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Alt 11.01.17, 12:30   #1
Dyrnwyn
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In diesem Strang werde ich in unregelmäßigen Abständen eigene Kommentare zu Ereignissen oder Meinungsäußerungen der Gegenwart verfassen.
Ich fühle öfters das Bedürnis, einen Kommentar zu schreiben, ohne deswegen gleich einen neuen Strang zu eröffnen und ohne notwendigerweise eine Reaktion zu erwarten.
Natürlich ist jeder eingeladen, zu reagieren, zu widersprechen oder eine Diskussion zu beginnen. Ebensogut kann der Beitrag aber auch kommentarlos gelesen oder gar nicht gelesen werden und in den Archiven der Arena verschwinden.
Auch kann jeder andere eine eigene Kolumne über ein Thema schreiben, über das er etwas sagen möchte.
Das besondere soll nur sein, daß nicht unbedingt eine Antwort durch einen anderen Teilnehmer erwartet wird.
Außerdem sollten folgende Kriterien erfüllt sein:
- es soll ein eigener Gedanke drin stecken, am besten über gesellschaftliche Fragen, aber auch andere Themen sind möglich.
- es sollten mehr als zwei Sätze sein.
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Volker Kauder:
"Wenn ich höre, dass da ein Spruch wie „Sachsen bleibt deutsch“ gebraucht wird, dann muss ich sagen: Das geht nicht."

N24 Reporterin auf LEGIDA-Demo:
„Hinter mir da laufen die Legida-Anhänger, es sind Tausende, die da heute Abend marschieren, die rufen nicht nur das Wort, das nicht mehr gerufen werden sollte, nämlich Lügenpresse und andere sehr laute und aggressive Parolen, sondern sie schwenken auch Deutschlandfahnen!
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Alt 11.01.17, 12:33   #2
Dyrnwyn
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Hier der erste Beitrag, ein Duplikat aus einem anderen Strang, aber eigentlich für diesen Strang bestimmt:

Klartext von Martin Sellner über den letzten Tatort, der anscheinend nicht nur eines der übelsten, sondern vor allem auch eines der dümmsten Propagandastücke im Staatsfernsehen der letzten Jahre war:


Hunderte von treuen GEZ-Glotzer sind exakt der gleichen Meinung:
http://www.daserste.de/unterhaltung/...-zeit-104.html

Sogar die Systemzeitungen hauen diesmal in die gleiche Kerbe.
Ich selber kann da gar nicht mitreden, da ich GEZ schon seit vielen Jahren nicht mehr gucke, und den Tatort sogar schon zu Zeiten nicht geguckt habe, vor ich mir über die Propagandafunktion solcher "Formate" im GEZ-Fernsehen noch gar nicht im klaren war.
Einfach weil er mir als Krimi schon immer zu langweilig war (anderes Thema).

Diesmal aber scheinen die Volkserzieher tatsächlich nochmal einen drauf gesetzt zu haben, und der Bumerang schlägt jetzt voll zurück, und zwar bei allen Konsumenten, nicht bei nur den kritischen.

Da fragt Sellner natürlich zu recht: Warum arbeiten die Staatsmedien eigentlich so trotzig und unbelehrbar weiter an ihrem eigenen Untergang? Theoretisch hätten sie doch auch spätestens seit 2016 eine langsame Wende einleiten können, z.b. Inhalte der Islamkritiker unbemerkt übernehmen? Die Politiker der Altparteien machen es doch gerade vor, wie das geht!

Und ich meine überhaupt nicht: um der Wahrheit willen, nein: im reinen Eigeninteresse, nämlich aus purem Überlebenswillen!
Aber sie tun es nicht, nicht einmal jetzt, nicht einmal nach allem was passiert ist. Das ist der Punkt, der an der ganzen Sache überhaupt nur noch interessant ist:
Woher diese drastische Verblendung, selbst wenn es um die eigene Existenz geht? Das erinnert an jemanden, der Lichter des entgegenkommenden Zuges im Tunnel immer noch für den Ausgang erklärt, selbst wenn er die Geräusche der Lokomotive schon nicht mehr überhören kann.

