebote und sind von ihrem Gott. Das Leben ist nur in Ausrichtung auf das Jenseits zu führen, damit das eigene Seelenheil erreicht wird. Der Rest, und das beinhaltet immerhin den eigenen Körper, Gesundheit, Familie, Freunde, Volk, Heimatland, Natur etc., bedeutet dem Christen gar nichts!
Wie Nietzsche sowie der Autor stellen eigentlich vor Gedankenfluss eines verzweifelten Atheisten, der an Gott nicht glaubt oder aufgehört zu glauben und überall eine Leere sieht. Na, diese Stimmung ist mit sicherheit nicht psychischer Zustand eines Christen sondern Atheisten.
Ein Atheist möchte nicht nur einer Bibel glauben schenken, aber auch dem Koran nicht und niemanden der von ihm eine Pflicht abverlangt.
Da er an kein jenseits glaubt und keine Autoritäten anerkennt ausser seinem kleinen "gaunerischen" Verstand ist auch nicht gewillt Familie zu gründen, Kinder zu zeugen, Vaterland zu verteidigen...alles verbunden mit Aufopferung und Beschränkungen der Freiheit, womöglich Verlust der Gesundheit oder auch des Lebens.

Zitat:
Nietzsche wieder:“Christentum war von Anfang an, wesentlich und gründlich, Ekel und Überdruß des Lebens am Leben, welcher sich unter dem Glauben an ein »anderes« oder »besseres« Leben nur verkleidete, nur versteckte, nur aufputzte. Der Haß auf die »Welt«, der Fluch auf die Affekte, die Furcht vor der Schönheit und Sinnlichkeit, ein Jenseits, erfunden, um das Diesseits besser zu verleumden, im Grunde ein Verlangen ins Nichts, ans Ende, ins Ausruhen, hin zum »Sabbat der Sabbate«.”
Das kann nicht stimmen mit der christlichen Lebensfeindlichkeit (man kann es höchstens Enthaltsamkeit oder nötiger Distanz, Respekt vor dem Leben, Demut vor dem Schicksal oder Tod nennen) oder einfach ausharren in bürgerlichen geordneten Sitten um guter Mensch, Christ zu sein und später mit reinem Gewissen zu sterben.

Auch Buddhisten verlangen nach Ruhe und erlösung von einem menschlichen Leben das sie eindeutig als ewiges Leid bezeichnen, die Nirvana ist die endgültige Belohnung. Die übrige Zeit, das wirkliche Leben ist ein Zwischenstop.

Die Atheisten glauben nicht mal das. Letztendlich wissen sie nur dass sie auch krepieren werden - sicher ist nur der Tod, also versuchen das Leben dies und heute weitgehed zu geniessen oder träumen von humanismus als Ersatzreligion, was kein verlangen nach "Leben" ist sondern ein Verlangen nach Almosen, nach Sicherheit, Wohlstand und Wunschlos-Glücklich Träumerei zu sehen ist. Der Mensch würde austerben in solchen Zustand oder sich freiwillig erhängen sobald der Zustand eintreffen würde. Aus Frust und Langeweile wenn er keinem was wegnehemn könnte oder niemanden killen dürfte.
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«Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, dann glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche.
Das ist die Chance der Propheten – und sie kommen in Scharen.»
Gilbert Keith Chesterton
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Alt 05.01.14, 08:55   #5
Hubert
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Ort: Siam, preußisches Konsulat
Beiträge: 1.037
Hubert ist ein unbeschriebenes Blatt.
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Zitat:
Zitat von Reichsflugscheibe Beitrag anzeigen
Da ich es für wert erachte stelle ich das hier ein. Punkt.
1. Da ich vermute, daß der zitierte Beitrag nicht von Dir ist: Könntest Du eine Quelle dafür angeben?
2. Wenn das Christentum "schon immer" zu Tirol gehört hat, warum sollen die Tiroler (und warum (nur) die?) überwinden?
3. Ich habe den recht langen Text nur überflogen. Könntest Du seine Kernaussage mit eigenen Worten in ein paar kurzen Absätzen zusammenfassen?
4.
Zitat:
[...]Christus bezieht sich auf das griechische Christos (oder auch Chrestos), dessen Ursprung die Vorstellung unter den Sklaven im griechisch-vorderasiatischen Raum von einem Sklavenbefreier war.[...]
Quelle? Nach herrschender Lehre und etymologisch gesichert bedeutet Christos (Χριστός, latinisiert Christus) "der Gesalbte", siehe z.B. Chrisam.
5.
Zitat:
[...]Die Erbsünde. Sie ist der perverseste Auswuchs der christlichen Lebensverachtung. Sie besagt nämlich, dass der Mensch durch seine Zeugung und Geburt eine Sünde auf sich geladen hätte. Die Fortpflanzung, als Garant für das Fortbestehen des Lebens selbst, wird zum Sündenpfuhl erklärt. Dabei ist dieses Dogma des Christentums recht schlau, bedenkt man, dass dadurch jeder von Anfang an eine Sünde “begangen” hat und auf die Erlösung Jahwes angewiesen ist.[...]
Das ist ziemlich schlecht und halbwahr erklärt. Nach katholischer Lehre - beschränken wir uns auf diese, schließlich ist Tirol taditionell katholisch - ist die Erbsünde keine Tat, die begangen wurde, sondern ein Zustand, der auch nichts mit der Zeugung oder Geburt als Sünde zu tun hat, sondern sich aus der Zugehörigkeit zur Spezies Mensch (als von Adam abstammend) ergibt und durch die aktive Hinwendung zu Gott getilgt wird. Einzig richtig ist nach katholischer Lehre der letzte Satz im obigen Zitat.
Hubert ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.14, 09:19   #6
Lure
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Hallo RFS !

