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Alt 06.06.17, 16:50   #1
Kleinlok
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Question (K)ein Abschied von der Spessarttampe

Wenn es nach den offiziellen Planungen der Deutschen Bahn AG geht wird in knapp 2 Wochen der letzte Zug über einen im Spessart gelegenen Streckenabschnitt der Bahnlinie Frankfurt/Main-Würzburg rollen, der im Volksmund und Eisenbahnersprache als "Spessartrampe" bezeichnet wird.

https://de.wikipedia.org/wiki/Spessartrampe

Dieser Abschnitt wird dann betrieblich durch eine in den letzten 4 Jahren neugebaute Umfahrung ersetzt, welche die Spessarthöhen weniger steil angeht und einem im Vergleich zur alten Strecke niedrigeren Scheitelpunkt aufweist. Damit kann das jahrzehntelang notwendige Nachschieben von schweren Güterzügen entfallen und eine größere Geschwindigkeit sowie Durchlässigkeit in diesem Bereich erzielt werden.

Die nachfolgende Karte zeigt den Verlauf der alten und der neuen Streckenführung an:



http://www.spessartit.de/Umfahrung-SKT-DB-2013.jpg[/

Der alte Streckenabschnitt soll laut der bisherigen Planung in der 2. Jahreshälfte 2017 "zurückgebaut" - sprich abgerissen und der in seinem Verlauf liegende Schwarzkopftunnel mit dem Aushub und Ausbruch aus den neuen Tunnels verfüllt werden. An Alternativen hat die Bahn scheinbar nie gedacht und stellt in ihrer Unternehmenskommunikation in m.E. klassisch undemokratischer Manier den Rückbau als quasi beschlossene Sache dar. Die Öffentlichkeit wurde (wie in Deutschland üblich) nie zum Thema befragt.

Sollte sich dieser Kurs durchsetzen, würde damit das pietätslose Ende einer 150 Jahre alten Tradition erfolgen, was nicht unbedingt als mehrheitsfähig gelten kann. Die Spessartrampe genießt in der Region und bei vielen Bahnfreunden allgemein einen seit langem legendären Ruf und den sicher zu Recht. Die landschaftlich attraktive Umgebung, die gut in die Landschaft eingefügte Trassierung (an der sich moderne Bahnbauer ein Beispiel nehmen können), der denkmalschutzwerte Schwarzkopftunnel im Scheitel der Strecke bei Heigenbrücken...



https://upload.wikimedia.org/wikiped...%C3%BCcken.jpg

...sowie der betrieblich interessante Schubverkehr auf der Rampe haben seit Jahrzehnten Bahnfans zum Besuch dieses Bahnanschnitt bewegt. In den 1920 Jahren dokumentierte der Pionier der Bahnfotografie Carl Bellingrodt den damaligen Bahnverkehr auf diesem Streckenabschnitt, bis 1987 lockten die im Schubdienst eingesetzten Altbau-Elloks der Baureihe 194 viele Bahnfans an die Steilrampe, nach der Jahrtausendwende kehrte eine etwas modifizierte Lok dieser Bauart im Dienst eines privaten Eisenbahnunternehmens in den Schubdienst zurück und in den letzten Jahren kam der Rampe auf Grund ihrer vorgesehenen Betriebsaufgabe ein neues vitales Interesse zu.

Dieser Bedeutung wurde am 25. Mai 2017 mit einer relativ umfangreich angelegten Abschiedsveranstaltung Rechnung getragen, an der sich zahlreiche Vereine und Bahnfreund beteiligten. 7 teils historische Lokomotiven (3 Elektrolokomotiven, 3 Dampflokomotiven, 1 Diesellok) zogen und schoben diverse Sonderzüge über die Rampe, auf YouTube inzwischen in einer rund zweistelligen Anzahl von Videos dokumentiert, ein Beispiel:

https://www.youtube.com/watch?v=cobGsUQFh_c

Die Spessartrampe hat nur viel mehr als einen mit vielen Tränen im Knopfloch garnierten Abschied verdient - lieber kein als ein Abschied für diesen tollen Bahnstreckenabschnitt. Mal sehn was geht
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Auf der Wehratalbahn sollen wieder Züge fahren.