Ich denke, man muß dazu folgendes beachten: die Linke hat ihre Positionen ja seit über 30 Jahren überhaupt nicht verändert! Den Traum vom Multikultiparadies, den gibt es nämlich schon seit den 80er Jahren. Die Älteren wissen das genau.
Er wurde eben nur nie zuvor an der Realität geprüft und konnte deswegen die ganze Zeit über ziemlich unverändert vertreten und propagiert werden. Jetzt, wo er real gescheitert ist, ist es verständlicherweise für die Betroffenen unendlich schwer, ihn einfach fallenzulassen. Eine falsche Entscheidung läßt sich zurücknehmen und korrigieren. Aber ein falsches Weltbild, mit dem man seit Jahzehnten aufgewachsen und groß geworden ist: das verlangt schon fast übermenschliche Kräfte. Denn es bedeutet das Eingeständnis, einer Lebenslüge aufgesessen zu sein.
Keine Entschuldigung, aber eine Erklärung. Das dürfte nämlich genau der Grund sein, warum die "Medienschaffenden" hierzulande gegen alle Vernunft in großen Teilen einfach so weiter machen wie bisher, offensichtlich ohne überhaupt zu realisieren, daß sie sich damit ihr eigenes Grab schaufeln.
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Alt 13.01.17, 09:40   #3
Dyrnwyn
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Protest gegen die AfD beschränkt sich ja bundesweit praktisch nur auf Niederbrüllen oder Verteufeln.
Wird das Niederbrüllen und Verteufeln dann kritisiert, rechtfertigt man sich mit Unterstellungen, die aber regelmäßig nie durch irgendwelche Fakten unterfüttert werden. Jüngstes Beispiel: An der Uni Magedburg wurde eine AfD-Veranstaltung von linksextremen Studenten nierdergebrüllt und unmöglich gemacht. Der peinliche Auftritt der "dummen Kinder von Landau" bei Frauke Petry dürfte mittlerweile in Studentenkreisen die Runde gemacht haben. So möchte niemand vorgeführt werden, also bleibt gar nichts anderes als das Gebrüll. Die Herren Professoren unterstützen das Vorgehen noch. Die Sprache der Mächtigen ist nach wie vor links, und bei Professoren wie Lehrern kommt der Verstand deswegen notwendigerweise erst nach dem Amt.
Dazu ein Leserbrief:
Zitat:
@Studenten - - - Ihr habt euch mit der Aktion keinen Gefallen getan. Hätte ihr mal lieber, anstatt das zu einer gewalttätigen unangebrachten „Gegendemonstration“ ausarten zu lassen, die AfD mit Argumenten widerlegt. Ihr wart 200 bis 300 Studenten und habt als Argumente nur „Trillerpfeifen“? Ihr hätte mal lieber einen Kurs in Politikwissenschaften buchen sollen. Sofern der Politikwissenschaftler neutral gewesen wäre, hätte er euch von der Aktion in der Art und Weise jedenfalls bestimmt abgeraten. Der hätte euch nämlich gesagt, dass nicht ihr so am Ende gewinnt, sondern die AfD. Die AfD kann sich jetzt nach der Gewalt *zurecht* als Opfer präsentieren. Sie bekommt ihre Schlagzeilen von euch auf dem Silbertablett geliefert. Eure Aktion ist ein Puzzleteil für mehr Wählerstimmen für die AfD und eine Dummheit. Ich meine wer will sich denn mit Menschen die Gewalt ausüben solidarisieren? Und dabei spielt es am Ende weniger eine Rolle, ob es eine kleine extreme oder radikale Minderheit war.
http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/mag...eburg-100.html

Wie wahr einerseits und gleichzeitig wie unsinnig! Denn wie soll jemand, der gar keine Sachargumente hat, denn anders reagieren als durch Gewalt und Gebrüll? Am unreifen Verhalten der Studenten zeigt sich spiegelbildlich das ganze Dilemma der deutschen Linken.
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Geändert von Dyrnwyn (13.01.17 um 09:45 Uhr)
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Alt 13.01.17, 09:52   #4
Sathington Willoughby
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Wer keine Argumente hat, kann keine entgegensezten.