Aus Deinem 2. Teil der ellenlangen Abhandlung, die zu lesen eine Zumutung darstellt, da sich der Autor offensichtlich mehr mit Nietzsche denn mit Christentum beschäftigt hat:


Diesseitsverneinung. Jesus vertrat die Ansicht, dass noch zu seinen Lebzeiten das “Reich Gottes” bevorstehe, anders ausgedrückt: das Jüngste Gericht. Es ist als Weltuntergang aufzufassen und es gibt heute noch christliche Gemeinschaften, die auf das Jüngste Gericht warten und Naturkatastrophen als Zeichen für “Armageddon” deuten (Beispiel: Zeugen Jehovas). Jesus’ moralphilosophische Überlegungen und Vorstellung von Ethik (Interimsethik von Albert Schweitzer) beziehen sich lediglich auf die kurze Periode- von der Verkündung seiner Botschaft bis zum Jüngsten Gericht- und gehen nicht darüber hinaus. Jesus hatte also keinen Sinn für Dauer, für Beständigkeit. Vorsorgen, Kämpfen (Verteidigen?), Planen etc. waren für Jesus keine Begriffe, mit denen er wirklich etwas anfangen konnte und so legte er auch seine Ethik aus! Das Ziel des christlichen Menschen ist der jenseitige Gott. Das Diesseits dient lediglich zur Vorbereitung auf das Jenseits – im besten Fall auf den Himmel. Von dieser tiefen Überzeugung ausgehend kann man von einer totalen Weltabgewandtheit der Anhänger Jesus’ sprechen. Sieht man sich die Bibel etwas genauer an, bemerkt man, dass sie nur so von Wundern und unglaublichen Geschehnissen strotzt, die die Naturgesetze aushebeln. Aber was sagt Jesus zum Vorwurf der Weltabgewandtheit und Diesseitsverneinung? Jesus antwortet: “Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählet habe, darum hasset euch die Welt” (Johannes 15,19), und er fährt fort, “aber seid getrost ich habe die Welt überwunden” (Johannes 16,33). Über seine Jünger sagt er:“Denn sie sind nicht von der Welt, wie denn auch ich nicht von der Welt bin” (Johannes 17,14). Zur Verdeutlichung: “Mein Reich ist nicht von dieser Welt.”
Nietzsche würde darauf antworten:“Steckt nicht in diesem lähmenden Glauben an eine bereits abwelkende Menschheit das Missverständnis einer, vom Mittelalter her vererbten, christlich theologischen Vorstellung, der Gedanke an das nahe Weltende, an das bänglich erwartete Gericht?“


Wenn Du Dich mal mit der Offenbarung des Johannes beschäftigst, wirst Du feststellen, daß von den 14 notwendigen "Zeichen" zum Hereinbrechen des "Jüngsten Tages" bereits 13 eingetroffen sind.
Was der Weimaraner Nietzsche in seinem Wahn so alles gestammelt hat, geht mir auf gut deutsch gesagt, ziemlich weit am Toches vorbei.

