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Alt 23.06.17, 10:02   #11
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Sprinter und Martin die Favoriten bei der DM in Chemnitz

Eine Woche vor dem Start der 104. Tour de France in Düsseldorf proben die deutschen Topfahrer in Chemnitz den Ernstfall.

Der vierfache Zeitfahr-Weltmeister Martin ist zwar wieder haushoher Favorit und steuert auf seinen siebten Titel im Elite-Bereich zu, aber in dieser Saison hat der Spezialist noch keinen Kampf gegen die Uhr gewonnen. In Chemnitz will sich der 32 Jahre alte Wahlschweizer den nötigen Kick für das 14 Kilometer lange Zeitfahren zum Auftakt der Tour holen.

"Ein Gelbes Trikot im eigenen Land - so eine Chance kommt für mich nicht mehr", sagt Martin. Aus der zweiten Reihe hoffen beim 48 Kilometer langen Zeitfahren in Chemnitz Lennard Kämna, Nils Politt, U23-Weltmeister Marco Mathis, Maximilian Schachmann oder Jasha Sütterlin auf eine Überraschung.

Das mit acht Startern größte Kontingent im Fahrerfeld stellen die Bora-hansgrohe-Fahrer. Der Berliner Selig dürfte als Kapitän an den Start gehen und auch Helferdienste vom Überraschungsmeister von 2015, Emanuel Buchmann, erwarten. Der Ravensburger machte zuletzt bei der top-besetzten Tour-Generalprobe Critérium du Dauphiné mit einem siebten Platz von sich reden. Für seine dritte Tour hat er sich einiges vorgenommen, wenn er auch in erster Linie als Helfer für Bora-Kapitän Rafal Majka arbeiten wird. "Ich will keinen Extra-Druck aufbauen, aber Emanuel hat großes Potenzial", sagte Verbands-Präsident Rudolf Scharping.
https://www.radsport-news.com/sport/...ews_104290.htm
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Alt 25.06.17, 22:43   #12
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Rad-DM: Doppelsieg für Bora durch Burghardt und Buchmann

Marcus Burghardt darf sich auf ein Tour-de-France-Heimspiel als deutscher Meister freuen. Der 33-Jährige sächsische Lokalmatador gewann bei der Rad-DM in Chemnitz abwechslungsreiches Straßenrennen vor Teamkollege Emanuel Buchmann und trägt das begehrte Trikot mit dem schwarz-rot-goldenen Brustring bei der Tour, die am Samstag in Düsseldorf beginnt.

Auf dem elfmal zu absolvierenden 19,4 km langen Rundkurs fiel die Entscheidung erst in der Schlussphase. Buchmann attackierte bei der letzten Fahrt über den Gornauer Berg etwa 9 km vor dem Ende, Burghardt folgte ihm und hatte nach 213,4 Kilometern im Sprint die größten Reserven.

"Ich bin überwältigt, ich kann das gar nicht in Worte fassen", sagte Burghardt überglücklich:

"Zu Hause, wo ich das Radfahren gelernt habe, das ist unglaublich. Ich habe jahrelang Helferdienste geleistet, jetzt bekomme ich etwas zurück."

Seiner Frau Maria standen Freudentränen in den Augen.

Krönung nach Geburtstag

Burghardt war in der sächsischen Großstadt auf dem Sportinternat und empfahl sich dort für die Nationalmannschaft und seine nun 13-jährige Profikarriere. Und hier siegte er nun nach äußerst abwechslungsreichen 213,4 km vor seinem Teamkollegen Emanuel Buchmann aus der Bora-Mannschaft.

"Ich habe so oft versucht, Meister zu werden und hier hat jeder auf mich geschaut. Deshalb war es noch schwerer."