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Alt 07.06.17, 07:05   #2
Sunny
passt in keine Schublade
 
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Ich kenne die Gegend um Heigenbrücken im Naturpark Spessart ganz gut. Durch die neue Streckenführung dürfte der Ort auch sicher einen Teil seiner Gäste verlieren.
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Die Grossen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen (F. Schiller)
https://www.youtube.com/watch?v=cjZsC8EbfDs
https://www.youtube.com/watch?v=Rk6I...ature=youtu.beWenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Brecht)

https://www.youtube.com/watch?v=fkL9Enx9_Ts
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Alt 12.06.17, 16:27   #3
Kleinlok
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Zitat:
Zitat von Sunny Beitrag anzeigen
Ich kenne die Gegend um Heigenbrücken im Naturpark Spessart ganz gut. Durch die neue Streckenführung dürfte der Ort auch sicher einen Teil seiner Gäste verlieren.
Das wohl eher nicht, denn der neue Haltepunkt, der den alten Bahnhof
ersetzen soll, liegt nicht weiter zu den Siedlungsschwerpunkten von Heigenbrücken gelegen, als der alte Bahnhof. Von dem aus muss man etwa 1 Kilometer entlang der Bahn zur Ortsmitte laufen. Irgendwie hat die Bahn es damals beim Bau der Bahn nicht geschafft, den Bahnhof in der Nähe der Ortsmitte anzulegen, obwohl die Gleise an dieser Ortsmitte vorbeiführen.

Den Charme des alten wunderschönen Bahnhofs, der noch heute von Bahnpersonal betreut wird (was für Landbahnhöfe inzwischen als Seltenheit gelten kann) wird der neue Haltepunkt nicht mehr bieten.

Heigenbrücken krebst (so weit ich das mitbekommen habe) im Tourismus schwer an einem Niedergang des örtlichen Tourismus. Der Zeitgeist düst vielleicht lieber billiger im Flieger nach Malle und säuft sich dort das Leben schön, dass er genauso gut und vielleicht auch mal kreativer im Hochspessart haben könnte.

Genau hier könnte eine Konzeption einer museal erhaltenen Spessartrampe
ansetzen, z.B. in dem mit einer Draisenenbahn und Museimszugsverkehren auf dem betrieblich dann freigewordenen Abschnitt attraktive Angebote geschaffen würden, die der Region zumindest Tagesgäste und Kutzurlauber bescheren könnte.

Dass diese Option scheinbar nicht vital untersucht wurde und wird (die DB Netz plant die Bahnanlage auf der Spessartrampe platt zu machen und den Tunnel zu zuschütten) ist mal wieder ein erbärmliches Beispiel für die in Deutschland übliche Undemokratie.
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Alt 12.06.17, 16:34   #4
Kleinlok
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Hier noch ein nettes Video aus dem Jahre 2003, das den damaligen Schiebebetrieb auf der Spessartramoe dokumentiert. Eigentlich waren damals noch zu diesem Zeitpunkt auf der Rampe die sechsachsigen Elloks der Baureihe DB AG BR 150 eingesetzt, die dann leider fast allesamt in kurzer Zeit dem Mehdornschen Verschrottungswahn zum Opfer fielen, im Video schieben aber fleißig deren Nachfolgerinnen der BR 151.

https://www.youtube.com/watch?v=wfrNYVL7Pjk
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Alt 13.06.17, 21:28   #5
Kleinlok
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Zitat:
Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
Wenn es nach den offiziellen Planungen der Deutschen Bahn AG geht wird in knapp 2 Wochen der letzte Zug über einen im Spessart gelegenen Streckenabschnitt der Bahnlinie Frankfurt/Main-Würzburg rollen, der im Volksmund und Eisenbahnersprache als "Spessartrampe" bezeichnet wird.