In der Bibel hingegen findet man einige interessante Übereinstimmungen mit der Geschichte und Parallelen, die nicht zufällig sein können.
Man muß dieses Buch nur lesen lernen, weil viele Worte innerhalb der Jahrhunderte einen anderen semantischen Wert angenommen haben.

Unter Berücksichtigung dieser Tatsachen ist das Buch brandaktuell.

MfG,

Lure
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Germania , Vivat - Crescat - Floreat !

"Verbrecherische Antifa ab ins Bootcamp zur Umerziehung!" sagt Ausbilder Schmidt.
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Alt 05.01.14, 11:06   #7
tabasco
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Zitat von Reichsflugscheibe Beitrag anzeigen
Da ich es für wert erachte stelle ich das hier ein. Punkt.

[Quelle/n bitte nachreichen, sonst ist hier schnell zu.]

tabasco
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Alt 05.01.14, 15:23   #8
Querulator
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Querulator hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
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Zitat von Hubert Beitrag anzeigen
...

Quelle? Nach herrschender Lehre und etymologisch gesichert bedeutet Christos (Χριστός, latinisiert Christus) "der Gesalbte", siehe z.B. Chrisam.
...
... womit es eine Übersetzung von "Messias" ist.
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Alt 06.01.14, 13:15   #9
Reichsflugscheibe
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Zitat von tabasco Beitrag anzeigen
[Quelle/n bitte nachreichen, sonst ist hier schnell zu.]

tabasco
Mea culpa, mea maxima culpa!

http://logr.org/etschlichter/2013/12...entums-teil-6/
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„In Nietzsche ist alles ein Schaffen, Bauen, Konstruieren, Befehlen, Bestimmen; der Zweck heiligt ihm alle Mittel, er lebt und stirbt für selbstgeschaffene, irdische, hiesige Ideale. Er will das Furchtbare der menschlichen Existenz durch den Willen adeln, überwinden. Alles in ihm ist Zuchtgedanke. Die Juden sind die Opponenten der Schaffenden, ihre Korrektoren, ihre bösen Gewissen.“ — Christian Morgenstern

Auf Igno Hunter der muss sich um seinen Esel kümmern!
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Alt 06.01.14, 13:37   #10
Senfgnu
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Zitat von Lure Beitrag anzeigen
Wenn Du Dich mal mit der Offenbarung des Johannes beschäftigst, wirst Du feststellen, daß von den 14 notwendigen "Zeichen" zum Hereinbrechen des "Jüngsten Tages" bereits 13 eingetroffen sind.
Was der Weimaraner Nietzsche in seinem Wahn so alles gestammelt hat, geht mir auf gut deutsch gesagt, ziemlich weit am Toches vorbei.
Meine Bibelstudien sind zwar schon eine Weile vorbei, aber mein eindruck ist heute noch, dass die Offenbarung an sich nur dazu gut ist die Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen, um sie noch enger an die Religion zu binden.

Zitat:
In der Bibel hingegen findet man einige interessante Übereinstimmungen mit der Geschichte und Parallelen, die nicht zufällig sein können.
Man muß dieses Buch nur lesen lernen, weil viele Worte innerhalb der Jahrhunderte einen anderen semantischen Wert angenommen haben.

Unter Berücksichtigung dieser Tatsachen ist das Buch brandaktuell.

MfG,

Lure
Diese Übereinstimmungen leben heute auch sehr von der Interpretation der historischen Vorkommnisse.
__________________
Zitat:
Zitat von Disturbed Beitrag anzeigen
"Wer mir mit Hinweisen dienlich ist, die zur Bestimmung der Aufenthaltsorte vom Kanonenkugelreiter, sowie dem User Senfgnu aka Nasennachbar führen, erhält eine Belohnung von 500€. Vorher/Nachher Photos zusätzlich kostenlos. Eine IP-Adresse wäre ein Anfang."
Zitat:
Zitat von ABAS Beitrag anzeigen
Du bist vermutlich ein negroider Gi
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