Martin Schulz hat gesagt:"auf einen groben Klotz (AfD) gehören grobe Argumente, mit filigranen Argumenten kommt man nicht weiter". Doch man hat ja weder filigrane noch grobe Argumente, sondern nur dumpfe Gewalt, Hass und Verachtung.
Dies wird täglich immer weiter offenbar und wird hoffentlich bis zur Wahl 2017 weite Teile des deutschen Volkes erreichen.
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Alt 19.01.17, 17:48   #5
Dyrnwyn
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Wie schafft es Höcke eigentlich immer wieder, die ganze Republik durch eine einzige Rede derart in Aufruhr zu versetzen?
Wieso springen alle Eliten im Dreieck, sobald dieser Politiker seinen Mund aufmacht?
Wie lächerlich die inhaltlichen Vorwürfe hinsichtlich der beanstandeten Passagen eigentlich sind, zeigt ein einziger Vergleich mit einem Augstein senior (der hatte noch ein bisschen mehr Grips)- Artikel im SPIEGEL von 1998:

Zitat:
Nun soll in der Mitte der wiedergewonnenen Hauptstadt Berlin ein Mahnmal an unsere fortwährende Schande erinnern. Anderen Nationen wäre ein solcher Umgang mit ihrer Vergangenheit fremd. Man ahnt, daß dieses Schandmal gegen die Hauptstadt und das in Berlin sich neu formierende Deutschland gerichtet ist. Man wird es aber nicht wagen, so sehr die Muskeln auch schwellen, mit Rücksicht auf die New Yorker Presse und die Haifische im Anwaltsgewand, die Mitte Berlins freizuhalten von solch einer Monstrosität.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7085973.html

Dagegen nehmen sich Höckes Äußerungen geradezu harmlos aus:
Zitat:
Wir Deutschen – und ich rede jetzt nicht von euch Patrioten, die sich hier heute versammelt haben – wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.
Man erkennt sofort den Vorwand-Charakter dieser inkriminierten Passage, die bei jedem linken Politiker nicht einmal eine Randnotiz wert gewesen wäre.
Was ist es also? Nur Wahlkampf, nur Hetze wegen Wahlkampf, nur der Versuch einer Skandalisierung, um die Leute vom Wählen dieser Partei abzuhalten?
Ich denke: Nein, da steckt noch deutlich mehr dahinter.
Um das zu verstehen, muß man Höckes ganze Rede lesen:
http://www.tagesspiegel.de/politik/h...9273518-3.html

Sie ist tatsächlich revolutionär. Der Wunsch, die Aufforderung an alle Deutschen, endlich ihren korrupten Machteliten den Garaus zu machen, spricht aus jeder Formulierung, aus jedem Nebensatz.
Hier ist einer, der will Euch ans Leder, Ihr da oben, der will nicht, wie all die anderen, nur selber einen Platz an den Fleischtöpfen. Nein, der will tatsächlich eine neue, ehrlichere, freiere Republik. Und er verspricht nichts, er fordert. Und zwar nichts Geringeres, als von jedem Deutschen, besonders von den Jungen, den Willen und die Kraft zur grundsätzlichen Erneuerung. Der gibt sich nicht mit Halbheiten, Versprechungen oder Kompromissen zufrieden.
Und wenn das passiert, wenn Höckes Bewußtsein, die staatspolitische Verantwortung, die daraus spricht, wenn das sich in der deutschen Gesellschaft durchsetzen sollte: dann gute Nacht, Ihr feigen Gestalten, Ihr Karrieristen ohne Rückrat und Abkassierer auf unsere Kosten!

Mit Höcke kommt ein neuer Geist in die politische Debatte, ein Geist, dem es ums Ganze geht, nicht mehr ums Individuelle, ein Geist, für den Deutschland etwas anderes ist als die Summe der Menschen, die zufällig hier leben. Der Geist von 1848 oder 1871. Und der wird im Endeffekt keinen Stein auf dem anderen lassen und daher kann es nicht überraschen, daß Höckes Denken alle Profiteure des status quo bis ins Mark erschreckt.
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Alt 20.01.17, 06:38   #6
irminsul
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Zitat:
Zitat von Dyrnwyn Beitrag anzeigen
[B][I][SIZE="3"]
Mit Höcke kommt ein neuer Geist in die politische Debatte, ein Geist, dem es ums Ganze geht, nicht mehr ums Individuelle, ein Geist, für den Deutschland etwas anderes ist als die Summe der Menschen, die zufällig hier leben. Der Geist von 1848 oder 1871. Und der wird im Endeffekt keinen Stein auf dem anderen lassen und daher kann es nicht überraschen, daß Höckes Denken alle Profiteure des status quo bis ins Mark erschreckt.
Hoecke für die Quadratur des Kreises, die Verschmelzung der bürgerlichen Revolution von 1848 mit der Niederschlagung in der Reichsgründung von 1871, ein schon in der Vorstellung perverses Zwitterwesen aus dunklen Alkoholträumen.