https://de.wikipedia.org/wiki/Spessartrampe

(...) Die Spessartrampe hat nur viel mehr als einen mit vielen Tränen im Knopfloch garnierten Abschied verdient - lieber kein als ein Abschied für diesen tollen Bahnstreckenabschnitt. Mal sehn was geht
Nachfolgend nun mein Alternativentwurf den ich den Planungen gegenüberstellen will, welche vorsehen die Spessartrampe abzureißen.
Diesen Entwurf werde ich morgen am offiziell letzten Betriebstag der Spessartrampe am 14.Juli 2017 in einem etwas breiteren Verteiler
(ich schätze mal so an die 100 Adressen) versenden-

Zitat:
Thomas Schüller
63303 Dreieich

Vorstand Deutsche Bahn AG

DB Netz AG

Staatskanzlei des Landes Bayern

Stadtverwaltung Gemeinde Laufach
Stadtverwaltung Gemeinde Heigenbrücken

Betreff: Museale Erhaltung der Altstrecke
der Bahnlinie Laufach-Heigenbrücken (Spessartrampe)


Sehr geehrter Herr Luft (Vorsitzender Aussichtsrat Deutrsche Bahn AG)
Sehr geehjrter Herr Seehofer (MInisterpräsident Land Bayern)
Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich möchte mit dem folgenden Schreiben für eine museale Erhaltung der Altstrecke der Bahnlinie Laufach-Heigenbrücken plädieren, welche einen als "Spessartrampe" bezeichneten Steilstreckenabschnitt sowie den im Scheitelpunkt der Spessartquerung gelegenen Schwarzkopftunnel umfasst.

Meine diesbezüglichen Überlegungen möchte ich wie folgt gliedern:

1. Einleitung bzw. Vorabinformation
2. grundsätzliche Überlegungen
betreffs des musealen Erhalt der Altstrecke Laufach-Heigenbrücken
2.1 Pro-Argumente
2.2 Contra-Argumente
2.3 Versuch eines Fazits aus 2.1 und2.2
3. eine Übersicht über denkbare Projektideen
4. Schlußwort

1. Einleitung bzw. Vorabinformation:

Am 14.06.2017 verkehrt vorraussichtlich der letze planmässige Zug auf dem Streckenabschnitt der Main-Spessart Bahn (Bahnstrecke Frankfurt(Main)-Würzburg), der als "Spessartrampe" bezeichnet wird.

https://de.wikipedia.org/wiki/Spessartrampe

Dieser Abschnitt wird auf Grund von Neu- und Ausbaumaßnahmen auf der Strecke Frankfurt(Main)-Würzburg betrieblich durch einen neugebauten Abschnitt ersetzt, der die Durchlässigkeit, die Kapazität sowie die Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich erhöhen und den Bahnbetrieb vereinfachen soll. Das Höhenprofil der neuen Strecke fällt flacher als das der bisherigen aus, dadurch kann künftig das Nachschieben schwerer Güterzüge ab Laufach bis zum Scheitelpunkt der Altstrecke entfallen.

Damit endet auf dem zu ersetzenden Abschnitt eine historisch wertvolle Eisenbahntradition im Spessart ín deren Zeitspanne von gut 150 Jahren die Bahn die Spessarthöhen mit Hilfe der 5,4 Kilometer langen Spessartrampe und die Fahrt durch den anschließenden Schwarzkopftunnel überwunden hat. Die nachfolgend verlinkte Grafik bildet die Verläufe der alten und der neuen Strecken ab:

https://www.hanau-nantenbach.de/file..._SK_MN_NEU.pdf

Die Bauarbeiten an der neuen Strecke starteten im Sommer 2013, sind aktuell im Juni 2017 weitgehend abgeschlossen und der neugebaute Streckenabschnitt soll in der Zeit vom 15.-17.Juni 2017 an das Netz der Deutschen Bahn angeschlossen werden. Die Altstrecke wird betrieblich stillgelegt und soll gemäß den bisher öffentlich gewordenen Planungen abgebaut und der in ihrem Verlauf befundliche Schwartkopftunnel verfüllt werden.

