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Alt 19.06.17, 01:12   #1
tOm~!
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Question Le Tour


Zitat:
Die 1903 ins Leben gerufene Tour de France war das erste echte Etappenrennen in der Geschichte des Radsports.[...]

Der programmatische Titel „Tour de France“ bediente dabei durchaus bewusst die patriotische Stimmung der Zeit.

Am 1. Juli 1903 begann die erste Tour de France an der ehemaligen „Auberge Reveil-Matin“ in Montgeron bei Paris. Es beteiligten sich 60 Fahrer.[...]

Der favorisierte Franzose Maurice Garin war der Sieger der ersten Tour der Geschichte, mit einem Stundenmittel von über 25 km/h; das Preisgeld für den Sieg betrug 6075 Francs.

Die folgenden Ausgaben der Tour waren zunächst von einer Reihe von Skandalen geprägt, gipfelnd im Ausschluss der ersten Vier des Gesamtklassements bei der Tour de France 1904 unter anderem aufgrund von unerlaubter Benutzung der Eisenbahn. Bis circa 1910 konnte sich die Tour de France allerdings etablieren. Die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg wird rückblickend als heroische Epoche der Tour bezeichnet, weil damals regelmäßig Tagesdistanzen von über 400 Kilometer zurückgelegt wurden. Aus heutiger Sicht erscheint dies genauso unglaublich wie die bescheidene damalige technische Ausstattung der Rennräder und die unzureichende Qualität der Straßen, die man heute nur noch bei kurzen Kopfsteinpflaster-Passagen der Radklassiker Paris–Roubaix und Flandern-Rundfahrt findet.

Später sorgte dann die Austragung von Etappen im Gebirge zusätzlich für den wachsenden Mythos des Rennens als Tour der Leiden. So wurde die erste Bergwertung 1905 am Ballon d'Alsace in den Vogesen ausgetragen. Später folgten auch Etappen im Hochgebirge, so beispielsweise in den Pyrenäen (erstmals 1910) und in den Alpen (erstmals 1911), zumeist auf abenteuerlichen Viehwegen, die damals noch ohne Gangschaltung bezwungen werden mussten. Die Skulptur Le Géant du Tourmalet soll an die erste Überquerung des Col du Tourmalet im Jahre 1910 erinnern.[15]

Die Zahl der Etappen wurden nach und nach auf elf (1905), fünfzehn (1910), achtzehn (1925) und schließlich bis zu vierundzwanzig Etappen (1931) erhöht. Die Gesamtlänge der Tour stieg auf bis zu 5500 Kilometer. Im Gegenzug wurde jedoch die Länge der einzelnen Etappen stetig verkürzt. Die Anzahl der Ruhetage, die ab 1906 regelmäßig nach jeder Etappe eingelegt worden waren, verringerte sich. Seit den 1950er-Jahren wird die Tour de France weitgehend in ihrer heutigen Gestalt ausgetragen.

Ab 2005 gehörte die Tour zu der damals neu eingeführten UCI ProTour, einer Serie der wichtigsten Radrennen des Jahres. Nach drei Saisons wurde die Tour, zusammen mit anderen großen Etappenrennen wie Giro d'Italia oder Vuelta, ab 2008 nach Unstimmigkeiten zwischen der ASO und dem Weltverband UCI aus der Rennserie genommen. Seit 2011 gehört das Rennen zur Nachfolgeserie UCI World Tour.[...]

Bereits 1924 veröffentlichte der Journalist Albert Londres in seinem bekannten Artikel Les Forçats de la Route (Die Zwangsarbeiter der Straße), was ihm Henri Pélissier und andere Fahrer über das Doping bei der Tour berichtet hatten. Sie leerten damals ihre Trikottaschen und präsentierten Londres Chloroform, Kokain und eine Pille namens Dynamit.[...]

