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Alt 03.05.14, 10:37   #11
Nomen Nescio
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Empfehle zum Thema, wie der *Generalstab des Weltjudentums, B'nai B'rith* (Jacob Cohen) seine Soldaten kommandiert, folgendes Buch:


was steht da??? le printemps ..........(nicht zu lesen)?
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Alt 03.05.14, 20:00   #12
Cetric
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Zitat von Nomen Nescio Beitrag anzeigen
was steht da??? le printemps ..........(nicht zu lesen)?
Sieht mir nach 'Le Printemps du Satanisme' aus.
Daraus schöpft Brutus seine pädosatanischen Frühlingsgefühle, keine Frage. Sowas steht bestimmt auf dem Vatikan-Index, das ist Horror-Schmuddel-Schund.
__________________
Zusammenstellung 180 Russen-Lügen über Ukraine

Der Herrenmensch und das Schöne Geschlecht, Teil 1:
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Würde mir Ali, Mehmet oder Bimbo ein deutsches Rindvieh ausspannen, würde ich ihm einen ausgeben, vor lauter Dankbarkeit, den zweibeinigen Scheißhaufen endlich losgeworden zu sein.
Hier kann man zwar keines ausspannen, aber dafür ein Zugpferd wieder einspannen helfen:Abstimmung Wellenreiter
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Alt 03.05.14, 23:00   #13
Querulator
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Zitat von wsx Beitrag anzeigen
Wohlbekannt sind hier einige Jünger zugegen, deren Ansicht nach eine jüdische Weltverschwörung diese in die kralligen Hände nahm um sie dem Selbstzwecke nach auszuquetschen. ...

etc.
Cattrell hat dir schon Antworten geliefert. Da zu noch ein paar Kleinigkeiten:

Von den Philistern wurde der Name "Palästina" abgeleitet. Die älteste Form des Hebräischen stimmte samt Schrift mit dem Phönizischen überein. Die hübsche Quadratschrift wurde den Assyrern abgeguckt. Und Hebräisch war schon vor 2000 Jahren eine Sakralaprache. Die Hebräer hatten sich schon im Imperium Romanum verteilt an Orte, wo mehr Milch und Honig floss als in Palästina, wo sie nur mehr eine Minderheit darstellten. Allein in der jüdischen Kolonie in Alexandria sollen mehr von ihnen gelebt haben. Als die Römer den Tempel in Jerusalem zerstörten und die letzten größeren, geschlossenen Siedlungsgebiete der Hebräer in Judäa zerstörten, was als Auslöser der Diaspora bezeichnet wird, hatten die meisten Juden längst freiwillig Palästina verlassen und sich anderswo angesiedelt.

Die logischen Dilemmata scheinen sich dir zu stellen. Ich stecke diesbezüglich in keinem.

Schon vor 2000 Jahren waren die Juden ethnisch nicht einheitlich, und da das Christentum im "heiligen Land" entstanden war, sozusagen als globale Version des mosaischen Glaubens ("Geht hinaus in alle Welt und lehret alle Völker!"), nahmen die Missionare auch ihre Gene mit nach Europa, das zur Zentrale des Christentums wurde. Welcher Europäer weiß mit Sicherheit, dass er keine jüdischen Vorfahren hat? Was sich dann als jüdisch verstand, waren nur diejenigen, die zu ihrer Glaubensgemeinschaft standen, sich nicht in ihren neuen Heimatländern assimilierten und schließlich Christen wurden. Ein Teil von diesen wurde, als Nationalismus in Mode kam, zu jüdischen Nationalisten, die sich als Zionisten bezeichnteten.
__________________

Geändert von Querulator (03.05.14 um 23:11 Uhr)
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Alt 04.05.14, 01:57   #14
wsx
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Zitat von Querulator Beitrag anzeigen
Cattrell hat dir schon Antworten geliefert. Da zu noch ein paar Kleinigkeiten:
Ich mag den Nutzer, doch keine seiner Antworten schien mir auch nur einer Erwiderung würdig.