An diesem Punkt möchte ich mit meinen Überlegungen als an Technik und Historie von Verkehrsmitteln (speziell Eisenbahnen) interessierter Privatperson ansetzen:

Solte wie geplant die benannte Altstrecke abgerissen werden, dann müsste ich das als einen Verlust von Bahninfrastruktur empfinden, die ich als museal unbedingt erhaltenswert einstufe. Über 150 Jahre sind über die Spessartrampe und durch den Schwarzkopftunnel Züge verkehrt, schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts suchten Freunde des Bahnverkehrs die Spessartrampe auf, um den dortigen Betrieb zu studieren und fotografisch fest zu halten. Dieser Streckenabschnitt und der ihn nutzende Eisenbahnverkehr samt dessen betrieblichen Sonderheiten verfügen über eine lange Tradition, die für die umgebende Region als ein Teil der dortigen Identitätsstiftung betrachtet werden kann. Der Begriff "Spessartrampe" genießt sowohl bei Eisenbahnern, Freunden des Bahnverkehrs als auch weiteren Kreisen Bekanntschaft, diverse Medien und die Fachliteratur widmen seit Jahren diesem Streckenabschnitt und seiner Geschichte ihr Interesse - ein Beispiel:

https://www.youtube.com/watch?v=0FLOuA1LcHk

Ich zitiere aus dem Verlagstext einer fachtechnischen Publikation
mit dem Titel "Die Spessartrampe" (ISBN- Nummer10: 3-89610-681-3):

"Seit jeher zieht es die Eisenbahnfreunde an den legendären Steilstreckenabschnitt der Spessartstrecke Aschaffenburg – Gemünden. Zwischen Laufach und Heigenbrücken konnten sie früher die Optik und vor allem Akustik der gewaltigen Mallet-Dampflokomotiven der Baureihe 96 im Schubbetrieb bestaunen oder später – nach der Elektrifizierung im Jahre 1957 – den mahlenden Motoren der schweren Sechsachser E 50 oder E 94 hinter immer schwerer werdenden Güterzügen lauschen. An diesem Ort vereinte sich der vielfältige Eisenbahnbetrieb einer Hauptstrecke mit der wildromantischen Landschaft der westlichen Spessartausläufer."

Der letzte Satz dieses Zitas markiert m.E. sehr berechtigt die vielschichtige Bedeutung der Altstrecke. Eine Bedeutung, welche für die Gesamtgesellschaft
interessant sein könnte, da die Verbindung von der vorhandenen Bahninfrastruktur, der Historie des Bahnbetriebs sowie der umgebenden Landschaft einen Wert verkörpert, der von den jetzigen Generationen bewahrt und einer neuen lebendigen Nutzung zugeführt werden könnte.

Laut meiner Wahrnehmung wurde und wird diesem Gedanken zumindest öffentlich nicht die Bedeutung geschenkt, die diese verdient hätten. Diesem von mir empfundenen Manko möchte ich mit diesem Schreiben entgegen wirken.

2.grundsätzliche Überlegungen betreffs des musealen Erhalt der Spessartrampe:

Die bisherigen Planungen sehen den Abbruch der Anlagen der Altstrecke vor (Entfernung von Gleisen, Anlagen zur Streckensicherung, Fahrleitungsanlage)
sowie die Verfüllung des Schwarzkopftunnels.

Der Gedanke einer musealen Erhaltung der Altstrecke Laufach-Heigenbrücken bildet also eine deutlich gegenteilige Option zu den derzeit offiziell gültigen Planungen. Das allein sagt aber noch nichts über den Wert und die Machbarkeit einer lebendig versuchten musealen Erhaltung der Altstrecke, ich erkenne hier eher das in der Öffentlichkeit wahrnehmbare Manko, dass eine nachhaltige Zukunftsperspektive betreffs der Altstrecke scheinbar nicht konsequent bedacht und geprüft worden ist. Diesem Manko sollte entgegen getreten werden.