Während der Tour de France 1998 erlebte der Radsport eine schwere Glaubwürdigkeitskrise. Bei der sogenannten Festina-Affäre wurde im Spitzenteam Festina (mit den Stars Richard Virenque und Alex Zülle) eine systematische, flächendeckende Dopingpraxis aufgedeckt, nachdem bei Willy Voet, einem Betreuer der Mannschaft, durch Zufall große Mengen unerlaubter Substanzen – vor allem EPO – gefunden worden waren.[...]

Die Festina-Affäre stellte allerdings nur den vorläufigen Höhepunkt der die Tour de France seit Jahrzehnten begleitenden Dopingproblematik dar. Schon der erste fünffache Toursieger, Jacques Anquetil, hatte als aktiver Fahrer jede Dopingprobe verweigert und darauf verwiesen, dass man sich bloß nicht vorstellen solle, Leistungen wie die bei der Tour erbrachten seien nur mit Mineralwasser zu erreichen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tour_de_France#Geschichte



Zitat:
Le Grand Départ, französisch für die große Abfahrt, ist die traditionelle Bezeichnung für den Beginn der Landesrundfahrt. Dieser Auftakt findet seit 1989 meistens am ersten Samstag im Juli statt; zuvor wurde auch wochentags begonnen. Traditionell lagen Start und Ziel in der Hauptstadt Paris. Von diesem Prinzip wich die Direktion erstmals 1926 ab, als sie die Gemeinde Évian-les-Bains im Osten Frankreichs als Ausgangspunkt wählte.[...]

Die auf den Grand Départ folgenden Etappen, meist zwanzig an der Zahl, zeichnen das französische Hexagon nach. Die Streckenführung und die Etappenorte wechseln dabei jedes Jahr. In den ersten zehn Jahren wurde dabei ausschließlich im Uhrzeigersinn gefahren, von 1913 bis 1932 dann nur gegen die Uhr. Seither ändert sich die Fahrtrichtung in immer rascherer Folge, zwischen 1998 und 2009 wurde sogar konsequent jährlich gewechselt.

Die ersten Tage der Tour de France sind fast immer von schnellen und sprinterfreundlichen Flachetappen im Norden Frankreichs geprägt, bevor sich dann im Hochgebirge der Pyrenäen und der Alpen die Gesamtwertung der Tour entscheidet.[...]

Die Tour hat in ihrer Geschichte alle Départements auf dem französischen Festland durchfahren. Im Jahr 2013 bei der 100. Austragung der Tour wurden schließlich auch die beiden Départements auf Korsika berücksichtigt.[7] Die fünf Übersee-Départements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion wurden bisher aus geografisch-logistischen Gründen nicht in das Programm aufgenommen.

Großstädte werden bei der Streckenführung heute eher gemieden. Die nachmittägliche Ankunft der Tour de France und die damit verbundenen Straßensperrungen führen dort, mitten in der Hauptverkehrszeit, häufig zu Verkehrsproblemen. Ebenso scheiden besonders kleine Gemeinden als Etappenort meistens aus. Grund hierfür sind logistische Probleme, insbesondere fehlende Unterkünfte für den Begleittross der Tour.

Prinzipiell bevorzugt werden Kommunen, die noch nie Teil des Parcours waren. Der Zusage seitens der Tourdirektion geht ein aufwändiges Bewerbungsverfahren voraus. Manche Kommunen müssen viele Jahre lang darauf warten, bei der Streckenführung berücksichtigt zu werden. Für die Jubiläumstour 2013 haben beispielsweise gleich 250 Orte ihr Interesse als Etappenort angemeldet.[7] Der Tourverlauf wird meist im Oktober des Vorjahres auf einer Pressekonferenz vorgestellt, davor unterliegt er strikter Geheimhaltung. Lediglich der Startort und der Verlauf der ersten Etappe werden schon früher publik gemacht.
Grand Départ 2018 : Vendée - Pays de la Loire

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Alt 19.06.17, 01:25   #2
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Tour de France 2017:


Zitat:
Die Tour de France 2017 ist die 104. Austragung des wichtigsten Etappenrennens der Welt. Nach Angaben des Veranstalters A.S.O. wird der Grand Départ erstmals in der Geschichte der Tour de France in Düsseldorf stattfinden. Damit wird der Auftakt zum vierten Mal nach 1965 in Köln, 1980 in Frankfurt am Main und 1987 in West-Berlin in Deutschland sein.[1]

Die Rundfahrt wird am 1. Juli 2017 mit einem 13 km langen Einzelzeitfahren durch Düsseldorf starten.