Burghardt ist der Inbegriff des loyalen Helfers, 2011 begleitete er im Trikot der BMC-Mannschaft den Australier Cadel Evans zum Gesamttriumph bei der Tour de France. Evans hatte ihn danach als seinen persönlichen Helden bezeichnet. Neun Jahre ist es her, dass Burghardt selbst seine bisher einzige Tour-Etappe gewann. Nun erlebt er einen Tag nach seinem 34. Geburtstag den Grand Départ der Tour de France in Düsseldorf als deutscher Meister.

"Ich habe alles miterlebt. Als ich 2005 Profi wurde, war ein wahnsinniger Hype, und ich bin dann auch durch das tiefe Tal gegangen", sagte Burghardt, der im T-Mobile-Team noch mit Jan Ullrich fuhr:

"Ulle hat die letzten Jahre viel durchgemacht, er hat eine zweite Chance verdient."

In seiner sächsischen Heimat gewann Burghardt, der seit dieser Saison bei Bora-hansgrohe unter Vertrag steht, nach knapp fünf Fahrstunden. Das begehrte Trikot mit dem schwarz-rot-goldenen Brustring trägt er nun nicht nur bei der 104. Frankreich-Rundfahrt, sondern das ganze Jahr.

"Marcus hat sich jahrelang für andere aufgeopfert. Er hat das verdient", sagte John Degenkolb, der mit 43 Sekunden Rückstand hinter dem Bora-Duo den dritten Rang belegte.
http://www.eurosport.de/radsport/rad...32/story.shtml


Zitat:
Rad-DM: Tony Martin zum sechsten Mal in Serie Zeitfahr-Meister

Tony Martin hat zum sechsten Mal in Serie den deutschen Meistertitel im Einzelzeitfahren gewonnen. Der viermalige Weltmeister siegte im sächsischen Chemnitz nach 48 km vor Jasha Sütterlin (Movistar) und zeigte einen gelungenen Formtest für den Grand Départ der 104. Tour de France in Düsseldorf. Beim Tour-Auftaktzeitfahren über 14 km peilt der 32-Jährige den Sieg und damit das Gelbe Trikot an.

Das Heimspiel bei der Tour de France kann kommen. Tony Martin hat zum sechsten Mal in Serie den deutschen Meistertitel im Einzelzeitfahren gewonnen und eine Woche vor dem Tour-Auftakt in Düsseldorf noch einmal Selbstvertrauen getankt. Der viermalige Weltmeister siegte im sächsischen Chemnitz nach 48 km relativ ungefährdet vor Jasha Sütterlin (Freiburg/Movistar) und seinem Katjuscha-Teamkollegen Nils Politt.
http://www.eurosport.de/radsport/rad...77/story.shtml
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Alt 26.06.17, 22:50   #13
KOTZFISCH
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Tour de Trance.....Spritzensport.
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„Kultur ist, wenn Sie Ihrem Nachbarn den Kopf abschlagen und daraus eine Blumenvase machen. Zivilisation ist, wenn Sie dafür ins Gefängnis müssen und nie wieder rauskommen.“

H.Broder
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Alt 27.06.17, 18:22   #14
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Grand Départ in Düsseldorf
Ullrich bei Start der Tour de France unerwünscht


Vor zwanzig Jahren löste Jan Ullrich in Deutschland einen Boom im Radsport aus. Nun startet die Tour de France mit einer großen Fete in Düsseldorf. Ullrich darf dann allerdings nicht dabei sein.

Der Tour-Veranstalter ASO und die Düsseldorfer wollen Ullrich nicht. Sie haben aber keine Schwierigkeiten damit, die Team-Präsentation am Donnerstag auf dem Burgplatz von den Altvorderen Marcel Wüst (neuerdings auch im Verband für Kommunikation zuständig) und Jens Voigt moderieren zu lassen. Der ehemalige Ausreißerkönig Voigt war einst von Kronzeuge Jörg Jaksche belastet worden, positiv getestet wurde er aber nie. Auch nicht vor vier Jahren bei Nachuntersuchungen des französischen Senats von Urinproben der Skandal-Tour 1998. Während die Kontrollen bei Ullrich und Erik Zabel positiv ausfielen, reichte bei Voigt die vorhandene Urinmenge schlicht nicht mehr für eine Auswertung der Probe.