Grundsätzlich möchte ich entschieden dem zu erwartenden Gegenargument entgegentreten, dass die Planungen betreffs der künftigen Gestaltung der Bahnanlagen der Altstrecke abgeschlossen und Änderungen diese betreffend ausgeschlossen wären. Sollte dem so sein, dann sehe ich ein laut meiner Wahrnehmung undemokratisches Planungsprozedere für diese Problematik verantwortlich, in dem scheinbar im Vergleich zur Öffentlichkeit kleinteilige Einheiten die Entscheiderebene markieren und wo die Öffentlichkeit m.E. nie umfassend offen informiert und in deinem demokratischen Sinne an den Planungen angemessen beteiligt wurde!

Das der Gedanke einer musealen Erhaltung der Altstrecke so herzlich wenig vital verfolgt wurde könnte mit dieser m.E. undemokratischen Vorgehensweise zusammenfallen und sollte sich dieser Verdacht erhärten lassen, sollte diesem damit verbundenen Manko dadurch abgeholfen werden, indem die Planungen betreffs der künftigen Gestaltung der Altstrecke wieder geöffnet werden.

2.1 konzeptionelle Grundgedanken:

Der hohe technik- und regionalgeschichtliche Wert der Altstrecke Laufach-Heigenbrücken rechtfertigt den Versuch einet Bewahrung dieser Strecke. Diese sollte m.E. die Sicherung der Bahntrasse sowie eines m.E. möglichst großen Teils ihrer Gleisanlagen, Streckensicherungstechnik sowie Fahrleistungsanlage umfassen, um einen möglichst authentischen und betrieblich vielseitigen Museumsbetrieb zu ermöglichen. Abstriche an dieser Maximalkonzeption sind möglich, so denn sie zwingend nötig bzw. sinnvoll erscheinen.

(Fortsetzung folgt)

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Geändert von Kleinlok (14.06.17 um 09:18 Uhr)
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Alt 13.06.17, 22:23   #6
Otto
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Zitat:
Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
... der in seinem Verlauf liegende Schwarzkopftunnel mit dem Aushub und Ausbruch aus den neuen Tunnels verfüllt werden. ...
Eine gnadenlose Dummheit. Dieser (und viele andere stillgelegte Eisenbahntunnel) sind wunderbar zu Lagerung von Atommüll geeignet. Die Verkehrsinfrastruktur ist vorhanden, die Behälter bleiben zugänglich, können gewartet und überprüft werden, und das Material könnte bei Bedarf wieder aufbereitet werden.

Positiver Nebeneffekt: Die nahegelegenen Ortschaften könnten durch die Abwärme beheizt werden.

Man darf ökologische Aspekte keinem Politiker anvertrauen, schon gar nicht einem Grünen.
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Ich schreibe meinen Namen unter kein Gesetz, welches eine Belastung des Arbeiters enthält.
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Alt 13.06.17, 23:06   #7
Kleinlok
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Zitat:
Zitat von Otto Beitrag anzeigen
Eine gnadenlose Dummheit. Dieser (und viele andere stillgelegte Eisenbahntunnel) sind wunderbar zu Lagerung von Atommüll geeignet. Die Verkehrsinfrastruktur ist vorhanden, die Behälter bleiben zugänglich, können gewartet und überprüft werden, und das Material könnte bei Bedarf wieder aufbereitet werden.

Positiver Nebeneffekt: Die nahegelegenen Ortschaften könnten durch die Abwärme beheizt werden.

Man darf ökologische Aspekte keinem Politiker anvertrauen, schon gar nicht einem Grünen.
Otto du bist und bleibst ein kongenialer Experimentalphysiker.
Dass da noch kein anderer vor dir auf diese Idee gekommen ist.

Aber bitte suche dir einen anderen Tunnel für deine hell strahlenden Pläne einer aktiven Endlagerung, denn ich will irgendwann mit meiner Kleinlok durch den Schwatzkopftunnel wuseln und habe keine Lust zu warten bis Cs 137 mit seiner mittleren Halbwertszeit von 30,17 Jahren mich im Jahr 2048 immer noch halb verstrahlt.