Zitat:
Von den Philistern wurde der Name "Palästina" abgeleitet. Die älteste Form des Hebräischen stimmte samt Schrift mit dem Phönizischen überein. Die hübsche Quadratschrift wurde den Assyrern abgeguckt.
Mag sein, ich glaub dir aufs Wort. Fakt ist, so wirst du es in jeder Einleitung zu den modernen ökomenischen Bibeln finden, dass sich Philister und Juden erst spät unterscheiden lassen; später, als nach der Bibel beide Völker schon Feinde sind.
Zitat:
Und Hebräisch war schon vor 2000 Jahren eine Sakralaprache. Die Hebräer hatten sich schon im Imperium Romanum verteilt an Orte, wo mehr Milch und Honig floss als in Palästina, wo sie nur mehr eine Minderheit darstellten.
Was kein Alleinstellungsmerkmal ist. Eine reine Sakralsprache war die Sprache, die die Juden sprachen nicht. Sie war auch noch Alltagssprache.
Das heutige Hebräisch ist in diesem Sinne eine Kunstsprache, deren Entstehung eine Wiederbelebung einer Sakralsprache war. Ähnlich dem modernen griechisch, das eine sehr ähnliche Entwicklung nahm.
Zitat:
Allein in der jüdischen Kolonie in Alexandria sollen mehr von ihnen gelebt haben. Als die Römer den Tempel in Jerusalem zerstörten und die letzten größeren, geschlossenen Siedlungsgebiete der Hebräer in Judäa zerstörten, was als Auslöser der Diaspora bezeichnet wird, hatten die meisten Juden längst freiwillig Palästina verlassen und sich anderswo angesiedelt.
Eine unmöglich nachweisbare Aussage. Selbst wenn sie wahr sein mag erklärt sie keine meiner Fragen.
Zitat:
Die logischen Dilemmata scheinen sich dir zu stellen. Ich stecke diesbezüglich in keinem.
Wirklich ? So lasse uns ein sokratisches Gespräch führen. Seiner Meinung nach führt nur dieses zu Wahrheiten.
Wir sind uns wohl einig, dass eine Verschwörung, egal welchen Sinn sie hat, die Verschwiegenheit ihrer Mitverschwörer bedingt, oder ?
Auch sind wir uns bestimmt einig, dass Verschwörer ein Ziel, einen Sinn ihrer Verschwörung erkennen, oder ?
Auch sind wir uns einig, dass den Juden von ihren Feinden stets Charaktereigenschaften wie Neid, Faulheit, Missgunst, Eigensinn etc. vorgeworfe wurde, oder ? Quellen dazu kann ich mehr als genug liefern, aus vielen Jahrhunderten.

So stellt sich mir die Frage: Wie kann sich ein Volk aus eigensinnigen, neidischen, faulen Lügnern gegen eine Welt verschwören ?
Wo ich doch in meinem Beitrag festgestellt habe, dass die Angehörigen dieses hypothetischen Volkes verschiedene Ahnen, Kulturen, Sprachen, Klassen und Religionen ihr Eigen nannten.
Zitat:
Schon vor 2000 Jahren waren die Juden ethnisch nicht einheitlich,
Kaum nachweisbar, wahrscheinlicher ist eine sehr viel größere ethnische Uniformität als z.B. im heutigen Deutschland.
Zitat:
und da das Christentum im "heiligen Land" entstanden war, sozusagen als globale Version des mosaischen Glaubens ("Geht hinaus in alle Welt und lehret alle Völker!"), nahmen die Missionare auch ihre Gene mit nach Europa,
Alsbald waren Angehörige des griechischen Großvolkes Träger des christlichen Glaubens. Die Tage einer jüdischen Sekte waren schnell gezählt, das Christentum verband sich schleunig mit griechischen Ideen.
Das Christentum löste sich schnell von den jüdischen Wurzeln.
Mag Jesus Jude gewesen sein, so war das Gros seiner Anhänger bald griechisch/latinischer Kultur.
Zitat:
das zur Zentrale des Christentums wurde.
Die Zentralisierung des Christentums ließ viele Jahrhunderte auf sich warten. Das Primat Roms war viele Jahre nach Christi Tod Realität geworden.
Zitat:
Welcher Europäer weiß mit Sicherheit, dass er keine jüdischen Vorfahren hat?
Ich, mit relativer Sicherheit. Doch finden sich Bereiche in meinem Gencode, die auf chinesisches Ahnentum hinweisen, was mich ehrlich gesagt mehr schockiert als eine jüdische Abstammung. Ich hätte lieber einen Juden in meiner Ahnenreihe als einen Hundefresser.
Zitat:
Was sich dann als jüdisch verstand, waren nur diejenigen, die zu ihrer Glaubensgemeinschaft standen, sich nicht in ihren neuen Heimatländern assimilierten und schließlich Christen wurden. Ein Teil von diesen wurde, als Nationalismus in Mode kam, zu jüdischen Nationalisten, die sich als Zionisten bezeichnteten.
Die Assimilierung war für einen Juden nicht leicht. Bedenke: Ein Jude lebte in einer jüdischen Subkultur. Zwar mögen die Christen seine Taufe gefeiert haben: Doch nahm ein Jude den wahren Glauben an, so verlor er all seine Freunde, Verwandten und Bekannten. Er verließ eine ganze Welt um in eine fremde Welt einzutauchen.
Bestimmt hat ein reicher Jude in so manchem Jahrhundert seinen Willy in die christliche Haushälterin gesteckt, bestimmt hat so manche jüdische Maid dem arischen Knecht hübsche Augen gemacht; das Abstammungsbewusstsein der Juden jedoch kann trotzdem nur Vorbild für unser scheidendes Volk sein.
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"Meister Eckehart und ouch ander meister sprechent: wer eine tugent suochen wil, der soll sî suochen in irm urspringe, daz ist in gote, unde dâ vindet man alle tugende in einer tugent."
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Alt 04.05.14, 04:26   #15
Nomen Nescio
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Die Assimilierung war für einen Juden nicht leicht. Bedenke: Ein Jude lebte in einer jüdischen Subkultur. Zwar mögen die Christen seine Taufe gefeiert haben: Doch nahm ein Jude den wahren Glauben an, so verlor er all seine Freunde, Verwandten und Bekannten. Er verließ eine ganze Welt um in eine fremde Welt einzutauchen.
in prinzip bin ich mit dir einverstanden. dennoch... wie war das mit kultivierten juden im 19. jhdt.

