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Umfrageergebnis anzeigen: Der britisch-amerikanische Imperialismus - Fluch oder Segen für die Welt?
Ein Segen für die Menschheit 3 18,75%
Ein Fluch für die Menschheit 10 62,50%
Sowohl als auch... 3 18,75%
Teilnehmer: 16. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 08.04.17, 19:34   #1
tOm~!
Kleinkind
 
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Standard Der britisch-amerikanische Imperialismus - Fluch oder Segen für die Welt?

Man kennt das, beim Versuch die deutsche Geschichte einer Revision zu unterziehen, sieht man sich durch Demokraten immer wieder den gleichen Vorwürfen ausgesetzt. Der religiös anmutende Eifer, den viele Zeitgenossen dabei an den Tag legen, offenbart in den meisten Fällen eine sehr verkürzte und einseitige Sichtweise auf das Dritte Reich. Alles was die Nationalsozialisten wollten, wofür sie standen, und wofür sie gekämpft haben, wird verdammt und dämonisiert.

Hitler hat Polen „überfallen“, also sind die Deutschen schuld am Krieg.

Hitler wollte die Tschechoslowakei „zerschlagen“, ein Beweis für seine kriminellen Absichten.

Hitler strebte nach „Lebensraum“ im Osten, das erklärt warum es zum Unternehmen Barbarossa kam.

Es sind immer die gleichen Vorwürfe, und wirklich alles was Hitler unternahm, wird speziell von der veröffentlichten Meinung als unzulässig und verachtenswert dargestellt.

In seinen Reden versuchte der letzte deutsche Reichskanzler einer Legendenbildung vorzubeugen, in der Realität gilt er heute als Antichrist.

Ob er das war oder nicht, soll nun in diesem Themenstrang keine Rolle spielen. ( Wer darüber debattieren will, zitiert bitte den ersten Teil dieses Textes, oder Auszüge davon, in die ausreichend vorhandenen Threads )

Es geht hier um die Frage, wie es die Engländer und Amerikaner fertig bringen konnten, die ganze Welt zu unterjochen, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.

Wie kann es sein, daß GB und die USA, ihr eigenes politisches System namens Demokratie in alle Herren Länder exportieren konnten, und dafür gefeiert werden?

Wieso gestand und gesteht man den Briten und Amerikanern zu, nach eigenem Ermessen über den Kopf anderer Völker zu entscheiden?

Warum wird die britische und amerikanische Eroberungslust in einem positiven Licht gesehen?

Wie ist es den Angloamerikanern und ihren britischen Verbündeten gelungen, das deutsche Volk zu ihren Vasallen zu machen?

Warum sehen die Deutschen ihre eigene Geschichte durch eine Brille, die ihnen von diesen beiden Ländern aufgesetzt wurde?

Zitat:
Zitat von Adolf Hitler
Dreihundert Jahre lang vor dem hat England allmählich sein sogenanntes Weltreich gebildet. Nicht gebildet durch den freien Willen oder durch die übereinstimmenden Kundgebungen der Absichten oder Anschauungen der Betroffenen, sondern dreihundert Jahre lang ist dieses Weltreich zusammengeschmiedet worden nur durch Gewalt. Krieg um Krieg wurde geführt, Volk um Volk wurde seiner Freiheit beraubt, Staat um Staat wurde zerbrochen, um endlich dieses Gebilde zu schaffen, das sich britisches Imperium heißt.