Die aktiven deutschen Radprofis – von jung bis alt – halten nicht viel von der Demission Ullrichs in Düsseldorf, wo sich der „neue“ deutsche Radsport feiern will. Die differenzierteste Meinung dazu vertritt Marcel Kittel. „In der Öffentlichkeit sind da noch enttäuschte Gefühle. Als Mensch tut mir Ullrich leid, weiter ausgeschlossen zu sein. Aber er hätte mit seiner Vergangenheit anders umgehen sollen. Viele nehmen ihm übel, dass er sich nie klar zum Thema Doping positioniert hat“, sagte der Topsprinter und rät Ullrich: „Er sollte mit sich ins Reine kommen, jeder hat eine zweite Chance verdient.“
http://www.faz.net/aktuell/sport/tou...-15079858.html
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Alt 29.06.17, 01:24   #15
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Prudhomme: "Erwarte echtes Volksfest beim Start in Deutschland"

Tour-de-France-Direktor Christian Prudhomme im Interview mit ZDF-Reporter Peter Leissl über die 104. Auflage des berühmtesten Radrennens der Welt und dessen Start am 1. Juli in Düsseldorf.

ZDF: Dieses Jahr wird die Tour in Deutschland gestartet, zum ersten Mal seit 30 Jahren. Was erwarten sie vom Start in Düsseldorf?

Christian Prudhomme: "Wir erwarten ein echtes Volksfest. Deutschland ist ein sportliches Schwergewicht in der Welt, und die deutsch-französischen Beziehungen sind existenziell für Europa.

Wir sind stolz und glücklich mal wieder in Deutschland starten zu dürfen [ sic! ], 30 Jahre nach dem Start in Berlin und 12 Jahre nach den letzten Etappen in Karlsruhe und Pforzheim.

Ich pflege zu sagen, mit dem Grand Départ sind wir dort, wo der Radsport gerade hohe Wellen schlägt. Manchmal um diese Passion noch zu verstärken. Manchmal um sie zu bestätigen, wie in den Radsportländern [ sic! ] Belgien oder Niederlande. Manchmal gehen wir auch dorthin, wo die Radsportleidenschaft gerade erst zurück gekehrt ist. Das trifft auf Deutschland zu, wo man erst radsportverrückt war, und diese Liebe dann ins andere Extrem umschlug, in Verachtung und Ignoranz.

Die Deutschen scheinen aber jetzt ihren Frieden mit der Tour gemacht zu haben."


ZDF: Wie schätzen sie die momentane Situation im deutschen Radsport ein?

Christian Prudhomme: "Das ist ein weiterer Grund warum wir kommen. In den letzten 5 Jahren war keine andere Nation so erfolgreich wie die Deutschen [ sic! ], was die Zahl der Etappensiege angeht. Mit ihren Sprintern Marcel Kittel und André Greipel, aber auch mit ihrem Ausnahmezeitfahrer Toni Martin, dem viermaligen Weltmeister und ehemaligen Träger des gelben Trikots.

Deutschland ist auch bei Junioren- und Nachwuchsmannschaften weltweit am erfolgreichsten. Euch fehlt zwar noch ein konkurrenzfähiger Mann für das Gesamtklassement, aber wir verspüren, der deutsche Radsport verströmt eine Kraft und Dichte, die neben den anderen Trümpfen Düsseldorfs ein weiterer guter Grund sind, warum wir gerne kommen.