ich denke hierbei an felix mendelssohn-bartholdy. dessen vater seufzte einmal »zuerst war ich der sohn von moses mendelssohn. jetzt bin ich der vater von felix mendelssohn. nie aber bin ich mich selbst gewesen«.

vater abraham mendelssohn ließ seine kinder evangelisch taufen. so weit ich weiß hat es nie probleme gegeben. weder in seiner familie, noch bei der außenwelt. erst als die nazis kamen, wurde es jüdische musik.
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Alt 04.05.14, 04:28   #16
Nomen Nescio
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Empfehle zum Thema, wie der *Generalstab des Weltjudentums, B'nai B'rith* (Jacob Cohen) seine Soldaten kommandiert, folgendes Buch:


warum antwortest du nicht auf die fragen von wsx. er hat besonders dich gebeten eine antwort zu geben.
Zitat:
Es wäre nett könnte mir unser vorzeige Antisemit Brutus die 5 Fragen beantworten.
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Alt 04.05.14, 04:29   #17
Querulator
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Ich mag den Nutzer, doch keine seiner Antworten schien mir auch nur einer Erwiderung würdig.
Geht es dir wirklich um "würdig"?

Er hat bloß verabsäumt, einleitend auf deine Verallgemeinerung der angeblich "den Juden" nachgesagten Eigenschaften hinzuweisen. Ich las übrigens eine solche verallgemeinernde Beschreibung in "Meyers großer Hausatlas", Jg. 1938. Auf dieser verallgemeinerten Diffamierung baust du den Großteil deiner Argumentation auf. Wenn du etwa schreibst: "So stellt sich mir die Frage: Wie kann sich ein Volk aus eigensinnigen, neidischen, faulen Lügnern gegen eine Welt verschwören?" könnte man entgegenhalten, dass diese Eigenschaften nur nach außen gegen die Gojim gerichtet waren, während ein starker innerer Zusammenhalt bestand. Das schreibe ich nicht aus Überzeugung sondern um zu zeigen, dass dein Argument nicht sehr tragfähig ist.