Dabei war die Demokratie überall nur eine reine Maske. Hinter der Demokratie steht in Wirklichkeit die Völkerbeherrschung im Großen und die Menschenunterdrückung und Knebelung im Einzelnen. Dieser Staat kann es heute nicht wagen, seine Glieder wirklich abstimmen zu lassen, ob sie jetzt nach jahrhundertelanger Bearbeitung etwa bereit wären, freiwillig Glieder dieser Weltgemeinschaft zu sein. Im Gegenteil! Ägyptische Nationalisten, indische Nationalisten, sie wandern zu Tausenden in die Kerker und in die Gefängnisse. Konzentrationslager sind nicht in Deutschland erfunden worden, sondern Engländer sind die genialen Erfinder dieser Idee. Sie haben mitgeholfen, durch derartige Institutionen anderen Völkern allmählich das Rückgrat zu zerbrechen, den nationalen Widerstand aufzulösen, ihn zu zermürben und endlich die Völker geneigt zu machen, dieses britische Joch der Demokratie zu übernehmen. Dabei war allerdings noch ein gewaltiges Mittel, das Mittel der Lüge, der Phrase und damit der Propaganda. Es gibt ein Sprichwort, das besagt, daß, wenn der Engländer von Gott spricht, er Kattun weint. Und es ist auch heute so. Wenn man bedenkt, wie fromm und gläubig nach außen hin Menschen tun, die eiskalten Herzens Volk um Volk in einen Kampf hineintreiben, der nur ihren materiellen Interessen dient, dann kann man nur sagen: Selten ist die menschliche Heuchelei zu einer solchen Höchstleistung gediehen, wie dies beim heutigen Engländer der Fall ist. Jedenfalls aber war das Ergebnis eines dreihundertjährigen blutbedeckten Weges, den die britische Geschichte zurücklegte, die Tatsache, daß 46 Millionen Engländer im Mutterlande heute rund ein Viertel der Erdoberfläche beherrschen raummäßig und auch menschenmäßig, d. h., daß auf 46 Millionen Mensehen rund 40 Millionen Quadratkilometer Raum kommen.

Es ist das Wichtige, meine Volksgenossen, daß wir das immer wieder in die Welt hinausschreien, weil unverschämte demokratische Lügner auftreten und behaupten, die sogenannten autoritären Staaten wollten die Welt erobern, während in Wirklichkeit die Welteroberer unsere alten Feinde sind. Dieses britische Weltreich hat auf dem Weg seiner Entstehung nur einen einzigen Strom von Blut und Tränen hinterlassen. Es beherrscht heute ohne Zweifel einen gewaltigen Teil der Erde. Allein, auch jetzt wird diese Weltbeherrschung nicht etwa nur durch die Macht einer Idee durchgeführt, sondern im wesentlichen durch die Macht der Gewalt und, soweit diese Gewalt nicht reicht, durch die Macht kapitalistischer oder wirtschaftlicher Interessen.

Wenn wir uns dieses sonderbare Entstehen des britischen Weltreiches vor Augen halten, dann wird der Prozeß selbst nur verständlich durch die Tatsache des vollkommenen Ausscheidens des europäischen Kontinents als geschlossener Faktor dieser Entwicklung gegenüber. Und dieses Ausscheiden wurde vor allem dokumentiert durch das Ausscheiden des Deutschen Reiches. Dreihundert Jahre lang hat es ein Deutschland praktisch nicht gegeben. Während die Briten wohl von Gott redeten, aber ihre wirtschaftlichen Interessen im Auge hatten, hat das deutsche Volk aus einer Überspanntheit religiöse Streitfragen zu einer solchen Bedeutung erhoben, daß es dafür jahrhundertelang blutige Kriege führte, etwas, was mit die Voraussetzung war für die Möglichkeit der Entstehung des britischen Weltreiches. Denn in eben dem Maße, in dem die deutsche Nation ihre Kraft im Innern zu verbrauchen begann und allmählich praktisch damit auch als Machtfaktor nach außen ausschied, in eben dem Maß konnte selbstverständlich England, basierend auf dieser neu sich bildenden europäischen Umordnung, in aller Ruhe sein Weltreich zusammenräubern.

Aber nicht nur Deutschland war in diesen drei Jahrhunderten praktisch ausgeschieden vom Wettbewerb auf dieser Erde. Das gleiche galt auch von Italien. Ähnliche Erscheinungen wie in Deutschland, dort weniger religiöser Art, dafür aber staatlicher Art, dynastischer Art. Und wieder aus anderen Gründen auch das Ausscheiden einer weiteren großen Nation in Ostasien, die ebenfalls seit nun fast vierhundert Jahren sich von der übrigen Welt allmählich abzuseilen begann und den eigenen Lebeneraum nicht mehr als wesentlich beachtete und sich in eine freiwillige Zurückgezogenheit versenkte.