Die beiden ersten Tage sind zwar nicht im vornherein auf einen bestimmten Sportler zugeschnitten worden, aber der flache Kurs ist ideal für einen wie Tony Martin, den besten Rouleur der Welt. Anderntags auf der Etappe nach Lüttich hätten wir auch ein hügeligeres Finale bauen können, aber wir haben es ganz flach gestaltet, denn wenn ein endschneller Mann wie Kittel, Greipel oder John Degenkolb gewinnen sollte, dann wäre dieses Startwochenende für die deutsche Öffentlichkeit traumhaft verlaufen."
https://www.zdf.de/sport/zdf-sportex...homme-102.html

Man muss leider konstatieren, daß sich im Radsport nichts geändert hat. Immer noch scheint sich dort alles um Nationalismus zu drehen. Da scheinen die Nationalstaaten noch nicht überwunden zu sein. Und wo man in anderen Sportarten in erster Linie darauf achtet, für welche Mannschaft einer spielt, steht hier immer noch die Nationalität eines Fahrers im Vordergrund.

Ganz schön ewiggestrig.

Prudhomme äußert sich danach zum Thema Doping, wen es interessiert, sollte dort gut zuhören. Sehr sympathisch der Mann, seinen Aussagen könnte ich kaum widersprechen.
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Alt 29.06.17, 01:35   #16
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Zitat:
Zitat von Christian Prudhomme
Mit dem Budget des Fußballclubs Paris St. Germain, könnte man ein ganzes Jahr Radsport finanzieren, 18 Mannschaften und alle großen Rennen.
Könnte man mal darüber nachdenken. Im Radsport muss man schon zur internationalen Klasse gehören, damit man als Fahrer mehr als 10.000 € Grundgehalt erwarten kann. Dafür würde sich ein Zweitligakicker nicht einmal die Schuhe schnüren.
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Alt 01.07.17, 21:25   #17
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Zitat:
Schwerer Sturz überschattet Start der Tour de France

Tony Martin hat den Sieg bei der ersten Etappe der Tour de France knapp verpasst. Bei Regen stürzten zahlreiche Fahrer im Prolog. Einer der Besten musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Alejandro Valverde lag regungslos am Boden. Der Regen prasselte unaufhörlich auf den spanischen Radprofi herab, während ein Betreuer seines Teams zur Hilfe herbeieilte. Auf der ersten Etappe der Tour de France in Düsseldorf war Valverde auf rutschiger Fahrbahn in einer Linkskurve gestürzt und mehrere Meter über den Asphalt geschlittert. Hilflos krachte Valverde gegen ein Absperrgitter, die Zuschauer dahinter sprangen vor Schreck zur Seite.

Noch auf der Strecke wurde der 37-Jährige behandelt und musste das Rennen beenden. Helfer brachten ihn ins Krankenhaus, wo der Radprofi behandelt wird. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Es besteht der Verdacht auf mehrere Knochenbrüche.

Mit Valverde hat die Tour schon auf der ersten Etappe einen prominenten Namen verloren. Der Spanier gilt als ausgezeichneter Bergfahrer und wichtigster Helfer für Mitfavorit Nairo Quintana (Kolumbien) vom Team Movistar.

Quintana fuhr beim Auftakt-Einzelzeitfahren der 104. Tour de France mit 48 Sekunden Rückstand auf Rang 51. Den Sieg auf der 14 Kilometer langen Strecke holte sich der Waliser Geraint Thomas (Sky) in 16:04 Minuten. Teamkollege und Titelverteidiger Christopher Froome belegte Platz sechs (+0:12 Sekunden).

Alejandro Valverde lag regungslos am Boden. Der Regen prasselte unaufhörlich auf den spanischen Radprofi herab, während ein Betreuer seines Teams zur Hilfe herbeieilte. Auf der ersten Etappe der Tour de France in Düsseldorf war Valverde auf rutschiger Fahrbahn in einer Linkskurve gestürzt und mehrere Meter über den Asphalt geschlittert. Hilflos krachte Valverde gegen ein Absperrgitter, die Zuschauer dahinter sprangen vor Schreck zur Seite.