Stillgelegte Bahntunnels gibt es in diesem bahnfeindlichen Deutschland
mehr als genug.
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Alt 14.06.17, 08:47   #8
Otto
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Zitat:
Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
Otto du bist und bleibst ein kongenialer Experimentalphysiker.
Dass da noch kein anderer vor dir auf diese Idee gekommen ist.
Die Atomhysterie in der Bevölkerung ist durch jahrzehntelange grüne Panikmache einfach zu groß.

Zitat:
Zitat von Kleinlok Beitrag anzeigen
Aber bitte suche dir einen anderen Tunnel für deine hell strahlenden Pläne einer aktiven Endlagerung, denn ich will irgendwann mit meiner Kleinlok durch den Schwatzkopftunnel wuseln und habe keine Lust zu warten bis Cs 137 mit seiner mittleren Halbwertszeit von 30,17 Jahren mich im Jahr 2048 immer noch halb verstrahlt.

Stillgelegte Bahntunnels gibt es in diesem bahnfeindlichen Deutschland
mehr als genug.
Von mir aus darf der Bahnbetrieb während der jährlichen Inspektion der Behälter für Museumsfahrten freigegeben werden. Der Zug mit den Behältern wird für die Inspektion auf ein Abstellgleis davor gestellt.

Für Eisenbahnfreunde hätte diese Methode den Vorteil, dass die Tunnel mitsamt ihren Gleisanschlüssen dauerhaft erhalten blieben.
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Alt 14.06.17, 08:55   #9
Kleinlok
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Fortsetzung aus Beitrag #4: (Schreiben an politisch Verantwortliche betreffs des Erhalts der "Spessartrampe"):

Zitat:

2.1 konzeptionelle Grundgedanken:

Der hohe technik- und regionalgeschichtliche Wert der Altstrecke Laufach-Heigenbrücken rechtfertigt den Versuch einet Bewahrung dieser Strecke. Diese sollte m.E. die Sicherung der Bahntrasse sowie eines m.E. möglichst großen Teils ihrer Gleisanlagen, Streckensicherungstechnik sowie Fahrleistungsanlage umfassen, um einen möglichst authentischen und betrieblich vielseitigen Museumsbetrieb zu ermöglichen. Abstriche an dieser Maximalkonzeption sind möglich, so denn sie zwingend nötig bzw. sinnvoll erscheinen.

2.2 Pro-Argumente musealer Erhalt der Altstrecke

Der lebendig versuchte museale Erhalt der Altstrecke könnte den jetzigen und künftigen Generationen eine lebendige Erfahrung dieses bedeutsamen Bahnstreckenabschnitts mitsamt der von ihm berührten Landschaft ermöglichen.

Wenn es machbar wäre die Belange von Sicherheit, Ökonomie und Ökologie in einer Konzeption zu sichern, welche einen menschenfreundlichen Mehrwert bietet, dann könnten zahlreiche Menschen aus unterschiedlichen Regionen, besonders aber die Region vor Ort von solch einer Konzeption profitieren.
Interessante Impulse für den Spessarttourismus, die Heimatpflege und den bahnbasierenden Nahverkehr sind vorstellbar. Die so bewahrte und entwickelte Altstrecke der Bahn Laufach-Heigenbrücken könnte die m.E. vorhandene identitätsstiftende Funktion dieser Bahn bewahren und eventuell steigern.

Die Gleisanlagen befinden sich in einem guten bis sehr guten Zustand, dieser Umstand verdankt sich einem aufwändigen Engagement der Netzbetreiber um den hohen betrieblichen Belastungen genügen zu können, denen die Altstrecke bis heute ausgesetzt war/ist. Die Fahrleitungsanlage wurde in den letzten Jahren betriebssicher unterhalten, würde im Falle ihres betriebsfähigen Erhalts einer
begrenzten Aufarbeitung bedürfen. Der Erhalt von Gleis- als auch Fahrleitungsanlage könnte unter anderem auch einen Museums- und Sonderzugverkehr mit historischen Elektrofahrzeugen und somit eine Nachbildung des Zugverkehrs ermöglichen, der bis in die 1980er Jahre auf dieser Bahnstrecke planmäßig zu beobachten war.