So entstand besonders in Europa eine Kräfteordnung, die England als sogenanntes Gleichgewicht der Kräfte bezeichnete, das heißt in Wirklichkeit eine Desorganisation des europäischen Kontinents zugunsten des britischen Inselreiches. Daher war es auch das Ziel der britischen Politik seit Jahrhunderten, diese Desorganisation aufrechtzuerhalten; natürlich nicht unter dem Wort Desorganisation, sondern unter einem schöneren Wort wieder. Man spricht, wie gesagt, auch nicht von Kattun, sondern man sagt Gott. Man redet nicht von der Desorganisation Europas, sondern man redet vom "Gleichgewicht der Kräfte".

Und dieses sogenannte Gleichgewicht der Kräfte, das heißt die wirkliche innere Ohnmacht Europas, hat es England ermöglicht, immer wieder von Fall zu Fall und je nach Bedarf Staat gegen Staat auszuspielen und dadurch die europäischen Kräfte stets in inneren Kämpfen zu verzehren, um seinerseits nun in aller Ruhe in verhältnismäßig widerstandsarme Räume der übrigen Welt vorzustoßen.

http://www.worldfuturefund.org/wffma...1941.01.30.htm
Von der mikrigen Insel, nordwestlich über Deutschland gelegen, ging eine Herrschsucht aus, zu der man weltweit kein Pendant finden wird. Die britische Expansionswut, lässt sich auf den Aufstieg zur Seemacht im 16. Jahrhundert zurückführen. Und hier kommen wir gleich zu dem kuriosen Teil der Geschichte:

Zitat:
Dokumentation | Terra X
- Sir Francis Drake
Im zweiten Teil der "Terra X"-Reihe "Freibeuter der Meere" erzählen wir die grandiose Geschichte von Sir Francis Drake – und wie seine Raubzüge zur Grundlage des British Empire wurden.

https://www.zdf.de/dokumentation/ter...drake-102.html
Während man Hitler seit über 60 Jahren empört vorwirft, daß er „sogar“ den Griff nach einer deutschen Stadt wie Danzig wagte, werden in diesem Fall Raubzüge in aller Welt als völlig legitim angesehen und bilden den Rahmen für eine große Legende.

Die „grandiose Geschichte“ des Sir Francis Drake ist in der Tat eine einzige Aneinandereihung von Raub, Mord, Lügen, Eroberung und Verbrechen. Als er nach seiner Weltumsegelung wieder die heimischen Gefilde erreichte, strichen seine Auftraggeber um Thomas Gresham, der Gründer der Londoner Börse, einen Gewinn von 4700 Prozent ein. Da sie ihn für einen „Schurken“ hielt, wagte es die britische Königin Elisabeth I. nicht einmal selbst, ihn zum Ritter zu schlagen. Diese Aufgabe überließ sie auf der „Golden Hinde“ einem französischen Gesandten.

Der Leser wird mich vermutlich naiv nennen, da bekanntermaßen der Sieger die Geschichte schreibt. Die Frage ist aber doch, warum wird diese Geschichtsschreibung von so vielen Menschen geglaubt und übernommen? Schlimmer noch, warum wird sie sogar von Deutschen gegen Widerstände verteidigt?
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Geändert von tOm~! (08.04.17 um 19:41 Uhr)
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Alt 08.04.17, 20:26   #2
Aderyn
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Zitat:
Zitat von tOm~! Beitrag anzeigen
Wie kann es sein, daß GB und die USA, ihr eigenes politisches System namens Demokratie in alle Herren Länder exportieren konnten, und dafür gefeiert werden?

Wieso gestand und gesteht man den Briten und Amerikanern zu, nach eigenem Ermessen über den Kopf anderer Völker zu entscheiden?

Warum wird die britische und amerikanische Eroberungslust in einem positiven Licht gesehen?

Wie ist es den Angloamerikanern und ihren britischen Verbündeten gelungen, das deutsche Volk zu ihren Vasallen zu machen?