Nach dem Auftaktzeitfahren wird auch die zweite Etappe in Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt starten. Diese führt vom Start in der Düsseldorfer Altstadt zunächst zum Grafenberger Wald, wo eine Bergwertung geplant ist, weiter ins Neandertal und in den Kreis Mettmann, bevor sie nach Düsseldorf zurückkehrt. Der erste Zwischensprint wird in Mönchengladbach durchgeführt werden; die Etappe wird in Lüttich enden.

Für Interessierte besteht bereits seit dem 18. September 2016 die Möglichkeit, die zweite Etappe im Rahmen einer öffentlichen Probefahrt zu erkunden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tour_de_France_2017

Zitat:
Von Samstag, 1. Juli, bis Sonntag, 23. Juli 2017, umfasst die 104. Tour de France insgesamt 21 Etappen auf einer Gesamtlänge von 3540 Kilometern.

Die Etappen im Einzelnen:

9 Flachetappen
5 Mittelgebirgs-Etappen
5 Bergetappen und drei Bergankünften (La Planche des Belles Filles, Peyragudes, Izoard)
2 Einzelzeitfahren
2 Ruhetage
10 neue Etappenorte:

Düsseldorf (1. Etappe und Start der 2. Etappe), Mondorf-les-Bains (Start der 4. Etappe), Nuits-Saint-Georges (Ziel der 7. Etappe), Nantua (Start der 9. Etappe), Eymet (Start der 11. Etappe), Laissac-Sévérac l’Église (Start der 15. Etappe), Romans-sur-Isère (Ziel der 16. Etappe), La Mure (Start der 17. Etappe), Izoard (Ziel der 18. Etappe), Salon-de-Provence (Ziel der 19. Etappe)

http://www.letour.fr/le-tour/2017/de/

Der Streckenverlauf



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Alt 19.06.17, 01:38   #3
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Zitat:
Pünktlich zum Tour-Start

Buchmann «bei den Allerbesten angekommen»


Viele Jahre hat Deutschland auf einen starken Rundfahrer gewartet. Emanuel Buchmann könnte diese Lücke schließen. Bei der Tour-Generalprobe in Frankreich hielt er nicht nur mit den Stars der Branche mit, sondern fuhr ihnen am letzten Berg sogar davon.

André Greipel, Marcel Kittel oder John Degenkolb – die Post-Telekom-Ära brachte in Deutschland in erster Linie sprintstarke Radprofis von Weltformat hervor. Ein Rundfahrer war nach dem unrühmlichen Abschied von Jan Ullrich und seinem Kollegen Andreas Klöden über viele Jahre nicht in Sicht. Die Vakanz könnte bald Vergangenheit sein. Pünktlich zum Start der Tour der France in Deutschland ist Leichtgewicht Emanuel Buchmann ins Rampenlicht gefahren.

Bei der extrem schweren Tour-Generalprobe Critérium du Dauphiné holte sich der 24-jährige Ravensburger das Weiße Trikot des besten Jungprofis, in der Gesamtwertung belegte er den siebten Platz und ließ dabei namhafte Fahrer wie Ex-Toursieger Alberto Contador oder Spaniens Altmeister Alejandro Valverde hinter sich. Auf der letzten von drei schweren Bergetappen fuhr Buchmann sogar Tour-Champion Christopher Froome und dem australischen Rundfahrtspezialisten Richie Porte davon.