Hoecke ist ein ganz gewöhnlicher Faschist, basta. Um das zu überprüfen ,braucht man nur seine Äußerungen hören oder nachlesen. Es ist schon peinlich, wie sehrt er in seinen öffentlichen Auftreten Goebbels ähnelt, das ist ja selbst "Heil Petry" zu viel.
irminsul ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.17, 07:48   #7
Sathington Willoughby
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Zitat:
Zitat von irminsul Beitrag anzeigen
Hoecke für die Quadratur des Kreises, die Verschmelzung der bürgerlichen Revolution von 1848 mit der Niederschlagung in der Reichsgründung von 1871, ein schon in der Vorstellung perverses Zwitterwesen aus dunklen Alkoholträumen.
Ein perverses zwitterwesen aus dunklen Alkoholträumen.
Solche Aussagen und die Bilderchen, die du manchmal einstellst, geben mir die Gewissheit, dass ich dich nie im Leben weder persönlich kennenlernen möchte noch wissen möchte, was du so alles in deiner Freizeit machst.

Zitat:
Hoecke ist ein ganz gewöhnlicher Faschist, basta. Um das zu überprüfen ,braucht man nur seine Äußerungen hören oder nachlesen. Es ist schon peinlich, wie sehrt er in seinen öffentlichen Auftreten Goebbels ähnelt, das ist ja selbst "Heil Petry" zu viel.
Es gibt also eine Parallele, weil ein Journalist von beiden Fotos nebeneinander eingestellt hatte und beide weiß, schlank und etwa im selben Alter sind.
Und ein "Petri (y) Heil" ist immer wieder lustig.
Was gibt es denn an Handfestem, was deine infame und die Opfer des WKII beleidigende Aussage stützt, Höcke sei ein Faschist?

Ach, das hast du ja in einem anderen Strang gebracht:

ich meine aber, außer dem.
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Alt 21.01.17, 16:00   #8
Dyrnwyn
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AFD-Anhänger sind derzeit wieder einmal gespalten:

Hat Höcke nun der Partei geschadet oder nicht? Die sozialen Medien teilen sich mal wieder in die bekannten 2 Lager:

- die einen sind der Meinung, Höcke habe recht und es war auch richtig von ihm, das in dieser Form zu äußern.

- die anderen dagegen denken, Höcke habe durchaus zwar recht, hätte diese Themen aber gar nicht anschneiden dürfen, da sog. "gemäßigte" AfD-Wähler jetzt abgeschreckt würden.

Nebenbei bemerkt gibt es praktisch niemanden, soweit ich sehe, der im AfD-Lager etwa der Meinung ist, Höcke habe sachlich falsche Aussagen in seiner Rede gemacht. Das würde die Dinge einfacher machen, weil man dann darüber eine Sachdiskussion führen könnte, aber, wie gesagt: das ist nicht der Fall.

Ein kluger Beobachter, dessen Kommentare man sich nicht entgehen lassen sollte, ist Nicolaus Fest:


Fest's These: durch Höckes Rede wurden im Osten 30 AfD Wähler hinzugewonnen aber im Westen 30.000 verloren.
Einige andere aber wiederum sehen das ganz anders. Was hier richtig ist, wissen wir nicht und werden wir nie erfahren. Es werden da keine Erhebungen gemacht, jeder kann und wird da immer nur seinen persönlichen Eindruck wiedergeben.