Warum sehen die Deutschen ihre eigene Geschichte durch eine Brille, die ihnen von diesen beiden Ländern aufgesetzt wurde?
Im Grunde liegt zumindest ein Teil der Antworten schon in der Frage selbst

Zitat:
Der Leser wird mich vermutlich naiv nennen, da bekanntermaßen der Sieger die Geschichte schreibt. Die Frage ist aber doch, warum wird diese Geschichtsschreibung von so vielen Menschen geglaubt und übernommen? Schlimmer noch, warum wird sie sogar von Deutschen gegen Widerstände verteidigt?
Nein, das ist nicht naiv, sondern eine vollkommen berechtigte Frage, resultierend aus ständig zu machenden Beobachtungen und Erfahrungen.
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Die erste Million ist immer die schwerste. Die anderen kommen dann wie von selbst, wie man sieht
Zuzug umkehren!

Das ist die Aufgabe der Konzernkünstler:
Kapitalmacht in Herrschaft umzusetzen. Sie setzen die Maßstäbe von “gut” und “böse”, bestimmen, “was man trägt”, “was in ist”, beeinflussen das Fühlen, Denken und Urteilen der Menschen, sind eifrige Diener einer Oligarchie, an die sich sich verkaufen, um das Volk weiterhin zu “verarschen”

(O-Ton von “Mister Dax” Dirk Müller).

Geändert von Aderyn (08.04.17 um 20:35 Uhr)
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Alt 08.04.17, 21:03   #3
tOm~!
Kleinkind
 
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Zitat:
Briten führten meiste Kriege in der Geschichte

Beim Wort „Krieg“ fällt den meisten Menschen zuerst Deutschland ein, oder vielleicht auch Russland oder die USA. Die Hauptkriegstreiber der Menschheitsgeschichte sind aber zweifellos die Briten. Ganze 90% aller Länder der Welt wurden schon von britischen Truppen überfallen. Platz 2 der Kriegstreiber ist Frankreich und gleichzeitig das Hauptopfer der Briten.

Britische Schüler lernen in der Schule, dass das British Empire während seiner Blütezeit ein Viertel der Erdoberfläche besaß. In einem neuen Buch wurde jedoch noch etwas viel interessanteres festgestellt. Alle Kriege, die Großbritannien jemals geführt hat, wurden untersucht und grafisch auf einer Weltkarte dargestellt (s. hier).



Dabei stellte sich heraus, dass Großbritannien bereits 90% aller Länder dieser Welt angegriffen und erobert hat. Fast 200 verschiedene Länder gibt es auf der Welt und nur 22 von ihnen wurden bisher nicht von den Briten überfallen und eingenommen.

Die Analyse wurde in einem Buch mit dem Titel „All the Countries We’ve Ever Invaded: And the Few We Never Got Round To“ erstellt, worin Stuart Laycock, der Autor, den Weg des britischen Feldzuges rund um den Globus aufzeigt. Invasionen, die von britischen Piraten, Freibeutern oder bewaffneten Entdeckern durchgeführt wurden, sind in dem Buch ebenfalls berücksichtigt, sofern sie mit der Zustimmung oder im Auftrag der britischen Regierung handelten. „Über andere Länder könnte man ebenfalls solche Bücher schreiben“, so Laycock gegenüber dem britischen Telegraph, „doch wären die dann vermutlich viel kürzer.“
http://www.gegenfrage.com/briten-sin...er-geschichte/
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Alt 09.04.17, 14:19   #4
tOm~!
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Zitat:
Im zweiten Teil der "Terra X"-Reihe "Freibeuter der Meere" erzählen wir die grandiose Geschichte von Sir Francis Drake – und wie seine Raubzüge zur Grundlage des British Empire wurden.
Zitat:
Oliver Cromwell (* 25. April 1599 in Huntingdon; † 3. September 1658 in Westminster) war während der kurzen republikanischen Periode der englischen Geschichte Lordprotektor von England, Schottland und Irland. Ursprünglich ein einfacher Abgeordneter des englischen Unterhauses, stieg er im Bürgerkrieg des Parlaments gegen König Karl I. erst zum Organisator, dann zum entscheidenden Feldherrn des Parlamentsheeres auf. Mit der von ihm betriebenen Hinrichtung Karls endeten alle Versuche der Stuart-Könige, England in einen absolutistisch regierten Staat umzuwandeln. Allerdings scheiterten am Ende auch Cromwells Bestrebungen, England dauerhaft in eine Republik umzuwandeln.
In der Geschichte der Britischen Inseln ist Cromwell eine umstrittene Persönlichkeit. Manche Historiker bewerten ihn als Königsmörder und Diktator, während er anderen als Freiheitsheld gilt. In einer Umfrage der BBC von 2002 wurde er als Zehnter unter den 100 Greatest Britons gewählt.[...]