Sollten Kosten für den Abbruch der Gleis- und Fahrleitungsanlage anfallen (die Kosten des Abbruchs wären mit den Restwerten des noch verwendbaren Materials zuzüglich der Erlöse für die größtenteils wertvollen Altmetalle zu verrechnen) könnten diese gespart werden, wenn diese Anlagen im Rahmen einer musealen Erhaltung gesichert einer ausreichend organsierten und finanzierten Verwendung zugeführt werden können.

Last but not least könnte der Verkehrsträger Bahn von solch einer angedachten musealen Erhaltung der Altstrecke Laufach-Heigenbrücken in vielfältiger Hinsicht profitieren, sowie das bei anderen Projekten der lebendigen Präsentation von Bahnhistorie bzw. historischer Bahntechnik der Fall ist. Die Altstrecke könnte als Sympathieträger für Region und Bahn entwickelt werden.

2.3 Contra-Argumente musealer Erhalt der Altstrecke

Ein erstes wahrscheinliche Contra-Argument könnte sein, dass auf Grund des Status von Planung- und Logistik kein Spielraum für die oben benannten Überlegungen vorhanden wäre.

Ein weiteres wesentliches Contra-Argument können die Kosten abbilden, die mittel-bis langfristig für den angedachten musealen Erhalt der Altstrecke laufach-Heigenbrücken angenommen werden müssten. Diese Kosten dürften besonders in einem Zusammenhang mit einer eventuellen betrieblichen Sicherung des in Teilbereichen abgängigen Schwarzkopftunnels gesehen werden.

Die Deutsche Bahn denkt funktional und möchte einen sicheren und kostengünstigen Betrieb auf der Main-Spessartbahn realisieren. Dieser konzeptionelle Gedanke kann bedeuten, dass ein ein- oder zweiseitiger Anschluss der Altstrecke Lauf-Heigenbrücken aus Sicht der DB AG ausscheidet.
Ein Museumszugbetrieb auf der Altstrecke wäre dann nur als Inselbetrieb möglich, das könnte die betriebliche Nutzung der Altstrecke einschränken und eventuelle Zu- und Angänge von Bahnfahrzeugen zur Altstrecke wären nur relativ umständlich über das Straßensystem möglich.

2.4 Versuch eines vorläufigen Fazits aus 2.2 und 2.3:

Der museale Erhalt der Altstrecke der Bahn Laufach-Heigenbrücken mag möglicherweise einer aktuellen Mehrheit der hier in Frage kommenden verantwortlichen und interessierten Menschen als schwer bis unmöglich erscheinen.

Ich sehe das aber entschieden anders, auch wenn ich mir keine eingehende Bewertung dieser Frage erlauben darf: In Relation zu den Investitionsvolumen von Neubauten der Verkehrsinfrastruktur sehe ich die mittel- bis langfristige Bestandswahrung der vorhandenen Bahninfrastruktur der Altstrecke der Bahn Laufach-Heigenbrücken als einer verantwortbaren Überlegung wert. Die Kosten einer solchen Bestandswahrung sollten abhängig von der jeweilig angedachten Konzeption ermittelt und gegengerechnet werden. Die Bestandswahrung der Altstrecke, deren Entwicklung sowie betriebliche Nutzung in einem eisenbahn-historisch und touristisch wertvollen Sinne könnten einen Mehrwert schaffen, der ein Engagement für den Erhalt dieser wertvollen Altstrecke schaffen könnte.

Letztendlich ist die Machbarkeit eines solchen Konzeption davon abhängig, ob es gelingt möglichst viele kompetente Partner für eine solche Konzeption zu interessieren und für eine diesbezügliche verbindliche Zusammenarbeit motivieren zu können. Das halte ich per se für machbar.

4. Eine kleine Übersicht über mögliche Projektideen

a) Draisinenbahn auf der Spessartrampe:

Ein solches Projekt erscheint mir als niederschwellig bezogen auf Kosten und Umsetzung. Die Fahrzeuge sind leicht, relativ kostengünstig in Anschaffung und Unterhalt und können über die Straße angeliefert werden. Die vorhanden Gleisanlagen wären auf Jahre hinaus in ihrem Bestand bezogen auf Qualität, Sicherheit und betriebliche Möglichkeiten mehr als ausreichend zu betrachten.