Ich persönlich gehöre eindeutig zum ersten Lager: Höckes Rede war richtig und notwendig. Ich maße mir nicht an, beurteilen zu können, ob sie nun tatsächlich die AfD Stimmen gekostet hat oder nicht.
Aber darum geht es auch nicht in erster Linie, denn, wie Fest richtig sagt: die AfD kann sich ohnehin über mangelnden Zulauf nicht beklagen. Mir geht es da um etwas anderes: solche Reden brechen Tabus. Sie verändern das gesellschaftliche Klima. Sie sollten immer und überall in der Form wiederholt und gehalten werden.
Und wenn der brav-bürgerliche Meuthen-Anhänger in Stuttgart auch erst einmal abgeschreckt werden sollte und solche Äußerungen "unerhört" findet: das zeigt nur, wie sehr die Meinungsfreiheit schon auf den Hund gekommen ist und durch welche Mühlen der politischen Korrektheit die Deutschen immer noch gedreht werden.
In anderen Ländern sind solche Äußerungen selbstverständlich, sie sind sogar auch in Deutschland erlaubt, wenn ein Linker sie von sich gibt (s.o.), skandaliert werden sie nur, wenn es ein Konservativer ist, der diese Wahrheiten ausspricht.
Höcke reißt Mauern ein, bricht Denk-und Sprechverbote und auch der korrekte Stuttgarter AfD-Wähler wird sich daran gewöhnen, je selbstverständlicher solche Aussagen werden und je häufiger er mit ihnen konfrontiert werden.
So funktioniert das nämlich: Menschen werden durch das gesellschaftliche Klima manipuliert, immer und überall. Tabus nehmen sie lange Zeit nicht als solche wahr, erst dann, wenn sie ganz offensichtlich werden und der Leidensdruck ein erträgliches Maß übersteigt. Umgekehrt übernehmen sie Werte, die eigentlich gar nicht die ihren sind, die nicht ihren Interessen entsprechen, wenn sie ihnen nur dauerhaft genug in den Medien oder in ihrer Umwelt präsentiert werden. Die deutsche Linke und ihre grünen Ableger haben jahrzehntelange Erfahrung in dieser Manipulation der Gesellschaft.
Diese Tabus zu brechen ist die große Aufgabe der heutigen Zeit und genau dieser Prozess ist bereits in vollem Gange.
Der Anfang ist hier immer am schwersten und man braucht ein sprichwörtlich dickes Fell, um sich den Anfeindungen auszusetzen. Aber er ist bereits gemacht und Höcke gehört den Kalibern, die das schaffen und die das durchziehen. Davon gibt es wenig genug und das ganze deutsche Volk sollte im Sinne seiner eigenen Freiheit und seiner Bürgerrechte einem Höcke dafür dankbar sein.
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Alt 21.01.17, 16:11   #9
Der Gast
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Hat Höcke nun der Partei geschadet oder nicht? Die sozialen Medien teilen sich mal wieder in die bekannten 2 Lager:

- die einen sind der Meinung, Höcke habe recht und es war auch richtig von ihm, das in dieser Form zu äußern.

- die anderen dagegen denken, Höcke habe durchaus zwar recht, hätte diese Themen aber gar nicht anschneiden dürfen, da sog. "gemäßigte" AfD-Wähler jetzt abgeschreckt würden.

Nebenbei bemerkt gibt es praktisch niemanden, soweit ich sehe, der im AfD-Lager etwa der Meinung ist, Höcke habe sachlich falsche Aussagen in seiner Rede gemacht. Das würde die Dinge einfacher machen, weil man dann darüber eine Sachdiskussion führen könnte, aber, wie gesagt: das ist nicht der Fall.

Ein kluger Beobachter, dessen Kommentare man sich nicht entgehen lassen sollte, ist Nicolaus Fest:


Fest's These: durch Höckes Rede wurden im Osten 30 AfD Wähler hinzugewonnen aber im Westen 30.000 verloren.
Einige andere aber wiederum sehen das ganz anders. Was hier richtig ist, wissen wir nicht und werden wir nie erfahren. Es werden da keine Erhebungen gemacht, jeder kann und wird da immer nur seinen persönlichen Eindruck wiedergeben.