Noch auf der Strecke wurde der 37-Jährige behandelt und musste das Rennen beenden. Helfer brachten ihn ins Krankenhaus, wo der Radprofi behandelt wird. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Es besteht der Verdacht auf mehrere Knochenbrüche.

Mit Valverde hat die Tour schon auf der ersten Etappe einen prominenten Namen verloren. Der Spanier gilt als ausgezeichneter Bergfahrer und wichtigster Helfer für Mitfavorit Nairo Quintana (Kolumbien) vom Team Movistar.

Quintana fuhr beim Auftakt-Einzelzeitfahren der 104. Tour de France mit 48 Sekunden Rückstand auf Rang 51. Den Sieg auf der 14 Kilometer langen Strecke holte sich der Waliser Geraint Thomas (Sky) in 16:04 Minuten. Teamkollege und Titelverteidiger Christopher Froome belegte Platz sechs (+0:12 Sekunden).

Am Sonntag schließt der Start der zweiten Etappe den Grand Départ in Düsseldorf ab. Das 203,5 km lange Teilstück führt über Neuss, Mönchengladbach und Aachen hinaus aus Deutschland und endet mit besten Aussichten auf einen Massenspurt im belgischen Lüttich. Damit würden die Topsprinter um Marcel Kittel, André Greipel und Peter Sagan erstmals in den Mittelpunkt rücken.
https://www.welt.de/sport/article166...de-France.html

Schade für Tony Martin, und Marcel Kittels Rückstand dürfte mit +16 Sekunden leider auch zu groß sein, um morgen mit Hilfe der möglichen Zeitgutschrift das Gelbe Trikot zu übernehmen.

Aus dem Kreis der Tourfavoriten, erzielte Christopher Froome unterdessen die beste Platzierung, er erreichte das Ziel als Sechster mit nur 12 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen Geraint Thomas.
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Alt 02.07.17, 17:37   #18
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Tour de France 2017: Marcel Kittel gewinnt 2. Etappe
Kittel sprintet zum Etappensieg


Marcel Kittel triumphiert auf der 2. Etappe der Tour de France. Der deutsche Sprinter setzt sich in einer dramatischen Massenankunft durch, Chris Froome stürzt.

Marcel Kittel hat der großen deutschen Radsport-Party ein rauschendes Finale beschert und den ersten Tour-Auftakt in Deutschland seit drei Jahrzehnten mit dem Etappensieg gekrönt.

24 Stunden nach der schmerzhaften Pleite von Hoffnungsträger Tony Martin im verregneten Düsseldorfer Zeitfahren triumphierte Sprintstar Kittel am Sonntag in Lüttich - mehr als eine Million Fans hatten das Peloton zuvor auf dem Weg zur belgischen Grenze gefeiert.

In einem packenden Finish an der Maas hatte der 29 Jahre alte Quick-Step-Profi Kittel die besten Beine und verwies mit einem mächtigen Sprint den Franzosen Arnaud Demaré (FDJeux) auf Platz zwei.
Knapp dahinter wurde der Rostocker André Greipel (Lotto-Soudal) Dritter. Für Kittel, der unter Tränen seine ganze Freude herausbrüllte, war es der zehnte Tour-Etappensieg seiner Karriere.

"Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Das war so ein unglaublicher Start in Deutschland mit diesen vielen Menschen", sagte Kittel, der nach dem Sieg von seinen Gefühlen überwältigt wurde. Der Thüringer zeigte eine enorme Energieleistung. Auf der langen Zielgeraden war er zunächst schlecht positioniert, kämpfte sich aber mit einem beeindruckenden Antritt noch an allen Konkurrenten vorbei.

Das Gelbe Trikot trägt nach dem Auftakt-Wochenende der Waliser Geraint Thomas. Der Edelhelfer von Titelverteidiger Chris Froome im Team Sky hatte am Samstag triumphiert, der deutsche Hoffnungsträger Martin (Cottbus/Sky) war dabei nicht über den vierten Platz hinausgekommen.