"Das ist mit Abstand mein größter Erfolg, ich bin nun bei den Allerbesten angekommen", sagte der schüchterne Kletterspezialist nach seinem Coup. Scheinbar spielend leicht ging der Mann aus dem deutschen Bora-hansgrohe-Team die Attacken der Stars mit. Schon auf der Königsetappe der Dauphiné-Rundfahrt am Samstag habe er "nie ans Limit" gehen müssen. Was ist also von Buchmann bei der am 1. Juli in Düsseldorf beginnenden Tour zu erwarten?

In diesem Sommer will Teamchef Ralph Denk seinen Youngster noch behutsam aufbauen, entsprechend stellt Buchmann keine großen Ansprüche. "Bei der Tour habe ich das Weiße Trikot eigentlich nicht im Blick, dort fahre ich für Rafal Majka", sagt der gut 62 Kilogramm leichte Kletterer, der als Edelhelfer für den zweimaligen Tour-Bergkönig vorgesehen ist. Die Rollenverteilung kann sich in einer großen Rundfahrt aber immer schnell ändern...

http://www.t-online.de/sport/radspor...gekommen-.html
Soviele Konkurrenten gibt es gar nicht im Kampf um das Weiße Trikot, wie beim Critérium du Dauphiné dürfte der Südafrikaner Meintjes sein schärfster Konkurrent sein, falls Emanuel Buchmann das Trikot des besten Nachwuchsfahrers in Angriff nehmen sollte.
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Alt 20.06.17, 08:11   #4
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Zitat:
Die Ankunft von zwei Etappen in La Planche des Belles Filles hat gereicht, um diesem Ort einen Platz in den Geschichtsbüchern der Tour zu sichern. Der Aufstieg ist zwar recht kurz, aber dafür sehr anspruchsvoll, vor allem im letzten Abschnitt. Die Steigung erreicht hier 20 %. Auf dieser Etappe werden die Favoriten zum ersten Mal ihre Karten aufdecken müssen.

Christian Prudhomme
Nach den ersten 4 Tagen, an denen die Sprinter und Puncheure triumphieren werden, kommt es am 5. Juli 2017 auf der Etappe von Vittel auf der Planche des Belles Filles zu einem ersten Kräftenmessen zwischen den Favoriten auf den Toursieg.



Die beiden bisherigen Ankünfte auf diesem Gipfel in den Vogesen, ein Berg der 1. Kategorie, wurden vom amtierenden Tour-Sieger Froome und dem ehemaligen Sieger Nibali gewonnen.

Ausreißer werden an diesem Tag kein Glück haben, die Mannschaften der Favoriten werden das Feld kontrollieren, um ihre Kapitäne in Front zu bringen. Der Sieger der Etappe wird das Gelbe Trikot mit Sicherheit übernehmen, und es ist gut möglich, daß der Sieger auf La Planche des Belles Filles auch die Tour gewinnt.

Sollte der deutsche Jungprofi Emanuel Buchmann sich Hoffnungen auf das Weiße Trikot machen, darf er an diesem Tag nicht zuviel Boden auf andere U25-Fahrer verlieren. Der Traum von einer guten Platzierung im Gesamtklassement könnte sonst genauso schnell platzen, wie ein Schlauchreifen.


Zitat:
Die Planche des Belles Filles (deutsch Planke der schönen Mädchen) ist ein 1148 m hoher, bewaldeter Berg in Frankreich. Er liegt in den Vogesen im Département Haute-Saône, auf dem Gebiet der Gemeinde Plancher-les-Mines; die Grenze zum Territoire de Belfort verläuft östlich des Gipfels.