1653 entließ er sein Kabinett; seine Außenpolitik – insbesondere der Erlass der Navigationsakte – führte zum ersten Englisch-Niederländischen Krieg (1652–1654). Schrittweise näherte sich sein Regierungsstil einer Militärdiktatur an, der Titel des Lord Protector wurde sogar erblich.
Krieg hatte Cromwell zuvor auch in Schottland und Irland (siehe: Rückeroberung Irlands) geführt und beide Länder – im Prinzip unabhängige Königreiche – durch englische Truppen besetzen lassen. Nach der Eroberung Droghedas wurden 3500 Menschen ermordet: etwa 2700 königstreue Soldaten und alle waffentragenden Männer der Stadt, egal ob Zivilisten, Gefangene oder katholische Priester. Dieses Massaker und die brutale Unterdrückung der Royalisten in Irland im Jahr 1649 belasten noch heute die irisch-englischen und katholisch-protestantischen Beziehungen. Cromwell hielt seinen Tötungsbefehl für gerechtfertigt, da die Verteidiger Droghedas entgegen geltendem Kriegsrecht weiterkämpften, nachdem die Mauern der Stadt gebrochen waren.[...]

Eine Statue von Oliver Cromwell steht vor dem Palace of Westminster in London sowie am Genfer Reformationsdenkmal. Obwohl die Cromwellsche Republik scheiterte, war sie ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Ausgestaltung der englischen Demokratie.

https://de.wikipedia.org/wiki/Oliver_Cromwell
Auf den zehnten Platz wählten die Briten ihren großen "Freiheitskämpfer" Oliver Cromwell. Damit lag er noch 5 Plätze vor dem heroischen Arthur Wellesley, auch bekannt als "I. Duke of Wellington".
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Alt 09.04.17, 15:00   #5
Rock
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nun ja, nicht so der Imperialismus.
Aber in technischer Hinsicht haben im 1900 Jhd. zumindest die USA und Ostasien der Welt zu technischem Fortschritt verholfen. Natürlich liegen die Grundlagen oft in Europa und viele in Deutschland, wie K. Zuse mit seinem ersten Rechner z.B. oder das Automobil....

Und das hat alles 2 Seiten.
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https://rottweil.wordpress.com/2016/...ill-asylanten/
https://aghet1915.wordpress.com/schu...tivschuld-auf/
Abendländische "Pflege", das ist doch nicht,
wenn weiße Frauen braune / muslimische Babies
im Kinderwagen vor sich herschieben!





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Alt 09.04.17, 15:17   #6
Brutus
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Die Fragestellung hätte auch so lauten können:

*Der britisch-amerikanische Imperialismus - Ende aller Staaten, Völker und Kulturen?*

Wer die umvolkende Ausrottung ganzer Völker, Zerstörung souveräner Nationen, Kulturen und Sprachen befürwortet, für den wird der angloamerikanische Imperialismus natürlich ein Segen sein.

Die anderen dürften ihn eher für eine Art Fluch und satanische, pestartige Heimsuchung halten, von der die Welt durch wen und welche Macht auch immer bitte bald erlöst werden sollte.
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*Die Wahrheit schweigt! In ihrem eisigen Mund von Fesseln der Angst die Zunge behindert*, (André Chénier, Ode an Charlotte Corday). Ignoriert wird: Leila.
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Alt 09.04.17, 15:19   #7
Walter Hofer
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Man kennt das, beim Versuch die deutsche Geschichte einer Revision zu unterziehen, sieht man sich durch Demokraten immer wieder den gleichen Vorwürfen ausgesetzt. Der religiös anmutende Eifer, den viele Zeitgenossen dabei an den Tag legen, offenbart in den meisten Fällen eine sehr verkürzte und einseitige Sichtweise auf das Dritte Reich. Alles was die Nationalsozialisten wollten, wofür sie standen, und wofür sie gekämpft haben, wird verdammt und dämonisiert.