Zitat:
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Mag sein, ich glaub dir aufs Wort. Fakt ist, so wirst du es in jeder Einleitung zu den modernen ökomenischen Bibeln finden, dass sich Philister und Juden erst spät unterscheiden lassen; später, als nach der Bibel beide Völker schon Feinde sind.
Weißt du, seit wann ich von modernen Bibeln nicht mehr viel halte? Das ist dchon kndestens 30 Jahre her, dass ich mir wegen abweichender Details in Schulausgaben von nur wenig verschiedenen Ausgabedaten eine ursprünglichere Bibel besorgen wollte, nämlich eine Vulgata. Ich suchte also eine spezielle Buchhandlung in der Nähe des Wiener Stephansdomes auf und trug mein Begehr vor, worauf der eifrige Verkäufer erfreut fragte: "Möchten Sie die neue Ausgabe von Alberto Colunga und Laurencio Turrado aus dem Jahre MCMLXXXII?

Ich weiß nicht, wie ich daraufhin dreinsah und was ich genau erwiderte. Aber bis dahin hatte ich angenommen, die Vulgata sei im Imperium Romanum geschrieben worden und bestimmt nicht von Autoren mit spanischen Namen. Ich kaufte mir das Buch, aber in dem Bewusstsein, dass mir der Inhalt von Originaltexten wohl verschlossen bleiben würde, denn wenn die Kirche mit ihrer Binde- und Lösegewalt etwas Neues bände würde sie wohl das Vorhergehende lösen.

Zitat:
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Was kein Alleinstellungsmerkmal ist. Eine reine Sakralsprache war die Sprache, die die Juden sprachen nicht. Sie war auch noch Alltagssprache.
Das heutige Hebräisch ist in diesem Sinne eine Kunstsprache, deren Entstehung eine Wiederbelebung einer Sakralsprache war. Ähnlich dem modernen griechisch, das eine sehr ähnliche Entwicklung nahm.

Eine unmöglich nachweisbare Aussage. Selbst wenn sie wahr sein mag erklärt sie keine meiner Fragen.
Ich weiß nicht mehr, wo ich das las, dass Hebräisch zur Zeit Christi keine Alltagssprache mehr war aber noch bis ca. 400 A. D. in Karthago, also einer Phönizischen Kolonie, die dort gebrauchte Sprache dem Hebräischen von allen rezenten Sprachen dem Hebräischen am ähnlichsten war. Mir ging es mit meiner Feststellung mehr darum, dass die Diaspora vermutlich keine Singularität darstellte sondern wie der Beginn der Neuzeit mit einem bestimmten Ereignis verknüpft wird, das nicht dem Auszug der meisten Juden aus dem heiligen Land entsprach sondern bestenfalls dem Auszug der meisten der wenigen noch dort Verbliebenen.

Mit Griechisch verlief es anders. Diese Sprache blieb konserviert, weil ihre Benutzung während ca. 400 Jahre osmanischer Herrschaft streng verboten war und deshalb im Untergrund tradiert wurde. Erst, als sich Griechenland wieder zu einer eigenständigen Nation aufgerafft hatte, nahm man eine Reform in Angriff, die nicht zuletzt eine Anpassung der Schriftsprache an die aktuelle Umgangssprache war. Das neue Hebräisch hingegen war praktisch eine Wiederbelebung das alten, das als Sakralsprache unverändert erhalten geblieben war. Als Aussprache wählte man die sephardische, weil man die schöner fand als die aschkenasische.

Wenn jemand von Arabisch, Aramäisch oder Hebräisch wenigstens grundlegende Kenntnisse hat, erscheinen ihm die beiden anderen auch nicht mehr ganz fremd. Wenn ich bedenke, dass sich deutsche Dialekte untereinander mitunter stärker unterscheiden als Italienisch, Katalanisch, Spanisch und Portugiesisch, ist das schon bemerkenswert. Beinahe spaßig empfand ich es, als ich im Internet auf eine Seite stieß, deren Text ich seltsamerweise verstand, obwohl mir die Sprache anfangs unbekannt erschien. Dann traf mich der Geistesblitz: Das war Galizisch (Galego), und es erwies sich mehr oder weniger als Portugiesisch mit spanischer Orthografie.

Zitat:
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Wirklich ? So lasse uns ein sokratisches Gespräch führen. Seiner Meinung nach führt nur dieses zu Wahrheiten.
Wir sind uns wohl einig, dass eine Verschwörung, egal welchen Sinn sie hat, die Verschwiegenheit ihrer Mitverschwörer bedingt, oder ?
Auch sind wir uns bestimmt einig, dass Verschwörer ein Ziel, einen Sinn ihrer Verschwörung erkennen, oder ?
Auch sind wir uns einig, dass den Juden von ihren Feinden stets Charaktereigenschaften wie Neid, Faulheit, Missgunst, Eigensinn etc. vorgeworfe wurde, oder ? Quellen dazu kann ich mehr als genug liefern, aus vielen Jahrhunderten.