Einer Legende zufolge stammt der Name des Berges aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Die Mädchen und jungen Frauen von Plancher-les Mines flohen in die Berge, um sich vor den grausamen schwedischen Söldnern in Sicherheit zu bringen. Sie wurden von den Schweden eingeholt und befürchteten, geschändet und massakriert zu werden. Daher zogen sie es vor, Selbstmord zu begehen und sprangen von einer Planke in einen weit unter ihnen liegenden Teich.[1] Eine Statue aus Holz, geschaffen von einem lokalen Künstler, erinnert an die Legende.

https://de.wikipedia.org/wiki/Planche_des_Belles_Filles
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Alt 20.06.17, 10:33   #5
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Zitat:
Radprofi Rick Zabel
"Deutschland ist eine große Radsport-Nation"


http://www.rp-online.de/sport/radspo...-aid-1.6443596
Die Meinung von Rick Zabel in allen Ehren, ist diese Ansicht dennoch schwer nachzuvollziehen. Betrachtet man die Geschichte des Radsport, kann man Deutschland bestenfalls als zweitklassig ansehen. Hinzu kommt, daß die Deutschen es versäumt haben, wie Italien und später Spanien eine große und prestigeträchtige Landesrundfahrt zu etablieren.

Seit 1985 konnte kein Franzose die Tour gewinnen, dennoch ist Frankreich das Mekka des Radsports geblieben.

Den Giro d'Italia konnten Italiener, Belgier, Spanier und Franzosen gewinnen, die Erfolge deutscher Fahrer lassen sich an einer Hand abzählen.

Bei der Vuelta a España sieht die Sache schon besser aus, aber auch dort sind uns die zuvor genannten Nationen über.

Von der Tour sollte man besser gar nicht erst reden. Deutschland ist also keine große Radsportnation, sondern gehört leider nur zum europäischen Mittelmaß auf dem Drahtesel.
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Alt 20.06.17, 22:49   #6
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Zitat:
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Die Meinung von Rick Zabel in allen Ehren, ist diese Ansicht dennoch schwer nachzuvollziehen. Betrachtet man die Geschichte des Radsport, kann man Deutschland bestenfalls als zweitklassig ansehen. Hinzu kommt, daß die Deutschen es versäumt haben, wie Italien und später Spanien eine große und prestigeträchtige Landesrundfahrt zu etablieren.
Und was ist mit der Friedensfahrt? Das war solch eine prestigeträchtige Landesrundfahrt- bis zur Wende durch die Ostblockstaaten - mit internationaler Beteiligung.
Im Amateurbereich gab es nichts Vergleichbares.
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Die erste Million ist immer die schwerste. Die anderen kommen dann wie von selbst, wie man sieht
Zuzug umkehren!

Das ist die Aufgabe der Konzernkünstler:
Kapitalmacht in Herrschaft umzusetzen. Sie setzen die Maßstäbe von “gut” und “böse”, bestimmen, “was man trägt”, “was in ist”, beeinflussen das Fühlen, Denken und Urteilen der Menschen, sind eifrige Diener einer Oligarchie, an die sich sich verkaufen, um das Volk weiterhin zu “verarschen”

(O-Ton von “Mister Dax” Dirk Müller).
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Alt 20.06.17, 23:21   #7
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Und was ist mit der Friedensfahrt? Das war solch eine prestigeträchtige Landesrundfahrt- bis zur Wende durch die Ostblockstaaten - mit internationaler Beteiligung.
Im Amateurbereich gab es nichts Vergleichbares.
Die drei großen Rundfahrten hatten sich schon vor dem Zweiten Weltkrieg etabliert.

Die Friedensfahrt wurde nach der Wende ein Profirennen der mittleren Kategorie, das historische Potential hat man verschenkt.