Hitler hat Polen „überfallen“, also sind die Deutschen schuld am Krieg.

Hitler wollte die Tschechoslowakei „zerschlagen“, ein Beweis für seine kriminellen Absichten.

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Alt 09.04.17, 15:25   #8
herberger
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Alt 09.04.17, 15:26   #9
Walter Hofer
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Man kennt das, beim Versuch die deutsche Geschichte einer Revision zu unterziehen, sieht man sich durch Demokraten immer wieder den gleichen Vorwürfen ausgesetzt. Der religiös anmutende Eifer, den viele Zeitgenossen dabei an den Tag legen, offenbart in den meisten Fällen eine sehr verkürzte und einseitige Sichtweise auf das Dritte Reich. Alles was die Nationalsozialisten wollten, wofür sie standen, und wofür sie gekämpft haben, wird verdammt und dämonisiert.

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Hitler wollte die Tschechoslowakei „zerschlagen“, ein Beweis für seine kriminellen Absichten.

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Alt 09.04.17, 16:02   #10
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Zitat:
Briten führten meiste Kriege in der Geschichte
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Anglo-Afghanische Kriege

Die Anglo-Afghanischen Kriege waren drei militärische Interventionen des Britischen Empire in Afghanistan zwischen 1839 und 1919. Ziel dieser Kriege war es, die britische Vormachtstellung in diesem Raum zu sichern und den Expansionsbestrebungen des Russischen Reiches Einhalt zu gebieten. Diese Anglo-Russische Politik wird auch als The Great Game bezeichnet.

Erster Anglo-Afghanischer Krieg 1839 bis 1842

Im Jahr 1837 eskalierten die russischen und britischen Interessen in einem Konflikt zwischen dem Schah von Iran und Dost Mohammed, dem Herrscher von Afghanistan. Lord Auckland, der britische Generalgouverneur von Kalkutta, beschloss daraufhin mit dem Manifest von Shimla vom 1. Oktober 1838 Dost Mohammed zu entmachten und den vorherigen Herrscher Shoja Shah Durrani einzusetzen.[...]

Zweiter Anglo-Afghanischer Krieg 1878 bis 1880

Zum Zweiten Anglo-Afghanischen Krieg kam es 1878. Nach seinem Erfolg im Russisch-Osmanischen Krieg von 1877/78 wandte sich Russland erneut Zentralasien zu, wo es seit 1868 über Westturkestan herrschte. Im Juli 1878 gelang es den Russen – sehr zum Ärger der Briten – einen Abgesandten in Kabul zu platzieren, wo Dost Mohammeds drittältester Sohn Shir Ali als Emir herrschte. Der Vizekönig von Indien Lord Lytton protestierte und beauftragte im September General Neville Chamberlain, ebenfalls das Recht einer Repräsentation in Kabul zu erwirken. Dessen Mission wurde jedoch von den Afghanen abgefangen und zur Umkehr gezwungen. Daraufhin marschierten die Briten mit starken Kräften der Britisch-Indischen Armee in Afghanistan ein.[...]

Dritter Anglo-Afghanischer Krieg 1919

Im dritten Anglo-Afghanischen Krieg im Mai 1919 konnte die afghanische Armee unter dem im selben Jahr an die Macht gekommenen Amanullah Khan gegen die Briten anfangs mit Unterstützung aller Stammeskrieger größere Erfolge erzielen. Im Gegenzug bombardierten die Briten den Palast Amanullahs. Am 8. August 1919 erfolgte im Frieden von Rawalpindi die provisorische Anerkennung Afghanistans als souveräner und unabhängiger Staat durch Großbritannien.
https://de.wikipedia.org/wiki/Anglo-Afghanische_Kriege
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