So stellt sich mir die Frage: Wie kann sich ein Volk aus eigensinnigen, neidischen, faulen Lügnern gegen eine Welt verschwören ?
Wo ich doch in meinem Beitrag festgestellt habe, dass die Angehörigen dieses hypothetischen Volkes verschiedene Ahnen, Kulturen, Sprachen, Klassen und Religionen ihr Eigen nannten.
Darauf habe ich schon Bezug genommen. Das mit den verschiedenen Religionen passt insofern nicht ins Bild, als Konvertiten natürlich nicht mehr zum jüdischen Volk zählten. Und meine Erfahrungen mit Juden, sofern ich mir im Einzelnen ihrer Herkunft bewusst war, entsprechen nicht den aufgezählten Klischees und waren großteils erfreulich, was wegen der geringen Zahl und der zwangsläufigen Auswahl nicht signifikant ist. Ich habe noch keine Synagoge besucht und war noch nie in Israel, und Orthodoxe, die mir schon begegneten, habe ich nie angesprochen. Weniger erfreuliche Erfahrungen machte ich in Internetforen mit Menschen, die sich als Juden ausgaben, wobei ich nicht in jedem Fall von ihrer jüdischen Herkunft überzeugt bin.

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Kaum nachweisbar, wahrscheinlicher ist eine sehr viel größere ethnische Uniformität als z.B. im heutigen Deutschland.
Alsbald waren Angehörige des griechischen Großvolkes Träger des christlichen Glaubens. Die Tage einer jüdischen Sekte waren schnell gezählt, das Christentum verband sich schleunig mit griechischen Ideen.
Der Vergleich antiker Juden mit zeitgenössischen Deutschen erscheint mir sehr kapillotrakt. Wenn ich die Durchmischung von Ethnien hetzutage in Betracht ziehe, auch in Erdteilen, die seinerzeit den Europäern unbekannt waren, ist die Aussage trivial. Dennoch habe ich erfahren, dass etwa die Galather, an die der eifrige Paulus einen Brief schrieb ein in Kleinasien lebender gallischer Stamm gewesen sein soll.

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Das Christentum löste sich schnell von den jüdischen Wurzeln.
Mag Jesus Jude gewesen sein, so war das Gros seiner Anhänger bald griechisch/latinischer Kultur.
Nun ja, die ersten Christen waren nun einmal Juden, wenn auch manche wie der Apostel Johannes in Griechenland studiert haben mögen. Und im kleinen Judäa waren mit dem Christentum nicht viele Blumentöpfe zu gewinnen, besonders unter Juden, wo doch Christus die Pharisäer kritisiert und von diesen der römischen Justiz ausgeliefert worden war. Gläubige Juden durften Nichtjuden ja nicht einmal in ihren Häusern als Gäste willkommen heißen. Außerdem missionierten die Juden nicht und beanspruchten die Juden ihren Jahve für sich. Griechen und Römer sahen das anders. Ihre olympischen Götter waren eine intrigante Bande, die in diesen relativ fortgeschrittenen Kulturen nicht mehr sehr überzeugend wirkten.

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Die Zentralisierung des Christentums ließ viele Jahrhunderte auf sich warten. Das Primat Roms war viele Jahre nach Christi Tod Realität geworden.
Aus den oben genannten Gründen fasste das Christentum nun einmal in Europa stärker Fuß, wenn es auch bis zur Zentralisierung Jahrhunderte dauerte. Ein Jahrtausend später, als der Islam in Europa einzuziehen begann, wurde es auf nicht sehr christliche Art von da aus in die Neue Welt getragen.

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Ich, mit relativer Sicherheit. Doch finden sich Bereiche in meinem Gencode, die auf chinesisches Ahnentum hinweisen, was mich ehrlich gesagt mehr schockiert als eine jüdische Abstammung. Ich hätte lieber einen Juden in meiner Ahnenreihe als einen Hundefresser.
"Hundefresser" halte ich weder für eine wesentliche Charakterisierung der Chinesen noch für ein Alleinstellungsmerkmal. Wir Mitteleuropäer werden jetzt zum Teil als "Schweinefleichfresser" tituliert, von einer Kultur, in der das Schwein noch eine Stufe unter dem Hund steht.