Auf den 144 km von Düsseldorf bis zur Grenze bei Aachen standen die deutschen Radfans meist dichtgedrängt, in den größeren Städten wie Neuss und Mönchengladbach herrschte trotz des neuerlichen Regenwetters beste Partystimmung - die Fahrer genossen die Atmosphäre sichtlich.

Zeit dazu hatten sie schließlich auch, rein sportlich war die zweite Etappe lange eine recht unspektakuläre Angelegenheit. Die obligatorische Ausreißergruppe mit US-Profi Taylor Phinney als prominentestem Fahrer hatte sich früh abgesetzt, das Feld mit Sky und den Sprinterteams fror den Rückstand aber bei gut kontrollierbaren zweieinhalb Minuten ein. Die letzten Ausreißer wurden allerdings erst an der 1000-Meter-Marke geschnappt - eine Punktlandung.

Rund 30 Kilometer vor dem Ziel waren zwei Dutzend Fahrer in einen Massensturz auf rutschiger Straße verwickelt. Auch Froome und der französische Herausforderer Romain Bardet gingen zu Boden, konnten aber das Rennen mit einigen Schrammen fortsetzen. Froome musste mit einigem Aufwand die Lücke zum Feld schließen.
http://www.sport1.de/radsport/tour-d...winnt-2-etappe
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Alt 03.07.17, 18:27   #19
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Die heutige 3. Etappe nach Longwy gewann Peter Sagan, wie erwartet. Und Chris Froome ist schon ganz nahe am Gelben Trikot. Heute konnte sein Teamkamerad Thomas das Tempo an der Spitze noch mitgehen, und auch morgen auf der Flachetappe wird er es verteidigt bekommen, aber spätestens übermorgen beim Anstieg nach La Planche des belles Filles, wird er das Trikot verlieren, und wenn keine Probleme auftauchen, wird Froome dort das Maillot Jaune übernehmen. Da lege ich mich fest.

Für Emanuel Buchmann läuft es unterdessen ziemlich gut, mit +40 Sekunden belegt er aktuell Platz 13 in der Gesamtwertung. Der erste echte Gradmesser ist aber erst, wie vorab hier angekündigt, die 5. Etappe.
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Alt 04.07.17, 17:37   #20
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Die Tour de France als Ellenbogengesellschaft. Auf der 4. Etappe kam es heute bereits ungefähr 1Km vor dem Ziel zu einem Massensturz, bei dem auch der Gesamtführende zu Boden ging. Nur die Topsprinter fahren danach weiter mit Vollgas ins Ziel, und Weltmeister Peter Sagan präsentiert sich von seiner fiesesten Seite.

Kurz vor dem Ziel versucht Mark Cavendish rechts zu überholen, wobei er der Zuschauerabsperrung sehr nahe kommt. Sagan sieht das und fährt trotzdem eiskalt den Ellenbogen aus, um seinen Konkurrenten abzudrängen.

Cavendish touchiert die Absperrung und kommt ungebremst zu Fall. Die beiden hinter ihm sprintenden Fahrer, u. a. John Degenkolb, haben gar keine Chance mehr auszuweichen, und überschlagen sich, während sie den am Boden liegenden Cavendish überrollen.

Der französische Topsprinter Arnaud Démare gewinnt die Etappe schließlich, was in dem ganzen Chaos etwas untergeht. Die große Frage dürfte sein, wie die Tourleiter die Aktion von Sagan bewerten. Man kann wohl davon ausgehen, daß man ihm mindestens eine Strafzeit aufbrummt, und seine heute gewonnen Punkte für das Grüne Trikot gestrichen werden.

Andre Greipel, der ebenfalls von Sagan attackiert wurde, konnte man den Frust im Interview ansehen, und er klagte darüber, wie schwer sich der Zielsprint gestaltet, wenn man da einen Weltmeister rumfahren hat, der glaubt sich alles erlauben zu können.
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