Was das angeht, bleibt die Tour sowieso unerreicht. Ein Fahrer könnte im Frühjahr einige Klassiker gewinnen, das würde ihm nicht soviel Aufmerksamkeit bringen, wie ein Tag im Maillot Jaune.
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Alt 20.06.17, 23:49   #8
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Die Friedensfahrt wurde nach der Wende ein Profirennen der mittleren Kategorie, das historische Potential hat man verschenkt.
das sehe ich auch. ich wollte darauf hinweisen, dass es durchaus - und sei es nur zeitweise gewesen - bedeutsame eigene Absätze gab
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Alt 21.06.17, 07:32   #9
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Emanuel Buchmann im Interview
"Andere Nationen gucken neidisch auf uns"




http://www.rp-online.de/sport/radspo...-aid-1.6712959
Noch so eine Selbstüberschätzung der deutschen Leistungen im Radsport. Über sich selbst äußert sich Buchmann eher bescheiden. Als Reporter hätte ich nachgefragt, welche Nationen er meint, etwa Griechenland oder Schottland?
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Alt 22.06.17, 07:25   #10
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Zitat:
Tour de France 2017: Team Bora-hansgrohe präsentiert Tour-Mannschaft



Das deutsche WorldTour-Team Bora-hansgrohe hat das Aufgebot für die 104. Tour de France bekannt gegeben. Drei deutsche Fahrer werden in Düsseldorf am Start stehen.

Das Team Bora-hansgrohe wird mit zwei Kapitänen in die Tour de France 2017 starten. Weltmeister Peter Sagan und Rafal Majka führen die Equipe bei der am 1. Juli in Düsseldorf beginnenden Tour de France an. Mit Emanuel Buchmann, Marcus Burghardt und Rüdiger Selig sind drei deutsche Fahrer bei der Frankreichrundfahrt mit dabei.

„Wir gehen mit einer sehr starken Mannschaft in die Tour. Die Leistungen der letzten Wochen, lassen uns hoffen, dass wir unsere hochgesteckten Ziele auch bei der Tour erreichen können“, sagte Sportdirektor Enrico Poitschke. „Bei der Auswahl der Fahrer stand auch genau dieser Aspekt im Vordergrund, wir mussten eine Balance finden aus Helfern für Peter und Rafal. Ich denke, wir haben einen guten Mix aus Allroundern, schnellen Fahrern und Kletterern gefunden“, so Poitschke.

Das Tour de France Aufgebot des Team Bora-hansgrohe:

Maciej Bodnar (Pol)
Emanuel Buchmann (Ger)
Marcus Burghardt (Ger)
Rafal Majka (Pol)
Jay McCarthy (Aus)
Pawel Poljanski (Pol)
Peter Sagan (Svk)
Juraj Sagan (Svk)
Rüdiger Selig (Ger)

http://www.cyclingmagazine.de/2017/0...ur-mannschaft/
In dem Interview im letzten Beitrag meinte Emanuel Buchmann, der letztes Jahr den 21. Platz in der Gesamtwertung belegte, er werde dieses Jahr nicht soviel Druck haben, da er diesesmal nicht selbst Kapitän der Mannschaft sei, sondern für Majka fahre. Zudem habe er, Buchmann, nicht das Potential für die Top10, Majka aber schon.

Wenn dem so ist, warum konnte Majka das bisher nie beweisen? Er hat zwar zweimal das Bergtrikot gewonnen, aber dabei fuhr er ja nicht auf Zeit, letztes Jahr belegte er zum Beispiel nur Platz 27, seine bisherige Bestleistung in der Gesamtwertung.

Sollte Majka dieses Jahr wieder versuchen, das Bergtrikot zu gewinnen, wird er sich in der Gesamtwertung gegenüber letztem Jahr kaum verbessern können.

Wie dem auch sei, der talentierte Buchmann scheint mir in der Rolle des Edelhelfers für so einen Fahrer verschenkt.

Kommen keine Unfälle oder Krankheiten hinzu, hätte die deutsche Nachwuchshoffnung mit seinem phänomenalen Formaufbau in den letzten Monaten mit Sicherheit allerbeste Chancen, sich gegenüber der Vorsaison noch einmal deutlich im Gesamtklassement zu verbessern. Wenn er aber in einer Tour für Majka rackern muss, kann man die Hoffnung darauf natürlich begraben.
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