Ich kenne meinen Gencode nicht, obwohl er mich interessierte. Ein reiner Mitteleuropäer bin ich sicher nicht, dazu kommen bestimmt zumindest noch südeuropäische Wurzeln.

Zitat:
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Die Assimilierung war für einen Juden nicht leicht. Bedenke: Ein Jude lebte in einer jüdischen Subkultur. Zwar mögen die Christen seine Taufe gefeiert haben: Doch nahm ein Jude den wahren Glauben an, so verlor er all seine Freunde, Verwandten und Bekannten. Er verließ eine ganze Welt um in eine fremde Welt einzutauchen.
Bestimmt hat ein reicher Jude in so manchem Jahrhundert seinen Willy in die christliche Haushälterin gesteckt, bestimmt hat so manche jüdische Maid dem arischen Knecht hübsche Augen gemacht; das Abstammungsbewusstsein der Juden jedoch kann trotzdem nur Vorbild für unser scheidendes Volk sein.
In 2000 Jahren spielt sich diesbezüglich einiges ab. Was Kuckuckskinder betrifft, so tat und tut sich da viel mehr, als sich brave Katholiken träumen lassen. Aber daneben wird es wohl auch Konvertiten gegeben haben, und an den Gestaden des Mittelmeeres dürfte die Bevölkerung von alters her sehr gemischt sein.
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Alt 04.05.14, 08:56   #18
Cattrell
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Ich mag den Nutzer, doch keine seiner Antworten schien mir auch nur einer Erwiderung würdig.
Das ist ja lustig. Auch der User Zaphod wird plötzlich ganz schweigsam, wenn man ihn mit antiphilosemitischen Fakten - wie hier in diesen Strang - konfrontiert.


Ich probiere es dennoch noch einmal:

Zitat:
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Frage 2: Welches gemeinsame Ziel hat eine Gruppe von Menschen, die verschiedene Sprachen spricht, verschiedene Kulturen angenommen hat, die gemeinsame Heimat vor vielen hundert Jahren verlor ?
Du solltest lieber erst mal über die Frage nachdenken, warum sich Menschen, die verschiedene Sprachen sprechen und verschiedenen Kulturen angehören als ein Volk betrachten!
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Alt 04.05.14, 10:31   #19
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Ich probiere es dennoch noch einmal:


Du solltest lieber erst mal über die Frage nachdenken, warum sich Menschen, die verschiedene Sprachen sprechen und verschiedenen Kulturen angehören als ein Volk betrachten!
Das hat, zumindest vor dem Holocaust die Mehrheit der westlichen Juden nicht getan. Hättest du einen Fritz Haber z.B. gefragt welchem Volk er angehört, so wäre seine Antwort bestimmt nicht gewesen: Dem Volke Israel.
Viele Juden im deutschen Kaiserreich waren begeisterte Deutsche.
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Alt 04.05.14, 11:06   #20
Cattrell
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Das hat, zumindest vor dem Holocaust die Mehrheit der westlichen Juden nicht getan.
Du meinst also, das Auserwählte Volk, das sich 2000 Jahre lang fast aussschließlich untereinander fortgepflanzt hat (siehe den genetischen Beweis hier), stand Anfang des 20. Jahrhunderts kurz vor seinem Untergang und wurde durch den Holocaust "gerettet"?

Zitat:
Hättest du einen Fritz Haber z.B. gefragt welchem Volk er angehört, so wäre seine Antwort bestimmt nicht gewesen: Dem Volke Israel.
Viele Juden im deutschen Kaiserreich waren begeisterte Deutsche.
Auch Henryk Broder ist begeisterter Deutscher. Die Frage ist halt, wie man deutsch definiert.

"Ich würde gerne das weisse Europa aufgeben, aber ich würde ungern das demokratische Europa aufgeben."
http://www.hagalil.com/archiv/2006/07/europa.htm

Unser Forumshalbjude hat auch seine eigene Definition von deutsch. Für ihn ist Deutscher, wer einen deutschen Pass hat, selbst wenn er regelmäßig "Scheiß-Deutsche" jagt. Siehe hier.
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