Ich persönlich gehöre eindeutig zum ersten Lager: Höckes Rede war richtig und notwendig. Ich maße mir nicht an, beurteilen zu können, ob sie nun tatsächlich die AfD Stimmen gekostet hat oder nicht.
Aber darum geht es auch nicht in erster Linie, denn, wie Fest richtig sagt: die AfD kann sich ohnehin über mangelnden Zulauf nicht beklagen. Mir geht es da um etwas anderes: solche Reden brechen Tabus. Sie verändern das gesellschaftliche Klima. Sie sollten immer und überall in der Form wiederholt und gehalten werden.
Und wenn der brav-bürgerliche Meuthen-Anhänger in Stuttgart auch erst einmal abgeschreckt werden sollte und solche Äußerungen "unerhört" findet: das zeigt nur, wie sehr die Meinungsfreiheit schon auf den Hund gekommen ist und durch welche Mühlen der politischen Korrektheit die Deutschen immer noch gedreht werden.
In anderen Ländern sind solche Äußerungen selbstverständlich, sie sind sogar auch in Deutschland erlaubt, wenn ein Linker sie von sich gibt (s.o.), skandaliert werden sie nur, wenn es ein Konservativer ist, der diese Wahrheiten ausspricht.
Höcke reißt Mauern ein, bricht Denk-und Sprechverbote und auch der korrekte Stuttgarter AfD-Wähler wird sich daran gewöhnen, je selbstverständlicher solche Aussagen werden und je häufiger er mit ihnen konfrontiert werden.
So funktioniert das nämlich: Menschen werden durch das gesellschaftliche Klima manipuliert, immer und überall. Tabus nehmen sie lange Zeit nicht als solche wahr, erst dann, wenn sie ganz offensichtlich werden und der Leidensdruck ein erträgliches Maß übersteigt. Umgekehrt übernehmen sie Werte, die eigentlich gar nicht die ihren sind, die nicht ihren Interessen entsprechen, wenn sie ihnen nur dauerhaft genug in den Medien oder in ihrer Umwelt präsentiert werden. Die deutsche Linke und ihre grünen Ableger haben jahrzehntelange Erfahrung in dieser Manipulation der Gesellschaft.
Diese Tabus zu brechen ist die große Aufgabe der heutigen Zeit und genau dieser Prozess ist bereits in vollem Gange.
Der Anfang ist hier immer am schwersten und man braucht ein sprichwörtlich dickes Fell, um sich den Anfeindungen auszusetzen. Aber er ist bereits gemacht und Höcke gehört den Kalibern, die das schaffen und die das durchziehen. Davon gibt es wenig genug und das ganze deutsche Volk sollte im Sinne seiner eigenen Freiheit und seiner Bürgerrechte einem Höcke dafür dankbar sein.
Höcke hat richtig getan. Ein ehrlicher Faschist ist mir lieber, als 100.000 Heuchler.
Btw, Nicolaus als Vorname? Voll krass mutig, Alter!
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Alt 21.01.17, 18:26   #10
Dyrnwyn
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Zitat von Der Gast Beitrag anzeigen
Höcke hat richtig getan. Ein ehrlicher Faschist ist mir lieber, als 100.000 Heuchler.
Btw, Nicolaus als Vorname? Voll krass mutig, Alter!
Du hast insofern recht, als daß Höcke tatsächlich ehrlich ist.
Petry hat auf dem ENF-Kongress heute schon das richtige Politiker Mainstreamsprech gezeigt.
Die Gefahr für die AfD ist jetzt: Leute wie Petry oder Pretzell werden sehr bald zu mainstream Politikern mutieren. Die Erfahrung hat das immer wieder gezeigt. Unter der Führung solcher Leute wird die AfD dann letztlich eine FDP 2.0.
Die Enttäuschten werden sich dann wieder abwenden und wieder eine neue "AfD" gründen und das Spiel geht wieder von vorne los. Die Themen und die Sprache wird dann nach wie vor von den Gralshütern der PC vorgegeben werden.
Schluß damit wird dann erst sein, wenn Deutschland endgültig am Ende ist und ein weiter so einfach nicht mehr möglich sein wird (was andererseits aber auch nicht mehr lange dauert).
Ich will aber die Veränderung jetzt.
Dafür ist es notwendig, daß ein Höcke die Führung der Partei übernimmt.
Höcke wünsche ich mir an der Spitze der Partei und an der Spitze im deutschen Bundestag. Andere fähige Leute wären: Poggenburg, Renner, Pazderski aus Berlin und einige andere. Aber das wird sich in den nächsten Jahren herauskristallisieren.
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