Im Falle des zweigleisigen Betriebs wäre ein gleichzeitiger Zweirichtungsverkehr möglich. Der Zugang zu dieser Bahn könnte z.B. in Höhe des Ortsteils Hain erfolgen, das würde eine etwa 4 Kilometer lange einfache Fahrtstrecke bis zum Westportal des Schwatzkopftunnels ermöglichen.

Falls der Schwatzkopftunnel so unterhalten bzw. saniert werden könnte, dass eine sichere Passage für die Nutzer/innen dieser Draisinenbahn garantiert wäre, ließe sich durch eine Fahrtmöglichkeit zwischen Hain und Heigenbrücken das touristische Potenzial dieser Bahn erheblich ausweiten lassen, aber auch in der zuerst angedachten Variante könnte ich ein attraktives Projekt erkennen, das mit relativ geringen Investitions- und Folgekosten relativ schnell (in 1-2 Jahren ab dem heutigen Datum) entwickelt werden könnte.


b) Museums- und Sonderzugsverkehr:

Jahrzehntelang suchten Bahnfreunde diesen Streckenabschnitt wegen seiner interessanten Trassierung, dem betrieblich interessanten Schiebebetrieb, der umgebenden Landschaft sowie dem Schwarzkopftunnel als interessanten Kunstbau auf. Der vielseitige Betrieb bot immer eine Vielfalt der hier eingesetzten Fahrzeuge. Von einem m.E. repräsentativen Teil der hier eingesetzten Fahrzeugen, welche inzwischen als historisch gelten können,
sind aktuell noch Exponate vorhanden, teils im betriebsfähigen Zustand.
Das betrifft Exemplare der Dampf, Diesel- und Elektrotraktion (z.B. die Baureihen DRG/DB 01, DRG /DB 18, DRG/DB 94, DRG/DB 95, DRG/DB E 18, DRG/DB E44, DRG/DB E94, DB E 50, DB 151 etc).

Auch ein nicht oder weniger vorbildgerechter Zugverkehr könnte ein touristisches Potential ansprechen. Der Einsatz von Vollbahnzügen legt aus betrieblichen Gründen einen zumindest einseitigen Anschluss der Altstrecke nahe, das dürfte nicht unproblematisch politisch durchsetzbar sein, und auch in Teilen auf Trassierungsprobleme stoßen, ich halte aber die damit verbundenen Problematiken für lösbar.

4. Schlussbetrachtung

Ich rechne, dass meinen Ausführungen mit Skepsis und Ablehnung begegnet wird. Der Zeitpunkt scheint spät und damit sehr ungünstig gewählt und eventuell wird mir dieses Manko als Glaubwürdigkeitslücke ausgelegt.

Dem möchte ich in Anlehnung an vorhergehende Ausführungen meinerseits entgegenhalten, dass der Option einer musealen Erhaltung der benannten Altstrecke der Bahn Laufach-Heigenbrücken entweder kein oder aber ein nur zu geringe Aufmerksamkeit von Seiten der für den Neubau dieses Bahnabschnitts geschenkt wurde. Scheinbar scheinen weder die DB noch die Verkehrspolitik ein wie auch immer geartetes Interesse an diesem wertvollen Stück Eisenbahntradition zu besitzen, denn sonst würde mit dieser Tradition anders umgegangen werden.

Diesem Mank könnte eine Zusammenarbeit verschiedener Partnern auf breiter Ebene abhelfen und um die Option einer solch gelingenden Zusammenarbeit entwickeln und nutzen zu können, wage ich diesen Vorstoß und plädiere für ein Moratorium, in dessen Dauer keine Abrissarbeiten an der Altstrecke und Verfüllungen an dem Schwarzkopftunnel vorgenommen sondern diese zumindest vorläufig im Bestand gesichert werden.

Wo ein Wille ist, ist ein (Schienen)weg.

Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller
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